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[Rahmen, Fahrwerk] Gabelöl wechseln / Gabelfedern

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Lille

Café & Pension

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1

Donnerstag, 22. Juli 2010, 13:26

Gabelöl wechseln / Gabelfedern

Hi,

Frage vorab @Admin/Moderatoren. Wieso gibt es hier eigentlich einen Präfix "Fahrwerk"?

Also....
Ich war letzte Woche bei hh-racetech und der Scheffe meinte, meine Breva hätte vorne zu wenig (keine? 8| ) Dämpfung. Keine schließe ich aus - sondern würde ich nicht sovieldurch die gegend düsen können. Oder?

Öl verloren hat sie keine - das schließe ich aus. Und ob die Dämpfung der Breva generell vielleicht etwas "schwach" vorne ist? Keine Ahnung. ?(

Hab dann mal in den Unterlagen nachgeschaut: Der gabelölwechsel wäre bei 30.000km fälluig gewesen, danach alle 22.500km
Sie hat jetzt 45.000km und immer noch das erste Öl drin.

Also Frage Nummer eins:

Wie wirkt sich altes Öl aus? Lasst Ihr das entsprechend oft wechseln? Merkt man dann den Unterschied? Ggf auch wenn eine andere Viskosität?

Dann gäbe es noch die Option, die Gabelfedern durch progressive von Wilbers zu tauschen (Kostenpunkt 99€).

Frage zwei:
Wie wirken sich progressivefedern im Gegensatz zu den... normalen? nicht progressiven? linearen? Federn aus? Lohnt sich das?

Hinten hab ich der Breva vor zwei Jahren schon ein Wilbers-Fahrwerk verpasst. Es wäre natürlich konsequent, dies vorne entsprechend auch umzurüsten. Wurde mir damals eigentlich schon nahegelegt... :whistling:

Dazu Frage drei:
Kann man Gabelöl / gabelfedern selber tauschen? Oder sollte man das lieber in der Fachwerkstatt machen lassen?
*Lille*

Jimbo88

unregistriert

2

Donnerstag, 22. Juli 2010, 14:02

Hey Lille!

Ist ja witzig das du das gerade auch angehst ^^

Zu Frage 1:
Ich kenn nur Erfahrungsberichte von anderen, die meinen das lohnt sich extrem das Öl zu wechseln! Deutlich besseres Fahrverhalten wieder!

Zu Frage 2:
Nach meinen Quellen lohnt sich das auch, diese progressiven Federn gehen nicht so schnell auf Block und verbessern wohl auch nochmal das Fahrverhalten.

Zu Frage 3:
Kann man! Ich hab da auch schon einige Anleitungen zu gelesen aber mich noch nicht dran gewagt......

Wenn du bock hast können wir das ja zusammen machen! Du hast ja glaub ich auch schon gut Schraubererfahrung oder?

DerMat

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3

Donnerstag, 22. Juli 2010, 14:29

Hey Lille!
Ebenso...

Zu Frage 1:
Ich kenn nur Erfahrungsberichte von anderen, die meinen das lohnt sich extrem das Öl zu wechseln! Deutlich besseres Fahrverhalten wieder!
Hier ist meiner: So richtig bemerkt man das zunächst nicht, Altern des Öles geht ja schleichend. Aber ich wurde extrem auf das Wechseln das Gabelöles aufmerksam, als während einer Notbremsung plötzlich die Gabel "auf Block" ging und mein Hinterrad gefühlte 30cm den Boden verließ. Nachdem es nach geraumer Zeit wieder auf dem Boden aufschlug, habe ich beschlossen, 24h später das Gabelöl zu wechseln. Danach - wieder deutlich besseres Fahrverhalten.

Zu Frage 2:
Nach meinen Quellen lohnt sich das auch, diese progressiven Federn gehen nicht so schnell auf Block und verbessern wohl auch nochmal das Fahrverhalten.
Lohnt sich unbedingt, insbesondere besseres Kurvenverhalten.

