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biboty

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1

Sonntag, 9. November 2008, 23:27

Grundlagen Bremsenkunde

Arbeiten an der Bremsanlage sind für die Sicherheit von entscheidender Bedeutung.
Also sollten nur erfahrene Schrauber an den Bremsen arbeiten oder am besten die Arbeiten von einer Fachwerkstatt durchführen lassen.

Trotzdem sollte man einige Grundkentnisse über die Bremsanlage haben-zum Beispiel,damit man beim Gebrauchtkauf den Zustand besser beurteilen kann.
Oder damit man im normalen Betrieb mögliche Probleme früh erkennt.

BREMSLEITUNG:

Entscheidendes Verbindungstück zwischen Bremshebel (Bremspumpe) und Bremszange ist die Bremsleitung.In dieser befindet sich die Bremsflüssigkeit,die den Bremsbefehl des Fahrers an die rotierenden Räder weitergibt.

Extrem gefährlich ist zu alte Bremsflüssigkeit, denn Bremsflüssigkeit nimmt im Lauf der Zeit Wasser auf.
Damit sinkt ihr Sidepunkt.
Folge : Bei einer Dauerbremsung oder mehreren starken Bremsungen hintereinander kann die Bremse ohne Vorwarnung plötzlich ausfallen,da die erhitzte Bremsflüsigkeit Dampf bildet,der keine hydraulische Wirkung hat.
Der Fachmann nennt das Fading.

Wer auf der ganz sicheren Seite sein will,wechselt alle zwei Jahre die Bremsflüsigkeit.
Die Bremsschläuche selbst altern auch und können durch Umwelteinflüsse porös werden.
Beim Austausch empfielt es sich,hochdruckfeste Stahlflexleitungen zu nehmen.






FESTSATTELBREMSE :

Beim Bremsen treten schon bei niedriger Geschwindigkeit hohe Kräfte auf.Darum Muss die Bremszange verdrehfest mit der Gabel (vorne) oder Schwinge (hinten) verbunden sein.
Bei der Festsattelbremse ist die Bremszange starr mit der Radaufhängung verschraubt.
Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zur Schwimmsattelbremse : Von beiden Seiten pressen Kolben die Bremsbeläge an die Bremsscheiben.
Betätigt der Fahrer die Hand- oder Fußbremse, drückt er durch die Bremsleitung Hydraulikflüssigkeit in den Bremssattel.

Der durch die Bremsflüssigkeit übertragene Druck verschiebt die Kolben auf beiden Seiten in Richtung Bremsscheibe.
Dadurch werden die Beläge gegen die Bremsscheiben gedrückt.
Durch die Reibung zwischen Scheiben und Belag wird das Motorrad gebremst.
Löst der Fahrer den Druck auf den Bremshebel,zieht der Dichtring den Kolben wieder zurück.





1.) Bremsbelag
2.) Bremskolben
3.) Bremssattel
4.) Bremsscheibe

SCHWIMMSATTELBREMSE :

Schwimmsattelbremsen sind vom Prinzip her einfacher aufgebaut als Festsattelbremsen.
Zwar ist auch hier eine verwindungsfeste Verschraubung mit der Radaufhängung notwendig.
Allerdings muss der Bremssattel einer Schwimmsattelbremse parallel zur Radachse verschiebbar sein.
Darum ist er auf zwei dauerhaft geschmierten Bolzen gelagert.
Betaätigt der Fahrer den Hand- oder Fußbremshebel,wirkt der Hydraulikdruck in der Bremsleitung gleichermaßen auf den Kolben wie auf das Gehäuse der Bremszange,in dem sich der Kolben bewegt.

Dadurch entsteht eine gegenläufige Bewegung.
Der linke Bremshebel wird über den Kolben gegen die Bremsscheibe gedrückt.
Der rechte ist fest in das Gehäuse der Bremszange eingesetzt und wird gegen die Bremsscheibe gedrückt,indem sich die komplette Zange bei Druck auf den Bremshebel verschiebt.

Da bei der Schwimmsattelbremse der zweite Kolben wegfällt,ist die Bautiefe wesentlich geringer als bei der Festsattelbremse.



