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Ultiva

Mo24-Probefahrer

  • »Ultiva« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 22

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Motorrad: Triumph Street Triple

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1

Freitag, 6. November 2009, 08:04

Kaufentscheidung ABS?

Hallo zusammen,

der praktische Prüfungsteil unseres Führerscheins wird leider erst im Frühjahr stattfinden, jedoch sind wir bereits auf der Suche nach nem fahrbaren Untersatz...

Nach langem hin und her kommen für uns 3 Bikes in die engere Wahl...

Kawasaki ER-6 N

Suzuki Gladius

Triumph Street Triple

Gefahren sind wir mangels Pappe noch keines der 3 Schmuckstücke, jedoch haben wir sie intensiv probegesessen ;)

Vom Sitzgefühl kommt nix an die Triumph ran, sehr bequeme Sitzposition und vor allem das niedrige Gewicht machen die Maschine sehr attraktiv - mein Bauch sagt: "Das is dein Moped"

Der etwas höhere Preis für die Triumph macht z.B. die Auspuffanlage wieder wett, die bei der Gladius auf jeden Fall in die notwendige Optionenliste aufgenommen werden muss.

Einziges Manko der Street Triple ist: kein ABS vorhanden.

Die Biker im Bekanntenkreis sind da unterschiedlicher Meinung...

"...hol dir auf jeden Fall ABS"
"...mit ABS wäre mein Unfall nicht passiert"
"...ABS braucht beim Moped kein Mensch, ABS gibt nur auf dem Papier Sicherheit"
"...mit ABS kriegste nie das Gefühl für dein Moped"

Da ich bisher nur Fahrschulerfahrung mit ABS habe, und selbst mein Fahrlehrer sagt, ABS is nice too have, aber kein Muss, wollte ich mal hier in die Runde fragen:

Wäre fehlendes ABS für euch ein Grund, das Traummotorrad nicht zu kaufen?


Greets Ultiva

mike1972

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2

Freitag, 6. November 2009, 08:33

Sers,

für mich ist fehlendes ABS definitiv KEIN Grund mein Traummopped nicht zu kaufen.

Aaaaber... Du musst Dich wohl fühlen. In Extremsituationen ist ABS eine Sicherheitseinrichtung, die Dir helfen kann einen Unfall zu vermeiden.

Aussagen wie ".. da lernt man das Mopped nicht kennen..." finde ich mager, dünn, unbegründet.. schlichtweg "dumpf".
Für mich habe ich festgestellt kein ABS zu mögen. Aber das liegt weniger an dem ABS, als vielmehr daran das ich alte Vergasertechnik, und keine Kats udgl möchte.

Habe selber bei meinem Moppedkumpel 2x eine Notbremsung gesehen in der das ABS voll im Regelbreich war (BMW F650). Er fährt seit 20 Jahren vieeeeeeele km und ist sehr routiniert. Für ihn ist ABS kaufentscheident.

Zu bedenken ist was in Deiner Birne vor sich geht.....
a) och.. komm .. die Kurve hält die Geschwindigkeit und den PKW kann ich noch überholen, ich habe ja ABS
(sprich, mit der Zeit kompensierst Du den ABS Sicherheitsgewinn mit höherem Fahrrisiko)
b) Du fährst wie mit ohne ABS und im Notfall greifst mächtig in die Eisen

Wie auch immer.. kauf Dir das Bike auf dem DU DICH wohl fühlst.
Es gab auch eine Welt VOR -- ABS, LIN-Bus, HID, Einspritzung und 3 Wegekat, Airbags..... Moppedfahrer sind nicht einfach tot vom Mopped gefallen ... was jedoch NICHT bedeuten soll sich sinnvollen technischen innovationen zu verschließen! Welche das nun sind, bleibt einer persönlichen Entscheidung über ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mike1972« (6. November 2009, 08:36)


Gingerale

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3

Freitag, 6. November 2009, 08:42

Guten Morgen,

ich habe dieses Jahr als Fahranfänger vor der gleichen Entscheidung gestanden und da es die Gladius zu dem Zeitpunkt noch nicht mit ABS gab, habe ich von ihr Abstand genommen.