Zu Frage 3:
Kann man! Ich hab da auch schon einige Anleitungen zu gelesen aber mich noch nicht dran gewagt......
Ist theoretisch kein Hexenwerk: Wahlweise (äußerst einfache Variante - bei meiner Kawa) Ablasschraube unten je an den Standrohren öffnen, Öl ablassen, schön pumpen, damit auch der Restdreck mit raus kommt (aber Vorsicht - spritzt weit), Tauchrohr-Verschlußschrauben (oben an der oberen Gabelbrücke) öffnen (ggf. muß der Lenker ab - je nach Platzverhältnissen), Hülse, Scheibe und Gabelfeder raus, neues Öl rein, wieder pumpen, diesmal, um alle Luftblasen ´raus zu bekommen, Luftkammer (verbleibende Rohrhöhe ohne Öl) nach Herstellerangabe beachten, Feder, Scheibe, Hülse wieder rein, verschließen - fertig. Experten experimentieren dann noch mit unterschiedlichen Luftkammerhöhen und unterschiedlichen Viskositäten des Gabelöles... 8o
Wenn es keine Ablassschrauben gibt, müssen die Gabelhälften ausgebaut werden, Vorderrad raus, Sättel ab, Klemmschrauben an den Gabelbrücken lockern, Gabelrohr kplt. nach unten rausziehen. Danach sinngemäß das Gleiche wie oben.

Naja - Angaben aus dem Gedächtnis - besser noch mal mit "Wie -mache-ich´s-mir-selbst" vergleichen... Oder aber - ZottelC4 hatte hier mal so eine Anleitung eingestellt... Die umfasste zwar noch Simmerringe der Gabel wechseln, aber das könnt Ihr ja weglassen... ;)


Gruß Matthias
Zwei Finger zum Gruß
.....................................................................

Die größte Gefahr im Leben ist, daß man zu vorsichtig wird.
Alfred Adler

blahwas

Leisereitung

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4

Donnerstag, 22. Juli 2010, 14:36

Simmeringe und Staubkappen würde ich direkt mit wechseln, die werden ohnehin irgendwann undicht und soo wenig Arbeit ist das auch wieder nicht (inkl Altöl-Entsorgung). Kosten zusammen vielleicht 20€?

Jimbo88

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5

Donnerstag, 22. Juli 2010, 14:45

Ich hab an meiner leider keine Ablassschrauben.... aber das Öl müsste sich doch auch absaugen lassen oder?

biboty

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6

Donnerstag, 22. Juli 2010, 15:26

@Lille

Weil ein Motorrad ein Fahrwerk hat....

@Edit
Ach -ich sehe gerade...du meinst wohl keinen und nicht einen... :)

Shergar the Raven

unregistriert

7

Donnerstag, 22. Juli 2010, 15:57

Ich hab an meiner leider keine Ablassschrauben.... aber das Öl müsste sich doch auch absaugen lassen oder?

Könnte gut sein, dass die versenkten Ölablassschrauben von unten eingeschraubt sind.

Jimbo88

unregistriert

8

Donnerstag, 22. Juli 2010, 16:02

Ne das neuerer Modell der GPZ 500 hat leider keine Ablassschrauben mehr, die Alte hatte die noch ....

DerMat

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9

Donnerstag, 22. Juli 2010, 16:33

Ich hab an meiner leider keine Ablassschrauben.... aber das Öl müsste sich doch auch absaugen lassen oder?

KEINE Ablassschrauben sind auch üblich. Von Absaugen würde ich persönlich abraten: Am "Grund" der Gabelrohre sammelt sich doch ganz schöner Schmodder an und die Wahrscheinlichkeit, dass Reste drin bleiben, ist relativ hoch. Das "versaut" einem doch dann das ganze schöne neue Öl wieder... Der Gabelrohr-AUS- und EINBAU ist wirklich keine große Sache...

@ Blahwas: Natürlich hast Du Recht, alles in einem Abwasch und das Material kostet auch nicht die Welt (Dein Preis sollte +/-10% stimmen), aber das Wechseln der Simmerringe ist meiner Meinung nach doch ein Level höher im Schwierigkeitsgrad. Zumal man m.E. dazu auch ein Spezialwerkzeug zum Halten des innenliegenden Sechskantes gehört... Aber - prinzipiell hast Du selbstverständlich Recht...

