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LG702

Mo24-Probefahrer

  • »LG702« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 22. September 2008, 21:16

Sturz in Baustelle

Hallo.

Habe mich heute zum ersten mal innerhalb 2 1/2 Jahre hingelegt (allerdings mit nem 50er Roller).
Folgendes:
Baustelle - eigentlich sind es 2 Fahrstreifen, der rechte ist abgesperrt und am Straßenrand/Bürgersteig sind se am umbauen. Also man kann die Baustelle nicht übersehen wenn man vorbei fährt. Es stehen auch Schilder da.
So- dann führt der Verlauf der Straße auf eine Ampelkreuzung zu
(rechts abbiegen darf man, auch wenn der dafür vorgesehene rechte Fahrstreifen gesperrt ist).
Die Rechtskurve ist allerdings durch die Absperrungen ziemlich unübersichtlich und auch relativ eng. Bin dann mit geschätzten 10 kmh vorsichtig in die Kurve eingefahren (ich fahr dort jeden Tag lang, um zur Arbeit zu kommen). Nicht ganz in der Kurve drin lag ich auch schon aufm Boden. Bin mehr nach rechts runter gekippt als "richtig gestürzt" (Vorderrad weggerutscht, ging alles ziemlich schnell).
Man hat auf dem Boden allerdings selbst wenn man da liegt kaum was gesehen. Anscheinend haben die dort super super feinem Rollsplit und / oder Sand ausgestreut oder ihre Reste nicht weggefegt oder was auch immer. Meine Jacke war schwarz und die ist grau verstaubt und gerissen. Also vor der Kurve konnte man das überhaupt nicht sehen und selbst wenn man direkt da lang fährt sieht man es eigentlich kaum. Arbeiter habe ich auf der Baustelle auch zu der Zeit nicht gesehen (ca. 08:30 morgens).

Ein Arbeitskollege der selbst mit dem Zweirad da lang ist, ist auch weggerutscht und hätte sich fast lang gelegt. Er hat mir auch gesagt, dass ein Auto hinter ihm war und selbst das mehr oder weniger um die Kurve geschlittert ist.

Nun meine eigentliche Frage. Müssen die das trotz Baustelle nicht irgendwie ausschildern, besonders bei einer so unübersichtlichen Stelle, dass es so übelst rutschig hinter der Kurve ist? Oder gar wenn sie für den Tag fertig mit der Arbeit sind ihren Dreck weg fegen ? Bis auf ein offenes Knie(und kaputte Jacke/Hose) hab ich nichts großes, allerdings ist meine Verkleidung vom Roller auf der rechten Seite ziemlich verkratzt. Kann man da irgendwie gegen vorgehen oder muss ich das Ding demnächst durch Baustellen schieben, um solchen Gefahren aus dem Weg zu gehen ?


War zwar relativ schnell wieder weg, weil es mir etwas peinich war (obwohl ich denke, eigentlich fast nichts dafür zu können, denn vorsichtig bin ich ja gefahren). Aber Autofahrer waren auch genug da und haben geglotzt. Ausgestiegen ist allerdings keiner :respekt: , aber das ist eine andere Sache-kennt man ja...

Sorry für den langen Text und danke schonmal für alle Antworten
grüße

Tommy86

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2

Montag, 22. September 2008, 21:41

Ich mag ja damit falsch liegen, aber gebietet nicht bereits das Schild "Baustelle" schon erhöhte Vorsicht vor unebener Fahrbahn, Splitt und Schotter?
Ich mein, es gibt zwar separate Schilder, die davor warnen, aber die stehen ja üblicherweise auch an Gefahrenbereichen, die nichts mit einer baustelle zu tun haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tommy86« (22. September 2008, 21:44)


LG702

Mo24-Probefahrer

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3

Montag, 22. September 2008, 21:47

das war ja so ziemlich meine frage
klar tut es dass, aber wenn man in eine kurve langsam und vorsichtig einfährt (wenig schräglage) und schon liegt wenn man gerade mit dem vorderrad drin ist, ist das dann noch mit einem normalen schild "vorsicht baustelle" vertretbar?

Ich persönliche finde es, trotz dem Schild ziemlich fahrlässig nicht zu warnen oder abzusperren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LG702« (22. September 2008, 21:54)


Dirk U.

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4

Montag, 22. September 2008, 21:57

Das Baustellenschild allein reicht schon aus um den Verkerhrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht aufzurufen.

Passiert einem in einer solchen Gefahrenstelle etwas sind die Bauarbeiter auf der sicheren Seite. Ist leider so.



blahwas

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5

Dienstag, 23. September 2008, 00:11

Da gab's vor Jahren mal ein Urteil, wo jemand auf den überschüssigen Glasperlen ausgerutscht ist, die nach Markierungsarbeiten nicht weggefegt wurden, obwohl das Vorschrift ist (Perlen = rund = rutschig, sind dazu da, zu reflektieren, wenn sie an der Farbe kleben). Da war nichts mehr von den Arbeiten zu sehen und er hat in erster Instanz verloren, in zweiter noch 40% Teilschuld bekommen. Sieht also schlecht aus für dich :(
Das Motorrad-Wiki vergisst nicht.