Ob ein ABS zwingend notwendig ist, kann ich absolut nicht beurteilen - und auch hier im Forum werden sich wohl 50 % der User dafür und die anderen 50 % dagegen aussprechen.

Für mich war das ABS allerdings zwingend notwendig - alleine um mich etwas sicherer zu fühlen. Ich habe das ABS in der Fahrschule ausgiebig getestet und es ist einfach sehr beruhigend zu erfahren, wie stabil ein Moped bei einer Vollbremsung bleibt. Und darauf wollte ich einfach nicht verzichten.

Die Triumph Triple ist wirklich ein wunderschönes Motorrad, kaufen würde ich sie mir ohne ABS nicht - da würde immer ein fader Beigeschmack bleiben.

Grüsse
Gingerale

slomo

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4

Freitag, 6. November 2009, 08:48

Zitat

Wäre fehlendes ABS für euch ein Grund, das Traummotorrad nicht zu kaufen?


Ich interessiere mich vor allem für neuere, gebrauchte Maschinen. Eventuell, sollte meine Kaffeekasse mal zu bersten drohen, aber auch für ein neues Motorrad. Und da wäre für mich ein gut funktionierendes ABS unverzichtbar.

Im letzten Sommer war ich eine Woche bei recht feuchtem Wetter für eine Woche in Norwegen und Schweden unterwegs, um einem Freund eine in Deutschland (weil billiger) gekaufte CBF 600 mit ABS zu bringen. Auch wenn ich durch meine Allwetterfahrerei schon relativ sicher mit nassen Fahrbahnoberfläachen aber auch bei trockenen Straßen recht ordentlich ankern kann, ist das kein Vergleich zu einem ordentlichen ABS. Nie zuvor oder danach habe ich spontan derart deftige Bremsungen hingelegt. Kein Nachdenken über blockierende Räder, herrlich. Einfach, wie gelernt, den Bremsdruck über eine halbe Sekunde gleichmässig steigern, fertig.

Ich halte es für mindestens 90% aller Motorradfahrer für ausgeschlossen, ABS-los in Not- und Schrecksituationen auf derart hervorragende Verzögerungen zu kommen. Ohne ABS kommen sehr gute Motorradfahrer ungefähr auf eine Verzögerung von 8 m/s2, geübte Fahrer auf 6 und ungeübte auf 3 m/s2. Mit ABS lassen sich jedoch schon recht früh überdurchschnittlich hohe Werte erreichen.

Egal ob auf der Geraden mit gleichbleibendem Fahrbahnbelag, wechselndem Belag, bei Nässe und sogar in Kurven geht etwas mehr: ABS-los wird mein nächstes Motorrad nicht mehr sein.

Natürlich kann man üben, üben, üben... Und in so einer Trainingssituation auch beträchtliche Steigerungen vollziehen. Im Ernstfall muss aber der erste Versuch sitzen.

mike1972

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5

Freitag, 6. November 2009, 08:50

ja genau.. sich selber sicher fühlen.

Eine kleine analogie zu Autos:

Würde ich mir ein Traumauto kaufen, zB einen Flügeltüren Mercedes, den SL300, dieser hat natürlich KEIN ABS. Ok, damit kann ich gut leben. der Wagen kommt auch ohne ABS vernünftig zum stehen.
Aber ohne Sicherheitsgurte....? Nö.. da würde ich mich ganz ganz schlecht fühlen, entweder nachrüsten oder eben nicht kaufen.

Der Sicherheitsgurt ist mir halt eben wichtig, das ABS eben weniger.

Oder als Moppedbeispiel..... ohne ABS fahre ich gut und gerne... aber ohne Helm - Schutzkleidung nicht!

