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Organized

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1

Dienstag, 17. Mai 2011, 09:12

Nach dem Unfall: wie "behandeln"?

Moin

Eine Freundin von mir hatte letzte Woche Mittwoch einen Motorradunfall mit ihrer 125er. Lag bis gestern im Krankenhaus wegen einer Gehirnerschütterung und Prellungen am linken Bein (Abschürfungen inklusive, kommt davon, wenn man keine Schutzkleidung trägt). Insgesamt hat sie (+ Sozia, Bänderriss) aber echt viel Glück gehabt.

Als sie noch im KH lag, meinte sie immer, wenn sie ein Motorrad hört (von draußen), kribbelts bei ihr im Bauch. Und ich sollte zuerst auch bloß nicht in Motorradklamotten zu ihr kommen, was ich am Sonntag aber trotzdem tat (Schocktherapie? :grin: ).

Sie meint von sich selber, dass sie wieder Fahren will. Aber wie kann man diesen Gedankengang beschleunigen? Eigentlich wollte Sie jetzt mit dem großen Schein anfangen, aber ich denke das ist auf Grund ihrer Psyche + Verletzungen erstmal auf Eis gestellt.

Hat da jemand Erfahrungen/Ideen?

Gruß,
Andy

M'kay.

MagicTigger

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2

Dienstag, 17. Mai 2011, 09:57

sofern sie jetzt nicht wirklich psychische störungen aufgrund des vorfalls hat, sollte sie mit ihrem vorhaben weitermachen und sich sobald wie möglich wieder aufs moped setzen..
auch den schein sollte sie so schnell wie geplant anfangen..
sobald sie auch nur über einen kleinen zeitraum daran zweifelt, wird sie eine entsprechende aversion gegen 2-räder entwickeln und sich nie wieder drauf setzen..

"schocktherapie" ist gut, solange sie nicht wirklich psychisch darunter zu leiden hat..
ein dahergesagtes: "ich will nie wieder ein motorrad sehen" heisst nichts..

auch die vermeidung des themas ist aus medizinischer sicht nur notwendig wenn sich bereits ein problem gebildet hat..
ansonsten geh mit ihr um wie bisher auch..
"Zylinder: Statussymbol, das man nicht mehr auf dem Kopfe, sondern unter dem Tanke trägt."
nach Ron Kritzfeld

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3

Dienstag, 17. Mai 2011, 10:04

Sie meint von sich selber, dass sie wieder Fahren will. Aber wie kann man diesen Gedankengang beschleunigen? Eigentlich wollte Sie jetzt mit dem großen Schein anfangen, aber ich denke das ist auf Grund ihrer Psyche + Verletzungen erstmal auf Eis gestellt.


Dein Post ist etwas unglücklich formuliert, ich hoffe es richtig zu interpretieren.

Du "denkst" also das es besser wäre für sie, nicht zu fahren? Aus welchen Grund möchtest ihr denn die Entscheidung abnehmen / ausreden? Weil sie auf die Nase gefallen ist, sich verletzt hat? Wenn sie es schon wieder "kribbelt" dann soll sie fahren, ist die beste Therapie danach wieder auf den Bock zu steigen. Vielleicht diesmal mit Schutzkleidung, doch denk ich dies hat sie jetzt auch begriffen. Und so schlimm können die Verletzungen nicht gewesen sein, für "Laien" sieht es immer dramatischer aus als es ist meist.

Abschürfungen...blöd, können aber nicht so extrem sein wenn Unfall etwas über eine Woche her ist und sie schon wieder gute Laune hat und fahren möchte, bei "richtigen" Asphaltbrand denkst nämlich eine Weile an nichts, nur wie ohne Schmerzen liegen kannst und was noch für OPs evtl. auf einen zukommen um Hautoberfläche zu "reparieren". Gehirnerschütterung, nun ja dies passiert recht schnell, gibt es auch verschiedene Einstufungen in der Schwere. Dies kommt wieder auf verschiedene Faktoren an. Auch sollte nicht vergessen werden, dass bei ein Commotio cerebri (wie die Fachleute sagen) die Verfahrensweise immer die Beobachtung in der Klinik einschließt, auch bei sehr leichten Fällen. Würde irgendeine andere Art der Schädigung aufgetreten sein, wäre es ja schon keine Gehirnerschütterung mehr sondern je nach Verletzung z.B. Gehirnprellung, Quetschung, Blutung usw. Doch das werden die Ärzte schon ihr alles erzählt haben / diagnostiziert haben.
Also alles nicht so wild, wenn mir den GCS Wert der Gehirnerschütterung mitteilst, kann ich Dir sagen wie schlimm sie war, kann sie beim Arzt erfragen...der wird sicher aber alles schon erklärt haben.

