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  • »HeiligsBlechle« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 14. Juli 2010, 15:26

Vom Stiefel bis zum Helm für Neueinsteiger!

Hallo zusammen!

Ich bin neu hier, und habe mich angemeldet, weil ich Beratung benötige.

Ich fahre zur Zeit nur einen 50ccm Roller, bin aber in meiner Vergangenheit immer wieder mal vereinzelt auch Motorrad gefahren (immer kruzzeiteig, kurze strecke, auf geliehenen Mopeds).

Seit geraumer Zeit plane ich allerdings die kleine Kinderrutsche gegen eine richtige Maschine zu tauschen. Nach längerem Suchen bin ich momentan eigentlich von der Kawsaki Z750 recht angetan, und hatte geplant mir dieses Motorrad in den nächsten 2-3 Monaten zuzulegen.

Doch jetzt kams wie es irgendwann mal kommen musste: Ich bin Anfang der Woche zum ersten Mal vom Zweirad abgestiegen. Gut, war nur ein "Fufzgerle" und Glück hatte ich auch, daher halten sich meine Verletzungen in Grenzen, ich war nur 2 Tage im Krankenhaus, und ich werde sicherlich nächste Woche wieder einigermaßen auf dem Damm sein.

Eines hat der Unfall aber definitiv gebracht: Ich mache mir im Moment massive Gedanken um deutlich bessere Schutzausrüstung! ...und dafür bräuchte ich etwas Kaufberatung...


Ich brauche einmal alles: Jacke, Hose, Helm, Handschuhe, Stiefel, Nierengurt.

Meine Grundidee beschränkt sich bisher leider eher auf den Stylingfaktor. Grundsätzlich hätte ich alles gern in schwarz, oder wenigstens mit Silbernen/weißen Elementen. Was mir dabei ganz wichtig ist, ist das die Bekleidung "Zivilfähig" ist, also dass ich auch mit der Jacke und Hose mal in eine Disco könnte oder sowas.
Ich dachte daher mal ganz grob vielleicht an eine Kombi aus Textilhose und Lederjacke, ohne übertriebenenes Race-Styling. Ich hab einiges an Kleidung gesehe, was mir recht gut gefällt: Textilhosen die recht nahe an Jeans und Freizeithose rankommen, aber wohl echte Schutzhosen ohne Sicherheitseinbusen snd (teilweise mit abnehmbaren Protektoren), und dazu klassisch geschnittene Motorradjacken aus leder, welche auch noch an den entsprechenden Zonen verstärkt sind, wohl gut schützen.

Zu meinen Größen, falls die für die Beratung relevant sein sollten:
Mit 190cm bin ich wohl schon recht groß, und dabei mit ca. 90 Kilogramm nicht super schlank, aber auch noch nicht wirklich dick.

Jacken trage ich normalerweise in XL, T-Shirts in L, wobei ich imemr drauf achten muss, dass die Schultern recht breit geschnitten sind.
Hosentechnisch habe ich bei normalen Jeans eine Größe von 36/36, oder wenn sie am Bund groß ausfallen auch mal 34/36.
Schuhe sind meist mein Hauptproblem: 46 wird meist schon etwas eng, besser ist oft 46/47 oder 47.
Helme brauche ich wohl in XXL. Der, den ich im Moment habe, hat größe XL, aber ich finde ihn schon sehr sehr unangenehm eng.

Ich freu mich auf eure Antworten, schonmal vielen Dank im Vorraus, und grüße,

HeiligsBlechle

€: Ich bitte die vereinzelten Rechtschreibfehler zu verzeihen, hab noch schmerzen im Arm, vertippe mich deshalb häufiger, und beim Überfliegen fällt mir nicht alles auf ;)
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TelosNox

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2

Mittwoch, 14. Juli 2010, 16:39

Je weniger es nach der typischen Motorradkombi aussehen soll, desto mehr musst du Abstriche bei der Sicherheit machen.

