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1

Freitag, 4. August 2006, 11:36

Motorradhelme....schwere wahl!

Ich will mir in sehr bald einen neue Helm kaufen.
Ich kann mich aber mit der Marke nicht entscheiden und welche eigentlihc die "Besten" sind.
Arai,Shoei,AGV,Nolan,Shark,Suomy!
Also ich hab bei Stiftungwarentest gelesen laut ihrern Tests is der AGV K2 Bewertung war 1,9.

http://www.stiftung-warentest.de/online/auto_verkehr/test/1167437/1167437/1170769/1170772.html


Ich freue mich auf eure Antworten danke im Vorraus.

greets aus dem Westerwald :motorrad:

TurBini

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2

Freitag, 4. August 2006, 11:40

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Die tun sich alle nicht viel. Bei einem Helm kommt es in erster Linie darauf an daß er passt. Dann sollte natürlich die aufzuwendende Investition kompatibel zu deinem Geldbeutel sein.

Unter der Rubrik "Helme" weiter unten kannst du schon einige Erfahrungsberichte lesen. Wenn du magst, kann ich dir auch gerne den Helmtest aus der "Motorrad" per email zuschicken.

Gruss
TB

biboty

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3

Freitag, 4. August 2006, 11:43

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Der Kauf eines Motorradhelms ist eine schwierige Entscheidung,da man nicht alleine nach Testergebnissen gehen kann.

In den Tests kannst du spezielle Stärken oder Schwachstellen sehen,aber nicht,wie der Helm bei dir persönlich sitzt.

Du kannst nach Testergebnissen eine grobe Vorauswahl treffen,indem du darauf achtest,welche Kriterien
du unbedingt erfüllt haben willst.

Und dann musst du halt probieren,am besten sogar probefahren mit dem Helm.

(Von AGV sitzt bei mir persönlich kein einziger Helm richtig gut)


LG Sabine

lonestarr

unregistriert

4

Freitag, 4. August 2006, 12:15

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

und mir passt der AGV wiederum perfekt (frueher auch der Marushin) hab dafuer mit Shoei Probleme...

Dogan

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5

Freitag, 4. August 2006, 13:09

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Am besten suchst Du Dir ein Geschäft mit ausreichender Auswahl, wo Du auch mal 10-20 Minuten mit dem Helm auf dem Kopf herumrennen kannst. Bei Louis kann man den Helm sogar nach 1-2 Tagen umtauschen, wenn man nicht damit gefahren ist. Ob ein Helm wirklich bequem sitzt merkst Du, wenn Du ihn einen Augenblick getragen hast. Am besten 1-2 Stundne vor dem Fernseher ;-).

Ansonsten würde ich immer bedenken, dass der Helm eines der wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen ist. Wieviel ist Dir Deine Birne wert? Bestimmt keine 50-100 €, oder? Aber ob' dann ein super-duper Helm mit einer coolen Effektlackierung sein muss, musst Du nach Deinem Geldbeutel entscheiden.

Bedenke bei der Anschaffung auch die regelmäßigen Kosten für eine neues Visier etc. (unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller).


viele Grüße,
Dogan.



Caferacer

unregistriert

6

Freitag, 4. August 2006, 14:32

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

In der aktuellen "Motorradfahrer" (Juli Ausgabe) ist ein ganz interessanter Helmtest. Lies mal da rein.
Wichtig ist eine gute Beratung.
War mit nem Kollegen letzte Woche bei Hein Gericke in Düsseldorf. Der Verkäufer dort war absolut kompetent und hat sich für meinen Kollegen fast ne Stunde Zeit genommen.

Heckler

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7

Freitag, 4. August 2006, 17:02

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Naja das mit den 50-100€ kann man so nicht sagen.
Mein Helm hat vor einem Jahr 230€ gekostet. Gestern hab ich ihn bei Louis für 69€ gesehen. :wall:

McEgg

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8

Samstag, 5. August 2006, 09:54

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

@ TurBine
Kannste mir den Test mal bitte per Mail schicken?

