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OllerOpa67

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1

Mittwoch, 3. November 2010, 18:34

A-Schein als geübter Autofahrer machen

Hallo,

ich habe vor, im kommenen Frühjahr meinen A-Schein zu machen. Ich habe seit über 20 Jahren den Führerschein für das Auto, war aber nicht immer im Besitz eines eigenen Autos, so dass ich auch mal jahrelang nicht gefahren bin. Auch zur Zeit habe ich kein eigenes Auto, leihe mir aber gelegnetlich eins beim Car-Sharing. (In der Stadt ist das immer noch günstiger, als eine eigene Karre zu unterhaten, wenn man das Auto nur alle paar Wochen mal wirklich braucht.) Mein letztes Auto habe ich vor ca. eineinhalb Jahren verschrotten lassen, das habe ich ca. 4 Jahre regelmässig fast jeden Tag gefahren).

Ich sehe mich als durchaus geübten Fahrer und ich fahre auch aufmerksam und eher devensiv ohne dabei ängstlich zu sein. Schulterblick ist kein Thema, ich schaue auch regelmässig und oft in sämtliche Spiegel, um mir ein umfassendes Bild des Verkehrs um mich herum zu machen. Und ja: Ich blinke wirklich IMMER. :grin: Das ist ja etwas, was anscheinend viele gleich nach der Fahrschule sofort verlernen. Allerdings habe ich nicht die Erfahrung, die manch 30jähriger aufgrund höherer Kilometerleistung mitbringt.

Ich bin die letzten Male also mit einem Car-Sharing Auto rumgefahren und habe dabei ganz bewusst auf die Gefahrenquellen geachtet und letztesmal bin ich "fahrschulmässig" gefahren, d.h. keine Geschwindigkeitsübertretungen, jedesmal blinken, auch beim überholen von Radfahrern etc. (alles wahrscheinlich zur "Freude" der anderen Autofahrer...grins)

Im Strassenverkehr fühle ich mich sicher und mir ist es auch relativ egal, was für ein Auto ich fahre. Ob Smart, Corsa oder ein Kombi mit 110 PS ist mir egal, ich komme eigentlich sofort mit jedem Auto gut zurecht.

Gestern bin ich also einige "fiese" Ecken in meiner Umgebung gefahren: Enge Strassen, linksabbiegen, viel Rechts vor Links, fahren bei Dunkelheit etc... Und ich habe extremst darauf geachtet, alles super penibel zu machen und mir vorgestellt, ein Prüfer sässe nebendran. Dabei habe ich dann festgestellt, dass ich anscheinend einige Unarten habe, die ich mir im Laufe der Jahre angewöhnt habe. Beispielsweise bin ich gestern mitten auf einem Zebrastreifen zum halten gekommen, weil vor mir ein Bus Fahrgäste einsteigen liess und die Strasse zu eng war um langsam vorbeizufahren.

Bei der Fahrprüfung wäre es das wahrscheinlich schon gewesen, oder?

Wie sehen das hier die Leute, die vor dem Motorradführerschein schon etliche Jahre Auto gefahren sind. Hattet ihr auch blöde Angewohnheiten bzw. einen "unsauberen" oder zu legeren Fahrstil, den euch euer Fahrlehrer erst wieder austreiben musste?

In einem Anderen Faden hab ich hier was zum Thema Autobahn gelesen: Wenn ich auf der rechten Spur unterwegs bin und sehe, das vor mir auf einem Beschleunigungsstreifen ein Autofahrer auf die Autobahn auffährt, gehe ich meist auf die linke Spur, wenn alles frei ist und ich niemanden behindere. Ich finde das einfach nett und hilfreich. Bei der Prüfung wird sowas aber wohl auch nicht gern gesehen.

Jetzt bin ich natürlich etwas skeptisch, was ich sonst noch so an Verhaltensweisen habe, die sich evtl. als problematisch rausstellen können.

