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Sarah

Mo24-Probefahrer

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1

Dienstag, 26. April 2011, 20:20

Führerschein jetzt - eigene Maschine ziemlich viel später sinnvoll? & weitere Fragen

Hallo,

ich möchte bald den A-Schein angehen und habe das wie folgt geplant:

Zunächst werd ich mal zur Fahrschule hin, mich beraten lassen (Kostenvoranschlag) und, sofern nicht noch versteckte Kosten auftauchen (ich habe mit ca. 1000€ insgesamt gerechnet) in den nächsten Monaten mit dem Schein anfangen.
Danach würde ich wieder sparen und mir zur nächsten Saison Kleidung und ein (gebrauchtes, nicht zu teures) Möp kaufen.

Vorteil dieser Zeitplanung in meinen Augen: Ich denke, dass ich während des Fahrschulunterrichts zunächst mal merken werde, ob Motorradfahren nun wirklich einer meiner Träume ist (wovon ich ausgehe), oder eher doch nicht (was ich bezweifle, aber nichts ist unmöglich). Wenn letzteres eintritt, weiß ich immerhin bescheid, dass es nix für mich ist und kann es unter Erfahrung verbuchen, habe aber nicht Unsummen an Geld und Zeit investiert. Wenn ersteres eintritt, endet das Ganze idealerweise mit der Fahrerlaubnis und einer glücklichen Sarah.
Außerdem kann ich mir meine Zeit jetzt noch relativ frei einteilen und hätte daher auch mehr Zeit für die Fahrschule als im Sommer nächsten Jahres, in dem vermutlich zumindest bis zum Oktober Praktikums-/Arbeitszeiten mit FS-Zeiten kollidieren würden.

Potentieller Nachteil, der nun von mehreren Seiten an mich herangetragen wurde: Wenn ich jetzt den Führerschein machen würde, hätte ich es nächstes Jahr mangels Praxis wieder verlernt. Ich solle lieber so lange sparen, bis ich mir alles zugleich leisten könnte, um direkt im Fluss zu bleiben.

Daher meine Frage: Klingt mein Plan sinnvoll? Habt ihr direkt nach dem Führerschein ein Möp zur Verfügung gehabt? Falls nein, habt ihr es irgendwie "verlernt"? Aus meiner Autofahr(nicht)erfahrung weiß ich, dass ich, die ich meinen Schein auch erst vor ein paar Jahren gemacht habe und dann bis auf 2-3 Touren im mütterlichen Auto bevor es auseinanderfiel GAR keine Fahrpraxis hatte, jetzt erstmal etwas herumeiere wenn ich in ein Auto steige, sich das Routinegefühl für die Fahrzeugführung aber doch wieder recht schnell einstellt. Außerdem: ich würde, wenn es wirklich so schlimm kommen sollte, dann auch durchaus nochmal in zwei, drei Praxisfahrstunden investieren.

Spräche aus eurer Sicht und Erfahrung noch etwas gegen die Aufteilung von Führerschein dieses Jahr, Fahren nächstes?

Zusatzverwunderung meinerseits: Mir wurde von der "Kauf dir doch lieber ein Auto"-Fraktion empfohlen, dass ich nur dann ein Möp kaufen sollte, wenn ich jemanden hätte, der sich mit der ganzen Technik auskennt. Ich denke eher nicht, dass jeder Möpbesitzer da so firm ist - ich bin bereit und auch interessiert daran, mich da weiterzubilden, aber zum richtigen Auskennen dauerts ja ne Weile. Ist das wirklich so nötig?

Viele Grüße!
Sarah

Schnute

Ich war's nicht

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2

Dienstag, 26. April 2011, 20:34

Hallo :)

Zunächst werd ich mal zur Fahrschule hin, mich beraten lassen (Kostenvoranschlag) und, sofern nicht noch versteckte Kosten auftauchen (ich habe mit ca. 1000€ insgesamt gerechnet) in den nächsten Monaten mit dem Schein anfangen.
Danach würde ich wieder sparen und mir zur nächsten Saison Kleidung und ein (gebrauchtes, nicht zu teures) Möp kaufen.


Rechne für den Schein mehr ein. Manchen reichen die 1.000 €, manche brauchen 1.500 €. Das kommt auf das Preisgefüge bei euch in der Gegend an. Und wieviele Fahrstunden du, neben den Pflichtstunden, brauchst, kann dir niemand vorher sagen.