Silie

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6

Freitag, 6. November 2009, 08:51

Moin,

sagen wir mal so - ich hatte ein Mopped mit ABS und hab dieses auch 1x genutzt, das heißt ich bin so in die Eisen gegangen, dass es angesprungen ist. Wenn ich keins gehabt hätte, hätte ich mich - ganz deutlich - auf die Klappe gelegt, das Mopped weggeschmissen und einen ordentlichen Schaden an Mensch und Maschine gehabt.

Aber wie hier schon gesagt: es ist kein Grund, um ein Traum-Mopped NICHT zu kaufen. Meine jetzige hat KEIN ABS und ich muß mit der Gewisseheit leben, dass ich bei einem harten Griff in die Bremse von der Straße rutschen könnte.

Irgendwo hat jeder ein wenig Recht, aber: hol dir auf jeden Fall eine mit ABS - finde ich übertrieben.
Und noch was: Anfänger/Innen fahren oftmals vorsichtig genug, so dass die Möglichkeit, dass das ABS in Aktion tritt, gar nicht gegeben ist.

Nur hier wie auch überall: die endgültige Entscheidung liegt bei Dir
:grin:

Greetz,
Silie

edit:
die meisten "Rutscher" oder "Unfälle" passieren auch nicht, weil man kein ABS hat
* Es ist nicht schwierig Frauen zu verstehen . . . es ist unmöglich *

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Silie« (6. November 2009, 08:52)


Dirk U.

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7

Freitag, 6. November 2009, 08:52

Mein erstes Motorrad hatte kein ABS und ich konnte auch mit ihr gut bremsen, aber die Gefahr bei einer Notfallbremsung, und nur da ist ABS auch sinnvoll, ein blockierendes Vorderrad zu haben, ist natürlich größer.

Klar, damals gab es auch kein ABS aber damals gab es auch noch keine Kühlschränke und überlegt mal wo wir ohne welche wären.

ABS ist keine Garantie einen Unfall zu verhindern aber ein ungemeiner Zugewinn das Risiko zu vermindern.

Also, warum sollte man ein Hilfsmittel nicht nutzen wenn es einem zur Verfügung steht?

Dazu sollte man auch bedenken das moderne Motorräder immer häufiger nurnoch mit ABS gebaut werden und somit wird es in einigen Jahren kaum noch welche ohne geben.
Bei einem Wiederverkauft der Maschine spielt das dann eine Rolle und mindert den Preis wahrscheinlich deutlich.



Garagoos

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8

Freitag, 6. November 2009, 08:55

Zitat

"...hol dir auf jeden Fall ABS"


meine Meinung.... also Motorradfahrer wird man oft genug "übersehen" und macht meist unfreiwillig ne Vollbremsung. Ich kauf mir keine Maschine ohne ABS es ist ein deutliches Sicherheitsplus.

klar..wer schon Jahre ohne fährt wirds nicht vermissen... aber wenn man die Möglichkeit hat -> eindeutig ein großes JA zu ABS.


Gruß

STan.X

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9

Freitag, 6. November 2009, 08:55

RE: Kaufentscheidung ABS?

Bei der ST.X ist ABS serienmäßig an Bord.
Im StVO-konformen Modus komme ich beim bremsen nicht in den Regelbereich des elektronischen Helferleins.
Im Tiefflug und wenn ich´s provoziere, regelt es so, dass ich bislang immer sein sicheres Gefühl für´s Vorderrad hatte. :grin:
ABS schraubt zugegebenermaßen die „Angstschwelle“ nach oben und beruhigt für den Fall einer Schreckbremsung, muß aber regelmäßig geübt werden.

Die RR hat kein ABS, dafür aber bietet das Vorderrad mehr Rückmeldung und hebt das Heck bevor die Blockiergrenze erreicht ist.
Damit fahre ich zwar nicht langsamer, letztendlich aber etwas defensiver.
Mein Fazit, ABS ist „nice to have“ - aber kein MUSS.

