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Fischi

Team MO24 - Technik

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1

Montag, 29. Oktober 2007, 07:15

Tempolimit 130?

Wie steht ihr denn zu dem Vorschlag de allg. Tempolimit 130 das da gerade vorgeschlagen wird?


Ich bin gar kein Freund davon....

Warum? Ganz einfach....sobald das Limit eingeführt ist wird es den Dauerlinksfahrer ständig geben "Man darf ja eh nicht schneller" ...und ausserdem ist auf den allerwenigsten Strecken überhaupt noch die freie Fahrt möglich....

Das Ganze ist m.E. nach nur so ein Slogan in Sachen Klimaschutz....typisch für Leute die eine Fahr- und Flugbereitschaft haben und sich überhaupt nicht um Verkehr oder Staus kümmern müssen....

Ich wäre eher für ein allg. Überholverbot aller Fahrzeuge die max. 80km/h fahren dürfen zu Stosszeiten...meinetwegen von 6:00-9:00 und von 15:00-18:00.....ich behaupte da kommt mehr für die Umwelt bei raus als bei einem Tempo 130 Limit....

Mir selbst geht´s gar nicht um Tempo 250 mit der Dose....meine Reisegeschw. liegt zwischen 140 und 150, dabei kommt ein Schnitt von ca. 110 raus...
Das Leben ist kein Ponyhof, aber es lebt sich nicht schlecht wenn man in einem wohnt :rolleyes:

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2

Montag, 29. Oktober 2007, 07:29

RE: Tempolimit 130?

das ganze hätte wahrscheinlich nur sinn,wenn man mit den 130 km/h höchstgeschwindigkeit auch das rechtsfahrgebot ändern würde.
dann könnte man auf jeder spur überholen,und es käme zu keine grösseren staus.
die cdu ist ja dagegen zur zeit,mal abwarten wielange.schätze aber,dass das tempolimit trotzdem irgendwann bald kommt.
also wenn die unfallhäufigkeit dadurch abnimmt,wäre ich dafür.

3

Montag, 29. Oktober 2007, 07:29

RE: Tempolimit 130?

Meiner Meinung nach ist es höchst an der Zeit, dass auch die Deutschen begreifen, dass 130 Sinn macht - nicht nur der Umwelt zuliebe. Der Verkehr läuft einfach stressfreier ab, wenn alle ungefähr gleich schnell fahren - siehe USA. Und bringen tut Rasen eh nicht sonderlich viel bezüglich Zeitgewinn ...

LG
Reinhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ReinhardS« (29. Oktober 2007, 07:30)


Fischi

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4

Montag, 29. Oktober 2007, 07:34

RE: Tempolimit 130?

@Reinhardt

Zeitgewinn ist tatsächlich keiner vorhanden....da geb ich Dir Recht...aber in Sachen Umwelt, Klma, Feinstaub oder CO2 bezweifel ich das....auf deutschen Strassen kann man viel zu selten schneller fahren als 130....

Lustigerweise haben ir ja 130 eigentlich auch schon längst....Richtgeschwindigkeit heißt das Ganze und wird von Polizei und Versicherungen angewandt im Falle eines Unfalls....mehr bedeutet immer Teilschuld ;)
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DieLegende

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5

Montag, 29. Oktober 2007, 08:04

RE: Tempolimit 130?

Von mir aus - mich störte es nicht.
Hart wird es nur für diejenigen, die unfähig sind, "Fahrspaß" über etwas anderes als Geschwindigkeit zu definieren, aber das ist dann auch nicht mein Problem, sondern deren.


Servus,

Holger
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askalino

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6

Montag, 29. Oktober 2007, 08:07

Das schlimme dabei ist doch, das die Bürger mit einem Tempolimit eingebremst werden sollen und wie Fischi bereits anmerkte, diejenigen, die sowas beschliessen eh von alldem kaum betroffen sein werden.

Und weiterhin wird der Hauptverursacher Industrie, Lowcost Fliegerei absolut nicht berührt, denn der Staat könnte durch evtl. verhängte Sanktionen ja Steuereinnahmen verlieren, da haut man lieber auf die Bürger ein, auch indem die u.A. Strafen drastisch angehoben werden - die Schieflage ist erkennbar!!!

Auch die forcierte Errichtung von Kohlekraftwerken, die ja bekanntlich die absoluten Umweltverpester sind, werden staatlich subventioniert - da können also munter die Energiekonzerne weiter machen - da sollte man ansetzen, aber nicht bei einem Tempolimit in der CO² Debatte!!