Nicht umsonst hat die Motorradkombi den Schnitt, den sie hat. Das ist nötig, damit alle Protektoren richtig gut sitzen und die Fahrhaltung bequem ist. Daher steht man in einer Motorradkomi meist auch nicht sooo bequem, wie man drin sitzt.

Dessen musst du dir einfach bewusst sein. Es heißt natürlich nicht, dass andere Klamotten gar nicht schützen. So ist es nicht. Aber das maximale erreicht man nunmal mit der klassischen Lederkombi.

Mit Motorradklamotten in die Disco gehen wird schon relativ schwierig. Um ordentlich zu schützen braucht man eine gewisse Materialdicke. Diese Materialdicke resultiert aber auch gleich immer in ziemlich warmen Klamotten. Dem kann man durch Belüftung abhelfen (meine Kombi ist z.B. angenehm kühl), die funktioniert aber nur beim Fahren.
Wenn du also in der Disco nicht saunieren willst, dann musst du schon zu was relativ locker luftigem greifen (Motorradjeans und ähnlich dünnes). Da musst du dann aber definitiv bei der Sicherheit Abstriche machen.

Wie weit ist es denn zur Disco? Wenn das kurze Strecken sind, dann könnte man überlegen nur für die Disco halt mal in ne Motorradjeans zu schlüpfen und parallel für die richtige Ausfahrt aber etwas schützenderes parat zu haben. Das wären dann aber auch doppelte Kosten.

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3

Mittwoch, 14. Juli 2010, 16:58

Hallo TelsoNox, und danke für die Antwort.

Klar, das mit der Kombi leuchtet mir ein...
Und das mit der Disco war auch nur so ein Beispiel - vielleicht sogar leicht übertrieben. Ich bräuchte halt Kleidung, die so ausfällt, dass man mit ihr auch etwas machen kann, wenn man vom Motorrad absteigt, denn umziehen geht halt nicht immer... Also z.B. ne Vorlesung in der Uni, oder mal gemütlich einkaufen in der Stadt... Disco war wohl übertrieben.

Meinst du also, dass Lederhose + Lederjacke besser wäre als Textilhose und Lederjacke? Mit ner Lederhose könnte ich mich schon anfreunden, im Notfall auch mit Protektoren, die nicht abnehmbar sind, solange man sich dann auch zu Fuß noch etwas bewegen kann.

Sicherheit ist für mich nach dem Sturz jetzt natürlich enorm wichtig, aber ich kann nicht nur auf den Sicherheitsaspekt achten, wenn sich dadurch die Nutzbarkeit der Kleidung nur aufs Moped beschränkt, und ich sie sonst nicht, oder kaum nutzen kann, wenn ich abgestiegen bin.

Ich verstehe den Spagat, den ich hier verlange, und genau deshalb bin ich hier, weil ich Hilfe von Profis brauche, um zu einem möglichst guten Ergebnis zu kommen, was den Kompromiss aus Sicherheit und Nutzbarkei/Bequemlichkeit angeht.
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mraks3

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4

Mittwoch, 14. Juli 2010, 17:21

Ich würde sagen, das in deinem Fall wirklich nur textil in Frage kommt...Es gibt wirklich vernünftige Textiljacken, die man auch so tragen kann, was Hose angeht, da kannst du auch mal jeans anziehen, wenn du vorhast in der Stadt zu bummeln ^^ Schuhe stellen auch kein richtiges Problem dar. Helm und Handschuhe musst du ja ausziehen.
Fazit:
Meiner Meinung nach solltest du dir eine hochwertige Textiljacke zulegen, am besten so eine, die heurausnembare Sachen hat. Meine Jacke, zum Beispiel ist komplett auseinander zu bauen, sprich- protektoren ( rücken, Schultern, Ellenbogen) Innenfutter, Innenmembran; Hinten und vorne sind ganze Abdeckungsteile herausnehmbar, sodass du nur noch eine Art netz hast, statt dickes material. Kostenpunkt 300 Euro, Marke Ixon.

