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[Führerschein] Tips zur Fahrstunde

BikeD

Mo24-Probefahrer

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Beiträge: 2

Registriert: 07.04.2010

Motorrad: ...

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1

Mittwoch, 7. April 2010, 22:16

Tips zur Fahrstunde

Hallo zusammen,

wollte mir mal von den alten Hasen hier ein paar Tips holen ;-)

Also, ich habe gerade meine ersten beiden Fahrstunden hinter mir ... übe zwar immer noch mit meinem FL auf einem Parkplatz aber ok, so soll es wohl sein. Fühl mich auch überhaupt nicht sicher genug um mal auf die Strasse zu gehen ... Das Gefühl für die Geschwindigkeit habe ich irgendwie auch noch nicht entwickelt, von daher fahre ich doch eher vorsichtig, obwohl mich mein FL immer auffordert mal etwas mehr Gas zu geben. Aber die Strecke hat gerade mal 40-50m wo wir fahren...
Da ich bisher keinerlei Erfahrung mit Moped, Mofa, Roller etc hatte, habe ich natürlich auch sonst so einige Schwierigkeiten. Das mit dem Anfahren klappt überraschenderweise ganz gut. Ok, das ein oder andere Mal würge ich die Maschine schon noch ab aber nobody is perfect ...

Mein größtes Problem ist erstens, dass ich in der Kurve immer die Kupplung ziehe ... ich habe keine Ahnung wieso, ist irgendwie ein Reflex. Ich denke ich habe wohl noch nicht so ganz das Gefühl wie sich ein Motorrad in bestimmen Situationen verhält und gehe deshalb wohl instinktiv auf "Nummer sicher". Oder wie seht ihr das?

Mein anderes Problem ist, dass ich bei Betätigung der Vorderradbremse oftmals immer noch mit der Hand am Gas hänge...das ist natürlich nicht ganz so gut ;-) und habe mich deshalb auch bereits einmal hingelegt. War schon ein kleiner Schock ... und klar, jetzt hab ich natürlich Bammel vor der nächsten Stunde. Kann man das mit Gas und Bremse irgendwie üben bzw. vermeiden???? Die Fußbremse benutze ich so gut wie nie ... vielleicht liegts daran...?

Wäre euch ech dankbar für ein paar Tips!

Grüsse!

Schnute

Ich war's nicht

Beiträge: 3 846

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2

Mittwoch, 7. April 2010, 22:45

Üben, üben, üben :)

Das mit dem Gas geben beim Bremsen kenne ich von meiner Fahrschulzeit. Mein FL meinte immer nur "Das geht doch gar nicht." Doch.. ging hervorragend.
Ich habe hier den Tipp bekommen beim Benutzen der Vorderbremse einfach das Handgelenk etwas anzuheben. Schon wird der Griff automatisch lockerer und der Daumen klammert nicht so.

Sobald ich übrigens generell sicherer war, hatte sich das mit dem Klammergriff auch erledigt. Kam von ganz alleine.
Ebenso das mit dem Kupplung ziehen bei Kurve. Wobei das beim engen Wenden gar nicht dumm ist, weil dann der Druck fehlt und es einfacher ist.

Ach ja... ich weiß gar nicht mehr, nach wievielen Stunden ich das erste Mal auf die Straße durfte. Nicht unter 5-6... wenn nicht sogar mehr.
Die Schwierigkeit, mit den meisten Leuten umzugehen, besteht darin, zu ihnen gleichzeitig ehrlich und höflich zu sein.
André Heller

Britti

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3

Mittwoch, 7. April 2010, 23:01

das mit dem gas geben beim bremsen klingt zwar doof, ist aber an sich ja nicht so schlimm, weil du ja gleichzeitig die kupplung ziehst. ich hab dafür auch ein bischen gebraucht, bis ich es nicht mehr gemacht hab, aber das geht schnell von allein weg ^^ bei meinem eigenen motorrad ist mir das noch nie passiert

und beim wenden ist es doch okay die kupplung zu ziehen, das macht sich doch leichter und beim kreisel fahren hat du auch nach ein paar stunden mehr vertrauen und lässt die kupplung los, immer mit der ruhe =)

zu dem schneller fahren auf dem parkplatz kann ich nichts sagen, weil ich nicht aufm parkplatz war, sondern immer auf straßen im industriegebiet und auf der landstraße, da war ich aber auch lahm, aber spätestens nach der autobahnstunde findest du dich auf ner geraden 70er landstraße, die vorher soooo schnell war, auch lahm ;)

dot-

Mo24-Hobbyist

Beiträge: 168

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4

Mittwoch, 7. April 2010, 23:21

RE: Tips zur Fahrstunde

Mein größtes Problem ist erstens, dass ich in der Kurve immer die Kupplung ziehe ... ich habe keine Ahnung wieso, ist irgendwie ein Reflex. Ich denke ich habe wohl noch nicht so ganz das Gefühl wie sich ein Motorrad in bestimmen Situationen verhält und gehe deshalb wohl instinktiv auf "Nummer sicher". Oder wie seht ihr das?