9

Samstag, 5. August 2006, 11:25

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Hallo Biker,

danke für die Antworten im Bezug auf meine Frage.Ich würde für einen helm auch 600 € ausgeben!!

@turbini wäre nett wenn du mir den Test per email schickst!

email:Motorcycle-Freak-Privat@hotmail.de


danke euch nochmals ich denke ich werde in den nächsten Tagen nach Koblenz in den Louis Shop fahren


greets :danke:

headroom

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10

Samstag, 5. August 2006, 14:05

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Eine Empfehling für einen Helm kann man GUNDSÄTZLICH NICHT aussprechen, da wir alle eine anderes Empfinden haben und jede Birne halt anders ist.

Fakt ist aber:

Ein Helm muss vor allem eines, ER MUSS PASSEN...und damit meine ich nicht die Farbe.

Der Preis für die Mütze sollte natürlich wie auch das Material eine Rolle spielen, aber da gilt jeden sein eigen Credo.

Ich Persönlich bevorzuge Fiberglas / Armide. Ein anderer meint das Polycarbonat/Ronfalin das Material schlecht hin ist.

Kleine Mat. Kunde:


Polycarbonat/Ronfalin

Thermoplast-Granulate werden zur maschinellen Helmherstellung im (bei hohen Stückzahlen) preiswerten Spritzgußverfahren eingesetzt. Die Helmschalen sind stets aus einem Stück hergestellt. Unlackierte Ausführungen bestehen aus gefärbtem Granulat. Lackierte Ausführungen sind optisch hochwertiger und zusätzlich besser gegen Umwelteinflüsse geschützt (daher etwas langlebiger).
Moderne Thermoplaste sind durch chemische "Additive" veredelt, haben die doppelte Lebensdauer der früher eingesetzten Werkstoffen und werden von den Herstellern unter verschiedenen Markennamen geführt. Sie verspröden weniger schnell, sind beständiger gegen UV-Strahlen, Benzindämpfe und Umwelteinflüsse. Die Lebensdauer eines modernen Thermoplasthelms liegt bei ca. 4-5 Jahren, bei lackierten Exemplaren kann man noch ca. 1-2 Jahre hinzuzählen.
Auf nachträgliches Lackieren und Verschönern mit Aufklebern sollte man möglichst verzichten, denn lösungsmittelhaltige Lacke und Klebstoffe können zur Versprödung des Materials führen. Wasserlösliche Acryllacke sind unbedenklich, bedürfen jedoch eines deckenden Klarlacks - dieser wiederum ist nicht lösungsmittelfrei im Handel. Die Hersteller verwenden für Ihre Helme Speziallacke, die leider nicht im Handel bezogen werden können.


Fiberglas/Aramide

Duroplaste, aus denen man hochfeste Helme mit hervorragenden energievernichtenden Eigenschaften herstellt. Die Matten, Gewebe oder Gestricke werden von Hand in mehreren Schichten aufeinander laminiert, die Endstruktur der Schale entsteht im Heißpreßverfahren. Aufgrund der aufwendigen Verarbeitung sind Duroplast-Helme teurer als Modelle aus Thermoplast.
Sie sind sehr alterungsbeständig und resistent gegen Lösungsmittel, Benzin und Chemikalien (Lebensdauer bis ca. 10 Jahre, da irgendwann die Styroporinnenschale wegen Schweißeinwirkung keine gute Stoßabsorbtion mehr gewährt).
Nachträgliches Lackieren mit Kunstharzfarben und lösungsmittelfreien Farben ist möglich – sicherheitshalber jedoch immer den Rat der Hersteller einholen, die häufig spezielle Farben empfehlen. Da das Laminat Wasser aufnehmen kann, Lackabplatzer stets mit einem speziellen Lackstift neu versiegeln. Duroplast-Helme lassen sich durch den Fingernagelklopftest erkennen: Sie klingen heller als Thermoplast-Helme.
Da die traditionellen Fiberglas- bzw. GFK Helme ein recht hohes Gewicht aufweisen, versuchen die Hersteller inzwischen durch Materialkombinationen, leichtere, komfortbetonte Lösungen zu finden, die unter entsprechenden Markennamen in den Handel kommen. So wird GFK z.B. durch Kevlar®, Carbon oder Aramid in schichtweiser Laminierung ergänzt (Multifaser, Composite Fiber etc.).


