Revit Shop FC-Moto Alpinestars Motocross Offroadforen Community Spidi Shop motoboerse Fox Shop Blauer Shop MOMODESIGN Helme Motorrad Videos
Arai Helmets Airoh Helmets AGV Helmets Alpinestars Shop FOX Racing Shop HJC Helmets Nolan Helmets Oneal Helmets Puma Boots Alpinestars Spidi Gaerne Boots Lazer Helmets Dainese Shop

Du bist nicht angemeldet.

Jessica

unregistriert

1

Freitag, 12. Juni 2009, 07:52

Z 750 ohne ABS

Hallo Ihr Lieben,
ich mache zur Zeit die Klasse A unbeschränkt! Habe zu Hause eine Kawasaki Z 750 ohne ABS! In der Fahrschule fahre ich allerdings auf einer Honda CBF 600 mit ABS! Nun hab ich mir schonmal so meine Gedanken gemacht! Da ich ja auf eine MAschine mit ABS lerne wird es für mich eigentlich eine sehr große Umstellung sein mit einem Bike ohne ABS klar zu kommen????
Mein Fahrlehrer meinte ich sollte innerhalb des Stadtverkehres mehr mit der Fußbremse arbeiten, aber das ist doch die Bremse die am ehsten blockiert? Ich mein mit dem ABS Bike komme ich damit ja relativ gut klar nur wenn ich später meine Z fahre ohne ABS und dann immer auf die Fußbremse latsche wobei man ja nun auch nicht wirklich merkt wie weit man sie gerade kickt, hab ich jetzt schon ein bissel angst vorm dem blockieren des hinterrades!??
habt ihr vielleicht irgendwelche tipps für das fahren auf maschinen ohne abs nachdem man in der fahrschule auf einer maschine mit abs gelernt hat!
glg Jess und ein schönes we!

Schnute

Ich war's nicht

Beiträge: 3 846

Registriert: 11.02.2008

Region: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: FZ6 Fazer

  • Private Nachricht senden

2

Freitag, 12. Juni 2009, 08:07

Hallo,

wie oft bist du bei den normalen Fahrstunden, außer bei der Übung der Vollbremsung, in den Regelbereich des ABS gekommen?

Bei mir war es das gleiche: Fahrschule auf ABS-Maschinen, meine eigene hat kein ABS.

Generell wird hinten eigentlich nur "bei" gebremst, also ganz sanft und locker. Das Gewicht verlagert sich beim Bremsen auf das Vorderrad, deswegen kann man dort den Bremsdruck steigern. Also nicht gleich "voll rein" langen, sondern den Bremspunkt suchen und langsam steigern.
Und das ist reine Übungssache.

Ich habe angefangen Bremsen zu trainieren. Als mir das erste Mal das Hinterrad blockierte, habe ich mich schon ein wenig erschrocken - aber da ich gradeaus unterwegs war, war es absolut kontrollierbar. Auch beim zweiten Mal. Beide Blockierer sind mir bei Sicherheitstrainings "passiert".

Frag mal deinen Fahrlehrer ob sich bei der Fahrschulmaschine das ABS evt. abschalten lässt und ihr es ohne ABS trainieren könnt.
Und ansonsten empfehle ich dir ein Sicherheitstraining mit deiner Maschine - da wird genau sowas trainiert. Und die Trainer gehen auf die einzelnen Teilnehmer gut ein.

Viel Erfolg für die Prüfung :)
Die Schwierigkeit, mit den meisten Leuten umzugehen, besteht darin, zu ihnen gleichzeitig ehrlich und höflich zu sein.
André Heller

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schnute« (12. Juni 2009, 08:09)


Morrison

Team MO24 - Biomod

Beiträge: 6 323

Registriert: 28.03.2007

Region: Hessen

Motorrad: Suzuki GSF 650 S

  • Private Nachricht senden

3

Freitag, 12. Juni 2009, 08:07

Moin Jess

- Ein Blockieren des Hinterrades ist überhaupt kein Problem und leicht zu kontrollieren, solange man sich nicht in Schräglage befindet.

- Trotzdem solltest du dir angewöhnen, hauptsächlich mit der Vorderbremse zu bremsen. Das ist im Notfall einfach die wichtigste Bremse. Darauf solltest du dich konzentrieren.

- Ein Motorrad ohne ABS bremst genauso wie eins ohne. Wenn du während der Fahrstunden nicht dauernd in den Regelbereich bremst, solltest du beim normalen Fahren keinen Unterschied merken.