Wenn du nicht gerade wendest, dann sollte sich das Fahrverhalten beim "Ziehen" der Kupplung in Kurven eigentlich eher verschlechtern was das Argument "Nummer sicher" eigentlich entkräften dürfte ;) Kann es vielleicht sein das du die Blickführung noch nicht vernünftig anwendest, so dass du Angst hast die Kurve nicht zu packen bzw. beim langsameren Fahren umzukippen?

Inukshuk

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5

Mittwoch, 7. April 2010, 23:24

Was auf jeden Fall ganz wichtig ist: immer die Kupplung ziehen, wenn Du bremst, egal ob vorne oder hinten und egal, wann.

Deinem post entnehme ich, dass Dir noch nicht so ganz klar ist, was Du wann tun solltest. Aber Kupplung ziehen beim Bremsen ist das A und O.

In der Kurve die Kupplung zu ziehen, ist keine so gute Idee, um nicht zu sagen eine schlechte Idee, weil Du willst ja irgendwie um die Kurve kommen. Besser ist vorher in den richtigen Gang zu schalten, sprich die richtige Drehzahl zu haben, um dann den richtigen Zug zu haben sicher um die Kurve zu kommen. Also vorher bremsen, kuppeln, runterschalten.
Inukshuk

und meine Isabelle

Lille

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6

Mittwoch, 7. April 2010, 23:24

Keine Panik!

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und alle haben mal klein angefangen. Zwei Stunden sind ja "nüscht". Wenn Du noch ein paar Stunden auf dem Übungsplatz gefahren bist, wirst Du entspannter. das wird schon werden.

Achja - und auch das Ablegen in der Fahrstunde ist schon andern passiert. Das ist auch nix besonderes... :whistling:

Sahjhan

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7

Donnerstag, 8. April 2010, 11:11

Hallo! ^^
Diese Probleme kenn ich. Das Schlimmste, was du machen kannst, ist alle Probleme auf einmal anzugehen, das geht schief. Such dir eins aus, mach dir einen Vorsatz für die nächste Fahrstunde und achte darauf, dass du ihn einhältst. Wenn der Vorsatz dann von allein klappt, kommt ner nächste usw. Wie die Vorschreiber schon sagten legt sich das mit den Kleinigkeiten irgendwann von allein - also: keine Panik :thumbup:

Die Kupplung zu ziehen in den Kurven ist nicht gut, weil du dann die Stütze durch das Gas verlierst. Versuche, die Kurven mit etwa 3500 U/min anzufahren, sodass du permanent Gas anliegen hast. Gibst du mehr, richtet sich die Maschine auf, lässt du etwas nach, vergrößert sich die Schräglage. Fahr zur Not die Wendungen im ersten Gang - totaaaaal egal, solang du dich sicher fühlst! Wichtig ist dabei nur: Füße bleiben auf den Fußrasten (damit bleibt der Schwerpunkt, wo er hin gehört), linke Hand WEG von der Bremse!

Bremsen während dem Gas geben und gleichzeitig Kupplung ziehen? Meine Herrn, so multitaskingfähig wär ich auch gern ^^ Lass doch ganz kurz, bevor du bremst den Gashahn los. So springt er "auf null" und du kannst wieder zupacken. An deiner Stelle würd ich mich auch mal an die Benutzung der Hinterradbremse gewöhnen, die hilft ungemein ;) Einfach das Füßchen auf den Hebel legen und ein bisschen drücken. Das muss parallel gehen - rechte Hand vor, rechter Fuß vor, rechte Hand packt zu, rechter Fuß drückt. Das ist ein Automatismus, den du erlernen musst.
Und noch ein Tip: Es bremst sich leichter zum Stand, wenn du abrupt bremst, also ruhig richtig zupacken, das stabilisiert das Motorrad. Wenn du vorher noch 2-3 Meter im Kleckertempo dahin rollerst, ist das schwieriger, weil du dann permanent ausgleichen musst durch Lenkaktionen mit dem Vorderrad ;) Zudem weiß JEDER Motorradfahrer - Lenken und bremsen gleichzeitig ist BÖSE :cursing:

