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mrhubraum

unregistriert

1

Sonntag, 25. November 2007, 19:36

frage zum hubraum

hi
habe mal eine frage:
wieviel hubraum würdet ihr einem fahranfänger empfehlen?
also mind sollten es wohl 600 sein oder?
aber ein bekannter hat mir gesagt das 1000 besser seien.
was ist eure meinung?
danke für die antworten

Coyote

Vierfacher Titelverteidiger

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2

Sonntag, 25. November 2007, 19:45

RE: frage zum hubraum

Hängt von Deiner Gashand ab. Ein Minimum für Hubraum sehe ich absolut nicht - eher ist mehr kritischer weil die Maschine dann auch mit Drossel ihr Drehmoment viel leichter auf die Straße bringt, was z. B. in einer Kurve zu bösen Überraschungen führen kann. Maschinen mit weniger Hubraum entfalten ihre Leistung erst in höheren Drehbereichen, und in die gerät man nicht versehentlich.

Außerdem ist mehr Hubraum teurer.


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Coyote« (25. November 2007, 19:46)


Zottelc4

Die Mumie

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3

Sonntag, 25. November 2007, 19:49

RE: frage zum hubraum

Viel Hubraum bedeutet auch immer viel Gewicht. Eine 500er ist normalerweise viel handlicher, als eine 1000er.
Großvolumige Motoren sind im Allgemeinen etwas für Fahrer, die es etwas ruhiger angehen lassen wollen und keine hohen Drehzahlen mögen, wenn sie mal Leistung abrufen wollen.

Gerade für den Fahranfänger, der erst einmal mit 34 PS fahren darf, ist eine leichtere Maschine besser, da sie besser abgeht, als eine Hubraumstarke.
Gruß
Zottel

DieLegende

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4

Sonntag, 25. November 2007, 19:54

RE: frage zum hubraum

Moin!

400 - 600 cm³ sind in Ordnung.
Größere Motoren würde ich als Anfänger höchstens wählen, wenn mit dem PKW wenigstens 100.000 Kilometer Straßenerfahrung vorliegen.

Das Motorradfahren hat zum einen mit dem Autofahren so wenig zu tun, daß es von Vorteil ist, die Verkehrssituation schon einigermaßen einschätzen zu können und sich umso mehr auf das Motorrad konzentrieren zu können und darauf, es aufrecht zu halten.

Zum anderen sollte man noch die 34 PS-Drossel bedenken, wenn man unter 25 Jahre alt ist. Die meisten"BigBikes" sind schwer genug, daß ich mir das nicht freiwillig antun möchte. Diejenigen, die unter 230 kg wiegen, kann sich ein Anfänger i.d.R. aber nicht leisten.
Mit einer 400er - 600er fällt das nicht ganz so sehr ins Gewicht - im wahrsten Sinne des Wortes.

Zuletzt stellt sich mir noch die Frage nach der persönlichen Weiterentwicklung. Wer groß einsteigt, hat doch gar nichts mehr, worauf er sich nach ein paar Jahren freuen kann...

Ich bin z.B. vor zwei Jahren (im Alter von 28 Jahren) mit einer XJ 600 (51J) mit 73 PS eingestiegen und habe mir nun zusätzlich eine auf 98 PS gedrosselte FJ 1200 zugelegt... Im Nachhinein betrachtet, würde ich es immer wieder so machen.

Servus,

Holger
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eitschtoo

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5

Sonntag, 25. November 2007, 20:30

Wieso unterstreicht ihr die Sache mit dem Gewicht immer wieder?

Ob ich jetzt mit einer 200 oder 230 Kilo schweren Maschine fahre ist doch sowas von egal, wenn man drauf sitzt.
Dann würde es ja auch ein Unterschied machen, ob ich fahre oder meine Freundin, wenn denn das Gewicht so ausschlaggebend wäre.

Man kriegt auch 750er günstig und Steigerung ist die Entfernung der PS Drossel (34 > 100+ ps) genug, denke ich.

K.K.

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6

Sonntag, 25. November 2007, 20:33

Zitat

Original von eitschtoo

Ob ich jetzt mit einer 200 oder 230 Kilo schweren Maschine fahre ist doch sowas von egal, wenn man drauf sitzt.


Da denkst Du aber so was von verkehrt...

Coyote

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7

Sonntag, 25. November 2007, 20:46

Zitat

Original von eitschtoo
Ob ich jetzt mit einer 200 oder 230 Kilo schweren Maschine fahre ist doch sowas von egal, wenn man drauf sitzt.


Ich denke, bei nur 34 PS Leistung merkst Du den Unterschied schon.


WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

DieLegende

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8

Sonntag, 25. November 2007, 20:57

Zitat

Wieso unterstreicht ihr die Sache mit dem Gewicht immer wieder?

Weil das Verhältnis von Gewicht zu Leistung nun einmal beim Motorradfahren einer der entscheidenden Faktoren ist.