Dann kommt: was will ich eigendlich haben???

Integral, Klapphelm, Braincap, Jet und und und, jeder hat so seine Vorzüge und auch Nachteile und darüber sollte man sich im Klaren sein.

Bevor man sich einen Helm kauft, sollte man das Teil immer erst mal auf die Murmel ziehen und 10-20 min. drauf lassen.

Ein neuer Helm muss Stramm sitzen, aber wenn man das Gefühl hat das die Birne in einem Schraubstock steckt, is was nicht richtig und man sollte sich einem anderen Modell zuwenden.

Wichtig ( zumindest für mich ) die Geräusche bei hoher Geschwindigkeit.
Um die Lautstärcke eines Helmes bestimmen zu können gibt es 2 Möglichkeiten,
die Richtige und die Falsche...

Falsch wäre wenn man/frau sich das Helmchen über die Murmel streift und dann so schnell wie möglich durch den Laden rennt...der/die ein/e oder andere kann vielleicht Geschwindigkeiten von 100km/h und mehr zu Fuss erreichen, aber der Verkäufer könnte das Verhalten falsch deuten und die Jungs mit der ICH HAB MICH LIEB JACKE rufen, oder unterstellt euch einfach, dass ihr die Mütze nicht bezahlen wollt und wertet das ganze als Fluchtversuch ( in machen Läden wird man dann dafür erschossen).

Richtig hingegen ist eine Probefahrt mit dem Knitterfreien Hut. Wenn euch ein Laden diese Möglichkeit verweigert, dann taugt der Laden nichts und ihr solltet dort keinen Helm kaufen.

Also, jedem das seine, mir das meiste

Ach übrigens.... der Hut kann noch so Teuer sein, in den Tests sowas von Super abgeschnitten haben...
Fakt ist: Die Mütze hält nur bis zu einer Geschwindigkeit von 35km/h die Melone sicher in Form.

Ja ja, ich höre nun schon wieder die Leutz...warum dann überhaupt nen Helm...

Ganz einfach... es ist meistens der Fall das manbei einem Sturz über den Boden schleift und dabei die Bewegungsenergie abgebaut wird und genau dafür ist die Mütze da, Versucht also bitte nicht einen Helmtest mit einem Vorschlaghammer, dass geht in die Hose.

So, das sollte nun aber auch genung sein, habe schon Knoten in den Fingern.

Ich hoffe das niemand jemals die Belastung eines Helmes am eigenen Körper ( Kopf ) testen muss und wünsche allen all Zeit gute und Knitterfreie Fahrt.

Mitch

11

Montag, 7. August 2006, 13:02

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Hey Mitch,

danke für deine ausführlichen Erklärung.
Also wie du die Fiberglas/Aramide beschrieben hat klingen die besser.......
Also wenn ich jetzt in den Laden gehe suche mir nen Helm und ich soll mich aus Bike setzen und ne probe fahren damit ich für mich persönlich weiß,ob der Helm auf mich zugeschnitten ist?!?
Ich gebe der Recht der Helm MUSS Sitzen!!!

Wenn man Fragen darf was hast du genau für einen Helm?


greets :respekt: :danke:

12

Montag, 7. August 2006, 13:07

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

achja bevor ich es vergesse,ich will mir einen Integral Helm zu legen!

see ya

Zoomie

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13

Montag, 7. August 2006, 15:15

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Exakt, einfach nachfragen, ob man kurz ne Runde mit drehen kann und dann sowohl in der Stadt als auch mal mit bisschen Speed überland fahren.