Hast du einen B-Schein? Wenn ja, frag doch jemanden, ob du mit nem Rollerchen mal üben darfst - hilft dir wenig in der Handhabung, aber im Fahrverhalten... Ich bin vor meinem A-Schein zwei Jahre lang Roller gefahren und hatte meine 2. Fahrstunde bereits in der Stadt mit ein bisschen Landstraße. Helfen tut das schon :thumbsup:

Edit: Ich hab mich auch abgelegt - in der zweiten Fahrstunden ganz vorn an einer stark befahrenen Ampel am Beginn der Grünphase :rolleyes:
Ich schreibe auf BookRix.de ==> *Zu Sajhans Geschichten*

Liebe Grüße :motorrad:

BikeD

Mo24-Probefahrer

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Beiträge: 2

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8

Donnerstag, 8. April 2010, 13:42

Hallo zusammen,

zunächst einmal vielen lieben Dank für eure äusserst hilfreichen Anworten. Haben mir sehr geholfen den heutigen Tag mit meiner nächsten Fahrstunde zu überstehen ;)

Heute hat alles super geklappt. Habe meinem Fahrlehrer vorher gesagt wo ich meine Probleme sehe - im Zusammenspiel Gas, Kupplung, Bremse und die ganzen Abläufe - und dann haben wir das ausgiebig geübt. V.a. mehr mit der Hinterradbremse zu arbeiten und in der Kurve hartnäckig die Finger von der Vorderradbremse zu lassen hat mir sehr geholfen. Was wirklich auch sehr viel bringt ist - wie von euch ja auch erwähnt ;) - immer schön den Blick nach vorne, dahin wo man fahren will. Kaum zu glauben wie zügig - und vor allem sicher - man dann durch die Kurve kommt. War trotzdem alles anstrengend, aber selbst das Beschleunigen (na ja auf knapp 50km/h :grin: ) und Abbremsen war unproblematisch, da ich heute das erste mal das Gefühl hatte, dass ich die Maschine beherrschen kann und nicht die Maschine mich.

An weiteren Tips und Erfahrungaustausch bin ich natürlich weiterhin interessiert ;-)

LG
BD

9

Donnerstag, 8. April 2010, 17:59

und noch ein Tipp!!! Bitte Deinen Fahrlehrer darum, dass er mit dir das Berganfahren ausführlich übt! Ich stand heute, sagen wir mal, an einer sehr "steigigen Steigung" im Stopp and Go wegen einer Baustelle. Ich kann Dir sagen: Jetzt weiß ich, was anfahren am Berg ist, jetzt und nur erst seit heute! Mir hats gereicht und ich hoffe ich kanns jetzt für alle Zeiten :grin: ;)

Die Übung ist ja nicht mehr Bestandteil der Prüfung. Das sollte man schleunigst wieder ändern. Oder fahren in Zukunft alle Aprilia Mana Automatik???? X( Glaub ich kaum!
manchmal kann ich über den Humor lachen

10

Donnerstag, 8. April 2010, 18:13


linke Hand WEG von der Bremse!

DAS würde ich Dir allerdings ganz dringend empfehlen!!!!!!! :grin: :grin: :grin:
manchmal kann ich über den Humor lachen

11

Donnerstag, 8. April 2010, 18:30

seit wann kuppelt man denn immer aus wenn man bremst???

also ich mach das nur wenn ich stärker bremse oder bei ner gefahrenbremsung.
beim normalen leichten bremsen lässt man doch eingekuppelt, damit die motorbremse wirken kann

oder vor ner kurven oder wenn die drehzahl zu niedrig wird und man beim bremsen schaltet, aber das man generell beim bremsen auskuppelt stimmt doch nicht


und die hinterradbremse nimmt man ja auch so gut wie gar nicht, außer beim sehr langsamen fahren um ne kurve oder so, damit vorne der lenker nicht einknickt.
ansonsten nur zur leichten unterstützung. manche nehmen die auch gar nicht.


und berganfahren ist mit dem motorrad ja viel einfacher als mit dem auto. ist der berg wirklich steil, dann kann man ja einfach mit dem fuß auf die bremse und ganz normal anfahren. ansonten halten die füße bei leichteren steigungen das moped auch einigermaßen, die milisekunde bis man vortrieb bekommt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bopper« (8. April 2010, 18:33)


