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biboty

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1

Dienstag, 12. August 2008, 15:48

Zündkerzen..erster Teil

DIE ZÜNDKERZE

Zum Zündzeitpunkt steigt die Spannung an den Elektroden der Zündkerze sehr schnell an,bis nach der Ionisierung der Luft zwischen den Elektroden die Zündspannung ( Überschlagsspannung ) erreicht ist.
Sobald der Funke gezündet hat,sinkt die Spannung an der Zündkerzeauf die Brennspannung ab.
Zur gleichen Zeit fließt in der leitfähig gewordenen Funkenstrecke zwischen den Elektrode ein Strom.
Das Gemisch wird während der Brenndauer des Funkens entflammt.
Sobald sich die Brennspannung durch Nachlassen des Zündstroms verringert,erlischt der Funke wieder.Die restliche Spannung schwingt gedämpft aus.

Höhere Strömungsgeschwindigkeiten der schwingenden Gassäule im Motor ( bei hohen Drehzahlen ) führen zu einem ganz anderen,mehr gedämpften Funkenverlauf.
Darum enthalten Zündspule und Zündkerzen große Leistungreserven ,welche diesem Problem begegnen.

ANFORDERUNGEN AN DIE ZÜNDKERZEN:
Zündkerzen gehören zu den Teilen im Motor,die am meisten belastet werden.Sie sind den wechselnden Vorgängen im im Zylinderraum eebenso ausgesetzt wie den Witterungseinflüssen ausserhalb des Motors.

1.)
Die Zündkerze muß mittels starker Funken zwischen den Elektroden einen sicheren Kaltstart ermöglichen.
2.)
Während des Beschleunigens des Motorrads darf sie keine Zündaussetzer hervorrufen.
3.)
Auch bei langen Hochgeschwindigkeitsfahrten muss sie gleichbleibend gut zünden.Insgesamt 10.000 bis 20.000 Kilometer - je nach Kerzentyp.
4.)
Bei genügender Zündspannung soll sie trotz zunehmendem Elektrodenabbrand,magerem Gemisch so wie Verschmutzung des Isolators nicht aussetzen und bis zu ihrer Verschleißgrenze funktionieren.
5.)
Sie muss dem hohen Druck im Zylinderraum dauerhaft widerstehen,ohne an Gasdichtheit zu verlieren.Der Isolator muss den Belastungen durch Kerzenstecker und Zündkabel mechanisch widerstehen.Das Kerzengehäuse darf sich bei der Montage nicht verformen.

DER ELEKTRODENABSTAND
Mit diesem Begriff wird die kürzeste Entfernung zwischen Mittelelektrode und Masseelektrode der Zündkerze bezeichnet.
Sie ist ein Maß für die Länge der Funkenstrecke.
Je kleiner der Elektrodenabstand,desto geringer der Bedarf an Zündspannung.
Je größer der Elektrodenabstand,desto größer ist der Bedarf an Zündspannung.

Ein Mindestmaß an Elektrodenabstand muss aber vorhanden sein,weil das Kraftstoff- Luftgemisch nur schlecht zur Funkenstrecke gelangen kann. oder nur ein zu kleines Volumen davon erfasst würde...was wiederum zu Zündaussetzern führt.
Berühren sich Mittel- und Masseelektrode,ist die Kerze kurzgeschlossen und liefert überhaupt keinen Funken mehr.Die Zündelektronik geht dabei aber nicht kaputt.

Ein zu großer Elektrodenabstand erfordert eine erhöhte Zündspannung,was bei dafür nicht ausgelegten Zündanlagen die Energiereserven herabsetzt....das führt besonders bei hohen Drehzahlen und beim Kaltstart zu Zündaussetzern.darum darf keine Zündkerze mit zu großem Elektrodenabstand verbaut werden.

Der Elektrodenabstand reicht von ca. 0,6 bis 0,9 mm - abgestimmt auf den jeweiligen Motorentyp.
Diese Maße sollten genau eingehalten werden .Gute Zündkerzen und genaue Elektrodenabstände fördern und erhalten die Leistungsfähigkeit des Motors.

DIE SELBSTREINIGUNG DER KERZE
Der Wärmewert eine Zündkerze ist ein Maßstab für ihre thermische Belastbarkeit und muß der Motorcharakteristik angepaßt sein.Ausserdem sollen die rußenden Verbrennungsrückstände in einem Selbstreinigungseffekt verbrannt werden.Hierzu muss sich der untere Teil der Zündkerze wieso der Isolatorenfuß auf 400 Grad erwärmen können.
Ab dieser Temperatur erst verbrennen die kohlenstoffhaltigen Rückstände.
Geschieht dies nicht,entsteht durch die mangelhafte Verbrennung der der Rückstände elektrisch leitende Flächen auf dem Isolatorenfuß,die zu Kurzschlüssen führen können - und die Kerze unbrauchbar machen.