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5

Mittwoch, 14. Juli 2010, 17:25

Welche Marken taugen ansich?

Also wo kann man eigentlich immer guten Gewissens zugreifen?
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6

Mittwoch, 14. Juli 2010, 22:10

grundsätzlich ist erst mal wichtig dass die klamotten gut sitzen, also am besten mal in nen mopedklamottenladen, sprich Louis oder Polo
die beraten einen normalerweise sehr gut, wobei ich beim Lous bessere erfahrungen hatte

Gute Marken bei Textil, da fällt mir erstmal Rukka ein, die sind eig sehr gut, aber auch Vanucci
Gründungsmitglied vom "TSV Stammdisch Buxheim" :thumbsup: Gründungsdatum: 10.10.09

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7

Mittwoch, 14. Juli 2010, 22:47

Bedeutet "gut sitzen" immer eng anliegen?
Oder ist das vom Schnitt, bzw. der Art der Klamotten abhängig? Sorry, dass ich so blöd frage, aber wie gesagt ich bin da wirklich etwas unbedarft (und es gibt ja angeblich keine blöden fragen ;)).

Also ich meine, darf eine Kevlar Jeans mit Protektoren auch etwas lockerer sitzen, so wie eine gewöhnliche Jeans auch? Oder muss auch das so Eng sitzen wie diese Supersportanzüge aus Leder?

Taugen Textilhosen oder gar Kevlar Jeans überhaupt, oder sollte man sowas immer Meiden? Ich verstehe schon, das ein Leder Formanzug noch das sicherste ist, die Frage ist nur, ob die Abstriche gegenüber einer etwas "bequemeren" Kombination so extrem sind, dass man besser auf die Bequemlichkeit und die Alltagstauglichkeit verzichten sollte.

Wenns also hiesse: Entweder Sicherheit, oder Bequemlichkeit, dann würde ich mich doch für Sicherheit entscheiden, und vielleicht dann doch zu ner Sportkombi greifen (wobei ich irgendwie glaube, dass mir da die Kollegen den Vogel zeigen, wenn ich auf nem 750er Stadtmotorrad, beinahe aufrecht sitzend ankomme, und da mit meinen 1,90 in ner Supersportkombi drauf sitze - stell ich mir zumindest optisch etwas witzig vor ;)).

Zu Louis werd ich mal gehen - da gibts einen ganz in meiner Nähe. War mir halt unsicher, ob man in diesen größeren Ketten noch von gutem Fachpersonal beraten wird, oder obs da eben zugeht wie z.B. in der Elektronikbranche bei Saturn und co...
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Zottelc4

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Mittwoch, 14. Juli 2010, 22:51

Generell ist Sicherheit immer eine Frage von Wahrscheinlichkeiten.
Dem klassischen Schönwetter-Fahrer, der bei Sonne am Wochenende eine Runde dreht, würde ich nur Leder empfehlen. Bei allem Anderen wird es schwieriger. Praktischer ist eine Textilkombi. Allerdings solltest Du dann auch Geld in die Hand nehmen und etwas von Rukka, Stadler, BMW...kaufen. Wenn Du ab und an bei Regen oder niedrigen Temperaturen unterwegs bist, bleibst Du darin warm und trocken. Bei Hitze wie jetzt gehst Du darin nicht völlig ein. Das unterstützt die Konzentration und ist ebenfalls ein wichtiger Sicherheitsaspekt.
Für den Kurztrip in die Stadt geht eine Motorradjeans in Ordnung. Ist eben auch ein Kompromiss. Wo willst Du eigentlich die Protektoren (Helm, Handschuhe) hin tun, wenn Du zu Fuß unterwegs bist?
Gruß
Zottel

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Mittwoch, 14. Juli 2010, 22:55

Verstauen würde ich die Protektoren in Rucksack oder Tasche... Sowas habe ich immer dabei... Wäre übrigens auch mein nächster Kaufberatungsthread geworden (wollte ich erst aufmachen wenn ich eine Moped hab): Welcher Rucksack, in den ne Jeans, ein T-shirt, ein Pulli, und ein kleines Notebook rein passt ^^
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Zottelc4