12

Donnerstag, 8. April 2010, 18:57



1. und die hinterradbremse nimmt man ja auch so gut wie gar nicht



2. und berganfahren ist mit dem motorrad ja viel einfacher als mit dem auto. ist der berg wirklich steil

3. ansonten halten die füße bei leichteren steigungen das moped
1. Wer hat dir das gelernt ?(

2. ah ja!? :whistling:

3. Viel Spaß bei 300kg Moped und kurzen Beinen :grin:
manchmal kann ich über den Humor lachen

13

Donnerstag, 8. April 2010, 19:04

1. also wenn du die hinterradbremse bei dir stark mit einsetzt, machst du definititv was falsch.
die nimmt man wie gesagt nur leicht zur unterstützung. außerdem: je stärker du vorne bremst, desto schwächer musst du die hinterradbremse nehmen, da sonst das rad blockiert. bei ner optimalen vollbremsung dann sogar gar nicht. weil da das hinterrad nichts wiegt und eh keine bremswirkung aufbauen kann.

bei stärkeren bremsmanövern verzichte ich in zukunft lieber aus sicherheit komplett auf die hinterradbremse, da mir auch schon passiert ist was micka geschrieben hat, wies bei ihm nach dem training aussah:
http://www.motorradonline24.de/mo24forum…tml#post1519372

2. also meist reichen bei mir die füße beim anfahren auch in leichten steigungen. man muss das moped ja nicht 5 minuten mit den füßen halten sondern nur nen sekunden bruchteil.
beim auto kann man nunmal nicht gleichzeitig bremsen und gasgeben! dann muss man schon die handbremse zur unterstützung nehmen. beim motorrad geht das schon: fuß einfach auf bremse und das anfahren ist kinderleicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bopper« (8. April 2010, 19:08)


Ulumulu

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14

Donnerstag, 8. April 2010, 19:16

1. Also Morgens zur arbeit und zurück nehm ich fast nur die Hinterradbremse
2. Ich finds auch einfach aber ich wohne am Berg ich üb das jedentag ich hatte noch nie probelme mit am Berg anfahren ob Auto oder Motorrad
3. Ich glaub er meint die Füße auf der Hinterradbremse ;D

15

Donnerstag, 8. April 2010, 19:28

1. Also Morgens zur arbeit und zurück nehm ich fast nur die Hinterradbremse

3. Ich glaub er meint die Füße auf der Hinterradbremse ;D


1. das is eigtl. total falsch. aber ich seh da auch kein problem, wenn man eh nur ganz leicht bremsen muss. so kann man dann halt mal die hinteren bremsbeläge abarbeiten, damit die auch irgendwann mal getauscht werden können und die vorderen schonen.

3. ne füße am boden die halten auch ein bischen, ich fahr halt keine goldwing ;)

wagyu

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16

Freitag, 9. April 2010, 18:25

Huhu!
1. Also Morgens zur arbeit und zurück nehm ich fast nur die Hinterradbremse



1. das is eigtl. total falsch.

Ich nehme an, Du kennst die Strecke, die Ulumulu zur Arbeit fährt, wenn Du Dir da so eine eindeutige Meinung bilden kannst? :rolleyes: Wenn ich z.B. häufig längere Strecken auf eine Ampel zurolle, dabei viel die Motorbremse benutzen kann und anschließend nur für den letzten kleinen Stop im instabilen Bereich bremse, warum sollte ich das mit der Vorderradbremse tun? Ebenso z.B. in der Stadt vor engeren Kurven, warum Vorderradbremse?

Und auch sonst: wie oft bremst man schon so heftig, dass das Hinterrad sofort vollständig entlastet wird? Eher verschwendet man wertvollen Bremsweg, wenn man nur aus Sorge um ein blockierendes Hinterrad diese Bremse gar nicht nutzt!

Liebe Grüße,
wagyu

17

Freitag, 9. April 2010, 20:11



Und auch sonst: wie oft bremst man schon so heftig, dass das Hinterrad sofort vollständig entlastet wird? Eher verschwendet man wertvollen Bremsweg, wenn man nur aus Sorge um ein blockierendes Hinterrad diese Bremse gar nicht nutzt!


dann bremst man vorne einfach noch stärker, dann verschenkt man keinen bremsweg.
beim anbremsen vor der kurve ist mir die hinterradbremse mittlerweile einfach zu riskant. die blockiert schneller als man denkt. bei meiner hinterradbremse drück ich mit dem fuß nur ganz leicht beim härteren anbremsen und zack rutscher. da geh ich lieber auf nummer sicher und brems einfach vorne stärker als hinten wegzurutschen.

