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Jupp125

unregistriert

1

Mittwoch, 8. August 2007, 17:13

Werkstatt-Erfahrungen

Wie ich hier bereits gepostet habe nenne ich seit dem 6.8. eine VL 125 Daystar mein eigen. Da die 4000er Inspektion fällig ist habe ich mich mit Bea´s Motoshop, in der Ludwigstrasse 20 in Eggenstein, der Werkstatt in Verbindung gesetzt, die die Maschine an den Vorbesitzer verkaufte und betreut hat. Ich hatte die Daystar gerade mal 4 Stunden, und stellte bei der Vorderbremse ein Ruckeln fest, was ich dem Werkstattinhaber auch mitteilte. Er fuhr sie nicht zur Probe, machte den Ölwechsel, weil keine Zeit war für die Inspektion wegen in 8 Tagen bevorstehender Betriebsferien. Bezüglich der Bremse meinte er dass die Vorbesitzerin sehr vorsichtig gefahren sei und die Bremsbelege verhärtet wären. Die müsse man erst freifahren ( welch ein Schwachsinn ). Also fuhr ich die Bremsbelege frei, 170 km weit. Aber es war nichts besser.

Also machte ich mich auf den Heimweg. Auf einer längeren Strecke mit Tempo 70 bemerkte ich aber nun dass die Maschine vorne hoppelt. Richtig gleichmässig über ca. 2 KM. So gleichmäßig uneben kann keine Strasse sein.

Auf dem Weg nach Hause kam ich an der Werkstatt meines Vertrauens, der Firma Lutz in Bruchsal, vorbei. Ist übrigens in der Prinz Wilhelm Strasse 47 und sehr zu empfehlen. Ich gab Freddy den Schlüssel und sagte ihm was los ist. Der schwang sich zu einer Probefahrt auf die Daystar und nach 10Minuten kam das ernüchternde Ergebnis.

Das stottern der Bremse haben ein paar Tropfen Pflegeöl vom Vorbesitzer verursacht und keine verhärteten Bremsbeläge von sehr vorsichtiger Fahrweise.
Und jetzt der Hammer:

Das Hoppeln kommt von einer verzogenen Felge. Es konnten aber keine Hinweise auf Randsteinkontakt gefunden werden. Nach Rücksprache mit der Vorbesitzerin wurde dies schon kurz nach Übernahme des Moppeds bemängelt und man meinte die Maschine müsse sich erst einlaufen. Bei der 1000er Inspektion wurde das dann auf den Dämpfungspuffer in der Lenkung geschoben ( für diese Behauptungen gibt es Zeugen ). Und mir gegenüber wurde es dann auf die sehr vorsichtige Fahrweise der Vorbesitzerin geschoben. So nach dem Motto: " Die konnte eh nicht fahren, hat sicher einen Randstein erwischt ". Dabei ist dies ein Garantiemangel. Nur, mir gegenüber will er keine Garantie ( Restlaufzeit noch über 1 Jahr ) gewähren. Ist auch eine Frechheit.

Mittlerweile bin ich soweit dass ich mit dem Importeur Kontakt aufgenommen habe, der mir eine andere Werkstatt benannt hat. Diese wird es, nach erfolgtem Telefonat, auch abwickeln. Nur traurig dass ich dafür 40 km zusätzlich einfache Strecke in Kauf nehmen muss.

Ich weiß nur eines:

Eine Werkstatt mit dieser fachlichen " Impotenz " lasse ich an meine Maschine nicht mehr ran. Und wenn ich als Kunde lästig bin weil ich die Maschine nicht über ihn sondern direkt gekauft habe, dann kaufe ich mein Zubehör ( und das sind sicher noch 1000 - 1500 Euro ) wo anders und lasse es da auch montieren.

Ich halte euch über den Ausgang auf dem Laufenden.

cu Jupp :mo24:

Jupp125

unregistriert

2

Mittwoch, 8. August 2007, 18:31

Ich habe was vergessen.

