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141

Dienstag, 6. November 2012, 11:35

okay ... das ist genau das Szenario, das ich letztlich auch nicht ausschließen kann ...

ich halte es für eine Abwägungsfrage ...

und habe mich zum Beispiel entschieden, nicht in die Staaten zu fliegen ...

noch frühzeitig nen datenfreien Ausweis/Pass zu holen ...

nur ausgerechnet bei DNA-Missbrauch durch die Strafverfolger ...

da hab ich eben wenig Sorge ...

Hacken ... ist ein anderes Thema ...

und @ Stoppel:

Organklau (mit Mord in Tateinheit) seh ich durchaus als Risiko in Staaten, wo es weniger Rechtsstaat gibt ...

und insofern würde ich perspektivisch ein Hacker-Rest-Risiko mit Beschaffungscharakter nicht ausschließen wollen ...

andererseits glaube ich, dass sich vorerst noch eher eine optische Auswahl behaupten wird ...

Morrison

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142

Dienstag, 6. November 2012, 12:24

Ich lese hier immer DNA Speicherung. Es wird aber doch gar keine DNA gespeichert. Es werden Informationen gespeichert, welche aus der DNA gewonnen werden und nach meinem Kenntnisstand über die Identifizierung hinaus keine weitere Erkenntnis bringen. Beim Fingerabdruck wird ja auch nicht der Finger aserviert, sondern nur der Abdruck und dieser sagt erstmal überhaupt nichts über die Person selbst. Da die Erfassung nicht ohne direkten Kontakt erfolgen kann, sehe ich die Sache recht entspannt. Viel kritischer sind doch Datenbanken in der biometrische Merkmale erfasst werden. Die erlauben eine quasi Rundumüberwachung mittels flächendeckend verteilter Kameras. Ebenso das bereits genannte Beispiel mit den Mautbrücken. Oder die automatische Erfassung des Fingerabdrucks bei Einreise in die USA.
Hinsichtlich seiner Aussagekraft idt der Fingerabdruck letztendlich sehr mit dem genetischen Fingerabdruck vergleichbar. Der Grund wieso am Flughaven der Fingerabdruck erfasst und am Tatort der genetische Fingerabdruck ermittelt wird, liegt einzig und allein an den Unterschieden hinsichtlich der Erfassungsgeschwindigkeit (pro Fingerabdruck) und der Auswertbarkeit und Zuordnungsmöglichkeit von Spuren (pro genetischer Fingerabdruck). Faktisch ist es das Selbe. Die Behörden machen sich bezüglich der Akzeptanz von Massentest halt den Vorteil der neuen Methode zum Nutzen. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass es in der Vergangenheit Massenerfassungen von Fingerabdrücken gegeben hätte.

Die Frage ist natürlich sinnvoll, wieso überhaupt gespeichert wird und wofür die Daten genutzt werden. Coyote hat schon recht wenn er schreibt, irgendjemand interessiert sich immer dafür. Ohne eine behördliche Erfassung der Religionszugehörigkeit hätte es den Holocaust in diesem Umfang wahrscheinlich nicht gegeben. Man kann leider nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass der Status quo in unserem Rechststaat dauerhaft erhalten bleibt.

LG
Thilo

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143

Dienstag, 6. November 2012, 12:46

Die Frage ist natürlich sinnvoll, wieso überhaupt gespeichert wird und wofür die Daten genutzt werden. Coyote hat schon recht wenn er schreibt, irgendjemand interessiert sich immer dafür. Ohne eine behördliche Erfassung der Religionszugehörigkeit hätte es den Holocaust in diesem Umfang wahrscheinlich nicht gegeben. Man kann leider nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass der Status quo in unserem Rechststaat dauerhaft erhalten bleibt.


In der Sache Datenschutz gehe ich ja konform. Die Frage in mir ist immer noch, ob ich das ganze nur aus dem Bauch heraus ablehne, ob ich mich gegen die Anfänge wehren will oder ob es ein konkretes Missbrauchspotential dieser Daten gibt. Hätte es in der 30ern und 40ern diese Möglichkeit gegeben, hätte man nicht lange gefragt. Es wäre Gesetz gewesen.

