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Eldariel

Mo24-Bewohner

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Beiträge: 1 396

Registriert: 10.09.2007

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Motorrad: Yamaha XJ 600 S Diversion

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1

Donnerstag, 13. September 2007, 21:33

Ich fahre und fahre und lernen...nichts?

Hab heute die letzten Sonnenstrahlen genossen und mich aufs Bike geschwungen. Einmal weil ich süchtig danach bin und zweitens weil ich vor der Winterpause üben üben üben will. Hab den Lappen ja erst seit ein paar Monaten.
Leider tauchen bei mir immer wieder die selben Probleme und Blockaden auf, dachte mir ich such mit der SuFU mal hier nach. Mehr als genug gefunden, aber es macht mich noch unsicherer:shocked:

Problem 1.
Schalten. Klar geht das, sonst hät ich ja keine Lappen. Aber ist immer noch sehr ruppig, im Gegensatz zum Auto wo ich das eigentlich nie tue, geh ich beim Schalten von Gas. Hat mich halt nie wer korrigiert und nach vielen lesen soll man wohl am Gas bleiben. Ich bekomm das aber einfach nicht rein, sitzt einfach drinne.

Problem 2.
Kurven. machen Spaß, gibts im Flachland aber kaum brauchbare. Entweder einzige Flickenteppiche mit unterschiedlichen Belägen oder Bittumenfetzen oder ein Scheisshaufen miten in der Kurve (Land halt). Wenn ich denn dann mal was gefunden habe, bin ich da mehr der Schisser. Schalte runter, bremse und gleite mehr durch die Kurve, zwar mit Schräglage, aber irgendwie mickrig. Denke wenn man es von außen betrachtet sieht es total lächerlich aus, aber ich hab (mal von den Schreckmomenten wegen Kuffladen) angesehen) immer das Gefühl "drückst du noch mehr rein fliegst du". Beim Fahrad schlittern sogar die Pedalen und hier eier ich mehr rum als alles andere.

Problem 3.
Extrem Situationen bzw. Gefahr. Jeder hat es in der FS geübt, jeder kann es theoretisch. Aber ich befürchte das wenn es dazu kommt ich mit 99,9999% Wahrscheinlichkeit das falsche tue. Vor allem weil ich allein heute auf meiner 100 KM Tour schon zweimal Glück hatte, oft weil Leute einfach mich übersehen oder aus unerklärlichen Gründen voll in die Eisen gehen.

Tante Edit sagt:
Ich steh auf Sportler. Fahr jetzt Sporttourer und später, in zwei Jahren, soll es halt was größeres sein. Liebäugeln tu ich seit Gedenken mit der ZX-6R, aber wenn ich obiges lese, fühl ich mich nie gewachen so etwas zu fahren, auch wenn es noch kanpp zwei Jahre und mehrere tausend Kilometer sein werden, die bis dahin vergehen.

Ich hab ne Menge Spaß am Fahren, aber auch ne Menge Respekt und vermutlich auch Schiss. Drauf setzen tu ich mich trotzdem immer wieder, aber ich komm mir so unfähig vor. Und unterm Strich versteh ich:bahnhof:
Letzten Endes liest es sich extrem wehleidig, aber irgendwie musst ich das los werden, es wurmt mich einfach zu sehr.
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Glück entsteht oft aus kleinen Dingen.
Unglück oft aus Vernachlässigung kleiner Dinge

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eldariel« (13. September 2007, 21:37)


ChrisRuedi

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2

Donnerstag, 13. September 2007, 21:42

ich schöpfe jetzt mal aus meiner grenzenlosen Erfahrung aufm möpp ::grin:
...







okay, ne, ich lass es. Ich habe einen viel besseren tip für dich : entwickel selbstbewusstsein auf dem bike. ich kenn dich nicht so wirklich, deswegen kann ich nicht sagen, ob du selbstbewusst bist oder nicht. allerdings scheint es mir, als ob du auf der straße dein selbstbeuwsstsein abschaltest. lass es - fahre einfach. denk nicht. fahre! tuh ich nicht anders, und ich fahre auch mit höchstgeschwindigkeit die die maschine schafft um manche kurven. selbst nach meinem sturz.
Wenn du das nicht so einfach hinkriegst - denk mal über ein ADAC Sicherheitstraining nach. habe nur positives gehört, von leuten, die das gemacht haben. und wenn dus nochmal richtig nachgepaukt hast - villeicht stärkt das ja dann dein Selbstbewusstsein.
Dann zieh gute sicherheitskleidung an, und versuchs einfach. mehr als stürzen kannste nicht, und wenn doch, naja... das passiert jedem mal ;)

hoffe nur ich werd jetzt nicht von erfahrenen nieder gemacht :grin:
sonst :respekt: und :gruss:

DiDi1965

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3

Donnerstag, 13. September 2007, 21:53

Hallo,
hab den Lappe nu auch erst 7 Wochen, bin seitdem knapp 1700 km gefahren und halte es frei nach Spiegel, wer aufhört zu üben und seine Leistung zu steigern, bleibt bei seiner Leistung stehen.

Ich schalte auch noch nicht so dolle, wird aber immer besser, Anfängerfehler halt, zu hohe Drehzahl beim runterschalten undundund. Alles Übungssache

Abundan würge ich mich meine kleine sogar ab :O , ja und... Starter und ab geht es.

Die ersten ABS Bremsungen habe ich hinter mir, immer denken du bist für die anderen unsichtbar ;) .

Kurven, yo die haben wir hier im Norden nicht :smirk: . Ich habe für die nächste Saison ein Sicherheits-, Kurven- und Schräglagentraining fest eingeplant im FSZ Lüneburg. Stillstand ist Rückschritt.

Also Kopf hoch, und erinnere die an die ersten Jahre beim Dosenfahren.

Gruß DiDi

Denkeritis abschalten :devil:
Mit nem Hamburger Gruß der DiDi....WIR können alles, vor allem Gerade :grin:

FZ 6 Fazer 2007, mein "Spielzeug":P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DiDi1965« (13. September 2007, 21:54)


Xelf

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4

Donnerstag, 13. September 2007, 22:06

Habe meinen Schein auch erst seit knapp 3Monaten.
Direkt nach ca. 1 1/2 Monaten ein Sturz gehabt, weil mein Sozius beim Losfahren zum Abbiegen an der Ampel meinte sich beim Abbiegen in die "Kurve" schmeißen zu müssen, hab ich zwar noch gemerkt, hatte leider keien Chance mehr es auszubügeln, da wie Murphy es wollte, nasser Sand unter uns war.
Danach ging erstmal keine Kurve mehr. Zwar hab ich direkt eine Woche später ne 1000km Tour gemacht, aber hatte bei jeder Kurve ein flaues Gefühl, und konnte mich auch nicht richtig in die Kurven legen.
Nun ist es wieder so, dass ich besser als vor dem Sturz bin.
Ich sage mir ich habs nun hintermir, und wenns mich nochmal reißen sollte, weiß ich ja wie scheiße das ist.
Hört sich vllt. komisch an, aber ich kann nun sagen, dass ich Kurven immer besser, schneller nehmen kann, und auch merke wenn ich an der Grenze war.

Das mit dem Schalten geht ordentlich klar, ging direkt auch in der FS schon.
Runterschalten weil jmd langsamer wird, klappt gut, bin immer in der richtigen Drehzahl.

Man soll beim Schalten am Gas bleiben???
Aber wenn ich die Kupplung ziehe dann springt mir dochdie Drehzahl hoch...
Ich schalte immer nur ganz schnell, zieh Kupplung bis zum Schleifpunkt, zucke kurz mit der rechten Hand und fertig.


Grüße

5

Donnerstag, 13. September 2007, 22:10

RE: Ich fahre und fahre und lernen...nichts?

selbstverständlich muss man beim schalten kurz vom gas gehen

?(

:bahnhof:


möchtest du also während des schaltens weiterhin gas geben?

hab ich noch nie von gehört,ausser vielleicht bei valentino rossi

ro_b

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6

Donnerstag, 13. September 2007, 22:14

hi,

ich rate dir ma das buch " die obere hälfte des motorrads" von bernd spiegel zu lesen, der autor behandelt genau solche probleme die du hast geht noch viel weiter. kostet ca 24 euro.


zu deinen problemen:

ich glaube du denkst einfach zu viel nach beim fahren, das führt, wie du sieht zu unsicheren fahren. versuch einfach ma nicht zu denken und aus den bauch heraus zu fahren. nimm die kurven so wie du es angemessen findest, und denk nicht darüber nach was alles passieren kann usw.

natürlich sollst du dabei die gefahren nicht ganz vergessen aber eben nicht ständig darüber nachdenken. ........ach is das alles kompliziert zu erklären.

kauf dir einfach das buch und lies es gründlich durch, dann wirst du alles verstehen und mit 99 prozentiger sicherheit besser fahren als voher (natürlich nur wenn du die tipps und so annimmst)


mfg rob
Grüße alle Motorrad Freaks......Gute Fahrt

Der Töff

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7

Donnerstag, 13. September 2007, 22:17

RE: Ich fahre und fahre und lernen...nichts?