- Trotzdem solltest du mal probieren wie sich ein blockierendes Vorderrad anfühlt. Hierzu die Vorderbremse ganz kurz! richtig zuknallen und sofort wieder lösen. Dabei darfst du keine Schräglage fahren!
Das macht man am Besten auf einem einsamen Parkplatz (aber auch nicht zu einsam, falls man unter der Maschine liegen sollte :P).
Außerdem solltest du dich langsam an die maximal mögliche Bremswirkung aus verschiedenen Geschwindigkeiten und im Nassen und Trockenen herantasten. Hier nicht die Vorderbremse zuknallen, sondern die Bremskraft kontinuierlich steigern bis die Radlastverteilung das Gewicht nach vorne verlagert hat.
Am Besten du machst mal ein Sicherheitstraining. Dort kannst du das Bremsen unter fachlicher Anleitung üben.

LG
Thilo

Jessica

unregistriert

4

Freitag, 12. Juni 2009, 08:19

Ich habe überwiegend mit der Vorderradbremse gebremst! aber volles reinknallen eigentlich nicht, also vorrausschauend gefahren und somit den bremsvorgang zeitig angesetzt! dann meinte mein fl ich sollte mal versuchen mehr mit der fußbremse zu arbeiten, weil ich diese eigentlich ausen vorgelassen habe! nun bremse ich mit der motorbremse (und auch leichtes betätigen der vorderbremse) ziemlich viel runter und wenn ich dann im ersten gang langsam an kreuzungen oder roten ampeln ranrolle mit fußbremse, dann ist dieses eintauchen nach vorne hin nicht so doll (sagte auch fl).
bislang mit abs noch kein blockieren der bremsen gewesen auch bei der grundfahrübung gefahrenbremsung auf 50 km/h mit beiden bremsen volle kraft betätigen.
danke für den tip mit dem sicherheitstraining! ich werde mich wohl sehr langsam an das fahren mit der z heran tasten!
wenns denn mal blockieren sollte muss ich die dementsprechende bremse lösen

Schnute

Ich war's nicht

Beiträge: 3 846

Registriert: 11.02.2008

Region: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: FZ6 Fazer

  • Private Nachricht senden

5

Freitag, 12. Juni 2009, 08:24

Zitat

Original von Jessica
bislang mit abs noch kein blockieren der bremsen gewesen auch bei der grundfahrübung gefahrenbremsung auf 50 km/h mit beiden bremsen volle kraft betätigen.


Das ABS verhindert ja auch das Blockieren der Räder. ;)

Du merkst das Eingreifen des ABS bei der Fußbremse normalerweise am pulsierenden Pedal.
Die Schwierigkeit, mit den meisten Leuten umzugehen, besteht darin, zu ihnen gleichzeitig ehrlich und höflich zu sein.
André Heller

Jessica

unregistriert

6

Freitag, 12. Juni 2009, 08:32

@ schnute schon klar das es dies verhindert, aber irgendwie kam gerade die frage "wie oft bist du bei den normalen Fahrstunden, außer bei der Übung der Vollbremsung, in den Regelbereich des ABS gekommen?" hatte mich da mit dem blockieren ein bissel falsch ausgedrückt!
ich meine noch nichts pulsierendes am pedal bemerkt zu haben! naja der motorradstiefel sitzt da ja noch hab dadurch eh irgendwie nicht so das gefühle wie weit ich jetzt gerade auf die fußbremse trete!

ist das bremsen wie ich es in dem beitrag zuvor geschrieben habe soweit okay?

Schnute

Ich war's nicht

Beiträge: 3 846

Registriert: 11.02.2008

Region: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: FZ6 Fazer

  • Private Nachricht senden

7

Freitag, 12. Juni 2009, 09:08

Im Stadtverkehr bremst du auch nur im Notfall wirklich voll.
Alles andere mache ich genauso: vorausschauend fahren, Motorbremse nutzen und wenig mitbremsen.
Allerdings habe ich mir von Anfang an angewöhnt wirklich immer beide Bremsen zu nutzen. Liegt aber auch ein wenig an den Eigenheiten meines Möps.

Rote Ampeln sind für mich zurzeit mein Trainingsgebiet auch mal zu halten ohne sofort den Fuß runterzusetzen, sondern einen Moment im absoluten Gleichgewicht zu stehen.