SIe soll wieder fahren, Schutzkleidung anziehen...dies ist beste Therapie, evtl. bissl langsamer angehen alles. Geh normal mit ihr um, bemuttere sie nicht und sollte sich ein Emotionales Problem herauskristallisieren wird ein Facharzt bei weitem besser helfen können als wir. Meist ist aber auch gar nix, Umfeld stellt dramatisiert es oft mehr als der Betroffene selber. Wie ist denn der Unfall passiert?

Gute Besserung und Unfallfreie Fahrt wünsch ich.

A66

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4

Dienstag, 17. Mai 2011, 10:05

Aber wie kann man diesen Gedankengang beschleunigen?


Moin,

Erfahrungen/Ideen hab ich leider keine für Dich. Aber aus dem Bauch und Gefühl raus, würde ich sagen, laß Ihr die Zeit, die Sie für sich selber braucht.
Wenn es für Deine Freundin wieder passt, wird Sie sicher den Schein anfangen und wenn es erst ein halbes Jahr später ist, egal, davon geht die Welt nicht unter. Besser, wie unsicher und doch immer mit schlechten Gefühlen bei den Fahrstunden.
Warum willst Du da irgendwas beschleunigen ? Oder hat Sie Dich direkt darum gebeten, Ihr in den Hintern zu treten, dann ist das was anderes. In manchen Situationen kann das schon hilfreich sein.


Alles Gute....und viel Erfolg beim Schein für Deine Freundin, wann auch immer der Zeitpunkt sein wird :)


LG, Annette
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Aber leben muß man es vorwärts. (S.Kierkegaard)

Organized

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5

Dienstag, 17. Mai 2011, 10:36

@zenti: Nee, genau anders rum :)

Wenn sie ein Motorrad hört, kribbelt es weil sie ein ungutes Gefühl hat. Sie wollte also erst mal nicht an Motorräder denken müssen.
Ich fänd es super, wenn sie wieder fährt. Ist doch wie beim Runterfallen vom Pferd: da steigt man auch wieder auf!

Sie meinte zu mir aber, dass sie wieder fahren will. Das Motorrad von ihr wird jetzt auch wieder repariert. Vermutlich verkauft sie es aber dann für ein größeres Möp, da ist sie sich noch nicht sicher.

War etwas doof formuliert, sorry dafür!

M'kay.

Thorbjoern

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6

Dienstag, 17. Mai 2011, 10:38

Mit Ihr einkaufen gehen (Polo, Louis, HG usw :P )

Warum:


1. Kannst du in den Läden auch stöbern
2. Kommt Sie so evtl. zu einem Satz Schutzkleidung
3. Vorfreude auf "den großen Schein"
Live is a bitch, and you have to pay for it.

Treffen? Ich bin dabei!


7

Dienstag, 17. Mai 2011, 10:43

Okay, dann entschuldige bitte :) Steh etwas neben mir im Moment durch Gnadenlose Langweile und geistiger Unterforderung, bedingt durch verordnete Schonung :(

Dann solltest evtl. sie überzeugen auf der "kleinen" Maschine wieder in Schwung zu kommen, bevor sie sich was größeres kauft. Schafft sicher auch wieder etwas Vertrauen in sich selbst. Und wenn sie wirklich immer wieder ein ungutes Gefühl hat, dann zu nichts zwingen etc. sondern einfach mal wieder mit zu Freunden nehmen etc. die Möp fahren bis Lust steigt und Angst weniger wird. Ist halt schwierig, in Kopf können wir nicht reinschauen. Drück Dir / Euch die Daumen das es wieder wird.

Organized

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8

Dienstag, 17. Mai 2011, 11:02

Die Idee mit dem Einkaufen ist gut. Werde ich sie demnächst mal drauf ansprechen :)

Danke!

Vielleicht möchte sie ja erst nochmal bei mir mitfahren, bevor sie selber fährt. Kann aber auch sein dass sie davor noch mehr Angst hat, das weiß ich nicht.

M'kay.