Jeder Kommentar wird mit Freude entgegengenommen. Darf gern auch etwas ruppiger im Tonfall werden, ich bin nicht empfindlich. :hammer: :heuldoch:
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Schnute

Ich war's nicht

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2

Mittwoch, 3. November 2010, 18:42

Wie sehen das hier die Leute, die vor dem Motorradführerschein schon etliche Jahre Auto gefahren sind. Hattet ihr auch blöde Angewohnheiten bzw. einen "unsauberen" oder zu legeren Fahrstil, den euch euer Fahrlehrer erst wieder austreiben musste?

Ja, da durfte mein FL vor rund zwei Jahren noch etwas Feinschliff betreiben <hust>

Z.B. wirklich an der Haltelinie beim Stop-Schild anhalten und erst danach zur Sichtlinie vorrollen.
Oder das Tempo drosseln vor geöffneten beschrankten Bahnübergängen und rechts und links nach einem Zug Ausschau halten. Die Schranken könnten ja defekt sein und trotzdem sich ein Zug nähern.

Das zweite war das schwerere, weil ich das seit B-Prüfung 1990 eigentlich nie gemacht habe. An Stop-Schilder halte ich mich eher.

Hassaufgabe in der Möp-Prüfung: Eine 2km lange schnurgrade 30er Zone, wo gefühlt alle 20 m (eher alle 50 m) ein Blumenkübel zur Verkehrsberuhigung im Weg stand. Jeden einzelnen Kübel links anblinken, aber nicht rechts, beim zurück fahren auf die eigentliche Fahrspur (könnte ja jemand für das Signal zum Rechts abbiegen halten..).
Die Schwierigkeit, mit den meisten Leuten umzugehen, besteht darin, zu ihnen gleichzeitig ehrlich und höflich zu sein.
André Heller

Micka

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Mittwoch, 3. November 2010, 18:45

;) deine Unarten wird dir dein Fahrlehrer schon austreiben. :grin:


Zumindest für die Prüfung.

Lille

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Mittwoch, 3. November 2010, 18:46

Also.. ich hatte zum Zeitpunkt der A-Fahrstunden den B-Schein auch seit 20 Jahren, fahre seit meinem 18Lebensjahr durchgängig mein eigenes Auto - bis zu 20.000km im Jahr.

Wirklich "schlimmes" habe ich mir nicht angewöhnt. Und den "Unarten" bin ich mir durchaus bewusst. Hab's problemlos geschafft, dies in den Fahrstunden & der Prüfung dann zu unterlassen.

Meine Stategie unter anderm: In der Zeit der Fahrschule habe ich auch bei Autofahren alles ganz bewusst so gemacht, wie es in der Prüfung dann sein sollte. Vor allem "mehr Schulterblick" als ich's ansonsten gemacht habe. Für mich ungewohnt war z.B. der Schulterblick nach rechts beim Verlassen eines Kreisverkehrs.

In der Woche vor der eigentlichen Prüfung bin ich dann (war ein Tipp meines Fahrlehrers) nochmal die Wohngebiete abgefahren. Wo ist Rechts-vor-Links? Wo sind die Wechsel zwischen 30-er und 50-Bereichen?

Achja - Schritttempo an Bushaltestellen, wenn dort ein Bus mit warnblinkanlage steht. Ist auch sowas, wo man mit den Jahren nachlässig wird.

Blinken & offensichtlicher (!) Schulterblick beim Anfahren ist auch noch sowas...

Im Prinzip einfach die Hinweise des Fahrlehrers von den Fahrstunden in den Alltag übernehmen und mit dem Auto noch ein paar zusätzliche Übungs-km fahren.

Coyote

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5

Mittwoch, 3. November 2010, 18:52

Wie sehen das hier die Leute, die vor dem Motorradführerschein schon etliche Jahre Auto gefahren sind. Hattet ihr auch blöde Angewohnheiten bzw. einen "unsauberen" oder zu legeren Fahrstil, den euch euer Fahrlehrer erst wieder austreiben musste?


Nö, gar nicht. Allerdings waren Blinken und Schulterblick mir auch nicht fremd. Ein paar Dinge kannte ich nach all der Zeit auch noch nicht, aber die lernt man ja dann in den Stunden.