Editha:

Könnte gut sein, dass die versenkten Ölablassschrauben von unten
eingeschraubt sind.

Näää... DAS sind die Gegenhalteschrauben zum oben erwähnten innenliegenden Sechskant - Lockern hätte Zerlegen der Gabel zur Folge. Die Ablassschrauben (die ich kenne) sind kleine (gerne vergnießgnaddelnde) Kreuzschlitzschrauben, außenliegend an den Standrohren.

Gruß M.
Zwei Finger zum Gruß
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Die größte Gefahr im Leben ist, daß man zu vorsichtig wird.
Alfred Adler

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DerMat« (22. Juli 2010, 16:38)


Lille

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10

Donnerstag, 22. Juli 2010, 16:53

@Edit
Ach -ich sehe gerade...du meinst wohl keinen und nicht einen... :)

Ja.. Meinte ich.. meine Tastatur schluckt manchmal Buchstaben... :S

"Fahrwerk" fehlt irgendwie.. und bei "Antrieb" bin ich mir immer unsicher, ob das vom Motor über Getriebe bis zum Kardan/Riemen/Kette alles umfasst.. :rolleyes:
*Lille*

Lille

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11

Donnerstag, 22. Juli 2010, 19:18

So.. mittlerweile hab ich auch ein WHB für die Breva aufgetrieben.

Also bei mir heißt's auch Gabelholme ausbauen, in einem Schraubstock einspannen (da gibbes dann ne Warnung, man darf das Rohr nicht quetschen), dann alles zerlegen, Öl auskippen, neues Öl einfüllen, wieder zusammenbauen, Holm wieder einbauen.

Uhiuhiuhi.. ich fürchte, da kleife ich... 8|
*Lille*

schokorossi

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12

Donnerstag, 22. Juli 2010, 19:54

Wieso sind progressive Federn besser? Wieso ergibt sich ein "besseres Kurvenverhalten"? Einziger Vorteil: Bei Stinknormalgabeln können sie das Ansprechverhalten verbessern. Aber das macht man lieber durch Beschichten der Gleitrohre oder wenigstens das Polieren der Gabelfedern. Außerdem erschweren progressive Federn zusätzlich noch die Abstimmung der Gabel. Du siehst schon, ich halte wenig von dem Zeugs. Bei mir fliegen seit jeher alle progressiven Federn raus.

Was hat den der "Cheffe von hh" zum Feder-/Dämpfungsverhältnis vorne/hinten gesagt? Was hält er von Deinem Fahrer(innen)gewicht? "Keine Dämpfung" kann nicht sein, sonst wärst Du schon längst in der Böschung gelegen. Hat er Dich ausführlich beraten? Ich habe nicht den Eindruck.

Nichtabstimmbare Federelement sind von Werk aus meist nicht so stark gedämpft, um den Fahrkomfort nicht zu beeinträchtigen.

DieLegende

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13

Donnerstag, 22. Juli 2010, 23:04

Zitat

Wieso sind progressive Federn besser?

Nicht grundsätzlich, aber bei Fahrwerken aus den '80er Jahren ergeben sich durch Umrüstung deutlich spürbare Verbesserungen im Fahrverhalten - unter anderem geht die Gabel z.B. nicht mehr oder nur noch deutlich schwerer auf Block.
Eine generelle Ablehnung kann ich jedenfalls nicht gutheißen.
- Lineare Federn müssen schon sehr hart sein, um für mich akzeptabel zu sein. Könnte auch an meinem Motorradgeschmack liegen.

Servus,

Holger
Vor zehn Jahren: Quidquid agis, prudenter agas, et respice finem!
Heute: Quaestiones ne curamus, sed solvimur.

haensel

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14

Freitag, 23. Juli 2010, 08:05

ich habe beim letzten Reifenwechsel das Gabelöl gleich vom Schrauber mittauschen lassen.
Das Öl habe ich mitgebracht und für die Arbeit hat er 20 Euros genommen.
Ist aber auch kein Drama das selbst zu machen.
Gruß Holger
:motorrad:....linke Hand zum Gruß an alle Biker.