Immerhin meldet sich der 4 te Poster...dem es dann aufgefallen ist.

Ich wollte gerade schreiben, dachte aber...lies mal erst zu Ende!


Und dann noch ein ..hm..."Gas - Sachverständiger"!!!


Der Töff.
*Flott mit Schrott!*

8

Donnerstag, 13. September 2007, 22:26

RE: Ich fahre und fahre und lernen...nichts?

Zitat

Original von Eldariel
Problem 1.
Schalten. Klar geht das, sonst hät ich ja keine Lappen. Aber ist immer noch sehr ruppig, im Gegensatz zum Auto wo ich das eigentlich nie tue, geh ich beim Schalten von Gas. Hat mich halt nie wer korrigiert und nach vielen lesen soll man wohl am Gas bleiben. Ich bekomm das aber einfach nicht rein, sitzt einfach drinne.


Das problem kapier ich net ganz, jeder normale Mensch geht beim schalten vom Gas oO Ausser vielleicht im Rennsport..
Und beim runterschalten kuppelst du halt so ein wie beim Auto auch ?!
Ich hab ma jemanden gekannt der is nich vom Gas beim schalten, find das total bescheuert und hört sich auch bescheuert an.. oder versteh ich jetz was falsch?

Zitat

Original von Eldariel
Problem 2.
Kurven. machen Spaß, gibts im Flachland aber kaum brauchbare. Entweder einzige Flickenteppiche mit unterschiedlichen Belägen oder Bittumenfetzen oder ein Scheisshaufen miten in der Kurve (Land halt). Wenn ich denn dann mal was gefunden habe, bin ich da mehr der Schisser. Schalte runter, bremse und gleite mehr durch die Kurve, zwar mit Schräglage, aber irgendwie mickrig. Denke wenn man es von außen betrachtet sieht es total lächerlich aus, aber ich hab (mal von den Schreckmomenten wegen Kuffladen) angesehen) immer das Gefühl "drückst du noch mehr rein fliegst du". Beim Fahrad schlittern sogar die Pedalen und hier eier ich mehr rum als alles andere.


Is doch kein Problem wenn du vorher abbremst und runterschaltest, is ne reine Übungssache wie schnell du dich in die Kurve traust, versuch einfach sobald du dich reinlegst wieder Gas anzulegen (also net beschleunigen sondern am Gas bleiben) und im Scheitelpunkt gibste wieder Stoff, wird schon..
Wie man ne Kurve anfährt ist dürfte dir hoffentlich klar sein ^^

Zitat

Original von Eldariel
Problem 3.
Extrem Situationen bzw. Gefahr. Jeder hat es in der FS geübt, jeder kann es theoretisch. Aber ich befürchte das wenn es dazu kommt ich mit 99,9999% Wahrscheinlichkeit das falsche tue. Vor allem weil ich allein heute auf meiner 100 KM Tour schon zweimal Glück hatte, oft weil Leute einfach mich übersehen oder aus unerklärlichen Gründen voll in die Eisen gehen.


Das is der Punkt bei dem man wohl von Fahrerfahrung spricht.. in je mehr beschissnen Situationen du warst, desto besser.
Ich hab schon Typen gesehen die son von der Fussraste gerutscht und haben vor Schreck einfach mal volles Brett die Vorderradbremse gezogen :suspekt:
Solang du solche Scherze nich machst..
Vielleicht wär ein Fahrsicherheitstraining auch was für dich, keine Ahnung.. kann man schlecht sagen..


Zitat

Original von Eldariel
Tante Edit sagt:
Ich steh auf Sportler. Fahr jetzt Sporttourer und später, in zwei Jahren, soll es halt was größeres sein. Liebäugeln tu ich seit Gedenken mit der ZX-6R, aber wenn ich obiges lese, fühl ich mich nie gewachen so etwas zu fahren, auch wenn es noch kanpp zwei Jahre und mehrere tausend Kilometer sein werden, die bis dahin vergehen.

