Ich hätte es so ähnlich wie Berni beschrieben. Wobei mir als Vergleich einfiel: Ein Gynastikball. So wie man sie mitunter in modernen Büros rumkullern sieht.
Wenn man da breitbeinig draufsitzt, Oberkörper bleibt aufrecht und mit dem Poppes rollt man den Ball nach rechts und links. So in etwas fühlt sich das Drücken beim Moppesfahren an.
Was mir persönlich geholfen hat - ich bin nämlich auch so ein vorsichtiger Kopfmensch, der sich nicht entspannen kann...
Anlauf auf den großen Slalom - und dann schon mal anfangen zu pendeln, also Schlangenlinien fahren - noch bevor man die eigentliche Slalomstrecke erreicht hat. Zum lockerswingen sozusagen. Dann den ersten Pinüppel frontal anpeilen - und erst kurz davor seitlich rausziehen. Und wenn man in den nächsten Pilonen-Zwischenraum reinswingt - dann ist man im Rhythmus.
Ich bin die ersten paar mal auch ohne Drücken durch den Slalom gekommen. Kein Problem - geht schon. Nur erfüllt's dann nicht den Zweck, der den Prüfer sehen möchte.
Beim Ausweichen hat's mir geholfen, daß der Fahrlehrer doo.f im Weg rumstand
Also außer den Pilönchen stand der Fahrlehrer links von der Ausweichstelle, so daß ich nicht genügend Platz zur Seite hatte, um es nicht schaffen zu können. Vor lauter Schiss, ich könnte ihn überfahren, hab ich unbewusst die Maschine gedrückt.
Auf alle Fälle fand ich's eben hilfreich, das Drücken erstmal ohne Pilönchen, sozusagen "trocken" auszuprobieren. Einfach um locker zu werden und nicht noch verkrampft die Aufgabe zu sehen.
Man kann vom leichten Pendeln sich langsam hocharbeiten, bis man enigermasen locker ist in der Hüfte.