1.) Bremsbelag
2.) Bremssattel
3.) Bremskolben
4.) Bremsscheibe


BREMSBELÄGE :

Organisch

Organische Bremsbeläge bestehen meistens aus Bindenharz,Metallen sowie Schmier- und Schleifstoffen.Sie kommen oft in Bremsanlagen älterer Motorräder zum Einsatz.
Häufiger Kritikpunkt an organischen Bremsbelägen ist ihre meist nur durchschnitliche Bremsleistung in kaltem Zustand und bei Regenfahrten.
Organische Bremsbeläge gibt es ab 15.- Euro.




Sintermetall

Hauptbestandteile sind hier Metallpulver und die nötigen Schmier- und Schleifmittel.
Sie garantieren sowohl im kalten als auch im heißen Zustand und bei Nässe konstant gute Bremswerte.
Allerdings können ältere Bremszangen und Bremsscheiben durch den Einsatz von Sintermetallbelägen überfordert sein.
Wichtig ist,das die Beläge passend für das eigene Motorrad sind.






Rennbelag

Rennbeläge können aus unterschiedlichen Mischungen bestehen.Beliebt ist die Kombination aus Kohlenstoff-keramischen Werkstoffen.
Sie sind speziell für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert,wo beim Bremsen extrem hohe Temperaturen entstehen.
Im kalten Zustand sprechen sie nur zögerlich an.
Auf öffentlichen Straßen sind diese Beläge verboten.







Dieser Thread soll ständig erweitert werden...

Bansidhe

unregistriert

2

Montag, 10. November 2008, 00:10

:respekt:

Zu dem Thema hätte ich zwei Fragen:

1. Wie erkennt man als Kunde, ob man einen "organischen" Bremsbelag vor sich hat oder eben die aus Sintermetal?

Sind die irgendwie gekennzeichnet?

2. Stahlflexbremsleitung verhindern also die "Weitung" der Bremsleitung, somit verändern sie den Druckpunkt bzw. sie liefern einen genaueren Bremspunkt. Was mich aber jetzt mal interessiert ist, ist der Ausgleichsbehälter für Bremsflüssigkeit. Der müsste doch eigentlich ebenfalls nachgeben, wie auch die "normalen" Bremsleitungen?

Oder wird der Behälter durch ein Ventil geschützt? Wenn ich es mir so erkläre, da frage ich mich wie genau das funktioniert, weil doch der Behälter auch für den Rückfluss von Bremsflüssigkeit da ist oder?



Was ich mir wünschen würde ist, das Du als TE den Post up to date hälst, wenn weiterführende oder erklärende Antworten kämen. Falls das geht mein ich ...

Danke für den Post Biboty :)

3

Montag, 10. November 2008, 03:14

:respekt: prüfung bestanden ...... super beitrag......

blahwas

Leisereitung

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4

Montag, 10. November 2008, 06:59

:danke:

Kann mal einer an nem Foto markieren, wo man genau hingucken muss, um den Belagverschleiss zu erkennen?

5

Montag, 10. November 2008, 10:20

Zitat

2. Stahlflexbremsleitung verhindern also die "Weitung" der Bremsleitung, somit verändern sie den Druckpunkt bzw. sie liefern einen genaueren Bremspunkt. Was mich aber jetzt mal interessiert ist, ist der Ausgleichsbehälter für Bremsflüssigkeit. Der müsste doch eigentlich ebenfalls nachgeben, wie auch die "normalen" Bremsleitungen?


Der muss nich nachgeben, weil der Druck, den man mit der Pumpe ausübt, nicht auf die Flüssigkeit im Behälter wirkt. Wenn du die Pumpe betätigst, erschaffst du ein neues geschlossenes System zwischen Pumpe und Bremskolben. In diesem Bereich wirkt der Bremsdruck. Erst, wenn du die Pumpe wieder löst, steigt entweder Flüssigkeit aus dem kleineren System in den Ausgleichsbehälter auf (nämlich, wenn die Bremsflüssigkeit sich nach einer harten Bremsung erwärmt und dadurch ausdehnt hat) oder es fließt welche aus dem Behälter nach unten nach, weil durch die Belagabnutzung mehr "Platz" in unserem Subsystem ist. Das ganze passiert natürlich mit irrsinnig kleinen Volumina. Deshalb füllt man den Bremsflüssigkeitsbehälter nach einem Bremsbelagwechsel auch auf "max." auf. Dann kann man nämlich am Flüssigkeitsstand ungefähr die Belagstärke einschätzen. Wenn dieser bei "min." angekommen ist, kann man davon ausgehen, dass die Beläge fast runter sind.