Ich hab ne Menge Spaß am Fahren, aber auch ne Menge Respekt und vermutlich auch Schiss. Drauf setzen tu ich mich trotzdem immer wieder, aber ich komm mir so unfähig vor. Und unterm Strich versteh ich:bahnhof:
Letzten Endes liest es sich extrem wehleidig, aber irgendwie musst ich das los werden, es wurmt mich einfach zu sehr.


In 2 Jahren wirste den Post lesen und dich totlachen ^^

M G V 2

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9

Donnerstag, 13. September 2007, 22:33

Hi Eldariel,
vergiß den ganzen Kram, steig auf Dein Moped und fahre! :motorrad:
Ja, genau, hab Spaß mit dem Ding, genieß es, wen juckt es denn wie du schaltest! Achte lieber auf den Verkehr, und mach Dir nicht zu viele Sorgen. Das wird scho! Und mach mal richtig lange Touren. Das bringt mehr als immer nur kurze Stücke!

Ciau M G V 2 :italia:
Hey, und immer einen Gedanken voraus

blahwas

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10

Donnerstag, 13. September 2007, 22:41

Genau, lange Strecken bringen mehr Lerneffekt als viele kurze. Im Norden lernt man tatsächlich vor allem das Geradeausfahren... Häng dich doch mal an andere Motorräder dran, dann siehste ja wie du im Vergleich so bist. Mein erstes jahr Führerschein habe ich auch als Blümchenpflücker verbracht, inzwischen hat sich das etwas verändert - dezent untertrieben, fast schon gelogen ;) Was in Schräglagen geht findest du z.B. auf Autobahnkreuzen (Kleeblatt) oder im Kreisverkehr raus. Wichtig ist halt aktiv zu lenken und nicht nur mit Gewichtverlagerung zu fahren. Ich denke aber, das hast du in der Fahrschule gelernt.

Fahr, fahr, fahr. Fahr Schlangenlinien um Richtungspfeile, dreh die Gänge aus beim Auffahren auf die Autobahn, brems stärker als nötig wenn du gerade Lust dazu hast, fahr mal einfach so über nen Feldweg, ändere die Fußhaltung auf den Rasten (Zehenspitzen oder Fersen auf Rasten), probier alles aus.
Das Motorrad-Wiki vergisst nicht.

Guinan

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11

Donnerstag, 13. September 2007, 22:50

Also halt mal...

Das mit dem Schalten und NICHT vom Gas runtergehen...wenn ich genau in der gleichen Stellung mit meiner rechten Hand jetzt, also am Gas bleibe, und dann die Kupplung ziehe und dann schalte und wieder Kpplung weg, dann gibt es bei mir den totalen Schlag und mein Möp will mch schier abwerfen...

Ich kenn mich nicht so aus, aber sowas ist ja bei Autos auch immer ganz verschieden...also würde ich das nicht so pauschal sagen, dass du nicht richtig schaltest...es sei denn dein Möp macht da nicht ganz mit...

Wie DerGrüneTee (eines meiner Lieblingsgetränke) auch schreibt, man nimmt das Gas kurz zurück...

ich habe hier im Forum auch mal gelesen, dass man es gar nicht zurücknehmen soll, aber das habe ich ja wie gesagt ausprobiert und das mach ich bestimmt nie wieder....Vielleicht ist es ja bei höheren Geschwindigkeiten anders---aber das probier ich mal lieber nicht aus.

Ich glaube, du verlangst dir zu viel ab...fahre einfach und du wirst besser...
Ist bei mir auch so... und fahre so, wie du dich am wohlsten fühlst...
"Every sperm is sacred, every sperm is great! If a sperm is wasted God gets quite irate!" (Monty Python)

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12

Donnerstag, 13. September 2007, 22:53

Wie andere schon erwähnten: Laß Dir zum Geburtstag ein Sicherheitstraining oder Kurventraining schenken, oder gönne es Dir selbst.
Und wenn Du Dich fragst, ob das etwas bringt - frag Kamplchen, die davon enorm profitiert hat.