Ich bin normal kein Type der böse Artikel schreibt. Ich sage immer: " Leben und leben lassen ".

Ich mag es nur nicht wenn man mich versucht zu verar...en. :devil:

amazona

unregistriert

3

Donnerstag, 9. August 2007, 20:11

Hallo,

Schade, daß Du schlechte Erfahrungen machen mußtest, kannst ja die Konsequenz draus ziehen und bestimmte Werkstätten meiden. Ich wäre nur vorsichtig, den hier öffentlich mit vollem namen und Adresse zu nennen. Wenns dumm läuft, verklagt der Dich wegen übler Nachrede und Geschäftsschädigung. Dann bist Du der Dumme.

Also ich würds abändern...wundert mich auch, daß noch kein Moderator drauf reagiert hat.

DieLegende

Master of desaster

Beiträge: 5 675

Registriert: 31.01.2006

Region: Bayern

Motorrad: Gesamt: 4x XJ 600 51J, EZ 1985 - 1988 / FJ 1200, EZ 1987

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4

Freitag, 10. August 2007, 09:58

Dafür gibt es bereits Präzedenzfälle. Es wird juristisch nicht verfolgt, weil eine Tatsachenschilderung nicht als üble Nachrede gewertet werden kann.
Ein vergleichbarer Fall lag vor, als ein KTM-Fahrer mit einem Händler wegen eines Motorradkaufes in einen Rechtsstreit geraten war. Der Käufer hat minutiös geschildert, was sich ereignet hat, woraufhin der Händler das gerichtlich untersagen lassen wollte.
Es lag aber weder eine üble Nachrede vor, noch konnte das Ganze als geschäftsschädigend genug betrachtet werden, um eine einstweilige Verfügung zu erwirken - immerhin lag das geschäftsschädigende Verhalten auf Seiten des Händlers selbst, der zwar das Geld kassiert hatte, aber das Motorrad nicht ausliefern konnte / wollte.

Im Übrigen gibt es völlig legal Seiten, die nichts anderes darstellen als eine öffentliche Meldestelle unlauterer Mieter, Handwerker, etc.
Meines Erachtens wird hier gegen keine rechtliche Grundlinie verstoßen.

Servus,

Holger
Quidquid agis, prudenter agas, et respice finem!
- Nämbercher XJ-Fanatiker -

Bea´s Moto

unregistriert

5

Dienstag, 14. August 2007, 23:39

RE: Werkstatt-Erfahrungen

:suspekt:
Stellungnahme der verunklimpften Werkstatt:

Man sollte immer beide Seiten kennen.

Eine Aussage entspricht nicht der Wahrheit nur weil sie ausgesagt wird.

Da dieser Bericht eines ehrlichen Bikers nicht würdig ist beziehen wir hierzu Stellung.

Dem Verfasser des Berichtes erging nach einem Drohmail ein Antwortmail das wir hiermit vorstellen zu.

