Ich finde, bei Regen sollte man nur fahren, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt. Mir als Sportlerfahrer macht das null Spaß und nebenbei ist es auch noch saugefährlich.
Eine Vollbremsung bei Regen ist ein Kunststück, Kurven können kaum gefahren werden und beschleunigen ist auch nur mit extremster Vorsicht drin, dazu sieht man nichts und friert wie blöde.
Bin den ganzen Winter über gefahren und jetzt, wo die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, ärgere ich mich, dass ich [b]kein[/b] Saisonkennzeichen gehabt habe. Denn Spaß gemacht hat das Fahren kaum. Habe ich eigentlich schon die abgefrorenen Finger erwähnt, denen selbst Grobmotorikerhandschuhe nicht helfen können? Oder, dass ich bei Trockenheit anfange, die Mühle zu putzen, vom Regenschauer überrascht werde und das Ding dann eine Woche nicht eintüten kann, weil's wegen des anhaltenden Mistwetters nicht trocknet?
Wenn ich das mal mit letztem Winter vergleiche: Das Motorrad stand schön sauber und abgedeckt in einem Schuppen, ich habe mich nicht tagtäglich nach dem Aufziehen der Gardinen über das Dreckswetter geärgert und dabei sogar noch eine wunderbare Vorfreude aufgebaut.
Soviel zum Thema Regenfahrten.