Fiberglas Helme sind unter anderem Shoei XR 1000 oder Schuberth S1 (den ich persönlich habe)

Curlie

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14

Donnerstag, 10. August 2006, 11:45

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Hallo,

du willst nach Koblenz zum Louis. Was das der Louis, der Hein-Gericke oder der Polo, aber ich habe mal gelesen, dass einer von den Dreien in Koblenz sogar einen kleinen Windkanal hat, wo du die Windgeräusche testen kannst.

15

Donnerstag, 10. August 2006, 11:51

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

[Zitat]Naja das mit den 50-100€ kann man so nicht sagen.
Mein Helm hat vor einem Jahr 230€ gekostet. Gestern hab ich ihn bei Louis für 69€ gesehen. :wall: [/Zitat]

DAS HAT MAN LEIDER OFT BEI TANTE LOUISE, DAHER KAUF ICH NUR NOCH ANGEBOTE (RESTPOSTEN), OBWOHL DER LADEN SONST NICHT SCHLECHT IST ! :gruss:

headroom

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16

Samstag, 12. August 2006, 23:37

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Sorry, dass ich Dir erst jetzt antworten kann, ich war ein paar TAge mit dem Wohnwagen unterwegs.

Ich habe mir letztes Jahr einen Levior Fortex One für 149 Euronen zugelegt.

Fairer Preis, gute Passform ( für mich ), gutes Mat., Nasenspoiler, Kinnabschluss Visier ist ohne Werkzeug wechselbar ( ja ja...ich höre schon wieder die Leute...so oft wechselt man das Ding ja gar nicht....) richtig...aber putzen ist viel viel einfacher wenn es ausgebaut ist.

Ins Auge hatte ich dann auch noch einen Klapphelm von Carberg gefasst, aber die Geräusche...Klapphelme sind immer etwas lauter.

Zoomie

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17

Sonntag, 13. August 2006, 01:21

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Also dass man Werkzeug zum Wechseln des Visiers brauchen würde, wäre mir neu :confused:

headroom

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18

Montag, 14. August 2006, 11:39

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

[Zitat]Also dass man Werkzeug zum Wechseln des Visiers brauchen würde, wäre mir neu :confused: [/Zitat]

Bei machen Helmchen benötigt man in der Tat "Werkzeug" und wenn es nur ein 5 Cent Stück ist....

Ohne Werkzeug heisst nix anderes als das man mit einem Handgriff das Visire demontieren kann um es zu wechseln oder auch zu reinigen.

Zoomie

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19

Montag, 14. August 2006, 12:14

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Nagut, da hast du Recht.

bei meinem Schuberth S1 kann man übrigens die Wangenpolster garnicht vollständig raus machen, da sie mit einer Sicherheitsschlaufe am Helm befestigt sind, um sie vor dem Verrutschen zu schützen.
Da hat jeder Hersteller seine Eigenheiten. Bei meinem alten Helm von Dainese konnte ich die Polster ohne Probleme raus nehmen. Auch ohne Werkzeug ;)

Rüdi

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20

Montag, 14. August 2006, 12:48

Re: Motorradhelme....schwere wahl!

Hallo,

mein Motto, nie am Helm sparen, teuer ist zwar nicht immer gut aber wenn Du am Anfang gleich etwas mehr investierst, dann bekommst auch gedankt.
Vergleicht man mal, was einige Möps und deren Zubehör kosten, dann macht ein Helm von € 500,- auch ncht mehr viel aus.

Sicherheitsvorschriften erfüllen alle Helme.

Die etwas teueren Helme haben qualitativ ein besseres Inneleben und damit verbunden auch eine bessere Passform.

Wichtig ist auch ein gutes Belüftungssystem.

Mein nächster Helm in 2007 ist der Schuberth S1

Kauf dir ja keinen Helm unter € 100,-, dann stehst nächste Jahr wieder im Laden.

Am besten ist es, eine Probefahrt mit einem Helm zu machen, denn die Windegeräuche sind von Helm und zu Motrrad unterschiedlich.

Ich empfehle nicht nur Louis in Koblenz sondern auch Polo und direkt nebenan Hein Gericke.

GRuß

Rüdi


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