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Philipp81

unregistriert

1

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 18:40

CBR 600RR oder Yamaha R6?

Hallo liebe Biker,

ich möchte mir im kommenden Frühjahr eine 600er Sportler kaufen und habe noch Probleme mit der Kaufentscheidung. Ich schwanke zwischen Hondas CBR 600RR und der Yamaha R6. Wenn ich euch nun fragt warum ausgerechnet diese beiden und nicht die GSX-R oder Ninja kann ich halt nur mit dem Design kommen. Sowohl Honda als auch die Yamaha gefallen mir vom äußerlichen sehr gut! Wobei die CBR einen kleinen Vorsprung hat. Leider habe ich von der Technik bzw. den Problemen dieser beiden Bikes keine Ahnung und bitte nun hier um eure Hilfe :-) Gibt es irgendwelche Baureihen/Jahre die viele "Bugs" haben? Welche ist vom Handling her besser, oder gibt es da keine gravierenden Unterschiede? Wieviel Kilometer sollte eine gute Gebrauchte max. runter haben? Oder sind doch Suzuki & Kawasaki eine bessere Lösung? wenn ja, warum? Fragen über Fragen :-) Trotzdem schon einmal vielen Dank für eure Mühe!!!

Gruß aus Schleswig-Holstein,

Philipp

Eldariel

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Beiträge: 1 396

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Region: Niedersachsen

Motorrad: Yamaha XJ 600 S Diversion

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2

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 18:58

http://www.1000ps.de/forum-2111362-Japan_600er_Test
http://www.bikersjournal.de/news/fahrber…a-yzf-r6-1.html

Die CBR ist Honda like etwas zahmer und bedarf im Vergleich zu anderen Bikes keine all zu große Eingewöhnungszeit.
Die R6 ist ein Drehzahlmonster, wie man oben auch nach lesen kann geht erst oberhalb von 10t U/min die Post ab. Und kann dann auch bis an die 20t drehen. Ob das im Straßenverkehr so angenehm ist...

Kann mich da aber auch nur auf das stützen was diverse Seiten wieder geben, denke aber, das bei dieser einheitlichen Meinungen, die Aussagen dort recht zuverlässig sind.
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Glück entsteht oft aus kleinen Dingen.
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aspire77

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Motorrad: CBR600F

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3

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 19:11

Wo bitte dreht eine R6 bis 20000u/min ???

Alles abhängig vom Baujahr was du wissen willst. Die CBR vor 2007 ist im Vergleich mit der R6 eine lahme Ente. Sie kommt nicht in die Gänge und hat einen deutlich schlechteren Durchzug. Die R6 vor der RJ11 also der 2007er ist deutlich kräftiger unten rum und hat auch deutlich besseren Durchzug als die aktuelle bzw. ab 2007. Die RJ11 scheint auch zu rosten zu neigen, hat ne Feldabhilfe bekommen und schon den ein oder anderen Motorschaden hinter sich.

cressi

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  • »cressi« wurde gesperrt

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4

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 21:42

kommt nicht aus der tüte ist auch quatsch... die bikes sind alle ziemlich schnell... =) ;)

ps: warum fährst du nicht probe und guckst was dir von der Leistungsentfaltung am besten zusagt?=)
Wenn beide gleich auf sind, entscheide nach Optik und Popogefühl... ist doch ganz einfach =)

catweazle

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5

Freitag, 5. Oktober 2007, 10:00

Zitat

Original von Eldariel
Die R6 ist ein Drehzahlmonster, wie man oben auch nach lesen kann geht erst oberhalb von 10t U/min die Post ab. Und kann dann auch bis an die 20t drehen. Ob das im Straßenverkehr so angenehm ist...



:grin: :grin: :grin: :grin:

Ca. echte 16000 RPM wird sie gerade so schaffen....

Übrigens hat Yamaha ihre Drehzahlmesser korrigiert...
denn

Nur mit angeklemmter Kit ECU hat man auch die genaue Drehzahl.
Auf dem Blatt stehen nämlich 2000 RPM zuviel zur Anzeige

Wahrscheinlich hat deswegen Yamaha den Drehzahlmesser der 2007er auch korrigiert...
Der rote Bereich fängt nun bei 16500 an..

R6 2006


2007: R6 2007


In den USA war es sogar so das Yamaha ein Rüchnahmeangebot für die Kunden gemacht hat die sich verarscht vorkamen.