ABER:
Ein Tempolimit halte ich um der Vernunft willen in Ordnung.
Die Ölreserven sind endlich und warum sollten wir bei Tempi über 130, wo die Dosen bekanntlich ja zu Säufern werden, die ganze Kohle, die wir hart verdienen einfach so verballern?
Klar, jeder hat sein eigenes Recht auf Fortkommen, wie schnell auch immer - aber unsere Kinder und Kindeskinder etc. müssen dann immer schlimmer leiden.

Das ist für mich der Grund für ein Tempolimit - ich denke aber, das ein Umdenken bei den Leuten einsetzen muss, denn mit Limits allein wird niemandem geholfen.
Ich fahre mit der Dose freiwillig 100 - 120 km/h - auch wenn´s :sleep: ist

und mein 12 Jahre alter Polo verbraucht insgesamt nur 5,8 ltr/100km!!


Die linke zum Gruße

Matze

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »askalino« (29. Oktober 2007, 08:10)


Fischi

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7

Montag, 29. Oktober 2007, 08:14

@askalino

Da sagst Du was :)

Staatsräson für die geregelte Vernunft auf der Autobahn.....wenn ich das so richtig verstehe ;)

Ich bin eben der Meinung das "Vernunft" ganz wo anders beginnt....und das dazu gehörige Bewußtsein wird einfach nicht geschaffen....es wird reguliert und sanktioniert....für mich der falsche Weg....


edit: 150km/h Ford Galaxy = 6ltr/100km Diesel....
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askalino

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8

Montag, 29. Oktober 2007, 08:23

@ Fischi

äääh - kurz gesagt JA :)

So isses, denn mit Sanktionen erreichste ja auch bei Deinen Kindern absolut gar nix - wie soll man dann mit Erwachsenen umgehen???

Ich sehe soviele Leute, die in ihren Dosen am Straßenrand hocken und den Motor sinnlos laufen lassen - da fängt´s doch schon an - das Bewusststein muss geschärft werden - aber solange die Politik nichts vormacht, sonder frei nach dem Motto: "wir predigen Wasser aber saufen den teuersten Wein" handeln, solange braucht keiner eine Änderung in Sachen Umweltbewusstsein erwarten!

Das ist doch eigentlich gaaanz einfach - oder?

Matze

leroy

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9

Montag, 29. Oktober 2007, 08:50

Ich finde an sich ein Tempolimit gut. Das Problem bei dem von der SPD angestrebten Limit ist, dass es zu hoch angesetzt ist und deswegen einfach nichts weiter als eine populistische Maßnahme ist um in der Wählergunst etwas besser da zu stehen.

Wie Fischi schon schrieb, meistens kann man sowieso kaum schneller fahren und wir haben schon die Richtgeschwindigkeit. Andererseits werden Autofahrer bei dem Limit sowieso 140 bis 150 fahren, also wie jetzt auch. Mit anderen Worten, es ändert sich nichts, außer dass wahrscheinlich mehr geblitzt würde und wieder mehr abkassiert wird.

Die Minderbelastung an CO2 ist mit 2,5 Millionen Tonnen zwar nicht zu verachten, aber auch nicht wirklich weltbewegend. Wenn man wirklich mit einem Tempolimit was für die Umwelt tun will, sollte mann 100 km/h ansetzen, dann wird der Schadstoffausstoß deutlicher verringert. Gleichzeitig sollte aber auch zugesehen werden, den Güterverkehr von der Straße zu holen.

Gruß
Leroy

Fischi

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10

Montag, 29. Oktober 2007, 08:56

Noch ein lustiges Gedankenspiel das ich gerade so habe....

Wird da nicht die Schilder produzierende Industrie auf die Barrikaden gehen? Wozu noch 130 oder 120km/h Schilder aufstellen wenn es eh allg. 130 ist :grin:


@leroy
Eben...es ändert sich eigentlich nichts....aber es ist ein toller Wahlkampf Slogan


Fischi
kann Populismus nicht leiden*
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askalino

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11

Montag, 29. Oktober 2007, 09:06

Eben Leroy das sind meines Erachtens nach auch nur machtpolitische Spiele mit dem Ziel bestimmte Bevölkerungsgruppen wieder ranzuholen.

Was dann passiert ist die einsetzende Vergesslichkeit derer "Hochwohlerkorenen"

tojomann

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12

Montag, 29. Oktober 2007, 09:59

Moin Moin ,
also wie gesagt die durchschnittsgeschwindigkeit liegt eh schon unter 130!! Mehr ist bei dem Verkehrsaufkommen in unserer Gegend sowieso nicht drin !! Ich denke auch das es dabei wiedermal um irgendwelche versicherungstechnischen Sachen geht b.z.w die Teilschuld !!! Hintergrund das die Versicherungen sich wieder sauber aus der Zahlungspflicht entziehen können !!!Diese Verbrecher X(

Gruß
tojomann

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tojomann« (29. Oktober 2007, 10:00)


13

Montag, 29. Oktober 2007, 10:08

RE: Tempolimit 130?