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Mittwoch, 14. Juli 2010, 22:58

Wo bleibt der Helm?
Wenn Du jedes Mal die Protektoren rausfummeln willst, hast Du gut zu tun.
Ein Stadtbummel geht auch prima in meiner Textilkombi. Die Protektoren bleiben drin. Die tragen nicht dick auf, sind sehr großflächig und lassen Luft durch. In meinen Daytonas kann ich auch prima laufen.
Du wirst immer Kompromisse machen müssen. Eine Motorradkombi sollte auf dem Motorrad gut sitzen. Beim Laufen ist die Haltung eine etwas andere.
Gruß
Zottel

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Mittwoch, 14. Juli 2010, 23:33

Den Helm würde ich mit dem Verschluss an die Tasche hängen. Hab ich mir zumindest mal so gedacht. Das mache ich mit Rollerhelm auch so, denn bei meiner größe ist der Integralhelm auch schon jetzt zu groß für das kleine Helmfach in meinem Roller.

Versteht mich net falsch. Ich bin ja wirklich hier um was zu lernen und brauchbare Tips zu bekommen. Wenn die Profis hier sagen, dass das nicht so funktioniert wie ich mir das Vorgestellt habe, dann beiss ich lieber in den für mich sauren Apfel, und gewöhn mich halt ans Umziehen, bevor ich mir Mist anschaffe, und beim nächsten Sturz (sollte der mal kommen) dann wirklich im Eimer bin.

Wenn du sagst, die Protektoren können drin bleiben ist das wirklich super. Ich dachte die sind zu steiff, aber ich kenne unter meinem Freundeskreis halt eigentlich nur R1 und Haya Fahrer, und die haben eben Sportkombis mit extrem harten Protektoren, daher bleiben mir da wenig Vergleichsmöglichkeiten.

Vielleicht sollte ich mir auch überlegen, ob ich nicht mit ner kleineren Maschine einsteige... 106 Pferde klingen für mich als langjährigen Autofahrer jetzt nicht soooo viel, speziell wenn man Kumpels hat die, alle Motorräder mit 170PS aufwärts fahren, aber vielleicht wäre was "ruhigeres" die bessere Wahl für den Einstieg.

Das Motorrad soll für mich eben auch den Roller ersetzen, und zumindest für Stadtstrecken auch den größten Teil vom Jahr funktionieren (klar, tiefster Winter fällt aus, aber im Herbst wollte ich eigentlich schon noch fahren).
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TelosNox

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Mittwoch, 14. Juli 2010, 23:35

Zum Thema "Bequem" noch eine kleine Erklärung:

Ordentliche Motorradklamotten sollen deshalb gut sitzen, damit sie beim Sturz nicht verrutschen können. Verrutschen kann 3 Folgen haben:

1. Der Protektor rutscht weg und schützt den gefährdeten Bereich nicht mehr.
2. Die Klamotten werden über die Haut gezogen und verursachen so Verbrennungen, ohne dass die Haut jemals die Straße berührt hat.
3. Die Klamotten rutschen an den Öffnungen und legen so die Haut frei (Ärmel rutscht hoch, Hosenbein rutscht hoch, Jacke rutsch hoch, Hose rutscht runter - letzteres nur wenn man nicht beide Teile miteinander verbindet). -> Straßenkontakt

Je enger die Kleidung sitzt, desto weniger rutscht. Allerdings kann man die Problematik bei Textilklamotten auch mit Reißverschlüssen, Klettbändern und Gurtsystemen lösen. Lässt man alles offen sitzt es locker. Macht man alles zu, sitzt es eng. Allerdings ist es halt immer mit Aufwand verbunden, alles auf und zu zu machen. Und der überschüssige Stoff muss ja irgendwo hin. Es bilden sich also Falten die je nach dem unbequem sind (ist so bei meinen Textilklamotten an den Ärmeln, wenn ich die richtig zu mache, daher hab ich sie als offen - ich fahre damit aber nur zur Arbeit, bei Touren hab ich Leder an).