MagicTigger

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9

Dienstag, 17. Mai 2011, 11:30

lad' sie doch zu einem fahrsicherheitstraining ein..
geht auch mit ner 125er..
hilft euch beiden..

ihr zu mehr vertrauen,
dir zu einem guten training
und euch in eurer freundschaft.. :)
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Narfor

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10

Dienstag, 17. Mai 2011, 13:26

Hey organized,

ich kann dir zur speziellen Problematik Motorradfahren nur wenig sagen. Aber beim Thema Angstüberwindung kann ich dir evtl weiter helfen.

Habe jahrelang Anfängerschwimmkurse für kleine Stöpsel (So 5 oder 6 Jahre alt) angeboten. Da hatten viele Angst vor dem tiefen Wasser, in dem sie nicht stehen konnten. Da musste ich dann auch immer erst ihr Vertrauen gewinnen (das hast du ja in deinem Fall schon) und dann ging es erstmal gemeinsam ins Wasser. Ich konnte da natürlich immer noch stehen und hab die Kleinen erstmal auf dem Arm durchs Wasser getragen und langsam immer tiefer eingetaucht, bis letztlich nur noch der Kopf raus geschaut hat. Klappt prima, wenn man drauf achtet, dass dabei niemand mit Wasser nach ihnen spritzt, denn dann würden sie sich nicht mehr sicher bei mir fühlen (--> Vertrauen). Die ersten Schwimmversuche starten sie dann mit meiner Hand unter ihrem Bauch. Die sorgt erstmal für ordentlich Auftrieb ;) Die Hand wandert dann im Verlauf des Kurses immer weiter weg und ohne, dass sie sich darüber bewusst sind, schwimmen sie selbst. :] So hat bisher jede/r sein / ihr Seepferdchen-Abzeichen bekommen ;)

Was ich dir damit sagen will, ist, dass man sich seinen Ängsten stellen muss und diese mit Hilfe einer vertrauenswürdigen Person auch überwinden kann. Welche Maßnahmen das beim Motorrad sind, haben die anderen ja schon gezeigt. Ängste, denen man sich nicht stellt, werden meiner Meinung nach schnell zu einem Trauma und das schränkt die Lebensqualität ein.

Drück euch die Daumen :thumbup:

Greets
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Buckbeak

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11

Dienstag, 17. Mai 2011, 16:13

Vertrauen und Freude am Fahren nach einem Unfall wiedergewinnen, ist eine ganz individuelle Angelegenheit.
Es kann sein, dass alles sofort ok ist - kann aber auch sein, dass es etwas länger dauert.

Nach meinem Unfall brauchte ich einige Monate, um wieder "normal" im Kopf zu sein. Dabei wollte ich unbedingt wieder fahren - das war für mich völlig klar, bereits im Krankenhaus. Ich war damals empört, wenn jemand meinte, dass ich ja wohl jetzt "aufhören" solle..aber der Wille allein reicht nicht. Nachdem meine Krankheiten soweit auskuriert und die Knochen wieder so ungefähr zusammengewachsen waren, so dass ich wieder fahren durfte, und mein Möppi wieder aufgebaut (es war mir damals auch sehr wichtig, dass mein damaliges Möp wieder in Ordnung kommt, obwohl sich das als sehr teuer entpuppte - aber das wollte ich unbedingt - irgendwie war mir dabei so, als ob man den Unfall wieder rückgängig machen könnte, wenn man den Urzustand wiederherstellt...),
naja, jedenfalls fuhr ich dann noch Monate mit einem Kloß im Bauch herum, obwohl es fahrtechnisch gut lief. Aber der Kloß ging nicht weg, auch nach einem Sicherheitstraining nicht, obwohl nach außen hin alles ok zu sein schien, aber innerlich empfand ich all das viele Fahren als bittere Medizin - Spaß (so wie vor dem Unfall) machte mir die ganze Sache nicht mehr. ich war damals echt frustriert.
Aber auf einmal - ich weiß nicht, was das war: machte es über Nacht Plopp - und der Kloß war weg. Jauchzend bin ich auf´s Möppi gestiegen, hatte wieder mächtig Spaß und die Welt war in Ordnung!
Ich erzähle das nur, weil es sein kann, dass es etwas dauern kann, bis dieser Zustand wieder eintritt. Doch wo ein Wille, da ein Weg.

liebe Grüße
Buckbeak

12

Dienstag, 17. Mai 2011, 19:31

Vertrauen und Freude am Fahren nach einem Unfall wiedergewinnen, ist eine ganz individuelle Angelegenheit.
Es kann sein, dass alles sofort ok ist - kann aber auch sein, dass es etwas länger dauert.