Zu den Fahrstunden brauchst du Helm, Kleidung, Stiefel und Handschuhe. Einiges kann man sich ggf. in der Fahrschule ausleihen, aber da muss man Glück haben, dass die passenden Größen da sind. Und in der Prüfung sind neben dem Helm auch noch Handschuhe und hohe Schuhe Pflicht.
Wenn die Fahrschule keine passenden Leih-Klamotten und -Helm hat, dann muss du da auch noch investieren. Noch mal Kosten oben drauf.

Gegen die Trennung Schein jetzt, Maschine später hätte ich persönlich was gehabt, weil wenn ich den Schein habe will ich auch weiter fahren. Praktisch gesehen ist es aber keine Pflicht und du kannst es so handhaben. Nur, da du dann keine Praxis hast, musst du es langsam wieder angehen. Ein Sicherheitstraining kann dann wertvolle Dienste leisten (ab 80 € aufwärts für ein gutes).

Ich selber hatte meine Möp schon 9 Monate vor dem Schein dafür. ^^

Von Möp schrauben / kontrollieren hatte ich auch keine Ahnung. Aber viele liebe Leute, die mir die Grundzüge beigebracht haben bzw. durch Learning by doing inkl. gutem Reparaturhandbuch. Und alles, wo ich mich nicht ran traue, darf die Werkstatt machen. Bedenke, dass Wartungsintervalle bei Möps wesentlich kürzer sind, als bei Autos.

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung
Ute
Die Schwierigkeit, mit den meisten Leuten umzugehen, besteht darin, zu ihnen gleichzeitig ehrlich und höflich zu sein.
André Heller

Lille

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3

Dienstag, 26. April 2011, 20:58

Ich denke nicht, daß Du das Fahren verlernst, wenn Du nicht sofort nach der Prüfung mit dem eigenen Möp loslegst, sondern erstmal abwartest.,

Weil.. wenn man den FS hat, kann man noch lange nicht fahren. :grin: Auch als frischgebackener Motorradneuling eiert man ertsmal rum. Wartet man also mit dem eigenen Fahrzeug noch ein Jahr, eiert man halt 12 Monate später rum. :whistling:

Und solltest Du Dir dann ganz arg unsicher sein, kannst Du dann immer noch 2 Fahrstunden "for fun" nehmen und bei Deinem Fahrlehrer ein bißl auffrischen lassen.

Shergar the Raven

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4

Dienstag, 26. April 2011, 21:41

Wenn Du die Knete hast, würde ich den Schein jetzt machen. Was man hat, hat man. Später vielleicht noch ein, zwei Fahrstunden zum Wiedereinstieg und gut is'.
Was man nicht macht, passiert nicht... Mit Hilfe eines guten Psychiaters wirst auch du mich mögen... :grin:

5

Mittwoch, 27. April 2011, 05:45

Meiner Meinung nach spricht da grundsätzlich nichts dagegen, wie schon geschrieben: Was man hat, kann keinem mehr genommen werden, und billiger wird es auch nicht mehr. Aaaaaaber:

... ich würde für den Schein lieber mit einem Polster reingehen. Mit den 1000€ zu rechnen ist u.U. sehr knapp, da es auch mit Talent, Glück, etc zu tun hat. Ich bin mit weniger als 1000€ hingekommen, obwohl ich nie zuvor auf einem Bock gesessen habe, andere haben da schon mehr Erfahrung gehabt und 1500€ bezahlt ... Hängt auch ein bisschen damit zusammen, wo und bei wem du den Schein machst.

... bezüglich der Klamotten brauchst du Glück, denn nicht jede Fahrschule ist Klamottentechnisch sehr gut ausgestattet. Also hier lieber eine "günstige Grundausstattung" mit einrechnen. Aufrüsten kann man immer noch. Vorteil auch: Man lernt direkt die Unterschiede in den Klamotten kennen und ärgert sich nicht. Es bringt meiner Meinung nach nichts, wenn man sich eine 400€-Jacke kauft die gut aussieht, vorne schön lang ist, dann sitzt man auf dem Motorrad und bemerkt: "Hmm, etwas zu lang vorne" - sprich: Am Anfang zahlt man immer irgendwie sein Lehrgeld. Kommt meiner Meinung nach günstiger.