Protektoren kann man meistens drin lassen, die stören nicht wirklich. Das einzige was enorm stört ist halt die extreme Wärme.

Wenn du jetzt mit dem Moped zur Arbeit wolltest würde ich dir raten es so wie ich zu machen: Eine lockere Sporthose (ich hab da so schönen Stoff wie Funktionsunterwäsche) und die Motorradhose drüber. Am Arbeitsplatz einfach das Zeug ausziehn und in die Ecke legen.
In der Disco oder beim Shoppen funktioniert das halt nicht so einfach, weil man das Zeug immer mit sich rumtragen muss. Außer du bekämest Jacke und Hose in den Rucksack rein, dann würds gehn. Nur mein Zeug würd ich nicht reinbekommen, keine Chance.

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13

Mittwoch, 14. Juli 2010, 23:43

Supi, das leuchtet mir alles ein.
Wenn du jetzt mit dem Moped zur Arbeit wolltest würde ich dir raten es so wie ich zu machen: Eine lockere Sporthose (ich hab da so schönen Stoff wie Funktionsunterwäsche) und die Motorradhose drüber. Am Arbeitsplatz einfach das Zeug ausziehn und in die Ecke legen.
In der Disco oder beim Shoppen funktioniert das halt nicht so einfach, weil man das Zeug immer mit sich rumtragen muss. Außer du bekämest Jacke und Hose in den Rucksack rein, dann würds gehn. Nur mein Zeug würd ich nicht reinbekommen, keine Chance.
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Und wie du sagst: Jacke und Hose bekomme ich wahrscheinlich in keinen Rucksack - speziell nicht in meiner größe... Da bräuchte ich wahrscheinlich nen Wanderrucksack, und das will ich ner Lederjacke eigentlich so oder so nicht antun.

Ich sehe, ich hab noch im Vorfeld viel zu lernen und zu bedenken, aber es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen...

€: Aber noch ne Frage: Gute Motorradklamotten müssen dann nicht so eng sein, dass man nicht noch ne dünne Hose drunter tragen könnte, ja? Es muss alles nur allgemein fest und vorallem rutschfest sitzen? Ich denke da hilft wirklich nur Anprobieren... Ich hab mir halt schon von Held ne Kevlar Jeans + ne klassisch geschnittene Lederjacke ausgekuckt, aber ich glaube ich hab langsam kapiert, dass man sich das suchen muss, was einfacg faktisch am besten sitzt, und so pauschal keine Tips dafür bekommen kann.
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Isabella

unregistriert

14

Donnerstag, 15. Juli 2010, 06:56

@HeiligsBlechle:
Also ich muss sagen, dass ich ne Lederkombi fahr und da passt keine Hose mehr unter die Lederhose! Aber wie du selbst sagst - in den Laden rein und anprobieren :)
Würde allerdings auch nicht behaupten, dass unter guter Kleidung nichts mehr drunter passen darf - aber bin selbst noch Anfänger...!!
Liebe Grüße Isabella

TelosNox

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15

Donnerstag, 15. Juli 2010, 09:03

Unter eine Lederkombi passt nix außer Funktionswäsche. Wenn da noch was drunter passt (außer vielleicht ein dünner Windbreaker oder sowas), dann sitzt sie nicht richtig.
Unter reines Textil kann man durchaus was drunter ziehen. Es sollte aber weicher Stoff sein. Wenn man unter der Textilhose noch ne Jeans an hat, wirds arg ungemütlich. Das taugt aber trotzdem nicht für lange Touren, nur mal eben für den schnellen Weg taugt das.
Man muss aber aufpassen. Es gibt auch Textilhosen, die vom Schnitt her an ne Kombi rankommen. Ich hatte z.B. mal die Thunder von Polo an (bzw. versucht da reinzukommen) und die war auch Hauteng. Das ist aber auch ne Mischung aus Cordura, Mesh und Leder und es ist ne 2-teilige Kombi.

