Nachmittagskrimi, wo das Opfer angeblich dadurch gestorben sei, dass sich bei einer Wiederbelebung die gebrochenen Rippen in die Lunge gebohrt hätten. Das mag vielleicht mal vorkommen, aber nach allem, was ich jetzt über Anatomie und Wiederbelebung gelernt habe, müsste das schon eher gewaltsam passieren.
Komischerweise bleiben diese Gefahren bei den Leuten auch immer hängen! Ich versteh auch nicht, warum Wiederbelebungsmaßnahmen immer so bekloppt dargestellt werden, wenn die Filmhelden sie denn dann vornehmen. Ich meine, wäre es so schwer, mal zu überstrecken, oder sieht das einfach nicht schick genug aus?? Sollte mal jemand ohne Puls irgendwo aus dem Wasser gefischt werden, werden die Ersthelfer wahrscheinlich aus allen Wolken fallen, wenn der Patient nicht nach ein paarmal mehr oder weniger motiviert auf dem Brustkorb rumdrücken nicht nur plötzlich wieder Puls hat, sondern auch gleich hustend und Wasser spuckend aufwacht...
Und natürlich bricht mal ne Rippe oder reißt die Milz...aber hey, lieber durchbohrte Lunge und Milzriss als gleich tot! Das wird ja gern vergessen: ohne die perforierte Lunge wäre das entsprechende Opfer aus dem Krimi schließlich auch gestorben.
Leider kenn ich auch jede Menge Leute, die trotz frischem Sofortmaßnahmen-Kurs einfach Angst haben.

Von Ignoranz mal ganz abgesehen, was könnte man denn dagegen tun?