*zustimm* Das denke ich auch.
Nach meinem Abflug Sept.2009 von meiner CBR900 musste ich glücklicher Weise nicht ins Krankenhaus. Ich hatte "nur" diverse Prellungen und eine Halswirbel-Stauchung, die monatelang anhielt. Vor Ort lag ich jedenfall erst wie ein besoffener Pudel am Boden und musste mich orientieren, wo ich denn gelandet bin. Ah ja, am Straßenrand im Grünen und somit außer Gefahr, dass mich ein Auto oder so überfährt. Nächster Schritt war Knochen checken, und aufstehen ging dann auch. Zwar schmerzhaft, aber gebrochen ja war nichts. Nette Autofahrer, die vorbeifuhren und kurz anhielten, fragten, ob sie mir einen Krankenwagen holen sollen. Neee, bloß nicht, ich konnte mich fortbewegen und Ärzte vermeide ich, wo es nur geht. Also ging ich zu meinem Motorrad und schaute, ob ich damit noch nach Hause fahren konnte. Der Herr, der mich mit seinem Möpp abgeschossen hatte, war so nett und hatte mein Möpp schon von der Straße geholt. Tja, fahren ging aber leider nicht. Es lief Bremsflüssigkeit über die Bremsscheibe und es war auch so ein Totalschaden. Sah man auf den ersten Blick nicht, aber ein Wiederaufbau hätte weit mehr gekostet als die CBR an Wert hatte. Ich rief dann den ADAC an, der das Transportierten erledigte. Die Schmerzen von dem Unfall kamen erst im Laufe des nächsten Tages immer mehr hervor, so dass ich dann doch noch zum Arzt dackelte.

Ich will damit nur sagen, dass ich direkt nach dem Abflug keine Angst hatte wieder aufzusteigen. Im Gegenteil, ich hatte meine Bedenken, dass sich bei mir vielleicht noch eine gewisse Angst/Unsicherheit breit macht, wenn ich nicht sofort wieder aufsteige. Okay, auf der Rückfahrt im ADAC-Transporter merkte ich, dass es vllt. besser so ist, denn wenn man so schön ruhig im Auto sitzt, merkt man erst mal so richtig wo es zwackt. Als ich mir dann wenige Monate später (Dez.) ein anderes Möpp (GSX-R750) kaufte, fuhr ich auf Grund der Kälte nur eine kleine Schnupperrunde von vllt. 60 km oder so. Etwas komisch war das dann schon mit dem "fremden" Möpp. Ich traute mich einige Kilometer nicht nach links abzubiegen *kicher* Schon blöd, wenn man irgendwo hinfährt, wo man eigentlich gar nicht hinfahren wollte. Irgendwann kam die Gelegenheit für einen Versuch, denn ich wollte ja schon längst abgebogen sein und siehe da, es klappte wunderbar. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Danach lief eigentlich alles ganz gut. Ab März 2010 begann die Saison dann mit der Gixxer und bis Juni waren ruck zuck über 7 Tkm runtergespult.

@Organized
Wart ab, wenn sie wieder fahren möchte, wird sie ihren Weg finden. Vielleicht auch schneller als du im Moment glaubst ;)

LG vom Wusel

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13

Dienstag, 17. Mai 2011, 20:58

Wenn sie wieder fahren will dann wird das auch wieder klappen. :thumbup:

Ich wäre nach meinem letzten Unfall auch gerne sofort wieder gefahren, also vom Unfallort weg, der Zustand des Moppeds ließ das aber nicht zu. Es ist wahrscheinlich auch immer die Frage WIE man gestürzt ist, das kann man auch mit der 125er sehr ordentlich hinkriegen. Ich war zu dem Zeitpunkt schon für den FS angemeldet und mir persönlich stellte sich nie die Frage das zu ändern. 8|


Alles andere ist ja schon gesagt, dass wird alles wieder und wahrscheinlich schneller als du denkst.
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:thumbup:

Lille

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14

Dienstag, 17. Mai 2011, 21:28

Wenn SIE wieder fahren will, wird sie sich dran machen. Da würde ich nicht versuchen, irgendetwas zu "beschleunigen".
Wieso denn?

Motorradfahren ist nix lebensnotwendiges, und selbst wenn sie nach dem Sturz nun entscheidet: "Ich fahre nie wieder Motrorrad", dann ist das halt so.