Ob du danach direkt fährst, halte ich nicht für relevant. Wenn man Anfänger ist, muss man sich eh noch ein bisschen ans Fahren gewöhnen. Nur weil man den Schein hat, heisst es ja nicht, dass man nun alles kann und weiss. Im Gegenteil. In meinen Augen fängt das richtige Lernen erst danach an. Wie man es dann angeht, muss jeder selber wissen. Also sprich, ob man sich selbst noch zutraut alleine loszuziehen, lieber ein Fahrsicherheitstraining macht, oder aber mit dem Fahrlehrer nochmal spricht, ein paar "freiwillige Stunden" zu machen.

Ansonsten ist es die richtige Entscheidung! :grin:

Das ist meine Meinung, andere können da anders denken ... !
Und nu?

blahwas

Asphaltschinder

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6

Mittwoch, 27. April 2011, 08:02

Ob Motorradfahren wirklich was für dich ist merkst du wahrscheinlich schon bei den ersten 2 Fahrstunden. Als ich das erste mal selbst am Lenker vom Übungsplatz runter durfte habe ich mich gefühlt wie der König der Welt :1: Da war klar, es gibt kein zurück mehr! Bis dahin brauchst du keine neuen Theoriestunden und auch keine eigenen Klamotten. Es sollte sich eine Fahrschule finden, die dir das ermöglicht.

Kann man bei euch im Winter wirklich nicht fahren? Wohnst du so weit im Süden?

Schrauben muss man nur können, wenn man die Inspektionen selbst machen will, was Geld spart (wenn man's richtig macht ;) ). Ansonsten halt Kettenpflege (oder man fährt ein Motorrad mit Kardan/Riemen), Reifendruck (wichtiger als beim Auto) und putzen (wer's mag).
Das Motorrad-Wiki vergisst nicht.

Mat Draven

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7

Mittwoch, 27. April 2011, 08:55

ich selbst habe den motorrad führerschein direkt mit 18 mit dem autoschein mitgemacht. das spart halt doch etwas geld und ich hatte ihn, obwohl damals schon klar war, dass ein motorrad erstmal würde warten müssen.

dann kam die wartezeit, in der ich gar kein (!) motorrad gefahren bin. dauer: ca 6 jahre (in zahlen: sechs jahre).

und dann sah es finanziell so aus, dass ein motorrad her sollte. netterweise hat mich ein freund mit seiner kiste ne stunde lang fahren lassen. klar wars waklig, kurven waren nicht so der bringer und in die eifel o.ä. wäre ich bestimmt nicht gefahren, sondern es war erstmal nur stadtverkehr und gerade landstrassen.

dann hab ich direkt angefangen, ein motorrad zu suchen, mit besagtem freund zusammen. er ist die maschine zuerst gefahren, dann ich. bei der fahrt muss man halt schauen, ob man sich wohlfühlt, ob man sie gut in kurven lenken kann, sie einem nicht zu gross/klein ist usw. kann man auch teilweise rausfinden, indem man sich einfach draufsetzt. danach haben wir sie uns zusammen noch angeschaut (er hat ahnung davon ich bis dato null). und die ist es dann auch geworden.

da ich den führerschein schon länger als 2 jahre hatte, brauchte ich auch nicht auf drosselung o.ä. achten. daher ist es auch eine maschine mit 750 ccm und 98 ps geworden (hab ich nicht explizit gesucht, es war halt eine).

fazit aus der geschichte: klar ist es möglich mit (auch längerer) pause wieder anzufangen. man muss es nur ruhig angehen, dann klappt es schon. und es hilft, wenn man für die ersten fahrten entweder ein fahrschulgerät nimmt oder die maschine eines freundes, bei der es vllt nicht ganz so schlimm ist, wenn sie doch mal umfällt. mit zum verkauf stehenden maschinen üben ist dann doch nix, dass gibt zuviel ärger wenn doch was passiert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mat Draven« (27. April 2011, 08:57)


Sarah

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8

Mittwoch, 27. April 2011, 10:31

Wow, vielen Dank für eure zahlreichen und informativen Antworten! :)

Gut zu wissen, dass ich dann doch eher mehr als 1000€ zumindest einplanen sollte - von dieser Summe bin ich ausgegangen, da man bei anderen Fahrschulen im Ort insgesamt so auf gut 800-900€ kommt. Die, zu der ich hinwill hat ihre Preise nicht online, daher weiß ich noch nicht, ob es sich auch in diesem Rahmen bewegt. Kleidung kann man dort komplett leihen und von den Bildern anderer Fahrschüler her siehts zumindest so aus als wär auch was in meiner Größe dabei. Aber ihr habt Recht, feststellen wird man das erst vor Ort.

