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26.06.2012

Gobmeier kritisiert Yamaha und Honda: MotoGP für BMW momentan nicht interessant

Der bayerische Hersteller wird unter den gegebenen Umständen nicht in die MotoGP einsteigen. Das machte Bernhard Gobmeier klar.

Marco Melandri startet für BMW in der Superbike-Weltmeisterschaft - © BMW Motorrad Motorsport
http://www.motorradonline24.de/mo24service/news/media/0409147.jpg

BMW in der MotoGP – diese Kombination scheint trotz der Nutzung der BMW-Motoren durch das Forward Racing Team in weite Ferne gerückt zu sein. BMW Motorrad Motorsport Direktor Bernhard Gobmeier machte in einem Gespräch mit Motosprint klar, dass der Weg, den die MotoGP momentan einschlägt, uninteressant für den bayerischen Hersteller sei. BMW legt den Fokus zur Zeit auf die Superbike-Weltmeisterschaft.

"Es ist ein komplexes Problem. Um es auf den Punkt zu bringen können wir sagen, dass das technische Level in der MotoGP heutzutage extrem hoch ist und die erforderlichen Investitionen, um wettbewerbsfähig zu sein, immens sind", sagte Gobmeier und fügte hinzu: "Wenn sich die Situation nicht ändert, dann wird BMW nicht daran interessiert sein in die MotoGP einzusteigen. Etwas anderes wäre es, wenn sich die Regeln ändern…"

Gobmeier gibt Yamaha und Honda die Schuld am momentanen Dilemma der MotoGP. "Ich behaupte, dass Honda und Yamaha die MotoGP töten. Es ist die Wahrheit. Die Japaner haben eine andere Vorstellung vom Rennsport als wir. Sie können nur daran denken die technische Führung zu übernehmen. Ihr Ziel ist es die Rivalen zu schlagen: wenn dieser Sportkrieg die Show ruiniert, spielt das keine Rolle." BMW hingegen sei laut Gobmeier der Überzeugung, dass der Rennsport viele Punkte erfüllen müsse – die der Show, des Geschäfts und der Möglichkeit die Massen zu unterhalten.

Quelle: adrivo Sportpresse GmbH, Eva Wagner

Tags: MotoGP , Allgemeines , Nachricht