Zitat

Ob ich jetzt mit einer 200 oder 230 Kilo schweren Maschine fahre ist doch sowas von egal, wenn man drauf sitzt.
Dann würde es ja auch ein Unterschied machen, ob ich fahre oder meine Freundin, wenn denn das Gewicht so ausschlaggebend wäre.

Ja. Genau so ist es. Das Gewicht hat Einfluß darauf, wie weit unter sonst gleichen Bedingungen die Maschine beim Bremsen eintaucht, wie groß der Reifenverschleiß ist, wie groß die tatsächliche Beschleunigung letzten Endes ausfällt...
Einzig auf den Bremsweg wirkt es sich kaum aus.
Das höhere gewicht sorgt zwar für längere Bremswege, allerdings wird zugleich auch eine größere Haftreibung aufgebaut. Unter dem Strich ändert sich am Bremsweg daher nichts.

Zitat

Man kriegt auch 750er günstig und Steigerung ist die Entfernung der PS Drossel (34 > 100+ ps) genug, denke ich. ?

Vor allem vom letzteren rate ich dringend ab.
Zum einen ist es utopisch, von Verhalten mit 34 PS auf das Verhalten ohne Drossel schließen zu wollen.
Nach der Entdrosselung fährst Du ein völlig unbekanntes Motorrad.

Zum anderen kannst Du auf der Landstraße als Anfänger froh sein, wenn Du dem Motor nach einem halben Jahr regelmäßig überhaupt die 34 PS abverlangst, weil einfach dein Können noch nicht ausreicht.
Selbst nach einem Jahr wirst du Schwierigkeiten haben, wirklich die Grenzen des Motorrades auszuloten.

Dritter Punkt:
In der Regel brauche ich von meinen 73 PS meiner 51J selbst beim Überholen nur um die 45 bis 55 PS, und dabei halte ich den Motor zwischen 70% und 80% seiner Höchstdrehzahl.
Mehr ist einfach nicht notwendig.

Um 100 km/h zu fahren, brauche ich im sechsten Gang 5.300 Umdrehungen, und da leistet der Motor gerade mal ca. 35 PS.

Motorleistung wird meines Erachtens gerade von Anfängern immer wieder unterschätzt, weil sie nur den Vergleich zum Auto haben... alles über 50 PS ist Luxus, weil eigentlich nicht nötig.
Ich hoffe, Dir ein wenig Stoff zum Nachdenken gegeben zu haben.

Servus,

Holger
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eitschtoo

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9

Sonntag, 25. November 2007, 21:09

Demnach würde ich ja garnicht vom Fleck kommen, denn 34 PS 235 Kilo ZXR 90 Kilo Fahrer, ihr macht mir echt Angst.

Das mit dem Gewicht habe ich immernoch nicht 100% begriffen. Von der Theorie her schon.
Aber ob ICH am Ende ein Gesamtgewicht von 290 oder 320 Kilo habe dürfte doch - auch bei 34 PS - nicht so viel ausmachen.
Klärt mich auf (hehe) wenn ihr anderer Meinung seid.

Holger, die Entfernung der Drossel war - da ich ein verantwortungsbewusster usw... bin - nach 2 Jahren vorgesehen und somit als extreme Steigerung. Anfänger nach 2 Jahren... ist sicher auch möglich, aber mit 15.000 km sollte man doch schon MINIMAL besser mit der Maschine umgehen können - dann aber auch nur langsam den Gashahn aufdrehen.

Coyote

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10

Sonntag, 25. November 2007, 21:31

Zitat

Original von eitschtoo
Demnach würde ich ja garnicht vom Fleck kommen, denn 34 PS 235 Kilo ZXR 90 Kilo Fahrer, ihr macht mir echt Angst.


Du jammerst gewissermassen auf hohem Niveau - Du wirst immer noch jedes Auto an der Ampel stehen lassen. Aber Möps, die nicht gerade auf der Autobahn oder Rennstrecke sind, brauchen halt eher Drehmoment als Leistung.

Zitat

Aber ob ICH am Ende ein Gesamtgewicht von 290 oder 320 Kilo habe dürfte doch - auch bei 34 PS - nicht so viel ausmachen.


290 kg / 34 PS = 8,5 kg/PS
320 kg / 34 PS = 9,44 kg/PS

Also mal eben 10% Differenz bei der Frage "wieviel Gewicht muss jedes einzelne PS rumschieben?". Logischweise dreimal mehr als bei 100 PS. Je weniger Leistung Du hast, um so mehr spürst Du Änderungen im Gewicht. Je höher das Gesamtgewicht ist allerdings wieder um so weniger, aber das ist dann nicht wirklich toll - das Gesamtniveau sinkt.


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eitschtoo

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Sonntag, 25. November 2007, 22:50

Wenn ich mich nicht bewege, hol ich mir ne Enduro und ab 80 km/h spring ich auf die ZXR.

Was hast du am Anfang gefahren, bzw. merkst du die Unterschiede mit 30 Kilo bei 34PS?

Coyote

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Sonntag, 25. November 2007, 22:55

Zitat

Original von eitschtoo
Was hast du am Anfang gefahren, bzw. merkst du die Unterschiede mit 30 Kilo bei 34PS?