MagicTigger

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Beiträge: 3 278

Registriert: 19.07.2005

Region: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: HONDA CBR 1000 RR/4

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6

Freitag, 5. Oktober 2007, 10:52

RE: CBR 600RR oder Yamaha R6?

hallo phillipp
soweit so gut..
beide moppeds sind wunderschön..
die eine hat einen gleichbleibenden zug(Honda) und die andere
kommt spät aber dann brachial..
ich für meinen teil (ach ja, ich habe eine Honda-brille auf) würde die
Honda aus folgenden gründen bevorzugen:

- keine PS-ausbrüche - was im umkehrschluss nicht heisst, dass es
keinen spass macht sie zu fahren..
eher umgekehrt, man kann sich auf das fahren konzentrieren und
nicht mit angst erwarten, dass sie irgendwann kommt und mich
aus der kurve schmeisst..

- lange laufleistung
wenn du das mopped für länger als nur einen sommer fahren willst,
ist die Honda sicher die bessere wahl..


das waren meine allgemeinen erkenntnisse..

wenn du allerdings die R6 bevorzugst, weil sie dir besser unter
den popes passt, dann solltest du diese kaufen, denn nichts ist schlimmer
als ein mopped, dass nicht zu einem passt..
man hat dann keinen spass und wünscht sich ein anderes..


falls du fahranfänger bist, muss es nicht unbedingt eine neue sein,
denn man gerät schon das ein oder andere mal in die situation
das mopped umzuschmeissen.. egal ob im stand oder während der fahrt..


zu den "Bugs"..
du wirst in jedem forum, egal ob motorradspezifisch oder
auch hier, wo quasi alle marken vertreten sind,
leute finden, die ein motorrad kaputt reden..
die frage ist, was man davon glauben kann und was
motorradfahrerlatein ist..
auch den händlern und dem hersteller kann man nur
bedingt trauen, denn diese wollen das motorrad nun an dich verkaufen..
eines ist auf jeden fall relativ sicher, wenn beim tüv nichts
getürkt ist, ist praktisch jedes motorrad so gut wie der fahrer..

also, draufsetzen, probefahren und dann entscheiden..

viel erfolg..
"Zylinder: Statussymbol, das man nicht mehr auf dem Kopfe, sondern unter dem Tanke trägt."
nach Ron Kritzfeld

"Vergiß alle Zahlen, hab' Spass, fahre das Motorrad, auf dem du dich wohlfühlst, und begegne deiner inneren Mitte. Brommmm."
nach U.Penner

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MagicTigger« (5. Oktober 2007, 10:54)


catweazle

unregistriert

7

Freitag, 5. Oktober 2007, 11:50

RE: CBR 600RR oder Yamaha R6?

Zitat

Original von MagicTigger
hallo phillipp
soweit so gut..
beide moppeds sind wunderschön..
die eine hat einen gleichbleibenden zug(Honda) und die andere
kommt spät aber dann brachial..
ich für meinen teil (ach ja, ich habe eine Honda-brille auf) würde die
Honda aus folgenden gründen bevorzugen:

- keine PS-ausbrüche - was im umkehrschluss nicht heisst, dass es
keinen spass macht sie zu fahren..
eher umgekehrt, man kann sich auf das fahren konzentrieren und
nicht mit angst erwarten, dass sie irgendwann kommt und mich
aus der kurve schmeisst..

- lange laufleistung
wenn du das mopped für länger als nur einen sommer fahren willst,
ist die Honda sicher die bessere wahl..


das waren meine allgemeinen erkenntnisse..

wenn du allerdings die R6 bevorzugst, weil sie dir besser unter
den popes passt, dann solltest du diese kaufen, denn nichts ist schlimmer
als ein mopped, dass nicht zu einem passt..
man hat dann keinen spass und wünscht sich ein anderes..


falls du fahranfänger bist, muss es nicht unbedingt eine neue sein,
denn man gerät schon das ein oder andere mal in die situation
das mopped umzuschmeissen.. egal ob im stand oder während der fahrt..


zu den "Bugs"..
du wirst in jedem forum, egal ob motorradspezifisch oder
auch hier, wo quasi alle marken vertreten sind,
leute finden, die ein motorrad kaputt reden..
die frage ist, was man davon glauben kann und was
motorradfahrerlatein ist..
auch den händlern und dem hersteller kann man nur
bedingt trauen, denn diese wollen das motorrad nun an dich verkaufen..
eines ist auf jeden fall relativ sicher, wenn beim tüv nichts
getürkt ist, ist praktisch jedes motorrad so gut wie der fahrer..

also, draufsetzen, probefahren und dann entscheiden..

viel erfolg..