Zitat

Original von Fischi
...aber in Sachen Umwelt, Klma, Feinstaub oder CO2 bezweifel ich das....


Ich nicht - es ist doch erwiesen, dass Autos bei höheren Geschwindigkeiten mehr verbrauchen als bei 120 oder 130 (betrifft vielleicht nicht gerade Deinen Schlitten, aber die meisten anderen). Der Spritverbrauch wächst ja nicht mal linear zur Geschwindigkeit, sondern stärker ...

Bei meinem Multivan geht der Spritverbrauch ganz schön in die Höh', wenn ich mal den Bleifuß hab' ("Schnellzugszuschlag").

Ich versteh' den Sinn des "immer-schneller-wohin-wollen" eigentlich nicht - was machen die Leute dann mit den eingesparten 10 Minuten, die ihnen soundsoviel Liter Sprit mehr kosten?

Ich verstand die Sache mit der Concorde auch nicht: was bringen mir die 3 Stunden, die ich früher in NY bin - zum 5-fachen Preis und mit entsprechender Umweltbelastung? Da müsste ich doch in den gewonnenen 3 Stunden mehr als 4.000 Euros verdienen, damit sich der teurere Flug auszahlt! Aber was machen die Leut'(?) - sitzen halt dann 3 Stunden länger in einer Kneipe rum *kopfschüttel*.

LG
Reinhard

Coyote

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14

Montag, 29. Oktober 2007, 10:09

Zitat

Original von tojomann
also wie gesagt die durchschnittsgeschwindigkeit liegt eh schon unter 130!! Mehr ist bei dem Verkehrsaufkommen in unserer Gegend sowieso nicht drin !!


In anderen Gegenden aber schon. Kassel-Paderborn kannst Du abends in der Regel mit 180 abfahren ohne einmal bremsen zu müssen. Die Gesamtdurchschnittsgeschwindigkeit ist eh immer geringer, weil es ja auch eben sehr viele Stellen mit Tempolimits gibt. Dann sollte man sich doch die Frage stelllen: was kann man tun um den Durchschnitt zu erhöhen?

Zitat

Ich denke auch das es dabei wiedermal um irgendwelche versicherungstechnischen Sachen geht b.z.w die Teilschuld !!! Hintergrund das die Versicherungen sich wieder sauber aus der Zahlungspflicht entziehen können !!!Diese Verbrecher X(


Wozu? Können sie doch so auch. Ausserdem wird mit Tempolimits vermutlich die Verkehrsdichte zunehmen (die Herde kann sich nicht "langziehen" sondern bleibt zusammen; wird immer wieder Klasse wenn dann ein Fahrstreifen endet), was die Unfallgefahr eher erhöht als senkt.


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schokorossi

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15

Montag, 29. Oktober 2007, 10:11

Ich seh das Templimit auch als Chance auf einen gesellschaftlichen Wandel, nicht nur alleinig als eine Forderung zum Klimaschutz. Schließlich ist der Straßenverkehr ein Spiegel der Gesellschaft und der zeigt hierzulande recht häßliche Seiten.


LG schokorossi

Coyote

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16

Montag, 29. Oktober 2007, 10:16

Deshalb legten die Amis nach Einführung der Beschränkungen ja auch plötzlich keinen Wert mehr auf grosse oder schnelle Autos... klappt prima sowas. :p Das ist wirklich reines Wunschdenken; hilfreicher wäre es da eher, den Motorsport abzuschaffen. Dann stehen schnelle Kisten nicht mehr als "toll" da.

Eigentlich wurscht. Die Diskussion gibts pro Jahr zweimal...


WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Coyote« (29. Oktober 2007, 10:17)


Wawy

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17

Montag, 29. Oktober 2007, 10:25

Ich bin ganz klar dagegen.
Eine allgemeine Richtgeschwindigkeit haben wir ja eh schon und neben den Gründne, die Fischi schon gesagt hat, werden Drängler, Raser etc wegen ner 130er Begrenzung nicht verschwinden.

Die gibts auch auf Landstraßen und in der Stadt - und da ist auch 100 und 50.

Jeder so schnell wie er kann oder möchte.
Wenn man für 130 ist - dann kann man ja 130 fahren. Ob man nun links überholt wird oder nicht... wen störts denn bitte? Überholen ist ein ganz normaler Vorgang im Straßenverkehr. Nur passiert das auf der Autobahn häufiger - so ist das halt.
Über 50% der Autobahn sind eh Geschwindigkeitsbegrenzt. Ich gehe davon aus, dass auf der restlichen Strecke also prinzipiell schnell gefahren werden kann. Die Behörden sind ja allgemein nicht so zurückhaltend mit Begrenzungen in Deutschland.