GruHS
Richard

Buckbeak

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10

Freitag, 6. November 2009, 09:01

Ultiva: Obwohl ich immer nur ein Motorrad mit ABS kaufen würde, weil der Sicherheitsaspekt unbestritten ist (da gibt´s schon so viele Threads über dieses Thema...),
kann ich schon aus Kostengründen verstehen, wenn man es nicht macht, aber nur dann, d.h. wenn man sich ein älteres Modell kauft, das eben sehr günstig war, aber ich würde mir auf keinen Fall ein neues Motorrad ohne ABS kaufen.

Die Street Triple ist bei meiner letzten Kaufüberlegung genau aus diesem Grund durchgefallen...

liebe Grüße
Buckbeak

007jaeger

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11

Freitag, 6. November 2009, 10:41

Also ich würde meine kaufentscheidung nicht nur vom mit oder ohne ABS abhängig machen .
Erstens muß mir die Maschine gefallen und ich mich darauf wohl fühlen und wenn se dann noch ABS hat ist das nicht schlecht aber nicht zwingend notwendig.

Und ohne Probefahrt sollte man diese endscheidung am besten auch nicht fällen.
TOMMY
Der Jägermeister
FT6,7,9,JubiFT FT2011,2012 ich war dabei

Lille

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12

Freitag, 6. November 2009, 11:19

Ich stehe irgendwie genauso dusslig vor dem Thema und bin in den letzten Wochen in der Hinsicht auch nicht wirklich weitergekommen...?(

Tatsache ist auf alle Fälle: Ich würde kein Motorrad kaufen, nur weil es eben "vernünftig" ist - und weil es eben ABS hat. Aber ob ich meine Auswahl dadurch einschränken lasse? Keine Ahnung... Das Thema hat mich die letzten Wochen bei meiner Suche nach einem apssenden Nachfolger für's Brevinchen mental ziemlich gebremst.

Brauch ich ABS? Brauch ich keines? Soll der Bauch ein passendes Möpi aussuchen, das gefällt? Oder soll der Verstand die Auswahl einschränken?

Schwierig, schwierig....

Ich hab bisher 6 Vollbremsungen im Straßenverkehr (und ein paar beim SHT) bis zum Blockieren hinter mir ( bisher immer ohne ABS) - und bin 2 mal dabei auf der Nase gelegen.

Die Frage ist eben: Wäre ich mit ABS auch auf der Nase gelegen? Oder hätte das ABS es verhindert?

Beim ersten Mal war's ein Fahrfehler - ich bin während der Vollbremsung seitlich vom Möpi verrutscht. Und eine große Naked ist halt kein Supermoto, mit dem man seitlich driften kann :grin:

Und beim zweiten Mal war ich in der Schräglage, als ich in die Vorderradbremse gegriffen hab.

Soviel ich mich bisher informiert habe und das verstanden habe, wäre ich in dem Moment genauso gelegen. Auch mit ABS.

Soweit ich weiß, ist ABS sinnvoll beim Bremsen in der Geraden, wenn das Vorderrad blockieren würde.

Aber sobald man in Schräglage ist, oder während des Bremsens im Regelbereich des ABS anfängt zu lenken, liegt man ebenfalls.

So hab ich das zumindest verstanden. ?(

Ich sag ja.. mich verwirrt das ganze Thema auch zunehmend, und bremst mich eher aus, überhaupt was neues zu suchen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lille« (6. November 2009, 11:22)


Fischi

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13

Freitag, 6. November 2009, 11:49

RE: Kaufentscheidung ABS?

Zitat

Original von Ultiva
"...ABS braucht beim Moped kein Mensch, ABS gibt nur auf dem Papier Sicherheit"

Absoluter Unfug, ABS ist ein Notfallsystem das bei einer Vollbremsung die Kreiselkräfte vor allem am Vorderrad weiter wirken lässt...d.h. schlicht und einfach man bleibt senkrecht und das Vorderrad klappt nicht weg....ein blockierendes Vorderrad bedeutet Sturz.

Zitat


"...mit ABS kriegste nie das Gefühl für dein Moped"

Der größte und dämlichste Mythos....ABS spricht erst an wenn auf deutsch "Polen offen" ist und sonst nichts mehr einen Sturz verhindern kann, ausser eben ABS...
Es gibt nur in der Notsituation der absoluten Gefahrenbremsung einen Unterschied zu einer konventionellen Bremse...


