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haensel

Mo24-Bewohner

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1

Donnerstag, 4. Februar 2010, 11:30

Ärger mit gegnerischer Versicherung nach Crash in Österreich

Hallo leute, ich will euch mal eine kleine Geschichte erzählen. Vielleicht kommt sie dem ein oder anderen bekannt vor oder hat ähnliches erlebt. Bin für Tips und Ratschläge jedenfalls dankbar.
Ich war Anfang November in Österreich und hab einen Kumpel besucht.
Auf dem Rückweg fuhr ich in einer Schlange so mit schätzungsweise 60 sachen. Als wir an eine Kreuzung kamen (ich war auf der Bundesstraße, also Vorfahrtsberechtigt) dachte so ein schlaumeier die Lücke im Gegenverkehr wär wohl groß genug. Nach rechts hat er anscheinden nicht geschaut. Kurz, er fuhr mir vor die Schnauze. :wall: Ausweichen ging nicht, da rechts in der Kreuzung ebenfalls ein Auto stand und rein wollte, und wie bereits erwähnt reger Gegenverkehr war.
Ich also voll in die Eisen. In dem Moment hat sich der Abtastring meines ABS-System verabschiedet und ich legte wohl oder übel eine vollbremsung mit 32meter
Bremsspur hin. Wenn der Doof, als er es quietschen gehört hat nicht auch noch vom Gas gegangen wäre, hätte ich es wohl noch geschafft :hammer: . so aber bin ich Ihm hinten drauf. Nicht fest. Als wir ausstiegen hat er sich entschuldigt und gab mir seine Versicherungsnummer. Er sagte dass es überhaupt keinen Zweifel an SEINER Schuld gebe, da er mich schlicht und einfach nicht gesehen hat und das ganze eine bagatelle sei. Bei mir war nur zu sehen, dass der Kennzeichenhalter zerbröselt war und das Kennzeichen selbst arg gelitten hat. Der Schaden an seinem Auto belief sich auf Kratzer. Auf die Polizei verzichteten wir in Anbetracht des geringen Schadens. Ich hatte noch zwei Leute im Auto die dann mit mir die Bremsspur gemessen haben. (allerdings nur mit Meterstab) Auch haben wir ein paar Bilder gemacht.
Zuhause habe ich mit seiner Versicherung kontakt aufgenommen und einen Kostenvoranschlag mit eingereicht. Der Schaden war wirklich nur der Tafelhalter, Die Nummertafel und................. die Reifen !!! die hatten einen solchen bremsplatten dass ich sie sofort runtergeschmissen habe.
Als erste Antwort bekam ich von der Versicherung gemailt, dass keinerlei Kosten für Gutachten, Leihwagen, Foto´s etc. übernommen werden. Und sie bräuchten die daten meiner Vollkaskoversicherung ?!
Ich habe darauf geschrieben, dass ich keine VK habe, ich keinen Leihwagen brauche, der Kostenvoranschlag nichts gekostet hat (bzw. bei reparatur verrechnet wird) und wenn SIE kein gutachten brauchen ich auch keines machen lasse. Als Anhang sendete ich Bilder vom Schaden, der Bremsspur und die Daten meiner Zeugen mit.
dann hörte ich erstmal nichts mehr.
kurz vor weihnachten hab ich dort angerufen. Also die sache sei klar, es dauere nur ein wenig länger, weil das ganze über Österreich abgewickelt werden müssen...........achja, wieso denn meine Reifen kaputt sind, da mein Auto ja über ABS verfüge.
Als ich ihr die Sache mit dem ABS-Geber erklärt hatte erwiderte die Dame, dass es in so einem Fall üblich ?( sei, dass nur zwei Reifen getauscht werden und die neuen auf die Antriebsachse montiert werden. Nun wahr ich schon ein wenig angefressen......... sollte sie mir doch sagen wo bei mir die Antriebsachse ist ? :whistling: (Allrad). Auch dass schien sie zu kapieren. Sie werde der Sache nachgehen.
Wieder tat sich nichts. ich habe also gemailt, dass die alten Reifen nun nach fast drei Monaten entsorgt werden und wenn ich nichts höre sie meine Bilder wohl als ausreichendes Beweismaterial anerkennen. wieder keine Antwort.
Dann habe ich eine frist gesetzt. 5.2.2010...................muß der Schaden reguliert sein oder ich gehe zum Anwalt.
daraufhin bekam ich einen Anruf warum ich das nicht schon lange getan habe ??? 8o Und das bei einem Schaden von etwa 700.-. :thumbdown:
Nun, ich habe bis heute nichts mehr gehört und bin nun auf der Suche nach einem Anwalt.
Ich hab den Gegner nochmal angerufen und ihm gesagt, dass mir SEINE Vers. geraten hat IHN persönlich per Zivilklage zu belangen !!! Aber auch darauf hat er nur gesagt er müsse mit der Vers. noch mal sprechen.
langsam werd ich aber echt sauer :cursing: ...... die Damen und Herren von der Generali meinen wohl sie könnten das Aussitzen.......
so, ich mußte dass mal rauslassen.
mfg Holger
PS: hab soeben nochmal mit der Versicherung teleniert und jetzt kam die Aussage, dass mein Gegner behauptet, das erstens: der Unfall gar nicht an einer Kreuzung war ? (wo kam dann das A...loch her ?) und zweitens: ich wohl viel zu schnell unterwegs war............. :cursing:
wie gesagt, für Tips und Ratschläge bin ich sehr dankbar
:motorrad:....linke Hand zum Gruß an alle Biker.