Um die Belagstärke direkt zu kontrollieren, versucht man an der Bremsscheibe entlangzuschauen. Nach etwas Suchen kann man meist den Belag ausfindig machen. Alternativ nimmt man den Sattel ab.

edit: Ich such mal ein Foto.

edit 2: Finde keins, auf dem man das direkt sieht und möchte in fremden Bilder nicht rummalen.



Der obere Pfeil der 1 deutet auf den rechten Bremsbelag. Die Rückseite ist schwarz angedeutet, links davon siehst du einen kleinen weißen Balken. Das soll der Belag an sich sein. Der nächste weiße Balken soll die Lücke für die Bremsscheibe darstellen und wiederum links davon ist der zweite Belag angedeutet. War das verständlich? Oder soll ich mal ein eigenes Bild schießen?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »horneburg1234« (10. November 2008, 10:27)


Olli1969

unregistriert

6

Montag, 10. November 2008, 10:36

Guter Beitrag Biboty!
:respekt:

Olli

biboty

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7

Montag, 10. November 2008, 10:44

Zitat

Original von blahwas
:danke:

Kann mal einer an nem Foto markieren, wo man genau hingucken muss, um den Belagverschleiss zu erkennen?


Hier kann man den Bremsbelag gut erkennen.




Und zur Ansicht.....Bremsbeläge in verschiedenen Stadien.

1.) neuer Bremselag



2.) Gebrauchter Bremsbelag



3.) Verglaster Bremsbelag


8

Montag, 10. November 2008, 11:18

Was übrigens außerdem erwähnenswert ist: Bremsbeläge können auch kaputtstehen. Hatte das auf zwei Mopeds. Bremsleistung war katastrophal. Also zunächst entlüftet, dann neue Flüssigkeit rein - keine Besserung. Dann habe ich die Bremsbeläge getauscht und alles war beim alten. Beide Motorräder haben laut Vorbesitzer lange rumgestanden. Ich hatte zuvor noch nie und in keinem Zusammenhang davon gelesen, dass Bremsbeläge altern, aber für mich ist das die einzig halbwegs vernunftige Schlussfolgerung.

biboty

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9

Montag, 10. November 2008, 12:22

Nochmal mit dem Hinweis,das Bremsen kein Spielplatz für Hobbybastler sind....

Bremsbeläge wechseln

Festsattel

Schwimmsattel

Schnecke01

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10

Montag, 10. November 2008, 12:26

Hast du sowas hilfreiches auch über die Trommelbremse?

biboty

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11

Montag, 10. November 2008, 12:29

Die Trommelbremse werde ich in einem anderen Thread "auseinandernehmen"...wegen der besseren Übersichtlichkeit. Heute oder morgen geht es damit los..

LG Sabine


Edit:
Dieser Thread soll ja weitergeführt werden..da würde die Trommelbremse dann ganz sicher darin "untergehen" und das wäre schade.

Echnaton

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12

Montag, 10. November 2008, 21:03

Zitat

Original von blahwas
:danke:

Kann mal einer an nem Foto markieren, wo man genau hingucken muss, um den Belagverschleiss zu erkennen?



der schlitz in der mitte des belages ist zum prüfen der belagstärke.der schlitz reicht nicht bis ganz zur halteplatte.ein paar mm belag sind da noch.wenn der schlitz nicht mehr sichtbar ist ist es zeit:grin: sie auszutauschen.ich habe das aber nie bis dahin verschleißen lassen sondern vorher gewechselt.