Sie hat erlebt, daß Motorradfahren gefährlich ist, ggf sogar lebensgefährlich. Es kann binnen von Sekundenbruchteilen zu Verletzungen und Schmerzen führen.
Eigentlich wäre die Konsequenz jedes vernünftig denkenden Menschen, daß man das unterlässt. Warum also bedrängen, daß sie schnell wieder fahren soll?
*Lille*

Versyaner

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15

Dienstag, 17. Mai 2011, 23:28

....iss halt bei jedem etwas anders.. meine Frau hat nach 3 Jahren Fahrpraxis einen Unfall mit Trauma und Knöchelbruch ,ist absolut kein ängstlicher Typ aber hat für sich entschlossen aufzuhören ...ist in Ordnung wenn sie wieder Lust bekommt is auch ok.....ich zwing nixx auf und eine offene Beziehung zwängt mich dann auch nicht ...wenn ich meinem Hobby nachgehe .

Finds Grass von Mopedunfällen zu lesen oder hören und klopff dann 3 mal auf den Tisch es geht meistens übel aus....drum Selbstentscheid !

Grüßle und weiterfahren ;-)

Coyote

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16

Mittwoch, 18. Mai 2011, 09:24

Ich wäre nach meinem letzten Unfall auch gerne sofort wieder gefahren, also vom Unfallort weg, der Zustand des Moppeds ließ das aber nicht zu.


Wenn du sicherstellen willst, dass du definitiv im Krankenhaus landest, ist das eine prima Idee.

Der (nicht nur leicht) Verunfallte fährt nicht. Punkt. Stell dir vor, eine Viertelstunde später haut der Schock dann mit dem Adrenalinabbau doch noch voll rein und er klappt während der Fahrt zusammen...
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17

Mittwoch, 18. Mai 2011, 14:58

Das ist, wenn man nachher in Ruhe darüber nachdenkt, die einzige richtige Reaktion. Aber in dem Moment wäre mir nichts lieber gewesen, als den Unfallort mitsamt Mopped schnellstmöglich zu verlassen. Im Endeffekt hatte ich dann doch keine Wahl und das nicht nur wegen des kaputten Moppeds. War wohl besser so, es passiert aber häufig anders, wenn der Fahrer verhältnismäßig unverletzt ist.
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18

Mittwoch, 18. Mai 2011, 15:11

Das ist ja das Schlimme, der Verletzungsgrad sagt eigentlich relativ wenig über die Schockreaktion aus. Ich hab auch schon gesehen wie Leute zusammengeklappt sind, weil sie um Haaresbreite einem Unglück entkommen sind, und das tatsächlich mit deutlicher Verzögerung.

Klar, für sich selber entscheidet man gerne anders. ("Ein Arzt, der sich selbst behandelt, hat einen Esel als Patienten.") Das ist etwas, auf das eher der Ersthelfer achten sollte.
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Narfor

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19

Mittwoch, 18. Mai 2011, 16:30

Nach meinem Autounfall als Beifahrer hab ich nur direkt zu meinem Kumpel gesagt, dass er mich einfach nach Hause fahren soll. Passt schon.

Wir sind übrigens mit rund 100km/h mit dem Heck in ein parkendes Auto geschleudert und da ich nicht angeschnallt war (jetzt bitte keine Kommentare dazu. Das war vor fast neun Jahren und ich war ein dummer kleiner 18-Jähriger, der anschnallen "voll uncool" fand... *heutiges-ich verpasst dem Vergangenheits-Ich ne Ohrfeige*) bin ich mit Kopf einmal durch die geschlossene Seitenscheibe durch. Rechte Gesichtsseite war dann narürlich überall aufgeschnitten vom Glas. Hab ich aber überhaupt nich wahrgenommen. Das kam erst, als ich es wenig später im Spiegel gesehen hab. Da hab ich dann erstmal nen Abgang gemacht. Zumindest mein Bewusstsein ;)

Schockzustand ist echt nicht zu unterschätzen. Keinerlei vernünftige Wahrnehmung und Schmerzen spürt man sowieso nicht.
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ejane

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20

Mittwoch, 18. Mai 2011, 17:17

Mein Tipp: Sich schnellstmöglich wieder mit der Art von Gefährt bewegen mit dem der Unfall war.
Eine Fazer parkt nicht, sie lauert!

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