Der Töff

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2

Donnerstag, 4. Februar 2010, 14:00

Bei so was im Ausland,

...i m m e r die Polizei holen! Fertig!


Bist D u im Rechtsschutz?

Wenn "Nein!" - Warum nicht?

Wenn "Ja!" - Sofort einschalten!


Eine Bremsplatte auf so einer relativ kurzen Strecke,

mit einem normalen Straßenreifen??? Komisch!

Klar, da sieht man schon, unmittelbar danach,

dass da gebremst wurde, aber eine spürbare "Platte"

kann ich mir da nicht vorstellen!


Der wichtigste Punkt:

Hast d u die Anschrift dieses freundlichen Österreichers,

der jetzt doch eine völlig andere Wahrnehmung an den Tag legt,

als damals?

Da würde ich vielleicht doch mal ein WE Urlaub machen,

...da in dem schönen Ort, und mit ihm gemeinsam

doch noch mal die Stelle aufsuchen, und die Erinnerung etwas

auffrischen. (Hüstel!)


Der Töff.
*Flott mit Schrott!*

haensel

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3

Freitag, 5. Februar 2010, 09:04

@Töff
naja, im ersten Augenblick sah es ja "nur" nach einem Schaden von etwa 100.-€ aus....... und deswegen die Polizei holen ? :wacko:

einen Rechtschutz habe ich nicht, das wäre nun das zweite mal dass ich einen Rechtsanwalt bräuchte. Beim erstenmal mußte ihn die gegnerseite bezahlen und diesmal sehe ich die lage nicht anders. Und selbst wenn ich diesmal einen Teil selbst bezahlen muß..................... für die Kohle die ich bisher NICHT für eine Rechtschutzversicherung ausgegeben habe könnte ich mir selbst die Kanzlei "Bossi" holen. :kiffer:

Habe gerade im Postkasten einen Brief der Generali gefunden. Darin steht ich sei zu schnell gefahren ? wohlgemerkt 32meter bremsspur in einer 80er Zone :!: :!: :!: und der Ausfall des ABS wird mir angelastet und deshalb zahlen sie nur 50% des Schadens. Darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Und ja ich weiß wo sein Haus wohnt............ :whistling:

Ich hatte damals schon die Winterreifen drauf obwohl wir im zweistelligen Plusbereich waren............... da reicht es vollkommen eine solche Vollbremsung hinzulegen um Blasen so groß wie ein zwei-euro stück zu produzieren. Und glaub mir..................damit willst du wirklich nicht fahren :thumbdown:

Im Moment warte ich auf einen Rückruf der Generali, da die Sachbearbeiterin Krank geworden ist und sich die Vertretung erst in den Sachverhalt einlesen muß.......................
Mein Anwaltstermin: 8.2.2010 um 14.00 Uhr .......... mal sehen ob ich den überhaupt noch brauche. :thumbsup:
mfg Holger
:motorrad:....linke Hand zum Gruß an alle Biker.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haensel« (5. Februar 2010, 09:07)


Lille

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4

Freitag, 5. Februar 2010, 09:35

Zu Deinem Problem kann ich Dir leider nicht weiterhelfen - ich kann nur sagen: Das scheint eine bei österreichischen Versicherungen gängige Praxis zu sein. :thumbdown:

Wir hatten vor nunmehr 2,5 Jahren!! einen Unfall in Österreich. Damaliges Gutachten 4500€ an unserm Wohnmobil. das ganze ging vor Gericht, der Richer hat die schuld des Campingplatzbetreibers bestätigt und die Versicherung zur Zahlung der entstandenen Schäden verurteilt.

Daraufhin hat die Versicherung ein zweites Gutachten - in Österreich erstellt - gefordert. Also wieder ein Tag geopfert, runter, Gutachten gemacht, wieder nach Hause.

Neues Gutachten: 5500€ (unabhängiger Österreichischer Gutachter).

Danach dann wieder vor Gericht - nun forderte die Versicherung eine Bestätigung der ersten Werkstatt, wieviel denn die erste provisorosche Reperatur gekostet hätte (die hatten wir gar nicht in Rechnung gestellt) - und eine Bestätigung, daß der Kostenvoranschlag bis 2010 bindend sei - zusammen mit einem aktuellen Kostenvoranlag.

Die erste Werkstatt existiert mittlerweile nicht mehr - also neuer Kostenvoranschag (hat sich an den 5500€ orientiert) und Zusage, daß dieser Peis bis Mitte 2010 so bindend ist.

Letzter Stand der Dinge: Die Versicherung ist in Revision gegangen und es soll wieder zu einer neuen, weiteren Verhandlung kommen.

Unser Womo ist schon längst (provisorisch) repariert und wir nutzen es seitdem weiter. Ansonsten müssten wir noch immer drauf verzichten.

Im Moment ist jetzt erstmal wieder alles offen, wie es damit weiter geht. :thumbdown:

Unser persönliches Fazit: Wir fahren nicht mehr nach Österreich! :hammer:

Shergar the Raven

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5

Freitag, 5. Februar 2010, 09:51

Boah, watt für'n Driss.
Was man nicht macht, passiert nicht... Mit Hilfe eines guten Psychiaters wirst auch du mich mögen... :grin:

haensel

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6

Freitag, 5. Februar 2010, 11:25

na also, jetzt kommt anscheinend doch bewegung in die Sache.
Habe auf das Schreiben nochmal angerufen und siehe da....................die 50% sind nur an "Vorschlag" anzusehen ?( mit dem ich mich natürlich nicht einverstanden erklärt habe. Ich habe dem Herr erklärt, dass ich die bereits überwiesenen 50% :thumbup: als Anzahlung sehe und den Rest trotzdem per Anwalt einfordere :kiffer:
Und siehe da, er hat mir zugesichert dass 80%-100% bezahlt werden und ich darüber am Montag vormittag vorab per tel. und mail informiert werde und ich doch den Anwaltstermin absagen solle, weil das vermeidbare Kosten sind. :grin:
warum nicht gleich so ? :cursing:

mfg
Holger
:motorrad:....linke Hand zum Gruß an alle Biker.

Mat Draven

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7

Freitag, 5. Februar 2010, 14:17

warum nicht gleich so ?

weil mans ja immer mal versuchen kann, vielleicht kommt man ja an ein älteres ehepaar, was sich den stress nicht antun möchte und spart dann 50% (gut, ist hier jetzt nicht viel, aber auch kleinvieh macht mist) :P

schokorossi

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8

Freitag, 5. Februar 2010, 16:01

Polizei immer! Die Leute können nicht mehr zu dem Sch*** stehen, den sie fabriziert haben. Selbst wenn wohl nur Bagatellschäden zu erwarten sind, man weiß es nie. Da wird aus einem Kratzer schnell mal eine halbe Komplettrestaurierung!