Zitat

In einem Anderen Faden hab ich hier was zum Thema Autobahn gelesen: Wenn ich auf der rechten Spur unterwegs bin und sehe, das vor mir auf einem Beschleunigungsstreifen ein Autofahrer auf die Autobahn auffährt, gehe ich meist auf die linke Spur, wenn alles frei ist und ich niemanden behindere. Ich finde das einfach nett und hilfreich. Bei der Prüfung wird sowas aber wohl auch nicht gern gesehen.


es ist hilfreich und nett, aber falls es wider Erwarten doch nicht ganz frei war, wird es sauteuer.
http://www.verkehrslexikon.de/Texte/BABEinfahren06.php


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yeha35

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Mittwoch, 3. November 2010, 19:27

Kombi mit 110PS? Das ist unterstes Limit :-)

Im Prinzip machst Dich da zu verrückt. Das schlimmste ist erst mal sich wieder auf die Tempolimits einzustellen. Vor allem wenn man immer mit der ausserhalb 30er-Zonen mehr als +10 immer fährt. Das Umsehen vor jedem Anfahren ist schnell angewöhnt. Dient ja der eigenen Sicherheit. Das Blinken kommt von alleine, naja bei mir hats länger gedauert. Ich blinke nur wenn auch Verkehr da ist und er auch mich betrifft. Denn warum soll ich blinken wenn ich abfahren will und nur einen vor mir habe dem das eh egal ist? Das hatte ich mir beim Autofahren so angewöhnt und war das schlimmste in der Fahrschule.
Die Verkehrsregeln sind schnell wieder drin, zumindest die wo man im laufe der Zeit eh missachtet hatte :-)
Stoppschilder und so...
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OllerOpa67

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7

Mittwoch, 3. November 2010, 19:30

@ Schnute:

Stopschilder beachte ich nach wie vor und ich halte auch wirklich richtig an.

Das gucken an Bahnübergängen, wenn ich da mit 40 oder 50 langfahre mach ich aber auch nicht. Wenn dann wirklich was kommen würde, würde ich es ohnehin zu spät sehen und könnte nur noch auf einen gnädigen Tod hoffen. Aber natürlich ist es klar, dass die Schranken auch defekt sein können, wie Du schreibst. Tja...auch so ein Punkt, wo man irgendwann gar nicht mehr drüber nachdenkt sondern eben so fährt weil: "Das haben wir schon immer so gemacht!!!elf!!!" :grin:

Die Sache mit den Blumenkübeln hätte ich mittlerweile auch sehr "leger" gehandhabt. Bilnken würde ich da heute sicher nicht wegen jedem einzelnen Kübel. Aber genau solche Beispiele sind super, weil man dadurch erstmal wieder anfängt, seinen Fahrstil komplett zu hinterfragen.

In den Fahrstunden und insbesondere in der Prüfung habe ich mir fest vorgenommen, ganz besonders "theatralisch" zu fahren. Also jeden Schulterblick extrem deutlich in Szene zu setzen, damit der Fahrlehrer und Prüfer den ja nicht übersehen. Oder das reinschauen in die Strasse bei Rechts vor Links etc...

@ Lille:

Den Schulterblick im Kreisverkehr mache ich (bisher) auch nicht....werd ich mir jetzt aber schleunigst angewöhnen! An sich ja auch durchaus sinnvoll in kleineren Käffern, wo aufgrund des geringeren Tempos durchaus auch mal ein Rollerfahrer oder Radfahrer angeheizt kommen könnte und völlig wahnsinnig überholt.

Schulterblick beim anfahren (bzw. Schulterblick generell beim einfädeln oder beim Fahrstreifenwechsel) habe ich mir sehr schnell wieder angewöhnt, nachdem ich zweimal fast einen Crash gebaut hatte. Ich hatte zu dem Zeitpunkt ca. ein halbes Jahr den Führerschein und war natürlich der Meinung, dass ich super autofahren kann. :groesste: :grin: Zu meiner Entschuldigung sei erwähnt, dass ich damals gerade mal 19 war...als Mann ist man in dem Alter jenseits von Gut und Böse. (Alle 19jährigen überlesen das bitte!!!) ;)

@ Coyote:

Ja, wenn es dabei knallt ist es natürlich blöd. Vor allem dann wenn man auch noch hektisch links rübergezogen ist ohne zu schauen und ohne zu blinken. Vom Regen in die Jauchegrube sozusagen...
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Lille

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Mittwoch, 3. November 2010, 19:42

Mal doof gefragt:

Wie verhält man sich denn richtig (im Sinne der Fahrprüfung), wenn man auf der Autobahn an einer Auffahrt vorbeiommt, und jemand will einfädeln?