Servus,

Holger
Quidquid agis, prudenter agas, et respice finem!
- Nämbercher XJ-Fanatiker -

M G V 2

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13

Donnerstag, 13. September 2007, 23:00

Hey,
abschauen ist gut.
Kennst Du jemanden der schon länger fährt?Hinterherfahren, Fahrlinie abschauen, nachmachen,lernen. Fahr mal als Sozius mit bei jemanden ders kann, dann siehst du wie tief so ein Moped runter kann, in den Kurven, ohne wegzurutschen. Das ist doch Vergnügen, Genuß, Spaß, Freude...
Kein Leistungszwang!

Ciau M G V 2 :italia:
Hey, und immer einen Gedanken voraus

Manuel

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14

Donnerstag, 13. September 2007, 23:29

Ich habe auch eher das Gefühl (der Kopf sagt das) das ich zuwenig Schraeglage habe, aber nu... ich hab das Bike erst seit drei Monaten, was will man da gross lernen...

Wie gesagt, hör auf den Bauch und lass dich net vom Unfall beeinflussen, geh höchtens mit Respekt an deine Maschine ran, aber lass sie auch mal laufen und folge ihr... die weiss schon was sie macht ^^

und fahre viel mit anderen, fahr vor und lasse dann kritisch deine Linie begutachten... oder noch besser... filmen vom hintermann
Ich möchte Moderator im Archiv werden...

Schandmaul

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15

Donnerstag, 13. September 2007, 23:31

Zitat

Original von M G V 2
Hey,
abschauen ist gut.
Kennst Du jemanden der schon länger fährt?Hinterherfahren, Fahrlinie abschauen, nachmachen,lernen. Fahr mal als Sozius mit bei jemanden ders kann, dann siehst du wie tief so ein Moped runter kann, in den Kurven, ohne wegzurutschen. Das ist doch Vergnügen, Genuß, Spaß, Freude...
Kein Leistungszwang!

Ciau M G V 2 :italia:


Stimmt, Fahrlinie ist echt sehr wichtig. Wenn du ne Kurve falsch anfährst, ists nur logisch, dass man durcheiert.

Das mit dem Hinterherfahren hat auch ne negative Seite: Man kommt in Versuchung, sich selbst gegenüber damit zu argumentieren, dass der Vorausfahrende auch mit 100 durch die Kurve kam, dann kann ich das auch... da liegt man schneller im Graben, als man denkt.
Vom technischen her kann wohl fast jeder die Fußrasten schleifen lassen, aber diese Barriere im Kopf, die einen verkrampfen lässt, wenns zu schräg wird, sollte man Schritt für Schritt abbauen und nicht mit dem Kopf durch die Wand.

Stress dich mal nicht, das kommt mit der Zeit alles von alleine. Und vielleicht denkst du wirklich zu viel nach. Moppedfahren ist auch oft eine Bauchsache

Eldariel

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16

Donnerstag, 13. September 2007, 23:54

Vielen Dank für die vielen Antworten, nun denn:

Was das Schalten angeht, hab ich mich vermutlich nur zu unpräzise ausgedrückt oder folgenden Thread falsch verstanden. Hab mich hierauf bezogen:
Zu unsanftes Kuppeln beim Schalten

Was Selbstbewusstsein angeht bin ich da eigentlich recht Felsenfest.Zumindest in allen anderen Dingen des Lebens. Ich weiß was ich kann und was nicht, aber ich Vergleich mich gern und oft mit anderen und da fällt es mir besonders auf. Ich kenne Leute von denen könnte man glauben sie können alles bewegen was Räder und nen Motor hat. Da macht man sich natürlich seine Gedanken.
Es fällt mir auch während der Fahrt nicht auf, da mach ich alles, wie so schön gesagt, aus dem Bauch heraus. Im Nachhinein geht das große Analysieren los.

Kurven/Sicherheitstraining ist schon seit längerem fest eingeplant, wird bei uns aber meines Wissens nach nicht mehr in den Umgebung gemacht. Und Umgebung ist so 100km, aber ich werde mal weiter schauen.
Das technisch mein Motorrad mehr verträgt als ich hab ich schon oft gehört und gesagt bekommen, ist leider eine reine Kopfsache, die mir in Moment noch sehr schwer zu überwinden scheint. Der Wille ist da, aber...
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Schandmaul

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17

Freitag, 14. September 2007, 00:21

Tröste dich damit, dass es besser ist, an die eigenen Grenzen zu stoßen, als an die Grenzen vom Mopped, wen man selbst noch weiter gehen würde. So kommt man zumindest nicht in Verlegenheit, ständig mit irgendwas aufzusetzen, und dann ists schlagartig vorbei mit noch mehr Schräglage, auch ne blöde Situation.