Lille

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15

Freitag, 23. Juli 2010, 08:23

Was hat den der "Cheffe von hh" zum Feder-/Dämpfungsverhältnis vorne/hinten gesagt? Was hält er von Deinem Fahrer(innen)gewicht? "Keine Dämpfung" kann nicht sein, sonst wärst Du schon längst in der Böschung gelegen. Hat er Dich ausführlich beraten? Ich habe nicht den Eindruck.

Nen - beraten hat er mich nicht. War eher in der Art "Bringen Sie das Teil her, wir machen dann mal.." - aber das sind so Aufträge, die ich GAR NCIHT leiden kann! Ich weiß lieber gerne zuvor, worauf ich mich einlasse.

Daher mache ich mich lieber vorher schlau, damit ich weiß, was an Arbeiten nötig ist, was Sinn macht usw.

Ich hab vor zwei Jahren hinten auf ein Wilbersfahrwerk (nach meinen Angaben) fertigen und einbauen lassen. Das ist recht straff und sehr viel härter als das originale der Breva. Und Wilbers selber rät eigentlich dazu, parallel die Gabelfeder auch zu tauschen (okay.. die wollen natürlich zusätzlich noch einen Satz Federn verkaufen).

Und da bin eben nun etwas am handern mit mir.....

Gabelöl tauschen, denke ich, sollte ich wirlich machen (lassen) - weil es wie gesagt 45.000km alt ist und bereits bei 30.000km laut Wartungsplan fällig gewesen wäre.

Da die Gabelholme dann eh zerlegt werden müssen und die Federn raus müssen (laut WHB), würde es sich anbieten, vor dem Wiederzusammenbau die Federn gleich zu tauschen.

Wenn ich denn müsste, ob oder ob nicht....

Das blöde ist echt, daß man nicht vorweg testen kann, wie sich das Fahrverhalten verbessern/verändern wird - oder nicht - wenn man den Tausch vornimmt oder nicht.
*Lille*

Fischi

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16

Freitag, 23. Juli 2010, 08:43

Die meisten mögen progressive Federn weil das Ansprechverhalten der Gabel deutlich feiner wird ohne dabei labberig zu erscheinen weil die unterschiedlichen Federraten das eben zulassen...
Der Vorteil liegt ganz klar beim Bremsen, progressive Federn lassen immer noch etwas Negativ Federweg übrig, das ist neben dem Komfort eigentlich fast der wichtigste Punkt...fest aber doch fein ansprechend.

Aber ich muss auch Schoko rechtgeben, die besser Varinate wäre das Losbrechmoment der Gabel zu minimieren mit Beschichtung der Standrohre und guten Simmerringen, das dann in Kombination mit progressiven Federn und mehr kann man kaum machen....

Andererseits reden wir von einer Breva und nicht von einer GSXR die über den Kringel gejagt wird und extrem hart am Limit gebremst und gefahren wird...
Das Leben ist kein Ponyhof, aber es lebt sich nicht schlecht wenn man in einem wohnt :rolleyes:

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Cleany

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17

Freitag, 23. Juli 2010, 09:39

Andererseits reden wir von einer Breva und nicht von einer GSXR die über den Kringel gejagt wird und extrem hart am Limit gebremst und gefahren wird...


