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1

Mittwoch, 9. Februar 2011, 20:00

SOS 2 Mötorräder 2 Welten, aber welche kaufen???

Ja, wie soll ich anfangen?
Ich plane mir ein neues "altes" Motorrad zu kaufen und habe 2 gute Angebote.
1. Suzuki SV1000S
2. Yamaha FJ1200
Die Frage ist jetzt : Welche kaufen?
Einsatzgebiet ist hauptsächlich die Landstraße und da alles von der kurzen Spritztour bis hin zu 600km Tagestouren
(halt alles was einem vom Rheinland aus so in einem Tag unter die Räder kommen kann)
Gefahren i.d.R. alleine oder höchstens mal mit Sohnemann hinten drauf.
Ach ja, letztes Jahr hatte ich ne Alte GPZ100RX, aber die war irgendwie für die zügigere Gangart in Eifel&Co nicht so dolle.
Und gefahren bin ich natürlich beide Aspiranten.
Die Suzi ist herrlich modern und agil, da geht alles leicht von der Hand und das ist fun pur.
Die XJ vermittelt durch Gewicht und Größe eine tolle Souveränität, ist bequem und kann, wenn sie denn muss auch zügig.
Manche sagen jetzt bestimmt ich spinne, weil ein Pro und Contra unmöglich ist, denn schließlich liegen 15 Jahre zwischen
den Motorrädern - und ja, das stimmt auch - und ja, natürlich merkt man den Fortschritt auf jedem meter, den man fährt.
Aber dennoch: Auch die XJ hat was (ähnlich wie bei einer CBR1000F), wobei die nicht zur Disposition steht.

... Also los - traut euch, versucht mit zu erklären warum die Eine oder Andere für mich das Bessere Spassobjekt ist.

Danke und Grüße
Michael

Lodi

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2

Mittwoch, 9. Februar 2011, 21:16

Ich denke,Du solltest die Moped`s Deiner Wahl über einen längeren Zeitraum testen.

Meine Wahl würde auf die Yamaha fallen,denn:Yamaha is touching your heart

:gruss: Lodi
Welcome to Isle of Man

Das Mekka für Freunde des zügigen Landstraßenfahrens :1:

Der Töff

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3

Mittwoch, 9. Februar 2011, 23:00

Die hat aber zwei Zylinder zuviel.

Deshalb die Andere...!

Der Töffel.
*Genügsam!*
*Flott mit Schrott!*

Dirk U.

Team Mo24

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4

Donnerstag, 10. Februar 2011, 04:54

Wer soll dir diese Entscheidung abnehmen? Da dir beide gut gefallen hast du ein Problem. Höchstens vielleicht das sich dein Sohn garantiert auf der FJ besser aufgehoben fühlen wird.



biboty

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5

Donnerstag, 10. Februar 2011, 05:09



Ach ja, letztes Jahr hatte ich ne Alte GPZ100RX, aber die war irgendwie für die zügigere Gangart in Eifel&Co nicht so dolle.

Danke und Grüße
Michael



Hi Michael

Wenn ich das mit der GPZ lese,würde ich sagen,hol dir die SV.

Fühlst du dich auf beiden Motorrädern gleich wohl,was die Sitzposition anbelangt ?
Das kann ich mir gar nicht vorstellen,weil dazwischen (für mich zumindest) genauso Welten liegen wie zwischen den Motorrädern als solches.

Du solltest dein "Popometer" befragen-ich würde das Motorrad kaufen,auf dem sich der Popo am wohlsten fühlt. :)
Ich persönlich finde die Optik der SV schöner,aber das ist ja nicht ausschlaggebend. :)

LG Sabine

DieLegende

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6

Donnerstag, 10. Februar 2011, 07:27

Der Motor ist eigentlich irrelevant - beide haben genügend Druck von unten heraus, das bringt der Hubraum mit sich - die Anzahl der Zylinder ist da eher Nebensache.
Entscheidend ist vor allem das Sitzgefühl, da hat Biboty völlig recht.

Ich persönlich würde zur FJ greifen, weil ich selbst eine hatte. Empfehlenswert ist das Modell 3CW (1988/1990), das war die erste "echte" FJ 1200, das Modell 1XJ (1986/1987) war technisch nur eine hubraumvergrößerte FJ 1100.
Die 3CW hat insbesondere nicht das recht nutzlose Anti-Dive (Bremsnick-Ausgleichssystem ohne größeren praktischen Wert, dafür Arbeitsaufwand für Wartung), zudem eine verbesserte Gabel und Vorderradbremsanlage sowie ein 17"-Vorderrad.
Langstrecken sind kein Problem, obschon bei mir selbst der Kniewinkel etwas zu eng war - ich hätte mir, hätte ich sie nicht wegen einer Handgelenksoperation verkauft, die Sitzbank noch etwas aufpolstern lassen, denn man sitzt tief genug für guten Bodenkontakt.
Für ein 260 kg-Monster ist sie sehr handlich, sowohl beim Aufheben :O , als auch beim Rangieren als auch in Fahrt. Wenn Du das Modell 1XJ nehmen solltest (so wie ich - die schwarz-rote Lackierung gab es nur bei diesem Modell), schmeiß weg, was an Reifen drauf ist, und zieh BT 45 von Bridgestone auf.
Das verbessert das Fahrgefühl um Welten und Du kannst danach dem Motorrad auch im strömenden Regen noch vertrauen - mit bspw. den Metzeler-Pneus nicht unbedingt.
Der Tankinhalt reicht für ca. 350 km bei durchschnittlicher Fahrweise - wer autobahnmäßig ständig oberhalb von 200 km/h unterwegs ist (Auslands-offen hat sie 95 kW/129 PS, Deutschland-offen hat sie 74 kW/101 PS bei ca. 100 Nm maximalen Drehmoment), der muß halt nach 250 - 280 km schon wieder an die Tankstelle.

Wenn Du Dir etwas richtig Gutes tun willst, kauf ein neues Federbein und progressive Gabelfedern, dann hast Du einen richtigen Rennhobel. Einzig die Bodenfreiheit entspricht eher einem Sporttourer, aber für tiefe Kurven in der Fränkischen Schweiz hat es bei mir noch immer gereicht...
Und - vorsorglich - laß um Himmels willen den modischen Blödsinn, breitere Reifen aufziehen zu wollen. Die vergrößern nur die nötige Schräglage bei gleicher Kurvengeschwindigkeit, und damit raubt man sich völlig unnötig Reserven an der knappen Bodenfreiheit bei schnellen Kurven. Die Reifendimensionen der FJ sind gut so, wie sie sind.

Wenn die Maschine pfleglich behandelt und gewartet wurde, sind Laufleistungen von deutlich über 200.000 Kilometern ohne Übermaß die Regel. Der Motor könnte noch weitaus mehr leisten, wenn man ihn aggressiv aufmotzt. Dass man das werksseitig gelassen hat, trägt massiv zur langen Lebenserwartung bei.

Noch Fragen?

Servus,

Holger
Quidquid agis, prudenter agas, et respice finem!
- Nämbercher XJ-Fanatiker -

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