Übrigens sieht der Prüfer es gern wenn man immer beide Bremsen nutzt ;)
Die Schwierigkeit, mit den meisten Leuten umzugehen, besteht darin, zu ihnen gleichzeitig ehrlich und höflich zu sein.
André Heller

Jessica

unregistriert

8

Freitag, 12. Juni 2009, 10:09

Danke für den Tip mit dem Prüfer wegen Bremsennutzung!!!
Schon komisch wie unterschiedlich das doch irgendwie ist!!! Von Nutzung beider Bremsen im regulären Stadtverkehr hat mir mein FL noch nichts gesagt, aber ich hoffe ganz fest das ich mit dem ersten Anlauf die praktische Prüfung auch bestehe!

Emundem

Mo24-Hobbyist

Beiträge: 129

Registriert: 16.09.2008

Region: Baden-Württemberg

Motorrad: Kawasaki Z750 2008

  • Private Nachricht senden

9

Freitag, 12. Juni 2009, 15:58

Erstmal Glückwunsch zur Z:respekt: !

Was ist denn das für ein Prüfer, der Dir sagt, nur mit der Fußbremse zu bremsen... ? Vielleicht wenn die Maschine ein Integralbremssystem hat...

Ich nutze bei meiner Z750 ABS die hintere Bremse manchmal allein, falls ich in Kurven leicht bremsen muss (was man grundsätzlich zu vermeiden versuchen sollte) - da hat es den Vorteil, dass die Maschine sich nicht aufstellt und unruhig wird, sondern sogar ruhiger wird - sofern man ausreichend Haftungsreserven hat. Danke übrigens an Die Legende für den Tipp. Und beim Langsamfahren natürlich. Aber sonst primär vorne und beide nutzen!

Und ein kleiner Tipp am Rande, der mit dem Bremsen nichts zu tun hat: falls noch die originalen Dunlop-Reifen drauf sind - so schnell wie möglich weg damit und z. B. Michelin Pilot Power drauf! Dadurch wird das Möp noch zwei Klassen besser!

Gruß, M
I strode into this world Armani clad and fully awesome!

Kawasaki - Let the good times roll!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Emundem« (12. Juni 2009, 15:59)


Jessica

unregistriert

10

Sonntag, 14. Juni 2009, 16:59

hallo Emundem,
die Michelin Pilot Power hat die z bereits schon drauf gehabt, als ich sie erworben hatte.
aber wie gesagt meine z hat leider kein abs und ich habe jetzt schon ein kleines bisschen muffensausen wenn ich an die erst fahrt mit ihr denke da ich ja z. zt. auf dem fahrschulmotorrad mit abs fahre...., aber die neugier überwiegt, kann es genauso wenig abzuwarten die erste ausfahrt z wagen!
wie gesagt ich bremse hauptsächlich mit der vorderradbremse und ab dem 1. gang nutz ich die fußbremse, außer bei der übung gefahrenbremsung dann natürlich mit beiden! nächste woche habe ich fahrstunde 9 und 10 mal schauen es wieder wird, hab auch chon 2 umfaller hinter mir oh man dadurch war ich ganz schön deprimiert und verunsichert!
ich hoffe es wird alles gut und ich habe bald den schein und verstehe dieses bremsverhalten auch mal richtig.

Emundem

Mo24-Hobbyist

Beiträge: 129

Registriert: 16.09.2008

Region: Baden-Württemberg

Motorrad: Kawasaki Z750 2008

  • Private Nachricht senden

11

Sonntag, 14. Juni 2009, 18:50

Keine Sorge, das wird schon. Fahr einfach vorsichtig (nicht ängstlich!) - d. h. so, dass immer noch etwas "Reserve" da ist und rechne mit der Blödheit anderer, damit vermeidest Du schon mal viele kritische Situationen.

Bis vor ein paar Jahren gab es Motorräder überhaupt nicht mit ABS und es hat auch funktioniert.

Am Ende hilft nur eins: üben, üben, üben!


Gruß, M
I strode into this world Armani clad and fully awesome!

Kawasaki - Let the good times roll!

Home MotoGP Superbike IDM Motocross Motorradbekleidung Verkehrsrecht Motorradtests Motorrad Reisen Aprilia BMW Buell Ducati Harley-Davidson Honda Kawasaki KTM MZ Suzuki Triumph Yamaha 125er Sportler 125er Chopper 125er Enduro 125er Tourer Roller Piaggio Mofa Biete Suche Gewerbliche Kleinanzeigen Versicherung Motorrad Versicherung Auto Versicherung Roller Versicherung