Zitat

Kann man bei euch im Winter wirklich nicht fahren? Wohnst du so weit im Süden?
Nein, das nicht - aber ich bin immer davon ausgegangen, dass man zwischen ca. November und März dann wegen Glätte/Nässe/Ekelwetter doch eher nicht fahren sollte...? Zumindest die Fahrschulen an meinem alten Wohnort haben ab ca. Oktober keine Praxisstunden für A mehr angeboten, daher ging ich davon aus, dass A-Praxis nur bis zum Frühherbst geht.

Was die "Zwangspause" angeht haben mich eure Beiträge sehr beruhigt und ich sehe es eigentlich genau so was das "was man hat"-Dingen angeht. Hachja, dann muss ich jetzt "nur" noch das restliche Geld zusammen bekommen und, wie gesagt, demnächst erstmal zur Fahrschule. Werd auch direkt mal fragen ob "Probestunden" relativ am Anfang möglich sind, danke für die Idee. :)

Viele Grüße,
Sarah

enderep12

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Mittwoch, 27. April 2011, 20:20

Ich hab auch meinen Schein vor (mittlerweile) 1,5 Jahren gemacht und hatte bisher kein Motorrad... Einfach weil ich's mir (Student) nicht leisten kann/konnte.

Bin aber auch der Meinung dass man ihn lieber machen sollte, wenn man die Gelegenheit dazu hat. (Ich hab ihn z.B. auch erst mit 20 gemacht, nicht mit 18 - obwohl ich mit 18 bereits gekonnt hätte. Ärgert mich heute noch ;))
Das mit dem fahren "verlernen" passiert denke ich auch nicht... Vor allem nicht wenn man sich dem bewusst ist dass das halt "etwas" eingerostet ist und man es dann langsamer angehen lässt.

'n Kumpel von mir hat auch (mit 18) seinen Führerschein gemacht und is' dann 2 Jahre lang garnicht gefahren - Er hat sich dann mit 20 (vor 2 Jahren) 'ne offene ZX6R (BJ 2001, 106 PS) geholt und lebt auch noch (hatte auch noch nie n Unfall)... Man muss nur sich (und seine Gashand) unter Kontrolle haben... Dann geht das schon.

Eckes

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10

Mittwoch, 27. April 2011, 20:32

Ich geb auch noch meinen Senf zum Thema erst später fahren dazu:

Ich hab mein Motorrad auch erst fast ein Jahr nach dem Schein gekauft.
Klar ist man erstmal wackeliger unterwegs, aber ich hab mir einfach ein paar Pylonen geschnappt und auf einer abgelegenen Straße nochmal alle Grundfahrübungen geübt.
Danach musst du nur piano an die Sache rangehen und fertig.
Ist genau wie eine längere Zwangspause durch den Winter. Das macht eigentlich jeder Motorradfahrer jedes Jahr durch (zumeist auch die, die das Gegenteil behaupten).

Im Vergleich zum Auto ist Motorradfahren viel intuitiver - man kommt schneller wieder in den Rythmus.

Also viel Glück!
Nowadays people know the price of everything and the value of nothing.

- Oscar Wilde

Mat Draven

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11

Donnerstag, 28. April 2011, 09:16

ich frag mich auch, wieviel ich wirklich "verlernt" habe. nachdem ich jetzt selbst richtig fahre und mich damit beschäfte, merk ich im nachhinein, dass mein fahrlehrer teilweise ne richtige pfeife war. sowas wie blickführung oder so kam nie zur sprache.

fahren gelernt hab ich da glaub ich nicht, sondern nur prüfung gelernt. von daher hab ich eh bei (fast) null angefangen ^^

Sarah

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12

Donnerstag, 28. April 2011, 22:58

Hallo,

euch Dreien auch vielen Dank für die doch sehr aufmunternden Einschätzungen. An die jährliche "Zwangspause" und den damit verbundenen Mangel an Fahrpraxis auch derjenigen mit Motorrad habe ich noch gar nicht gedacht..

