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Frank77

Mo24-Probefahrer

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1

Mittwoch, 24. März 2010, 10:05

An der rechten Hand 1 1/2 Finger amputiert, Führerschein möglich ??

Hallo
also ich habe nach einem Unfall an meiner rechten Hand nur noch 1 1/2 Finger und würde gerne wissen ob es trotzdem möglich ist einen Motorradführerschein zu machen ?
Einen 50er Motorroller konnte ich problemlos fahren. Ich kann auch fast alles noch mit der Hand machen. Mich interressiert nur ob es da irgendwelche Richtlinien gibt die mir den Führerschein nicht möglich machen ?
Ich träume schon lange von einem Motorradführerschein und bin jetzt 29 und wollte es mal in Angriff nehmen mich zu informieren.
Evtl. werde ich auch mal in einer Fahrschule nachfragen, aber vielleicht gibt es hier ja ähnliche Fälle ?
Was muss beim Motorrad mit der rechten Hand eigentlich alles bedient werden ? Also Gas ist mir klar, aber sonst ? Die Bremse oder Kupplung (weiss nicht genau was dort ist) könnte ich ohne Probleme bedienen, nur im Bereich des Daumens bin ich da etwas eingeschränkt...
Ich würde mich über jede hilfreiche Antwort freuen !
Viele Grüße
Frank

Boergi

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2

Mittwoch, 24. März 2010, 10:11

Hallo Frank,

welche FInger hast du denn noch? Normalerweise sollte es kein Problem sein damit den Führerschein zu machen, sollte es Probleme geben gibt es genügend Möglichkeiten das Fahrzeug entsprechend anzupassen.
Rechts hast du dein wichtigstes Instrument, die Bremse =) Solltest du die nicht richtig greifen können würde ich diese nach Links verlegen lassen. Hast dann eben rechts die Kupplung, hast du mit dieser Probleme kann man die meisten Motorräder auch auf Automatik umrüsten.
Das Gas wird rechts per Drehgriff betätigt, es gibt auch die Möglichkeit auf Daumengas umzurüsten.

Ich denke dem Motorradfahren wird dir da nichts im Wege stehen,

wünsche dir viel Erfolg.

Boergi

blahwas

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3

Mittwoch, 24. März 2010, 10:14

Gar kein Problem! Das einzige, was man mit dem rechten Daumen macht, ist den Anlasser zu drücken. Oder bei manchen BMWs bedient man die Blinker teilweise mit rechts, beim rest der Welt mit dem linken Daumen. Musst also nichtmal was umbauen.
Das Motorrad-Wiki vergisst nicht.

Fischi

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4

Mittwoch, 24. März 2010, 10:19

Rechts ist die Bremse....die muss natürlich zu 100% bedient werden können...

Versteh ich das richtig, dass Du auch den Daumen verloren hast?

Problem ist aber weder das eine noch das andere...wenn Du nicht richtig bremsen kanst in den Augen der Prüfer, Ärzte oder wie auch immer...dann kann man recht einfach und problemlos die Fussbremse umbauen das sie auf das Vorderrad und das Hinterrad wirkt...

Ich seh keine Schwierigkeiten für einen A Schein...und für eventuelle Umbauten die das Amt fordert schaust Du am besten mal beim Költgen vorbei...der kennt sich wirklich aus :)

Hier geht´s zu Koeltgen
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Frank77