in der fahrschule lernt man hauptsächlich die vorderradbremse zu nutzen und hinten zur unterstützung.
wenn er auf dem arbeitsweg aber nur hinten brems, mag das ja gut klappen, ist aber laut fahrschule trotzdem die falsche bremstechnik.

ich geh hier auch eher wirklich vom "bremsen" aus und nicht nur der letzte antipper um letztendlich anzuhalten
denn sicher, wenn man spritsparend fährt kann man im prinzip nur die motorbremse nutzen und den letzten antipper dann mit der hinterradbremse.
is aber einfach schon mal aus dem grund schlecht, dass dabei kein bremslicht leuchtet und hinterherfahrende das dann nicht sehen wie stark du wirklich verzögerst.
in solchen fällen, wenn jmd hinter mir fährt brems ich immer leicht mit, damit das licht an is

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bopper« (9. April 2010, 20:19)


biboty

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18

Freitag, 9. April 2010, 21:35

Was auf jeden Fall ganz wichtig ist: immer die Kupplung ziehen, wenn Du bremst, egal ob vorne oder hinten und egal, wann.

Deinem post entnehme ich, dass Dir noch nicht so ganz klar ist, was Du wann tun solltest. Aber Kupplung ziehen beim Bremsen ist das A und O.




Ich ziehe doch nicht bei jedem bremsen die Kupplung... 8|

Dirk U.

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19

Freitag, 9. April 2010, 21:37

Ich ziehe doch nicht bei jedem bremsen die Kupplung... 8|

Nö, nur beim stoppen / anhalten. Ich denke das war gemeint.



Benino

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20

Sonntag, 11. April 2010, 11:22

@Bopper:
Zu einer Gefahrenbremsung gehört die Hinterradbremse mit dazu, deshalb wird in der Fahrschule bzw. Prüfung darauf geachtet, daß diese auch eingesetzt wird. Der Grund ist der, daß eine im ersten Moment stärker betätigte Hinterradbremse die Gewichtsverlagerung nicht unwesentlich beschleunigt, die aber erst maximale Verzögerung durch das Vorderrad ermöglicht. Optimal eingesetzt betätigst Du die Hinterradbremse erst kräftiger und die Vorderradbremse erst vorsichtig, dann aber mit einsetzender Gewichtsverlagerung zügig bis zur Blockiergrenze zu (das geht sehr schnell, aber eben nicht so schnell, daß man die Vorderradbremse nicht schlagartig zuknallen darf wg. Gefahr des Überbremsens). Da nun die Gewichtsverlagerung eine Entlastung des Hinterrades bewirkt, muß parallel dazu die Hinterradbreme entsprechend nachgelassen werden, bis es fast gar nicht mehr bremst. Da kaum einer die Vorderradbremse bis zur Blockierbremse zuziehen und dabei die Hinterradbremse kräftig und dann nachlassen kann, wird allgemein empfohlen, die Hinterradbremse eben etwas mitzubremen und sich auf die Vorderradbremse zu konzentrieren. Was das Bremsen mit dem Hinterrad angeht, es geht nicht so sehr um die Bremswirkung der Hinterradbremse, sondern zum schnellen Einleiten der Gewichtsverlagerung, denn im Ausgangszustand zum Bremsbeginn hast Du auf dem Hinterrad ungefähr soviel Gewicht wie auf dem Vorderrad, somit auch ungefähr die gleiche Bremswirkung, nur ändert sich das sofort mit dem Einleiten der Bremsung, so daß dich das Gewicht nach vorne" verlagert". Genau da liegt aber der Vorteil des ABS, denn diese Effekte nutzt das ABS aus, während der Fahrer nur beide Bremsen kräftig betätigen muß. Daher kann ein Otto Normalverbraucher nie so gut bremsen wie ein ABS.

Ein blockierendes Hinterrad ist außerdem unproblematisch, sofern man auf der Geraden bremst, in Kurven muß dann entschieden werden, ob das Motorrad schleunigst aufgerichtet werden muß und mit einer Vollbremsung soweit heruntergebremst werden kann, bevor man dann z.B. zum Ausweichen übergehen kann.

In der Fahrschule ist es mir auch einmal passiert, daß ich bei einer Gefahrenbremsung kräftig Gas gegeben hatte, der FS meinte nur, naja, macht nichts, ist nur unschön, schließlich trennt die betätigte Kupplung ja den Antrieb...

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