Eine Option für dich wäre vielleicht noch ein halbwegs großes Topcase. Da passt dann immerhin ein Teil rein oder du wirst da den Helm los.

Was wichtig ist: Achte drauf, dass man Jacke und Hose miteinander verbinden kann. Am besten mit dem langen Reißverschluss. Man kann manche fremden Systeme untereinander kombinieren aber nicht alle. Da muß man einfach ausprobieren.

Geh am besten einfach mal probieren. Du musst ja nicht sofort kaufen. Da wirst du dann auch im Laden mal sehen, wie warm so Hosen sind (mal 3min einfach nur drinstehn langt schon).

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16

Samstag, 17. Juli 2010, 16:58

So, da ich grade wieder so einigermaßen laufen kann, und mir so stinkelangweilig war, bin ich mal euren Tips nachgekommen und heute mal zu Polo gefahren!

Ende vom Lied: Ich bin etwas über 1000€ ärmer, dafür m.E. wirklich gut gerüstet ;)

Die Bedienung/Beratung war erste Sahne, bin noch ganz begeistert :)

Hier meine Beute:



- FLM Lederkombi bestehend aus Hose und Jacke aus Leder und Strechstoff, Protektoren integriert (ink. Rückenprotektor).
- Shoei Helm mit Klarem und getöntem Visier
- Held Handschuhe mit Kangooroo Leder und Rochenhaut Einsätzen
- TCX (ist das die Marke?) Stiefel
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17

Samstag, 17. Juli 2010, 17:28

EDIT:

Ach ja... Ich sollte vielleicht noch erklären warum es nicht die lockere City Klamotte geworden ist, die ich eigentlich geplant habe.

Mir wurde direkt die Sportkombi empfohlen als ich sagte welche art von Motorrad ich damit bereiten möchte.

Alleine vom Sicherheitsgefühl her lagen zwischen Stoff und LederKampfanzug einfach Welten, weshalb ich mich dann doch für das Darth-Vader Outfit entschieden habe. Gesundheit geht mir da eben doch vor.
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18

Samstag, 17. Juli 2010, 21:26

Joar ist schon eine ganz ordentliche Ausstattung ;)

Ich hatte Anfangs auch die Vision die Lederjacke im Herbst mal so nen bisschen spazieren zu tragen, hab es mir aber ganz schnell wieder ausgeschlagen ^^.

Ja TCX ist die Marke, zu der Marke selber kann ich aber auch nicht viel sagen.



Zu dem Visir naja hmmm, bitte nur tragen wenn du weist du kommst wieder heim bevor es dunkel wird und wenn die Sonne quasi aus allen Öffnungen stahlt, ansonsten kann es schnell zum Blindflug werden.


Selbst Allen und co. können bei Sonne dann schnell etwas dunkel werden. Auch wenn da sicherlich jeder etwas unterschiedlich empfindlich ist.

skz.

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19

Samstag, 17. Juli 2010, 21:44

Gute Wahl ;)

Nur beim Helm hätte ich vlt zu etwas anderem gegriffen.
Ich kann diesen getönten Visieren einfach nichts abgewinnen.
Einmal eins gehabt, nie wieder! Abends oder bei plötzlichem Sonnenschwund wars fast ein Blindflug.
Beim Helm ist ein klappbares Sonnenvisier immernoch das non-plus-ultra ;)
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Solo MK40 - R
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Evo2k6

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20

Samstag, 17. Juli 2010, 21:57

Beim Helm ist ein klappbares Sonnenvisier immernoch das non-plus-ultra ;)

jep, aber das ultra-non-plus ultra wäre es wenn Schuberth für den S1 Pro noch ein verspiegeltes Visier anbieten würde. Ich weiß wenn man nen Sonnenvisier im Helm hat hat es eig. nurnoch den "Poser" Effekt, aber Ich mags halt Ich find es sieht cool aus ^^.

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