Eigentlich mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf der rechten Spur bleiben, oder?

Ich hatte die Situation in der FS nicht - daher keine Info durch den Fl was zu tun wäre....

Ich hab halt immer (vor allem auch mit dem Motorra) Bammel, daß der auffahrende Fahrer mich nicht sieht und umnietet... Deshalb weiche ich - wenn's gefahrlos möglich ist - auf die linke Spur aus.

Micka

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Mittwoch, 3. November 2010, 19:46

hat denn jemals wer die führerscheinprüfung auf der AB gemacht??

Coyote

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Mittwoch, 3. November 2010, 19:47

Eigentlich mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf der rechten Spur bleiben, oder?


Sicher. Und du darfst bestimmt auch etwas langsamer werden um ihm mehr Zeit zu geben.

Du hast Vorfahrt, und der Prüfer möchte natürlich sehen, dass du das auch weißt. Wenn du an einer Rechts-vor-Links-Kreuzung Verkehr von links durchlässt, ist das zwar auch freundlich, in der Prüfung aber auch nicht prickelnd.

@Micka: ich.


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Lille

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Mittwoch, 3. November 2010, 19:48

Soll's geben. In den Ballungsgebieten, wo die Autobahnen dicht dabei sind.

Aber für uns Hinterlandbewohner ist das eher unwahrscheinlich... :whistling:

Micka

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12

Mittwoch, 3. November 2010, 19:50

Soll's geben. In den Ballungsgebieten, wo die Autobahnen dicht dabei sind.

Aber für uns Hinterlandbewohner ist das eher unwahrscheinlich... :whistling:

:grin: aha 8o :thumbsup:

@coyote.schmarrn, findest nich???

Lille

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Mittwoch, 3. November 2010, 19:54

Das macht dann Sinn, wenn der A-Schein der erste Schein ist, den jemand macht (noch kein B-Schein).

Naja.. oder wenn's ein Wenig-Sonntagsfahrer ist, der auch mit dem Pkw ein Verkehrshindernis auf der Autobahn darstellt.

Coyote

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Mittwoch, 3. November 2010, 19:58

@coyote.schmarrn, findest nich???


Warum? Gehört doch auch dazu. Mich störts nicht die Bohne, zumal ich kaum woanders fahre. :p


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OllerOpa67

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Mittwoch, 3. November 2010, 20:01

BINGO!

Genau das sind auch meine Gedanken. Als Möp-Fahrer bin ich ja immer in der schwächeren Position und muss mit den Fehlern Anderer rechnen. Und oft genug erlebt man ja Leute, die mit 60!!! km/h auf die Autobahn auffahren. (Selbst PS-starke Autos machen sowas ja manchmal, wo man dann nur noch lauthals schreit "Tritt doch endlich mal auf´s Gas!!!" Und ob diese Schnarchnasen dann auch noch den rückwärtigen Verkehr im Auge haben...ich wollte mich dann als Motorradfahrer nicht drauf verlassen.

Also bleibt einem entweder auf der linken Spur bleiben und in so einem Fall notfalls auch auf 60 km/h runterbremsen. Dann behindert man aber widerum die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer und stellt sogar ein Unfallrisiko dar.

Da wäre mir ein rüberziehen auf die linke Spur wesentlich lieber. Natürlich vorausgesetzt, man fährt vorausschauend, beobachtet die Fahrzeuge hinter einem, macht Schulterblick, blinkt, guckt nochmal und das Ganze wenn möglich nicht erst 50 Meter vorher.