ÜBERHITZUNG UND GLÜHZÜNDUNG
Verwendet man eine Zündkerze für einen Motor , der eine relativ niedrige Betriebstemperatur fährt , in einem mit einer höheren erwärmt sich die Kerze zwar schnell auf ihre Selbstreinigungstemperatur...doch im Lauf des Betriebs beginnt sie sich zu überhitzen.
Aufgrund ihres anderen Wärmewerts ( hohe Wärmewert -Kennzahl ) nicht in der Lage,die vom Verbrennungsprozess aufgenommene Wärme abzuleiten.
Die Temperatur an der Kerze steigt,sie nutzt sich sehr schnell ab und neigt zu hitzebedingten Ausfällen.
Ab einer bestimmten Temperatur fängt das untere Ende der Kerze im Brennraum an zu glühen.
An diesem nachglühenden Ende entzündet sich das Gemisch in jedem nachfolgendem Verdichtungstakt,vor dem eigentlichén Zündzeitpunkt.
Diese Zündung nennt man Glühzündung.Sie heizt den Motor weiter auf und kann zu Hitzeschäden führen...z.B. ein Loch im Kolben...einem Kolbenklemmer .

WÄRMEWERTABSTUFUNGEN ( BOSCH )
Eine niedrige Wärmewert-Kennzahl bezeichnet eine "kalte" Kerze,deren kurzer Isolatorfuß den Wärmefluß nicht weit ins innere des Kerzengehäuses einläßt und ein stärkeres Aufheizen der Kerze unterbindet.
Niedrige Kennzahlen deuten an,das die Kerzen für "heißere" Motoren mit höherer Literleistung verwendet wird.

Eine "heiße" Kerze garantiert durch ihren langen Isolatorfuß,der weit in das Kerzengehäuse hereinragt,eine günstige Wärmeaufnahme.
"Heiße" Kerzen dieser Art verwendet man in "kalten" Motoren..( niedriger Wirkungsgrat und Literleistung )
Ein vielfältiges Angebot an Kerzen...von kalt bis warm ermöglicht eine individuelle Anpassung an den Fahrbetrieb jeden Motors.
Die Wärmewert-Kennzahl ist ein Teil der Zündkerzen Typenformel.So ist es möglich,in einen sehr sportlichen "heißen" Motor im Stadtbetrien "warme" Kerzen einzusetzen und sie auf schnelleren und längeren Strecken ..Autobahn..oder Rennstrecke gegen "kalte" Kerzen austauschen.

HANDHABUNG DER ZÜNDKERZE
Ausbauen ist unproblematisch.
Der Einbau sieht da schon anders aus.Eine einem noch heißen Zylinder thermisch nicht angepasste Kerze,darf nicht sehr fest eingeschraubt werden,weil die Gefahr besteht,das durch das Schrumpfen des Zylinderkopfes ( Aluminiumguß ) die Kerze nach dem Abkühlen bombenfest sitzt und nur mit einer Zerstörung des Gewindes entfernt werden kann.

Die Auflageflächen von Zündkerze und Kerzenloch muss sauber und ölfrei sein.Beim Einbau einer neuen Kerze muss man immer auf den richtigen Elektrodenabstand achten und ggf: nachstellen.Die Einstellwerte sind im Handbuch der Maschine,der Zündkerzenverpackung oder einer Tabelle des Kerzenherstelles zu finden.

Reinigen kann man eine Zündkerze folgendermaßen :
Verölte Kerzen mit Waschbenzin reinigen und trocknen lassen.
Verußte oder verkrustete Kerzen bürstet man mit einer Messingbürste sauber..dann abblasen mit Druckluft.
Abgesoffene Kerzen trocknet man mit einem Putzlappen.

Zündkerzengesichter






Noch ein bisschen...

1.) Zündkerze mit hoher Wärmewertkennzahl ( heiße Kerze ).
Große Isolatorfußfläche nimmt viel Wärme auf.
Wärmeableitung gering.

2.)
Zündkerze mit mittlerer Wärmewertkennzahl.
Isolatorfußfläche geringer als bei "heißer Kerze".
Weniger Wärmeaufnahme,Wärmeableitung besser.

3.)
Zündkerze mit niedriger Wärmewertkennzahl ( kalte Kerze ).
Kleine Isolatorfußfläche nimmt wenig Wärme auf.
Wärmeableitung sehr gut.



2

Dienstag, 12. August 2008, 16:57

RE: Zündkerzen..erster Teil

:respekt:

ich kann da auch was falsch machen aber zum trocknen nehm ich ein Feuerzeug

Gruss heiko

biboty

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  • »biboty« ist der Autor dieses Themas

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3

Dienstag, 12. August 2008, 17:00

RE: Zündkerzen..erster Teil

Zitat

Original von Teufel
:respekt:

ich kann da auch was falsch machen aber zum trocknen nehm ich ein Feuerzeug

Gruss heiko


Das kann man auch ohne weiteres machen...du machst nix falsch..

LG Sabine

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »biboty« (12. August 2008, 17:00)


4

Dienstag, 12. August 2008, 18:05

RE: Zündkerzen..erster Teil

schöner....beitrag... vielleicht soltlest du ein buch heraus btringen :P

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