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5

Mittwoch, 24. März 2010, 10:37

Hallo
VIELEN DANK für die aufmunternden Antworten !!!
Also mir fehlt vom Dauem das oberste Glied, der Zeigefinger fehlt ganz. Die Funktion übernimmt aber der Mittelfinger, man kann sich das so vorstellen, wie eine Hand mit nur 4 Fingern und 2 sind etwas kürzer..
Mit der Bremse das wäre kein Problem, ging beim Roller ja auch ohne Probleme, also ich kann mit der Hand die Bremse schon richtig zupacken. Aber ich würde vielleicht besser aus Sicherheitsgründen die Bremse nach links bauen lassen, dann hätte ich rechts die Kupplung richtig ?? Es sind ja immer zwei "Handgriffe" am Motorrad oder ? Sorry für die recht "dummen" fragen, aber ich saß noch nie auf einem Motorrad.. Kenne das nur vom 50er Automatikroller, aber da liegen ja Welten zwischen.
Eure Antworten haben mir echt Mut gemacht, ich dachte Jahrelang, das der Motorradführerschein für mich nicht machbar sei.. Kann eigentlich jedes Motorradmodell Behindertengerecht umgebraut werden (achja, einen Behindertenausweiss habe ich nicht) ? Denn mein Onkel hätte noch eine fast neue Jamaha R1 (1000ccm Hubraum glaube ich) in der Garage stehen die er nicht mehr braucht, weil ihm der Führerschein abgenommen wurde.. Die Maschine müsste dann nur noch gedrosselt werden soweit ich weiss oder ?
Wäre recht praktisch wenn das ginge, denn er würde mir die sogar schenken, wenn ich die möglichkeit auf einen Führerschein hätte..
Viele Grüße
Frank

Fischi

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6

Mittwoch, 24. März 2010, 10:47

Kein Problem...in jeder Beziehung ;)

Solange der Daumen soweit noch vorhanden ist, wenn auch nur halb, dann kannst Du ja in jedem Fall noch greifen....und damit sollte das rein gar kein Problem sein für Dich...

Es kann Dir allerhöchstens passieren das Du eine Integralbremse als Auflage bekommst, aber selbst das glaub ich nicht so recht wenn die rechte Hand noch so weit ok ist wie Du schreibst....

Nur ´ne Frage...bist Du Schreiner? Ich hab ´nen sehr guten Kumpel der eine ganz ähnliche Verletzung hat...
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Frank77

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7

Mittwoch, 24. März 2010, 10:51

Hallo
also ich kann den Daumen nicht soweit bewegen, daß ich den Gasgriff einmal komplett umgreifen kann, nur so "halb" aber beim Roller hat es immer gereicht.. Könnte man das Gas auch nach links bauen lassen ?
Was ist denn eine Integralbremse wenn ich mal so dumm fragen darf ??
Ich bin kein Schreiner, die Verletztung ist in einer Stanzmaschine passiert :(

Boergi

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8

Mittwoch, 24. März 2010, 10:54

Wenn du mit >25 den Führerschein machst brauchst du nichts drosseln lassen. Eine Yamaha R1 ist allerdings schon eine Ansage als Anfänger :) Aber geschenkt auf jedenfall =)
Wenn dir nur das obere Glied vom Daumen fehlt sollte auch das Gas geben kein Problem sein.
Geh am besten einfach mal zu deinem Onkel und setz dich auf das Motorrad, probier die Armaturen alle mal aus.

Folgende Hebel/Schalter hast du (in der Regel) am Motorrad:

Links: Kupplungshebel, Lichthupe, Lichtschalter, Hupe
Rechts: Gasdrehgriff, Bremshebel, Killschalter

Fischi

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9

Mittwoch, 24. März 2010, 11:04

Könnte man das Gas auch nach links bauen lassen ?

Ja, das ist kein Problem....es kostet "nur" Geld -> Költgen

Zitat

Was ist denn eine Integralbremse wenn ich mal so dumm fragen darf ??

Ein Bremspedal, Hebel wirkt auf beide Bremsen...also vorne und hinten gleichzeitig...

Dumme Fragen gibt es nicht ;) ...es gibt nur dumme Antworten :rolleyes:


OK...ich hab noch alle Finger....hab aber bei einem Unfall die Ferse zertrümmert und musste langsam wieder laufen lernen...viele schöne Dinge wie z.B. Mountainbike musste ich aufgeben...ich fahr aber mit einem 250kg Bock auch im Gelände rum und das glaub ich nicht mal schlecht...