Aber das hört sich doch an sich gut an, Gedanken machen ist normal und gut, das hilft oft, besser zu werden. Wenn ich überleg, wie ich die ersten Male mit dem Mopped unterwegs war, da kann man von Glück sagen, dass das gut ausging. Als Anfänger macht man einfach sooo vieles falsch.

Diesen Thread, auf den du dich wegen des Schaltens beziehst, hab ich schon, als er aktuell war, nicht kapiert. Keine Ahnung was die Leut da mit dem Gas beim Schalten meinen. Einen kurzen Moment ist das Gas komplett zu (zumindest bei mir). Wie genau das abläuft weiß ich nicht, ich mach das ganz automatisch, schon von je her. Ich denke, man nimmt gleichzeitig das Gas zurück und zieht die Kupllung und direkt darauf kommt das Schalten in den höheren Ganz. dann wieder das Einkuppeln mit gleichzeitigem Gas geben. Das sollte so schnell und so flüssig laufen, dass der Motor weder groß aufheult noch einen das Mopped fast abwirft.

fridaii.

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18

Freitag, 14. September 2007, 09:32

Zitat

Original von ro_b
hi,

ich rate dir ma das buch " die obere hälfte des motorrads" von bernd spiegel zu lesen, der autor behandelt genau solche probleme die du hast geht noch viel weiter. kostet ca 24 euro.


Der heisst ( habe auch 2 mal geschaut :) ) Bernt Spiegel. ;)
Das Buch ist aber wirklich super.

Wir vom Motorbuch Verlag rausgebracht.
ISBN: 3 - 613 - 02268 - 0

Buckbeak

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19

Freitag, 14. September 2007, 10:33

Hallo,
bin auch in einer "ähnlichen" Situation: hab ca. 2 Monate den Führerschein und überlege ständig, wie ich alles noch besser hinkriege...

Bisher kann ich schon mal sagen:
Bernt Spiegel hat mir auch geholfen, auch wenn ich bisher noch keinen Nerv hatte, mir Erinnerungszettel an den Lenker zu kleben - aber vor jeder Kurve denke ich an seine Linienführung...
und auch die Schaltungsbedienung...
(sonst sagt mir das Ohr das auch - und dann spiele ich so lange mit Hebeln und etwas Gas dazu rum, bis das Schalten sanft klingt ...).

Aber unabhängig von Sicherheitstrainings etc (werd ich auch unbedingt noch mitmachen) hilft mir sehr: fahren, fahren, fahren (zum Glück hab ich die Eifel für die Kurven vor der Tür), auch mal hinter einem her, der mir sicher und nicht allzu rasermäßig erschien,

und neue Situationen austesten: z.B. mal in Dunkeln fahren oder: Sozius mitnehmen. Hatte mehrere Tage hintereinander meinen Freund mitgenommen, schwerer und größer als ich, war eigentlich nicht besonders bequem, aber als ich mit ihm die Berge durch hatte, auch gar nicht so einfache enge Dinger durch Weinberge, da kam mir das anschließende Fahren allein wie ein Witz vor.

Aber Rückschläge erleb ich auch. Das dauert halt Jahre, sag ich mir.
Ich glaube, die meisten Menschen lernen in Schüben - und nicht so kontinuierlich, darum ist es wohl immer sinnvoll, sich in einzelnen "Blöcken" was vorzunehmen, das macht auch viel mehr Spaß...

aber in die Berge musst Du unbedingt, das ist einfach auch toll.

Kurvenleger2

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Motorrad: Honda NTV 650

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20

Freitag, 14. September 2007, 10:48

Zitat

Original von DiDi1965.

Kurven, yo die haben wir hier im Norden nicht :smirk: . Ich habe für die nächste Saison ein Sicherheits-, Kurven- und Schräglagentraining fest eingeplant im FSZ Lüneburg. Stillstand ist Rückschritt.



danach können wir ja ne Tour drehen, komm da nämlich aus der Nähe :grin:
Ist Alles so normal, dass es sich einer Hinterfragung nicht lohnt?


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