Ich war nie gedrosselt unterwegs und habe dabei nie 30 Kilo von irgendetwas mitgenommen. Wenn ich aber daran denke das 30 Kilo 'ne halbe Sozia ist bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das merken würde. Ist ja die gleiche relative Veränderung wie 90 zusätzliche Kilo bei 100 PS.


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BG #60

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Sonntag, 25. November 2007, 23:15

pauschalisiert das mit dem Hubraum nicht immer so!
Ne Husqvarna SM 510R hat trotz der 500ccm 57PS bei knappen 126kg vollgetankt.
Husaberg FS 650e: 65PS bei 115kg vollgetankt,
zugegeben, das sind keine wirklichen Alltagsmaschinen, aber die stecken R1 und co. in der Beschleunigung weg (Leistungsgewicht + relativ kurze Übersetzung).
Das Leben, eine Hure, die mich nur fickt und mich nicht liebt.

Coyote

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14

Sonntag, 25. November 2007, 23:19

Sowohl Husqvarna als auch Husaberg haben gedrosselt 34 PS. Und Leistung kommt durch die Anzahl der Zündungen pro Zeit. Also entweder Zweitakter oder hohe Drehzahlen. Kraft pro Zündung, also Drehmoment, kommt duch Hubraum.


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eitschtoo

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Sonntag, 25. November 2007, 23:26

In Anbetracht dieser Aufschlüsselungen werde ich eine strenge Diät halten und alle Muskeln abbauen ...

BG #60

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16

Montag, 26. November 2007, 00:35

Zitat

Original von Coyote
Sowohl Husqvarna als auch Husaberg haben gedrosselt 34 PS.

1. Falsch, selbst wenn sie ab Werk offen wären, müssten sie für den A(beschränkt) weniger Leistung haben, wegen dem geringen Gewicht.
2. Wissen wir nicht, wie alt der Threadersteller ist oder habe ich da was überlesen?

//edit: was ihr auch vergesst: Ne schwerere Maschine ist nicht so gut zu handeln (gibt da aber auch andere Faktoren, bevor hier der Aufschrei kommt), vorallem bei niedrigen Geschwindigkeit oder beim Rangieren.
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17

Montag, 26. November 2007, 08:01

Zitat

was ihr auch vergesst: Ne schwerere Maschine ist nicht so gut zu handeln (gibt da aber auch andere Faktoren, bevor hier der Aufschrei kommt), vorallem bei niedrigen Geschwindigkeit oder beim Rangieren.


Das ist nicht unbedingt so. Die Wendigkeit ist in erster Linie eine Frage des Schwerpunktes. Liegt er recht tief, so ist das Motorrad einfacher in der Handhabung als ein leichteres mit höherem Schwerpunkt.
Meine FJ 1200 z.B. wiegt vollgetankt knapp 285 Kilogramm. Da der Schwerpunkt aber ziemlich weit unten liegt, ist sie sogar einen Tick einfacher zu rangieren als die XJ 600 mit ihren 208 kg.
Interessant wird es natürlich beim Schieben (z.B. zur Tankstelle 8)). Da macht sich kräftemäßig das Mehrgewicht natürlich bemerkbar.

Servus,

Holger
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Montag, 26. November 2007, 10:58

Mein Möp hat 850ccm, 78 PS und wiegt leer *glaub* 240 Kilo, sehr hoher Schwerpunkt.
Fährt sie, auch langsam, ist sie klasse.
Zum Rangieren, eng wenden, oder gar schieben *ächz* 'ne Katastrophe!
Ich komm aber gut voran und könnte auch mal mehr, wenn ich wollte.
Das war für mich Ausschlaggebend...

Gibt sicher Möps mit denen ich besser zurecht käme, Gewicht, Wendigkeit etc. die vllt. ein paar Kubik und PS weniger haben..
Aber kommt vllt. auch darauf an, was du einem Möp abverlangen möchtest.

Ich möcht halt gern nur 'n paar Blümchen pflücken, mir die Gegend angucken, vllt. mal kurz und hurtig auf die Ka... hauen um gleich danach wieder Blümchen zu pflücken und dafür ist sie ideal. (Jaja, auch ich werde mutiger..*grins*)

Ist übrigens mein erstes Möp, ich bin nie mit 'ner gedrosselten gefahren.
Kristin



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19

Montag, 26. November 2007, 12:07

Wenn man mal nen 80kg-Roller zum Vergleich hat, merkt man mal, wie leicht das Leben sein kann: Einfach danebenstehend rechte Hand an linkes Lenkerende und mal eben so ausm Arm raus schieben oder beiläufig mitziehen... Nur für die Federung ist es scheisse, genauso schwer wie das Fahrzeug zu sein *hüpf*doing*doing*
Das Motorrad-Wiki vergisst nicht.

Coyote

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20

Montag, 26. November 2007, 12:27

Ich zumindest weiß jedes Kilo meiner VFR zu schätzen. Wenn sich mir etwas in den Weg stellen sollte, hinterlasse ich keinen Flecken sondern ein großes Loch. :grin:


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