Ich denk mal so ein richtiger Konzertpianist wirste wohl nicht mehr werden....aber ein Motorradfahrer ganz sicher :thumbsup:
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Frank77

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10

Mittwoch, 24. März 2010, 11:07

Also wenn das möglich wäre würde ich mir am liebsten und allein aus Sicherheitsgründen (und damit ich mir WENN mal was passiert mir keine Vorwürfe machen zu müssen fahrlässig gehandelt zu haben) das Gas und die Bremse nach Links bauen lassen und die Kupplung nach rechts, das ist sicher bei der Firma Költgen möglich oder ? Also bräuchte ich die R1 mit meinen 29 Jahren nicht drosseln ? Kann man die den das erste Jahr oder so trotzdem runterdrosseln lassen also freiwillig ? Weil ich glaube die Maschine hat sehr viel Leistung, was mir für den Anfang doch etwas zu heftig ist, grad wenn ich noch nen Handycap habe... Ich will mich ja nicht ganz umbringen ;) Wäre halt nur die Möglichkeit einfach ein Motorrad zu bekommen, da der Führerschein ja schon ne Menge kosten wird und der evtl. Umbau des Motorrads auch noch.
Vielen Danke für eure netten Antworten ! Super Forum kann ich nur sagen !!! In anderen Foren wo ich gefragt habe, kamen nur dumme antworten ! Ihr macht das echt super !!!
LG
Frank

Coyote

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11

Mittwoch, 24. März 2010, 11:10

Es gibt keine Vorschrift darüber, dass man keine Maschine mit wenig Leistung fahren dürfte. ;) Wennn du den A mit Direkteinstieg machst, brauchst du nicht drosseln, aber wenn du möchtest, kannst du es natürlich. Ist ja auch versicherungstechnisch günstiger.

Ohne jetzt alles gelesen zu haben: hast dus schonmal auf einer R1 gesessen? Möglicherweise ist sie dir ohnehin zu unbequem. Möps sind wie Schuhe, man kann nicht pauschal sagen "sie passen", selbst wenn sie die richtige Größe haben.


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Coyote« (24. März 2010, 11:13)


Rosewolve

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12

Mittwoch, 24. März 2010, 11:28

Zitat

Möps sind wie Schuhe, man kann nicht pauschal sagen "sie passen", selbst wenn sie die richtige Größe haben.

Wise man said: Es heißt Möpse:grin:

*duckundwech*
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Fischi

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13

Mittwoch, 24. März 2010, 11:28

Motorrad ist sowieso gefährlicher und politisch inkorrekter Unsinn....da ist es eh schnurzegal ob man jetz eine R1 oder ´ne GN250 fährt...die R1 macht nur "ein wenig mehr" Spaß :grin:

Nee, drosseln brauchst Du nur wenn Dein Geldbeutel sagt das 180PS in der Versicherung für Dich viel zu teuer sind und 98PS ausreichen....das ist auch bei der R1 noch Hammer viel :)

Für den Rest solltest Du dir keine Gedanken machen...entweder Du kannst fahren oder eben nicht...die körperlichen Schwächen kann man ausgleichen :)
Das Leben ist kein Ponyhof, aber es lebt sich nicht schlecht wenn man in einem wohnt :rolleyes:

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Frank77

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14

Mittwoch, 24. März 2010, 11:42

Nein ich habe noch nicht auf einer R1 gesessen, aber ich bin normal groß und weder Dick, noch habe ich "Möpse" :D
Es bietet sich nur halt an, da ich Sie aus der Verwandschaft bekommen würde, wenn das mit dem Führerschein klappt..
Kann es denn sein, dass so ein Motorrad für einen normal großen Erwachsenen total ungeeignet ist ??

Lille

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15

Mittwoch, 24. März 2010, 11:44

Also...