Dass ich Vorfahrt habe ist mir schon klar. Nutzt mir nur nicht viel, wenn der Autofahrer beim auffahren pennt und mich in die Leitplanke klatscht. Da kann ich dann im Krankenwagen leise vor mich hinröcheln "Aber ICH hatte Vorfaaaaaargh...."

Das Doofe ist eben, wenn man schon länger Auto fährt, macht man sich in der Theorie über sowas gar keinen grossen Kopp mehr sondern fährt eh vorausschauend und meist entstehen solche Situationen erst gar nicht bzw. spult man einfach sein Programm runter ohne danach genau sagen zu können, was jetzt eigentlich grad passiert ist und weshalb man nun genau so und nicht anders reagiert hat. Hmpf...

Ich glaube, wenn ich meine Fahrstunden hab, frag ich mal meinen Fahrlehrer, was er als optimale Lösung ansieht.
Mal doof gefragt:

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Eigentlich mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf der rechten Spur bleiben, oder?

Ich hatte die Situation in der FS nicht - daher keine Info durch den Fl was zu tun wäre....

Ich hab halt immer (vor allem auch mit dem Motorra) Bammel, daß der auffahrende Fahrer mich nicht sieht und umnietet... Deshalb weiche ich - wenn's gefahrlos möglich ist - auf die linke Spur aus.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »OllerOpa67« (3. November 2010, 20:04)


Coyote

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Mittwoch, 3. November 2010, 20:05

Also bleibt einem entweder auf der linken Spur bleiben und in so einem Fall notfalls auch auf 60 km/h runterbremsen. Dann behindert man aber widerum die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer und stellt sogar ein Unfallrisiko dar.

Ich fahre nur ab und zu nach links rüber, aber bei allem, was mir so auf der Autobahn passiert sind die, die mir ohne zu schauen vor die Nase ziehen echt selten. Was genau ich mache, hängt immer von der Situation ab. Wenn die Bahn wirklich leer ist, dann sollte das andere Auto nun wirklich keine Einfädelprobleme haben. Ist er weit entfernt, geh ich etwas vom Gas, dann hat er mehr Zeit reinzuwechseln. Ist er recht nah, beschleunige ich um an ihm vorbeizuziehen damit er in die nun größere Lücke hinter mir kommt.


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Mittwoch, 3. November 2010, 20:07

Also jeden Schulterblick extrem deutlich in Szene zu setzen, damit der Fahrlehrer und Prüfer den ja nicht übersehen.

Das hat mir der Prüfer vor Prüfungsbeginn noch gesagt. Bitte deutlich, damit er auch sieht, dass ich das gemacht habe. Nicht aus den Augenwinkeln, wie sonst evt..

Prüfer sind auch nur Menschen... wenn auch sehr sehr sehr emotionlos ;)
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Mittwoch, 3. November 2010, 20:13

Beim Motorrad hätte ich in so einer Situation eben die Bedenken dass man zum einen als Möp-Fahrer schlechter wahrgenommen wird wie ein Autofahrer und Autofahrer die Geschwindigkeit eines herannahnenden Motorrades oft falsch einschätzen.

Der andere Punkt ist, dass ich bei einem Auto weiss, dass ich notfalls voll in die Eisen gehen kann. Bei einem Motorrad kann ich das noch nicht einschätzen, wie kritisch sowas dann ist. Daher tendiere ich momentan eher dazu Platz zu machen. Ich weiss...ist alles theoretisch, weil ich ohnehin noch nie auf einem Motorrad gesessen habe...

Aber ich denke, wenn man einige Zeit Motorrad fährt, bekommt man auch dafür einen sechsten Sinn.
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Micka

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Mittwoch, 3. November 2010, 20:22

den " 6.Sinn " hast du schon ,weil du schon ewig Auto fährst.

Nehm einfach diesen Vorteil mit.Wichtig ist halt als Motorradfahrer immer mit den Fehlern der anderen zu rechnen.

Lille

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Mittwoch, 3. November 2010, 20:42

Ganz typische 6.Sinn-Situation:

Man fährt an eine Kreuzung ran und weiß schon: "Das Auto hält sicher nicht an.. der fährt sicher gleich rein..."

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