Bin gespannt, ob ich Motorradfahren wirklich so viel intuitiver als Autofahren finde - vorstellen dass dem so ist kann ich es mir durchaus, mal schauen, wies "in echt" dann kommt. :)

Viele Grüße,
Sarah //die sich freut, dass sie zur Zeit eh so viel zu tun hat, dass die restliche Spar-zeit bis zum Führerschein vermutlich auch schnell rumgeht (sprich: Ablenken von Motorradfahrungeduld durch Studium, auch eine Motivationsquelle ;))

Mat Draven

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13

Freitag, 29. April 2011, 09:01

wie gross die jährliche zwangspause wirklich ist, bestimmst du und das wetter.

in meinem fall ist das nur das wetter, d.h. so lang es über 5°C ist, fahr ich auch. da drunter wirds mir dann doch zu kalt :P

da ist die zwangspause nicht ganz so lang, diesen winter warens glaub ich knapp 2 monate? und der winter war ja lang und kalt :grin:

Indy J

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14

Sonntag, 5. Juni 2011, 10:11

Hallo

Ich stand vor dem gleichen Problem. Es sah nämlich erst so aus, dass ich nur das Geld für den Führerschein hatte. Bin dann damit angefangen, auch ohne die kurzfristige Aussicht auf ein Motorrad. Gott sei Dank (oder leider) musste ich dann einen längeren USA-Aufenthalt absagen, wodurch wieder ca. 3500 € flüssig wurden. Und dreimal dürft ihr raten, wohin das Geld geflossen ist ;-)
Das lange Warten zwischen Schein und Maschine hätte ich schweren Herzens in Kauf genommen, aber meine Ungeduld steigt jetzt ins Unermessliche endlich Prüfung zu haben und mein Motorrad auch fahren zu dürfen.

Noch ein kleiner Tipp: Ich weiß nicht, wie dicht die Fahrschulbesiedlung bei dir ist, aber bei mir (Rhein-Main-Gebiet) gibt es immer mal wieder Fahrschulen, die Sonderangebote haben. Ich habe z. B. statt 260 € nur 99 € Grundgebühr gezahlt, weil die wegen Fusionierung gerade ein Spezialangebot hatten.

mopedbaer

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15

Sonntag, 5. Juni 2011, 12:10

Ob Motorradfahren wirklich was für dich ist merkst du wahrscheinlich schon bei den ersten 2 Fahrstunden.


Vorsicht, das ist absolut falsch. Die ersten Stunden auf dem Fahrschul-Moped können sehr frustrierend sein und es ist durchaus möglich, dass das richtige Spaßgefühl erst nach der Fahrschule allein auf dem eigenen Moped kommt.

Ansonsten schließe ich mich den anderen Aussagen hier zum geplanten Budget an: 1000 Euro für die komplette Ausbildung inklusive aller Gebühren sind heute ziemlich illusorisch. Das mag es in wenigen Fällen noch in Gebieten mit sehr niedrigen Gebühren und recht kurzer Ausbildungszeit gerade so geben, aber mit 1300 bis 1500 Euro liegst Du schon eher im realistischen Bereich.

Mona-Zippe

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Motorrad: Honda CBF 600 NA

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16

Sonntag, 5. Juni 2011, 14:01

Hallo Sarah,

ich hatte meine maschine schon da stehn, als ich mich bei der fahrschule angemeldet hatte.
aber mein freund hatte ca 15 jahre zwischen schein und eigenem motorrad.
nochmals fahrstunden hatte er nicht genommen, aber er ist auch nicht in der ersten zeit gleich in die großstadt gefahren ;)

den tip mit dem fahrsicherheitstraining solltest du dir unbedingt
merken!!! der bringt dir wesentlich mehr, wie nochmals fahrstunden bei
der fahrschule!

hab vor kurzen selbst ein FST mitgemacht und bin immernoch absolut begeistert!

am möp rumschrauben kann ich auch nicht, bzw trau ich mich es noch nicht, da ich mich bisher noch nicht ausreichend damit befaßt hab.
kettenpflege ist das einzige was ich mach,der rest die werkstatt.


ich wünsch dir viel spaß beim schein und wenn du deine maschine irgendwann hast, dann laß es ruhig angehen und fertig!
LG

17

Sonntag, 5. Juni 2011, 15:23

Machs so früh wies geht.
Wenn man jung is, tut man sich leichter und außerdem wird der Führerschein sicherlich nicht billiger mit der Zeit.