Ich würde zu Fahrschule marschieren und dem FL dort mein Anliegen unterbreiten. Wenn er sofort abwinkt: Nächste Fahrschule. Bis Du eine findest, die es probieren will.

Dann eine Probefahrstunde auf dem Übungsplatz ausmachen und dort das Handling austesten. Auf der ganz normalen FS-Maschine. Wenn's problemlos klappt, dann muß mit dem TÜV abgeklärt werden, ob sie Dich so fahren lassen (der TÜV ist letztendlich die Instaz,die festlegt, ob und welche Umbauten du ggf vornehmen MUSST)

Wenn es klappt und der TÜV hat nix dagegen, dann die Ausbildung und Prüfung auf einem normalen, nicht angepasst FS-Möp machen.

Wenn es mit dem FS-Möp bei der Probestunde nicht klappt, dann benötigte Umbauten mit dem TÜV abstimmen, eigenes Möp besorgen, anpassen lassen - und dann mit dem eigenen Möp Ausbildung und Prüfung absolvieren.

Hintergrund:
Wenn Du auf einem angepassten Fahrzeug die Prüdung machst, wird das im Führerschein vermerkt und Du darfst dann wirklich nur mit der angepassten Maschine fahren.
Machst Du dagegen die Ausbildung und Prüfung auf einem normalen Fahrzeug, hast Du im Führerschein keine entsprechende einschränkung und darfst z.B. auch mal eine Probefahrt mit einem normale Möp machen. das dürftest Du sonst nämlich nicht.

Wegen Anpassung & Drosselung:

Anpassungen kannst Du vonehmen lassen, wenn Du merkst,es klappt ohne nicht. Musst Du halt eintragen lassen.

Und die Drosselung steht Dir frei. Wenn's Dir Sicherheit gibt: warum nicht?
Wobei Du die Ausbildung und Prüfung mit einer ungedrosselten Maschine machen solltest, damit Du den A und nicht nur A(b) bekommst. Und wenn Du die Fahrstunden mit der ungedrosslten Maschine hinter Dir hast, kannst Du's eher einschätzen, ob Drosselun oder nicht.

Achja... Tipp noch, falls die R1 nichts wird (versusch unbedingt, auch andere Fahrzege probe zu sitzen!), wäre die Aprilia Mana. Eine Bekannte fährt die und die muß wirklich Laune machen. :grin:

Die hat links keine Kupplung (da Automatik) und Du konntest die Bremse problemlos von rechts auf links umsetzen lassen.
Dann bliebe rechts nur noch der Gasgriff, der Killschalter und der Starterkopf.
Und links hättest Du Bremse, Lichtschalter und Blinker.


Edit:

Zitat

Nein ich habe noch nicht auf einer R1 gesessen, aber ich bin normal groß und weder Dick, noch habe ich "Möpse" :D
Es bietet sich nur halt an, da ich Sie aus der Verwandschaft bekommen würde, wenn das mit dem Führerschein klappt..
Kann es denn sein, dass so ein Motorrad für einen normal großen Erwachsenen total ungeeignet ist ??
Jedes Motorrad kann für jeden unpassend sein.

Es geht ja nicht drum, ob es "geeignet" ist - sondern ob Du Dich wohl fühlst darauf.

Jeder Autofahrer kann theoretisch mit jedem Auto fahren. Aber trotzdem fährt der eine Smart, der andere einen Hummer und der dritte einen Van. Warum?
Weil es passen muß und sich sich jeder wohlfühlen will.
Und bei einem Motorrad ist das "Wohlfühlen" der einzige Faktor (neben zu groß/ zu kleine) - denn "vernünftig" ist keines ^^

Nimm Dir die Zeit und sitz wirklich unterschiedliche Modelle unterschiedlicher Hersteller mal zur Probe. da sind Welten dazwischen.