Da kennst du Lille aber schlecht. :grin:

@ Lille
In einer aktuellen Motorradzeitschrift ich glaube entweder Motorrad oder Tourenfahrer steht ein Artikel über die Überarbeitung von einem Fahrwerk einer Transalp. Wenn mich nicht alles täuscht, war das die von dir genannte Firma. Die wurden darin sehr gelobt. Falls du Interesse hast, schaue ich nochmal nach wo genau der Artikel steht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cleany« (23. Juli 2010, 09:44)


schokorossi

unregistriert

18

Freitag, 23. Juli 2010, 11:07

Ich möchte keinesfalls die progressiven Federn in Bausch und Bogen verdammen. Aber:

Wodurch erreichen progressive Federn, daß die Gabel besser anspricht? Durch eine geringere Federrate für den entscheidenden Federbereich! Also kommt auch mehr Bewegung in die Vorderhand - ich MAG das nicht. Vor allem gerade weil beim japanischen Motorrad die Federn sowieso auf der weichen Seite sind. Oder waren, denn die aktuellen Sportler sind inzwischen absolut perfekt gefedert. Mit einer neuen Generation von hochwertigen, superkurzen(!) Gabelfedern.

Daß es vielleicht Sinn macht, manchem Youngtimer mit progressiven Federn auf die Sprünge (kicher) zu helfen und v.a. dem letzten Zentimeter Federweg mehr Reserven zu verleihen, mag ja angehen. Allerdings würde ICH auch da immer zuerst versuchen, mit anderem Mitteln wie Ölfüllstand (Luftpolster) oder eben mit passenderen linearen Federn eine Verbesserung zu erreichen.

Fazit: Mit progressiven Federn erreicht man mehr Fahrkomfort und gleichzeitig u.U. eine letzte Reserve vorm Durchschlagen. Für die Rennstrecke kann ich letzteres zwar brauchen, das andere aber gar nicht.


Lille, geh´ zu einem erfahrenen Schrauber - oder eben zum hh - laß´ Dich beraten und Dir eine passende Gabeleinstellung verpassen. Ich vertraue da auch auf meinen Meister, weil ich einfach keine Lust und Zeit habe, die Gabel fünf oder sechs Mal zu öffenen. Außerdem mischt er aus vorhandenen Gabelölen unterschiedlicher Viskosität, wenn es sein muß. Er stimmt die Dämpfung ab und kann durch Tausch des ein oder anderen Kleinteils vielleicht schon eine Menge erreichen.


Ob die Gabelfedern zu weich sind, muß erst noch festgestellt werden. Ich würde nicht ins Blaue rein Wilbersfedern kaufen - sowas kostet zwar weniger als ein Federbein, aber mit dem Öl auch immerhin mehr als hundert Euro. Und sprach der "Cheffe von hh" nicht ausschließlich von der Dämpfung? Und nicht von der Federhärte?
Ein guter Fahrwerkler kann das erkennen, und er sagt Dir auch, ob Dein Federbein vielleicht zu hart geworden ist?

Wenn Du selbst einmal wenigstens die Federwege (positiv, negativ) messen willst, halte Dich an die schon bekannte Internetseite und gib mal Deine Werte durch.

Fischi

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19

Freitag, 23. Juli 2010, 13:20

Wo der Schoko recht hat...da hat er recht ;)

Der böse und verbohrte BMW Fahrer sagt dazu allerdings das es im Endeffekt nur eine Schwingengabellösung sein kann die wirklich Erfolg verspricht :cool: ....muss ja nicht gleich ein Telelever sein oder eine hochkomplizierte Bimota Achschenkellenkung über eine Schwinge...Tatsache ist es aber das man nur so Komfort mit Sicherheit verbinden kann fast ohne Abstriche....denn die liegen dabei leider im Gewicht...
Das Leben ist kein Ponyhof, aber es lebt sich nicht schlecht wenn man in einem wohnt :rolleyes:

:mo24: Forumtreffen 2006 bis 2018 :route88:

20

Samstag, 24. Juli 2010, 13:35

Hallo Lille,

ich habe bei meiner Monster die Gabelfedern zusammen mit dem Federbein wechseln lassen. Bis jetzt bin sehr zufrieden damit.

Ich denke es ist wichtig das beim Wechsel des Federbeins die Gabel auch neu eingestellt wird, egal ob die Gabelfedern gewechselt werden oder nicht. Das neue Federbein ändert fast immer die Geometrie des Motorrads. Also falls das beim Wechsel des Federbeins nicht gemacht wurde, wäre das das Erste das ich machen (lassen) würde.

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