Wenn du dich für Motorräder interessierst, dann wirst du irgendwann auch mal eine fahren wollen.

Selbst wenn du den Schein jetzt machst und erst in 10 Jahren eins kaufst, is das trotzdem schlauer als später machen, find ich.
Musst halt ruhig angehen lassen und wieder einfahren, dann is sowas kein Prob.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bopper« (5. Juni 2011, 15:26)


AoD666

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18

Sonntag, 5. Juni 2011, 17:04

Ich kann nur von meiner eigenen Erfahrung berichten.

Mit (fast) 18 Jahren habe ich meinen Auto- und Motorradführerschein gemacht. Damals wusste ich ganz genau, dass ich mir weder ein Auto noch ein Motorrad kaufen werde. Die Fahrpraxis mit dem Auto war sichergestellt, die mit dem Motorrad überhaupt nicht. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir die gleichen Fragen gestellt, wie du sie heute hast.

Aus mehreren Gründen habe ich mich entschieden, den Motorradführerschein sofort zu machen. Zum einen steigen die Kosten dafür im Laufe der Jahre, und zwar Jahr für Jahr. Es ist nun 8 Jahre her und ich habe damals umgerechnet 500 € für den A-Schein bezahlt, und zwar inklusive Anmeldung bei der Fahrschule, Übungsbögen, Prüfungen, etc. Wenn ich die Kosten für heute sehe, denke ich, dass die Regel weiterhin gilt. Lieber heute als morgen.

Der zweite Grund ist folgender Gedanke: Was ich heute an Geld ausgebe, vermisse ich in ein paar Jahren eh nicht mehr.

Ein dritter Grund ist die Überlegung, dass ich sofort mit einer beliebigen PS-Zahl einsteigen kann, wenn ich mir das Motorrad leisten kann, da die Probezeit nach 2 Jahren wie von selbst verstreicht.

Nicht unerheblich ist der Zeitaufwand für den Führerschein. Als Schüler hatte ich Unmengen von Zeit, als Student weniger und heute als Berufstätiger noch weniger. Ich sehe es an meiner Mutter. Die hat u.a. aus Zeitgründen bis heute keinen Autoführerschein...

Mein erstes Motorrad habe ich mir Jahre später gekauft, als ich in meinen Beruf eingestiegen bin. Die ersten Meter waren komisch, das gebe ich zu. Doch nach wenigen Kilometern fühlte ich mich wieder sicher und reif genug, sicher zu fahren. Bevor ich mir das Motorrad gekauft habe, ließ ich mich auf ein Probefahrten beim Händler ein, um schon mal das richtige Bike ausfindig zu machen. Dann war da der eine oder andere Show-Tag bei Honda, bei dem ich auch in einer Gruppe mitgefahren bin. Aus heutiger Sicht stelle ich für mich fest, es richtig gemacht zu haben.

Meine Empfehlung: Lieber heute als morgen.

nordicbiker

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19

Mittwoch, 8. Juni 2011, 20:00

Nur mal meine eigene Erfahrung:

Mein Führerschein war nachmittags gegen 14 Uhr fertig. Ich bin dann (mit dem Auto) heim, hab mir ne Flasche Wasser aufgefüllt, zur Garage, hab die seit vier Wochen dort geparkte Yamaha MT-03 rausgeholt und war dann erstmal drei Stunden unterwegs! Und hab vor Freude fast in den Helm geschrien! Um keinen Preis der Welt hätte ich bis zur nächsten Saison warten wollen! Ich hatte den Lappen 10 Jahre vor mich hergeschoben, das war lange genug. Und in Anbetracht des investierten Geldes wollte ich dann auch die Belohnung SOFORT!

PS: ich meinte damit natürlich nicht, dass ich 10 Jahre für den Führerschein gebraucht habe, nein, das klappte beim ersten Versuch. Es hat nur so lange gedauert, bis ich mich zur besten Investition meines Lebens durchgerungen hatte! :grin:
nordicbiker.se
Motorradabenteuer in Schweden

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nordicbiker« (8. Juni 2011, 20:02)


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