Nein, ich würde mir auch nicht deshalb ein Motorrad kaufen nur weil es ABS hat....hat es aber die Option dazu gibt es keine Frage und gibt es zwei oder drei Alternativen an Moppeds die mir alle gefallen aber eine davon gibt es mit ABS, dann wäre zumindest für mich das die bessere Alternative...

ABS ist kein Muss, aber sinnvoll...Dein Fahrlehrer hat absolut recht, nice to have...



PS: Entgegen aller früheren Behauptungen macht ABS am Vorderrad auch im Gelände sehr viel Sinn
Das Leben ist kein Ponyhof, aber es lebt sich nicht schlecht wenn man in einem wohnt :rolleyes:

:mo24: FT1, FT2, FT4, FT5, FT6, FT7, FT9, FT11, FT12 ...to be continued :route88:

Woodspirit

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14

Freitag, 6. November 2009, 11:50

Ich habe in der Fahrschule häufig in Kurven noch gebremst...allerdings nur hinten und leicht. Meine FL meinte, ich sollte das bloss ganz fix sein lassen, denn wenn ich mal ein Moped mit ABS fahren würden, würde ich mich dann garantiert auf die Nase legen.

Wenn ich mir eine neue holen würde, würde ich trotzdem nach Geschmack gehen. Wenns geht, mit ABS, sonst aber ohne. Bin in der FS auch ohne gefahren...

Kurze Frage: Wenn ich eine Kurvenfahrt einleite :D und plötzlich sehe ich ein a) Stauende, b) langsam fahrendes Auto oder whatever...was mache ich dann eigentlich? Weil bremsen in Schräglage ist ja doof...
Motorradküken...

Ronin

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15

Freitag, 6. November 2009, 12:00

Als erstes mal ABS ist für mich kein Entscheidungsgrund ein Bike zu kaufen, war auch dieses Jahr kein Grund.

Zum ABS selbst man sollte es nicht mit dem im Auto vergleichen, auf Geraden kein Ding da hilft es aber ist man erstmal nicht mehr gerade ist es nicht anders als ohne (siehe Lille's Beispiel).

Ein ABS nutzt allein wenig, der Fahrer selbst muss den Umgang mit dem ABS zuerst einmal üben. Hab da auch ein sehr schönes Beispiel, als paar Kollegen und ich letztes Jahr auf dem Fahrdynamik Training waren wurde auch eine Bremsübung durchgeführt bei der die ABS BMW's alle samt länger brauchten um stehen zu bleiben als die Maschinen ohne ABS.
Ja klar am ende Stand ich z.B. nicht mehr gerade da sondern leicht schräg mit gut Gummi auf der Gasse aber eben früher.
Das zeigte mir einfach das viele Leute sich zu sehr auf die Technik verlassen und sich nicht damit beschäftigen und auch mal üben richtig zu Bremsen. Den das ABS befreit einen einfach nicht davon auch mal das Bremsen zu üben.
Den wen jemand nie das regelnde ABS erlebt hat, kann es im Falle der Fälle auch dazu führen das man denkt muss das so sein?
Meine Erste Fahrt auf einer ABS Maschine fand ich schon recht interessant aber es war dann doch nicht das AHA Erlebnis wie ich dachte.

Auch hier ist es wie bei fast allem beim Motorrad fahren, der Fahrer ist der ausschlaggebende Faktor nicht das Bike.

STan.X

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16

Freitag, 6. November 2009, 12:01

Zitat

Original von Woodspirit
Kurze Frage: Wenn ich eine Kurvenfahrt einleite :D und plötzlich sehe ich ein a) Stauende, b) langsam fahrendes Auto oder whatever...was mache ich dann eigentlich? Weil bremsen in Schräglage ist ja doof...

Warum?
Ich bremse oft in Schräglage, aber nur bis der Vorderreifen leise wimmert.