Viel Erfolg, Holger. Ich würde das erst glauben, wenn es dem Konto gutgeschrieben wurde!

Manuel

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9

Freitag, 5. Februar 2010, 17:38

Jopp Polizei, immer, die Erfahrung hab ich auch gemacht als mein Vater mal nen Mini-Unfall hatte...
Ich möchte Moderator im Archiv werden...

bikersan

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10

Freitag, 5. Februar 2010, 22:39

Hallo Holger,

4 Tipp´s:

1. Im Ausland egal wo immer Polizei holen

2. Baldmöglichst eine Rechtschutzversicherung abschließen, zahlt sich irgendwann immer aus !!!

3. Die Schuld des Gegners immer von Zeugen oder schriftlich bestätigen lassen, dann führt es im weiteren Verlauf zu einer Umkehrung der Beweißlast d.h. normalerweise mußt du jemanden die Schuld beweisen können, sollte er aber die Schuld am Unfall unter Zeugen oder schriftlich zugeben, muß er beweißen, dass er unschuldig ist !!!

4. Bilder von der Unfallstelle und der Position der Unfallfahrzeuge sowie der Beschädigungen an den Fahrzeugen machen

5. (wenn Punkt 2 erfolgt ist) ohne Hemmung einen Rechtsanwalt einschalten, Bagatellgrenzen für Gutachten beachten !!!

Servus bikersan

Meise

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11

Freitag, 5. Februar 2010, 23:09

...eine "Zugabe der Schuld" am Unfallort ist juristisch nicht bindend! Es wird immer vorausgesetzt daß das Schuldeingeständnis unter Schockeinwirkung abgegeben wurde...
<< Falls ich mal nicht erreichbar bin: Ich bin weg um mich selbst zu finden !
Sollte ich zurückkommen bevor ich wieder da bin, sagt mir bitte ich würde mich suchen und ich soll hier auf mich warten! >>





bikersan

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12

Freitag, 5. Februar 2010, 23:22

Hallo Meise,

das ist sicher ein Einwand, den der gegnerische Anwalt damals bei mir auch versucht hat, aber ich kann dir nur sagen, dass es bei mir gezählt hat und deshalb traue ich es mir auch behaupten und hier reinstellen.

Es kommt nämlich auf diverse Faktoren beim Schuldanerkenntnis an z.B. wann es getägt wird, unmittelbar nach dem Unfall oder zeitverzögert, aber die Details würden den Rahmen hier sprengen, ihr könnt es ja lassen, wenn Ihr meint das es nichts bringt, ich bin damit gut gefahren und werde es vom Unfallgegner wieder einfordern, wenn ich keine Schuld habe, Alternative sonst = Polizei !!!

Servus Bikersan

Meise

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13

Freitag, 5. Februar 2010, 23:26

...zu "IMMER Polizei" gibt es als Geschädigter keine Alternative !!!
<< Falls ich mal nicht erreichbar bin: Ich bin weg um mich selbst zu finden !
Sollte ich zurückkommen bevor ich wieder da bin, sagt mir bitte ich würde mich suchen und ich soll hier auf mich warten! >>





Kater_Tom

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14

Samstag, 6. Februar 2010, 13:55

...zu "IMMER Polizei" gibt es als Geschädigter keine Alternative !!!

Nicht nur als "Geschädigter" und nicht nur im Ausland... Wer Schuldig oder unschuldig ist, sollen doch lieber die Versicherungen oder Anwälte oder meinetwegen auch Gerichte klären... "Gesundes Volksempfinden" ist zwar manchmal recht logisch, aber "Recht" und "Logik" sind leider manchmal nicht deckungsgleich...

TOM, der allerdings auch Ausnahmen von der Regel "immer Polente" gemacht hat und macht

Der Töff

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15

Samstag, 6. Februar 2010, 21:43

Ganz ehrlich?

Man schimpft ja hier immer über unsere Bullerei und unser Straßen - Verkehrs - Recht!