Kann man alles unterschreiben außer:

- lange laufleistung
wenn du das mopped für länger als nur einen sommer fahren willst,
ist die Honda sicher die bessere wahl..

Warum soll eine R6 nur einen Sommer halten?
Das hängt immer vom Fahrer ab wie lange so ein Motörchen die Kolben hoch und runter schleudert...

Ich habe schon R6 gesehen mit mehr als 40tkm auf der Uhr und in hervorragendem Zustand...

Ich selbst habe einen Motor aus ner R6 drin und heute auf den Tag genau in 2 Jahren mittlerweile mehr als 26tkm ohne Probleme abgespult, und das nicht immer im untertourigen Bereich..

Die Zauberworte heißen: Warmfahren und regelmäßige Wartung...

deepa

Mo24-Fan

Beiträge: 341

Registriert: 05.05.2007

Region: Hessen

Motorrad: Seat Ibiza 6L

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8

Freitag, 5. Oktober 2007, 12:31

ich bin stolzer besitzer der Honda CBR600RR '07 und wollte mir vorher die R6 kaufen. bei mir war der traum der R6 geplatzt, als ich mich mal drauf setzte und nur mit den zehenspietzen auf den boden kam. bei der CBR sitze ich doch wesentlich sicherer.

von den fahrwerken kann ich dir sagen, dass sich die CBR und die R6 nicht wirklich viel geben...die R6 ist nen tick agressiver. dann dieses problem dass die erst bei 10.000 umdrehungen anfängt zu rennen...dann aber richtig...das könnte für manch ungeübten fahrer zum problem werden.

vom durchzug zieht die honda gut durch, in jedem drehzahlbereich und aus jedem gang...sauber und gleichmäßig. sie ist super verarbeitet, bietet also honda-typische qualität. auch sitzt man auf der honda "etwas" entspannter, das ist aber ne subjektive meinung! auch von einem anfänger gut zu handeln, wenn man überlegt am gashahn UND an der bremse zieht.

:gruss:

michi

catweazle

unregistriert

9

Freitag, 5. Oktober 2007, 13:19

Die R6 rennt auch unter 10...
Klar geht da oben ordentlich die post ab, aber sei mal ehrlich...
fährst Du im 1 oder 2 Gang durch die Landschaft...
Eher nicht...
und zum Ausbeschleunigen ist das egal, denn dann rufe ich die Leistung bewusst ab.

Auf der Sonntagsnachmittagstour oder im Berufsverkehr am Morgen und am Abend schalte ich eher früher hoch und bin trotzdem um ein vielfachses schneller als meine Mitstreiter in ihrer Dose...

Wer in der Drehzahlregion oberhalb 10000 sich in Schräglage befindet ist entweder Irre oder ein geübter Fahrer. Denn 10000 RPM im zweiten Gang sind schon enorm schnell für Kurven auf ner Landstrasse... im Ersten wird ja kaum einer durch ne Kurve eiern, schon gar nicht mit der Drehzahl...
Es sei denn es ist eine gebogene Gerade, die sind aber dann eher wieder unkritisch...

Philipp81

unregistriert

10

Freitag, 5. Oktober 2007, 14:20

Das sind schon einige Hilfen...Vielen Dank! Wie sieht es denn mit der Laufleistung einer"Gebrauchten" aus? Ab wann sollte man lieber die Finger lassen? Ich habe mir mein persönliches Limit eigentlich bei 8000-10000Km gesetzt... ist das übertrieben?

catweazle

unregistriert

11

Freitag, 5. Oktober 2007, 14:40

Zitat

Original von Philipp81
Das sind schon einige Hilfen...Vielen Dank! Wie sieht es denn mit der Laufleistung einer"Gebrauchten" aus? Ab wann sollte man lieber die Finger lassen? Ich habe mir mein persönliches Limit eigentlich bei 8000-10000Km gesetzt... ist das übertrieben?


Das hängt primär von deren Einsatz ab...

ne Gequälte ist / kann schon mit 5000km am Ende sein...
die Gepflegte und Gewartete kann locker 80000km wegstecken...

Das ist keine Entscheidungshilfe, denn das Risiko hast Du bei Gebrauchten immer... Außer sie sind vom Händler und haben ne gewisse Gewährleistung...

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