Wenn wir Verhältnisse ala Amerika einführen wolen, können wir auch auf die Landstraßen gehen. Aber das sol ja das Jagdgebiet der Moppeds bleiben :P
präsentiert:

Olli1969

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18

Montag, 29. Oktober 2007, 10:39

Wenn ich mal sehr selten auf der Bahn bin, sehe ich die meisten Autofahrer ohnehin so um die 140 bis 150 km/h fahren. Klar, ein
paar fahren auch deutlich schneller. Wir haben die A31 vor der Tür.
Die meisten der 60 km bis ins Ruhrgebiet sind ohne Begrenzung.
Wenn es frei ist Gas auf!!! Warum nicht!!

Vom Kopf her würde ich sagen sollen sie doch machen, ich habe
ohnehin nichts mit der AB am Hut. Mein Leben würde dadurch
null beeinflußt werden. Wenn es dann ruhiger auf den Straßen zu geht,
man evtl sogar rechts überholen darf!

Vom Bauch heraus würde ich sagen: Nein! Es gibt mir schon viel zu
viele Regeln hier. Mal ganz unsachlich gesprochen, finde ich es cool,
das Deutschland das einzige Land der Welt ohne Geschwindigkeits-
begrenzung ist. Dafür kennt man uns sogar in USA und das will schon
was heißen.

Viele Grüße
Olli, der sich heute morgen ganz unsachlich fühlt.

19

Montag, 29. Oktober 2007, 10:46

Mir persönlich stinken aber noch ganz andere Dinge:
  • ... warum müssen Krabben von der Nordsee zum Schälen nach Marokko transportiert werden?
  • ... warum krieg' ich in Wien Tirol-Milch, die 500 km heran gekarrt werden muss, wenn wir in Niederösterreich jede Menge Bauern haben, die gerne Milch liefern?
  • ... warum müssten Kartoffeln von Holland nach Ungarn zum Schälen verfrachtet werden?
  • ... warum krieg' ich in Wien im Restaurant (meistens) ein "Alkoholfreies", das in Frankfurt abgefüllt wurde? Also ob es da nicht nähere Abfüller für Alkoholfreise gäbe...
  • ... warum müssen wir ein Space-Shuttle rauf schießen, das für einen Start mehr Energie verpulvert als 10 sibirische Dörfer in 100 Jahren zum Heizen brauchen?
  • ... warum müssen Leute (zumeist Jugendliche) per Flieger nur um 1 Nacht durch zu saufen nach Mallorca geflogen werden?
  • ... warum sind Auto-/Motorrad-/Bootsrennen überhaupt noch notwendig(?) - vermutlich nur um das männliche Gehabe "meiner ist länger" zu befriedigen.

Meiner Meinung nach ist es Zeit, mit solchen Blödheiten auf zu hören (und in die Kategorie fallen für mich auch Geschwindigkeiten > 130 auf zumeist verstopften Autobahnen).

Allerdings: wenn wir beim Ölverbrauch einsparen, verpulvern die Chinesen das, was wir übrig lassen - ist also auch nix. Also ran an die nächste Urlaubsplanung - wir wollen ja wieder soundsoviele 1000 km mit dem Moped (sinnlos in der Gegend herum :) ) fahren...

LG
Reinhard

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20

Montag, 29. Oktober 2007, 11:07

RE: Tempolimit 130?

Populismus pur,
ich kann mich den Ausführungen von FISCHI nur anschließen, ich wohne an der A2 auch als Warschauer Allee bekannt.
Wir haben in Rehren seit 1 jahr eine 2 spurige Baustelle in hügeligen Gelände auf der Autobahn, dort sind täglich minimum 3 KM Stau vor der Baustelle verursacht durch LKW's davon ca 50% mit ausländischem Kennzeichen.
Wenn man ein Überholverbot für LKW einführt muss man aber auch dafür sorgen das diese LKW auf der rechten Spur mit mindesten 50 den Berg hochkommen also eine Vorschrift pro Tonne Gewicht mindestens 10 PS.
Denn Stauverursacher ist nicht nur das hohe LKW-Aufkommen sondern die, welche mit 20 den Berg raufzuckeln 40Tonnen Gewicht und 320 PS unter der Haube und dabei dicke Russwolken rausblasen, und den Rest aufhalten.
So eine Gesetzesverordnug geht aber nur EU-weit.
Auf unseren Autobahnen ist defacto schon ein Geschwindigkeitslimit eingeführt da fast 70% der BAB durch limitierung auf 130 oder 100 Länderseitig geschehen ist.

Gruß Stecki
:gruss:

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