Aber, wenn ich mir überlege, wo mit mir schon so richtig "die Sau" gemacht wurde,

dann fallen mir als Erstes "Ö" "CH" und "I" ein!


*Da sollte man gar nicht mehr einreisen, wenn man es genau nimmt!*


Der Töff.
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haensel

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16

Montag, 8. Februar 2010, 09:26

so, nun habe ich also nochmal von der Versicherung einen Anruf erhalten:
Dadurch, dass mein ABS ausgefallen ist wollen sie auf gar keinen Fall 100 % bezahlen.
50 % sind schon auf meinem Konto..............also feilschen :rolleyes: :grin:
rauskam: ich werde auf etwa 45.-€ der tatsächlichen Kosten sitzenbleiben. Aber deshalb einen Anwalt bemühen :?: denke wohl dass ich die Sache darauf beruhen lasse. Zumal ja die Reifen nicht mehr die besten waren............................. :whistling:
hatte schließlich einen Tag vor der Ösi-Fahrt neue bestellt :thumbsup: warum wohl ? 8|
Trotzdem ärgert mich dass die sache sich solange hingezogen hat.
mfg
Holger :thumbsup:
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Coyote

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17

Montag, 8. Februar 2010, 11:00

Zitat

Dadurch, dass mein ABS ausgefallen ist wollen sie auf gar keinen Fall 100 % bezahlen.


Hätte ich auch nicht anders erwartet. Ich wollte es schon zum Stichpunkt "gesundes Volksempfinden" antworten. Das Recht ist nämlich gerne mal wesentlich einfacher als das auf lauter Einzelfällen basierende Rechtsempfinden. Grundsatz: "wer den Schaden verschuldet, muss ihn ersetzen". Dass Du nicht gescheit bremsen konntest und deswegen mehr Schaden als normal verursacht hast, ist ja nicht die Schuld desjenigen, der Dir die Vorfahrt nahm, sondern Deine, weil Du für den Zustand Deines Fahrzeugs Sorge tragen musst. Du bist halt in der Pflicht, Schäden zu vermeiden, selbst wenn die Gefahrensituation durch den Fehler von jemand anderen ausgelöst wurde.

Finde ich eigentlich recht logisch und einfacher als das "gesunde Volksempfinden" mit seinem "wenn, wenn, wenn, dann, außer...".


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snailrider

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18

Montag, 8. Februar 2010, 13:20

wann und bei wem war denn die letzte Inspektion?
Kann da vielleicht noch was erreicht werden? :angel:
Sanfte Grüße :cool:
:roller:

haensel

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19

Montag, 8. Februar 2010, 14:10

@coyote hm, nun überleg mal.
Bei trockener Straße hat ein blockierender Reifen einen höheren Verzögerungswert weil er natürlich wärmer wird, als ein ABS dass nichts anderes ist als schnelles Stotterbremsen. :huh:
@snailrider, die letzte Inspektion (Jaguar) liegt schon über ein Jahr zurück und wird wohl auch die letzte gewesen sein weil er nun keine Garantie mehr hat.
Ölwechsel und kleinere Sachen mache ich selber ansonsten geh ich in eine freie Werkstatt.
mfg
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Coyote

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20

Montag, 8. Februar 2010, 14:53

Bei trockener Straße hat ein blockierender Reifen einen höheren Verzögerungswert weil er natürlich wärmer wird, als ein ABS dass nichts anderes ist als schnelles Stotterbremsen.


Ein blockierender Reifen hat keinen höheren Verzögerungswert, weil Gleitreibung geringer ist als Haftreibung. Zudem werden Verunreinigungen als Gleitmittel wirken. Und der Reifen wird nicht nur wärmer, sondern richtig heiß. Und heißes Gummi wird nicht nur weich, es zersetzt sich.

Grundsätzlich ist richtig, dass ABS den Bremsweg nicht verkürzt sondern dafür da ist, die Lenkfähigkeit des Autos zu erhalten. Aber ich denke, der Bremsweg wird mit blockierenden Reifen dennoch länger sein als mit ABS/Stotterbremse.


WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Coyote« (8. Februar 2010, 15:06)


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