Stauende:
Lücke suchen, aufrichten, mit ABS voll in die Bremse langen.
Ohne ABS nur bis zum Wimmern.

Mußt du aber permanent üben- und zwar vorher.

GruHS
Richard

Buckbeak

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17

Freitag, 6. November 2009, 12:04

Hm, man kann sehr wohl in Schräglage mit ABS bremsen. Natürlich nicht voll Stoff.
Aber dazu rate ich nur: Sicherheitstraining mitmachen!
Dann lernt man, was alles möglich ist mit ABS (und was saugefährlich ist ohne ABS).

Das Motorradfahren ist gefährlich genug - warum sollte man sich nicht wenigstens diesen entscheidenden Sicherheitsaspekt gönnen, der nicht nervt, nicht störend eingreift, sondern eben nur dann, wenn sonst alles eh zu spät wäre...
also abgesehen von finanziellen Gründen oder Freude an Oldtimers versteh ich nicht, warum ich darauf verzichten sollte.

liebe Grüße
Buckbeak

Ronin

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18

Freitag, 6. November 2009, 12:11

Zitat

Original von Woodspirit
Kurze Frage: Wenn ich eine Kurvenfahrt einleite :D und plötzlich sehe ich ein a) Stauende, b) langsam fahrendes Auto oder whatever...was mache ich dann eigentlich? Weil bremsen in Schräglage ist ja doof...

Wen du nicht voll in die Eisen gehst ist Bremsen kein Thema.
Solltest du echt voll bremsen müssenhilft nur ein rasches aufstellen der Maschine und dann eben eine Vollbremsung.

Zitat

Original von Buckbeak
Hm, man kann sehr wohl in Schräglage mit ABS bremsen. Natürlich nicht voll Stoff.

Man kann immer in Kurven Bremsen, nur wen du nicht voll bremst hast du keine ABS Funktion. Also ist es hier egal ob oder ob nicht ABS

Fluffy

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19

Freitag, 6. November 2009, 12:13

In irgendeiner Motorrad (Zeitschrift) war mal ein Test wo einer in mittlerer Schräglage voll mit ABS in die Bremsen gelangt hat. Die Kiste hat zwar ordentlich gewackelt, kam aber problemlos zum stehen. Ohne ABS hätte er 100% gelegen.

Ist auch so ein Mythos das man mit ABS nicht in kurven bremsen könnte. Ich hab auch schon so eine Schräglagenbremsung hinter mir (zu schnell in die Kurve). Ohne ABS hätte ich mich gar nicht getraut so stark zu Bremsen und wäre mit ziemlicher Sicherheit geradeaus in den Graben gerauscht.

Erst bei Schräglagen jenseits von Gut und Böse hilft ABS auch nichts mehr.
jetzt nerv mal nicht (.....)

die wenigsten leute in diesem forum haben etwas sinnvolles zu tun sonst
wärn sie ja nicht hier.
:grin:

Fischi

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20

Freitag, 6. November 2009, 12:13

Zitat

Original von Ronin
Ein ABS nutzt allein wenig, der Fahrer selbst muss den Umgang mit dem ABS zuerst einmal üben. Hab da auch ein sehr schönes Beispiel, als paar Kollegen und ich letztes Jahr auf dem Fahrdynamik Training waren wurde auch eine Bremsübung durchgeführt bei der die ABS BMW's alle samt länger brauchten um stehen zu bleiben als die Maschinen ohne ABS.


Achso...dann hat Motorrad im großen ABS Vergleichstest wohl gelogen als die R1200R und die K1200R alle bisherigen Bremswege regelrecht pulverisiert haben...

38m aus 100km/h sind Sportwagenwerte die bestenfalls ein sehr geübter Sportlerfahrer ohne ABS einhalten kann....bei den beiden genannten kann das jeder Anfänger ohne Probleme...
Das Leben ist kein Ponyhof, aber es lebt sich nicht schlecht wenn man in einem wohnt :rolleyes:

:mo24: FT1, FT2, FT4, FT5, FT6, FT7, FT9, FT11, FT12 ...to be continued :route88:

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