Ryllan

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6

Dienstag, 23. September 2008, 05:57

Bin auch der Meinung das du einfach Pech gehabt hast.
Das Schild sagt alles und die Firma is damit ausrechend abgesichert.X(

Glück wiederrum das dir nicht mehr passiert ist.:D

Das nächste mal wirste wol dein Roller durch die Baustelle schieben :P
Nimm bei sowas das nächste mal einfach beide Beine runter. Da fängste im Notfall den Roller ab.

LG Alex
Wer sich angesprochen fühlt, der war gemeint !!
Futtertruppenmember !!
alle wörter klein schreiben is cool !!

Teufel

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7

Dienstag, 23. September 2008, 08:07

Zitat

Original von LG702
das war ja so ziemlich meine frage
klar tut es dass, aber wenn man in eine kurve langsam und vorsichtig einfährt (wenig schräglage) und schon liegt wenn man gerade mit dem vorderrad drin ist, ist das dann noch mit einem normalen schild "vorsicht baustelle" vertretbar?

Ich persönliche finde es, trotz dem Schild ziemlich fahrlässig nicht zu warnen oder abzusperren.


also da wo es glatt sein könnte egal ws es ist ob sand, Splitt oder was weis ich macht man überhaupt keine Schräglage

zum Glück ist dir nichts passiert

Gruss Heiko
Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger...was verkaufe dann die Volksvertreter?(

Klick hier bei langeweile

Fischi

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8

Dienstag, 23. September 2008, 09:24

Zitat

Original von Dirk U.
Das Baustellenschild allein reicht schon aus um den Verkerhrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht aufzurufen.

Passiert einem in einer solchen Gefahrenstelle etwas sind die Bauarbeiter auf der sicheren Seite. Ist leider so.


Unterschreib....

Es reicht sogar eine Warnbarke, die ja nicht umsonst so heisst, um auf eine Gefahr hinzuweisen...in einer Baustelle muss man immer mit Dreck rechnen...

So gemein das klingt....aber da wird vermutlich nur müde gelächelt beim Strassenverkehrsamt...unangepasste Geschw. ....leider :durchgeknallt:
Das Leben ist kein Ponyhof, aber es lebt sich nicht schlecht wenn man in einem wohnt :rolleyes:

:mo24: FT1, FT2, FT4, FT5, FT6, FT7, FT9, FT11, FT12 ...to be continued :route88:

Vario

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9

Mittwoch, 24. September 2008, 19:49

Andererseitz gilt aber für die Bauarbeiter die Verflichtung "die Störungen und beeinträchtigungen sind so gering wie möglich zu halten"-gegebenenfalls hätten diese den Bereich absperren müssen.
Den hier wahr LG702 ja nicht mit 40 km/h unterwegs, sondern mit Schrittgeschwindichkeit.

Dh Baustelle heist zwar das man mit allem rechnen mus, aber das ist bestimmt nicht ein Freibrief für "rumgeferkel"

( Habe hier auch eine für Biker besonders abartige Grossbaustelle in der Nähe:P
Die wird "uns" auch bis 2014 erhalten bleiben:wall:
Warum 4T wenn 2T dies besser machen:grin:


Gruss Christian

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vario« (24. September 2008, 19:52)


-JJ-

Mo24-Kultanhänger

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10

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 00:56

So ähnlich verlief mein 1. Unfall (Baustellenausfahrt / Kurve / Schrittgeschwindigkeit). Bei der Polizeidienststelle, bei der ich die Fahrbahnsauerei der Baustelle reklamierte, haute man mir

http://www.verkehrsportal.de/stvo/stvo_03.php

um die Ohren!

Auf meine Frage hin, ob ich denn die Karre wegen dem Baustellendreck um die Kurve rumtragen sollte, antwortete man mir: "JA! "

PECH GEHABT! Et is, wie et is......

Mitfühlender Gruß,
Jörg

11

Freitag, 3. Oktober 2008, 14:01

@ LG702: Falls Du eine Rechtschutzversicherung hast, kannst Du mal bei einem Rechtsanwalt Deines Vertrauens nachfragen, wie die Rechtslage ist und wieviel Chancen auf Erfolg er Dir bei einer Klage gegen den Bauunternehmer einräumt.

M.E. wären die Ansatzpunkte "allgemeines Warnschild bei dieser außergewöhnlichen Gefährdung ist nicht ausreichend", "Wegkehren wäre möglich gewesen, wurde aber versäumt", "wenn Wegkehren nicht geht (weil aus technischen Gründen noch nötig), hätte diese besondere Gefahrenstelle abgesperrt werden müssen".

Da die Sache schon ein paar Tage her ist: Gibt es denn schon was Neues dazu?

Gute Besserung für Mensch und Maschine wünscht
T1000

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