Und klar - auch Oma's Polo ist geeignet, genauso wie Onkel Schorsch oller Diesel-Benz oder der Porsche vom Schwager. Aber in welchem fühlt man sich wohl und sicher, sitzt bequem, bekommt keine Rückenschmerzen,ist entspannt... das weiß man erst, wenn man in allen dreien drin gesessen ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lille« (24. März 2010, 11:50)


16

Mittwoch, 24. März 2010, 11:56

auf www.mopeten.tv

im Videoarchiv wird die Firma Költgen vorgestellt, die Möpumbauten für fast alle Fälle macht.
manchmal kann ich über den Humor lachen

Coyote

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17

Mittwoch, 24. März 2010, 11:57

Kann es denn sein, dass so ein Motorrad für einen normal großen Erwachsenen total ungeeignet ist ??


Ja. Ich krieg nach 3 Minuten auf einer GSR 600 Rückenschmerzen. Auf einer R6 fühle ich mich vom Handling her total unwohl. Eine VFR passt dagegen prima,

Die Maschinen haben alle unterschiedliche Sitzhöhen, Sitzbreiten, Lenkerhöhen, Abstand Lenker-Sitz, Kniewinkel etc. Und es gibt nunmal auch keine Einheitsmenschen.

Und "Möpse" ist lt. einer Forenkollegin der korrekte Plural für "Möp". :rolleyes:


WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

18

Mittwoch, 24. März 2010, 12:02

.... vielleicht besser aus Sicherheitsgründen die Bremse nach links bauen lassen,
Bei meiner TDM - und ich denke bei vielen anderen auch - geht die Bremse deutlich leichter zu bedienen als die Kupplung. D.h. es genügt zum Bremsen eigentlich ein Finger, ich nehm' aber sicherheitshalber zwei ;) . Bevor Du also zum Rumbauen anfängst, probier mal im Fahrbetrieb, welche Kräfte wirklich auf die Hebel müssen - es ist (bei modernen Maschinen) meist nicht so viel, wie Du vielleicht denkst.

Vielleicht hilft Dir auch ein Bremssystem, wo die Fußbremse auf beide Bremsen wirkt.

Reinhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ReinhardS« (24. März 2010, 12:05)


Benino

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19

Mittwoch, 24. März 2010, 12:23

Wenn Du den Gasgriff sicher und gefühlvoll mit der rechten Hand betätigen kannst, ebenso den Bremshebel, würde ich beides auf der rechten Seite lassen, es sei denn, Du bist ohnehin Linkshändler - aber dann hättest Du wohl eher die linken Finger verloren. Es ist nämlich doch auch so, daß man mit der linken Hand bei weitem nicht die Feinmotorik hat wie rechts...
Sinnvoll könnte der Umbau sein, der Dir das Vorderrad mit der Fußbremse mitbremst, bzw. eine Maschine mit entsprechender Teilintegralbremse ab Werk oder gleich Vollintegralbremse. Letztes Jahr hat mir ein Mopedfahrer erzählt, daß er immer mit der Fußbremse seines Möps bremst, da er dann beim Schalten, Kuppeln, Zwischengas und Bremsen gleichzeitig besser klarkommt.

Viele Möpfahrer Bremsen ohnehin nur mit Zeige- und Mittelfinger, während die anderen am Gasgriff bleiben. Hast Du ein Möp mit einer ordentlichen Bremse, brauchst Du keine so großen Betätigungskräfte, dann geht das auch mit Deinen restllichen Fingern problemlos. Das äußerste Glied des Daumens brauchst Du beim Möpfahren nicht wirklich...

Meiner Meinung solltest Du ohne Umbau klarkommen.

Frank77

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20

Mittwoch, 24. März 2010, 13:30

Vielen Dank für die vielen netten Antworten !! Ihr habt mir echt Mut gemacht das ich doch noch in diesem Leben in den Genuss der Motorradfahrens komme !!!
Ich werde es auf jeden Fall jetzt in Angriff nehmen !
VIELEN DANK euch allen !!

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