Eine Empfehling für einen Helm kann man GUNDSÄTZLICH NICHT aussprechen, da wir alle eine anderes Empfinden haben und jede Birne halt anders ist.
Fakt ist aber:
Ein Helm muss vor allem eines, ER MUSS PASSEN...und damit meine ich nicht die Farbe.
Der Preis für die Mütze sollte natürlich wie auch das Material eine Rolle spielen, aber da gilt jeden sein eigen Credo.
Ich Persönlich bevorzuge Fiberglas / Armide. Ein anderer meint das Polycarbonat/Ronfalin das Material schlecht hin ist.
Kleine Mat. Kunde:
Polycarbonat/Ronfalin
Thermoplast-Granulate werden zur maschinellen Helmherstellung im (bei hohen Stückzahlen) preiswerten Spritzgußverfahren eingesetzt. Die Helmschalen sind stets aus einem Stück hergestellt. Unlackierte Ausführungen bestehen aus gefärbtem Granulat. Lackierte Ausführungen sind optisch hochwertiger und zusätzlich besser gegen Umwelteinflüsse geschützt (daher etwas langlebiger).
Moderne Thermoplaste sind durch chemische "Additive" veredelt, haben die doppelte Lebensdauer der früher eingesetzten Werkstoffen und werden von den Herstellern unter verschiedenen Markennamen geführt. Sie verspröden weniger schnell, sind beständiger gegen UV-Strahlen, Benzindämpfe und Umwelteinflüsse. Die Lebensdauer eines modernen Thermoplasthelms liegt bei ca. 4-5 Jahren, bei lackierten Exemplaren kann man noch ca. 1-2 Jahre hinzuzählen.
Auf nachträgliches Lackieren und Verschönern mit Aufklebern sollte man möglichst verzichten, denn lösungsmittelhaltige Lacke und Klebstoffe können zur Versprödung des Materials führen. Wasserlösliche Acryllacke sind unbedenklich, bedürfen jedoch eines deckenden Klarlacks - dieser wiederum ist nicht lösungsmittelfrei im Handel. Die Hersteller verwenden für Ihre Helme Speziallacke, die leider nicht im Handel bezogen werden können.
Fiberglas/Aramide
Duroplaste, aus denen man hochfeste Helme mit hervorragenden energievernichtenden Eigenschaften herstellt. Die Matten, Gewebe oder Gestricke werden von Hand in mehreren Schichten aufeinander laminiert, die Endstruktur der Schale entsteht im Heißpreßverfahren. Aufgrund der aufwendigen Verarbeitung sind Duroplast-Helme teurer als Modelle aus Thermoplast.
Sie sind sehr alterungsbeständig und resistent gegen Lösungsmittel, Benzin und Chemikalien (Lebensdauer bis ca. 10 Jahre, da irgendwann die Styroporinnenschale wegen Schweißeinwirkung keine gute Stoßabsorbtion mehr gewährt).
Nachträgliches Lackieren mit Kunstharzfarben und lösungsmittelfreien Farben ist möglich – sicherheitshalber jedoch immer den Rat der Hersteller einholen, die häufig spezielle Farben empfehlen. Da das Laminat Wasser aufnehmen kann, Lackabplatzer stets mit einem speziellen Lackstift neu versiegeln. Duroplast-Helme lassen sich durch den Fingernagelklopftest erkennen: Sie klingen heller als Thermoplast-Helme.
Da die traditionellen Fiberglas- bzw. GFK Helme ein recht hohes Gewicht aufweisen, versuchen die Hersteller inzwischen durch Materialkombinationen, leichtere, komfortbetonte Lösungen zu finden, die unter entsprechenden Markennamen in den Handel kommen. So wird GFK z.B. durch Kevlar®, Carbon oder Aramid in schichtweiser Laminierung ergänzt (Multifaser, Composite Fiber etc.).
Dann kommt: was will ich eigendlich haben???
Integral, Klapphelm, Braincap, Jet und und und, jeder hat so seine Vorzüge und auch Nachteile und darüber sollte man sich im Klaren sein.
Bevor man sich einen Helm kauft, sollte man das Teil immer erst mal auf die Murmel ziehen und 10-20 min. drauf lassen.
Ein neuer Helm muss Stramm sitzen, aber wenn man das Gefühl hat das die Birne in einem Schraubstock steckt, is was nicht richtig und man sollte sich einem anderen Modell zuwenden.
Wichtig ( zumindest für mich ) die Geräusche bei hoher Geschwindigkeit.
Um die Lautstärcke eines Helmes bestimmen zu können gibt es 2 Möglichkeiten,
die Richtige und die Falsche...
Falsch wäre wenn man/frau sich das Helmchen über die Murmel streift und dann so schnell wie möglich durch den Laden rennt...der/die ein/e oder andere kann vielleicht Geschwindigkeiten von 100km/h und mehr zu Fuss erreichen, aber der Verkäufer könnte das Verhalten falsch deuten und die Jungs mit der ICH HAB MICH LIEB JACKE rufen, oder unterstellt euch einfach, dass ihr die Mütze nicht bezahlen wollt und wertet das ganze als Fluchtversuch ( in machen Läden wird man dann dafür erschossen).
Richtig hingegen ist eine Probefahrt mit dem Knitterfreien Hut. Wenn euch ein Laden diese Möglichkeit verweigert, dann taugt der Laden nichts und ihr solltet dort keinen Helm kaufen.
Also, jedem das seine, mir das meiste
Ach übrigens.... der Hut kann noch so Teuer sein, in den Tests sowas von Super abgeschnitten haben...
Fakt ist: Die Mütze hält nur bis zu einer Geschwindigkeit von 35km/h die Melone sicher in Form.
Ja ja, ich höre nun schon wieder die Leutz...warum dann überhaupt nen Helm...
Ganz einfach... es ist meistens der Fall das manbei einem Sturz über den Boden schleift und dabei die Bewegungsenergie abgebaut wird und genau dafür ist die Mütze da, Versucht also bitte nicht einen Helmtest mit einem Vorschlaghammer, dass geht in die Hose.
So, das sollte nun aber auch genung sein, habe schon Knoten in den Fingern.
Ich hoffe das niemand jemals die Belastung eines Helmes am eigenen Körper ( Kopf ) testen muss und wünsche allen all Zeit gute und Knitterfreie Fahrt.
Mitch