Sehr geehrter Herr...,
selbstverständlich hat dieses Fahrzeug 2 Jahre Gewährleistung, die auch für Sie weiter gültig ist. Aber bei Ihrem Problem handelt es sich nicht um einen Gewährleistungsfall. Denn das Fahrzeug wurde 4000km ohne Probleme gefahren, erst seit das Fahrzeug in Ihren Besitz gewechselt hat soll das Fahrzeug einen Höhenschlag im Vorderrad haben.
Bei Ihrem Besuch am Montag den 06.08.07 um 15.00 Uhr bei dem ein Ölwechsel durchgeführt wurde, haben Sie nichts von einem Höhenschlag am Vorderrad erwähnt. Im Gegenteil Sie waren hoch zu frieden mit Ihrem von Frau ... erworbenen Fahrzeug.
Wir teilten Ihnen mit, dass an dem Fahrzeug nach Herstellervorgabe der 4000km Service fällig ist.
Einen Tag später hat Frau ... bei uns angerufen und uns von einem angeblichen Höhenschlag am Vorderrad berichtet, von welchem sie aber seltsamerweise 4000 km lang nichts gemerkt hatte. Sie wäre mit Sicherheit, wäre ein solches Problem, von Anfang an gewesen bei uns vorbeigekommen um dies beheben zu lassen.
Auch wenn Sie der Meinung sind dass ein durch Gebrauch hervorgerufener Höhenschlag ( beim 1. Service war dieser bei der Probefahrt nicht vorhanden) einen Gewährleistungsanspruch nach sich zieht, so wird dies durch Ihre Uneinsichtigkeit, nichts an dem Zustand ändern.
Wir haben Sie nur darauf hingewiesen, dass eine solche Reperatur nicht auf Gewährleistung abgewickelt werden kann. Bitte lesen Sie hierzu die Gewährleistungsbedingungen im Bedienerhandbuch, welches der 1. Besitzer von uns erhalten hat, nach.Eine Gewährleistung wird immer dann abgewickelt, wenn ein Schaden durch Materialfehler oder etwas hervorgerufen wird das nicht durch den Halter/Fahrer hervorgerufen wurde. Auch der Importeur wird keinerlei Gewährleistungsansprüche begleichen, wenn diese nicht berechtigt sind. Keine Werkstatt wird in einem solchen Fall eine Reperatur unentgeltlich durchführen.

....

Wir sind auch überzeugt davon, dass Biker sehr wohl selbst entscheiden können in welcher Werkstatt sie gut betreut werden und gut aufgehoben sind.

Denn auch Frau ... die 1. Besitzerin der VL125 Daystar war immer hochzufrieden mit unserem Service.
MfG

Seltsamer Weise war der Verfasser der Verunklimpfungen am Montag den 13.08.2007 in unserem Betrieb und hat Zubehörteile im Wert von 600 Euro erworben. Desweiteren hat er einen Servicetermin nach unseren Betriebsferien vereinbart.
Da wir zu diesem Zeitpunkt nichts von diesen Verunklimpfungen wussten, fragen wir uns nun natürlich warum ging er nicht zur Werkstatt seines Vertrauens???????
Wir denken echter Biker haben so ein Verhaltens nicht nötig.
Gruß
an alle echten Biker
:bahnhof:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bea´s Moto« (14. August 2007, 23:48)


Jupp125

unregistriert

6

Donnerstag, 16. August 2007, 13:52

Nun muss ich hier mal einiges gerade rücken:

Ich habe die Maschine gebraucht gekauft und dabei vom Vorbesitzer Informationen erhalten die im Widerspruch zu der der Werkstatt stehen. Ich glaube zwar dem Vorbesitzer was er behauptet, komme aber mittler Weile auch nicht drum herum Bea´s Motorshop insgeheim Abbitte zu leisten.

Die Gemüter hatten sich irgendwie erhitzt, aber in einem Gespräch zwischen der Werkstatt und mir hat sich nun doch einiges erklärt und geklärt, dass man den Start-Post so nicht mehr stehen lassen kann.

Das dürfte man auch daran erkennen dass Bea´s Motoshop die anstehende Inspektion durchführt und das Bike künftig auch sonst technisch betreuen wird.



Also Leute:

Das Startposting nicht überbewerten, die Erfahrung hat mal wieder gezeigt dass miteinander reden immer besser ist wie " Klappe zu, fertig ", nur weils mal nicht so läuft wie man es gerne hätte.

cu Jupp

P.S.: Meine bisherige Werkstatt darf keinen Kundendienst durchführen, sonst gibt es Ärger mit der Garantie. Auch ist sie nicht an eine bestimmte Marke gebunden. So genannte " Freie Werkstatt ".

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jupp125« (16. August 2007, 13:57)


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