TronWorrior

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Montag, 10. November 2008, 21:29

HI!

mal noch ne kleine frage:
hab mein neues bike im august gekauft und ist baujahr 2003, jetzt habe ich im april tüv und da wird der mensch, bestimmt auch die bremsleitungen anschauen.

woran erkennt man genau, dass ich neue leitungen brauche, porös, sagt mir wenn ich ehrlich bin nicht viel, zudem hab ich gehört, dass man sie alle 5 jahre wechseln sollte^^...., steht auf der bremsleitung nen verfallsdatum^^...

nun ja und um ehrlich zu sein, die stahlflex bremsleitungen ist ja auch ne ecke hübscher und besser!
könntet ihr mir da welche empfehlen? spiegler, lucas? oder einfach die günstigsten?

cu danke für die antwort!
Südschwarzwald-Kurven-Fachmann
oder
Wenn meine Drosselklappen senkrecht stehen, steht das Tor zur HÖLLE WEIT OFFEN^^....
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Echnaton

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Montag, 10. November 2008, 21:37

stahlflexleitungen aber mit ABE,sonst mußt du sie eintragen lassen,was kostet.und es wird zeit das die alten runter kommen:grin:
nimm deine finger und umfasse den bremsschlauch!ziehe die bremse und du wirst eventuell was spühren.dann ist es höchste zeit.auf manchen leitungen ist auch ein herstellerdatum.

biboty

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15

Montag, 10. November 2008, 21:42

Normalerweise steht ein Datum auf dem Schlauch,und zwar das Herstellungsdatum.
Entweder auf den Schlauch gedruckt oder auf einer fest angebrachten Banderole.

Welche Stahlflex die besseren/besten sind,weiss ich leider nicht.

LG Sabine

TronWorrior

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16

Montag, 10. November 2008, 21:50

HI!

danke danke euch zwei, wow, das ging aber schnell!
nochmals danke für die tipps, werde ich morge glei mal checken!

und schön, dass in louis auch noch ne anleitung dazu gibt^^, zum wechsel

cu
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17

Montag, 10. November 2008, 21:56

Aber wie schon mehrfach gesagt...wenn du das noch nie gemacht hast...ab in die Werkstatt.

LG sabine

biboty

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18

Dienstag, 11. November 2008, 12:15

RE: Grundlagen Bremsenkunde

Das neue Reifen "eingefahren" werden,weiß eigentlich jeder.
Aber das man neue Bremsbeläge auch "einfahren" bzw. "einbremsen" muss,wird oft ignoriert....oder vergessen.

Denn neue Bremsbeläge besitzen nicht sofort ihre volle Wirkungskraft.Es gibt bei den meisten Herstellern sogar eine Angabe über die Einfahrphase in Kilometern.
Das halte ich persönlich nicht für besonders aussagekräftig,weil es eben nicht auf die gefahrenen Kilometer ankommt,sondern auf die Zahl der durchgeführten Bremsungen.
Wenn jemand 300 Kilometer Autobahn fährt,beansprucht er seine Bremse ja so gut wie garnicht.

Am besten kann man neue Beläge auf Landstrassen mit wenig Verkehr einfahren.Dabei immer Bremsungen durchführen,den Belägen dazwischen immer Zeit zum abkühlen geben und den Bremsdruck allmählich steigern.

Wenn man nämlich sofort starke Bremsungen durchführt,kann es passieren,das die Beläge "verglasen" und das man sie dann sofort wieder erneuern muss.
Oder das man einen Totalausfall der Bremse hat,was natürlich sehr schlimm wäre.

LG Sabine

19

Dienstag, 11. November 2008, 12:35

RE: Grundlagen Bremsenkunde

Wobei zwischen verglasten (und/oder kaputtgestandenden) Belägen und dem Totalausfall nicht mehr viel liegt. Bei einer Diva war es so: Tempo 50, Bremshebel schlagartig und mit Gewalt an den Griff ziehen und warten bis die Maschine gemächlich verzögerte und schließlich nach vielen Metern zum Stillstand zu kommen. Die Hinterradbremse war um einiges wirksamer. Und das will schon was heißen.

biboty

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20

Dienstag, 11. November 2008, 12:47

RE: Grundlagen Bremsenkunde

Bei einer sehr starken Bremsung direkt nach der Erneuerung der Beläge kann es zum "ausgasen" kommen.
Das bedeutet, das durch die entstandene Hitze die Bindemittel aus den Belägen "ausgasen" und ein "Gaspolster" zwischen Belagoberfläche und der Bremsscheibe bilden.

Das ist je nach verwendeten Materialien unterschiedlich stark ausgeprägt.

Dadurch hat man fast keine Bremswirkung,obwohl man noch einen Druckpunkt spürt.
Das hält solange an,bis sich das Gas verflüchtigt hat.

LG Sabine

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