Versteht mich bitte richtig. Wenn mich jemand fragt, was ich von diesem genetischem Fingerabdruck halte, möchte ich schon Gründe nennen können, warum ich ihn ablehne.

Edith: Im Moment stört mich mehr, dass ich beim Anmelden eines KFZs einen Datensatz bei einer Behörde erstellen lasse mit meinem Namen, Adresse Geburtsdatum und auch noch Bankdaten. Bei uns kann man nur noch mit Einzugsermächtigung ein KFZ anmelden. Hier habe ich eine konkrete Gefährdung für einen Missbrauch.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stoppel« (6. November 2012, 12:50)


toms

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144

Dienstag, 6. November 2012, 13:07

Es wird aber doch gar keine DNA gespeichert. Es werden Informationen gespeichert, welche aus der DNA gewonnen werden und nach meinem Kenntnisstand über die Identifizierung hinaus keine weitere Erkenntnis bringen.
Kannst Du das garantieren? Auch für alle Zukunft?
Oder wird Väterchen Staat - natürlich nur zum Wohle seiner Untertanen - plötzlich doch irgendwann auf weitere Risikofaktoren prüfen um dann - natürlich nur mit besten Absichten - Vorsorgeuntersuchungen gegen Krebs, Alzheimer zielgenau bei den Risikogruppen durchzuführen?
Schließlich geht es bei den Sozialleistungen um Abermilliarden...
MfG
Thomas

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145

Dienstag, 6. November 2012, 15:13

Edith: Im Moment stört mich mehr, dass ich beim Anmelden eines KFZs einen Datensatz bei einer Behörde erstellen lasse mit meinem Namen, Adresse Geburtsdatum und auch noch Bankdaten. Bei uns kann man nur noch mit Einzugsermächtigung ein KFZ anmelden. Hier habe ich eine konkrete Gefährdung für einen Missbrauch.

Du kannst die Einzugsermächtigung sofort wieder widerrufen. Ansonsten wurde es deshalb eingeführt, weil zu oft die Steuern geprellt wurden. Finde ich auch nicht prickelnd, scheint aber rechtens. Name, Geburtstag und Adresse gehören zur Identifikation des Halters, also rechtlich Verantwortlichen.
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146

Dienstag, 6. November 2012, 15:26

@toms: Nein, natürlich kann ich das nicht garantieren. Ich kann nur vertrauen oder nicht vertrauen. Es muss jeder selbst wissen wie weit er Daten von sich preisgibt. Ich werde aus diesem Grund auch nicht in die USA einreisen, solange es sich vermeiden lässt. Letztendlich ist das was mit dem genetischen Fingerabdruck an Unfug getrieben werden kann wesentlich weniger bedeutend als das was mit den Daten die ich gerade hier und andereswo im Netz verbreite an Unfug getrieben werden kann. Meine DNA enthält Information über Eigenschaften meines Körpers, dort geht es um meine Person, um meine Persönlichkeit. Das hat für mich deutlich mehr Gewicht.

LG
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147

Dienstag, 6. November 2012, 16:46

Deine letzten beiden Sätze enthalten genau meine überzeugung Thilo.
Coy, natürlich kann ich meine Einzugermächtigung widerrufen. Der Datensatz ist aber erstmal abgelegt. Ob er dann in dem Punkt korrigiert wird? Die Argumentation des Staates ist mir geläufig. Und wir nehmen es in dem Punkt hin. Bei der DNA, wo keiner weiss, was man damit soll, gibt es immensen Widerstand. Das kommt mir ein bisserl vor wie nach vorne verteidigen, ohne zu merken, wie hinterrücks die Brieftasche aus der Hose gezofen wird. Oder für die Antivorratsspeicherungsdemo noch schnell bei Amazon ein "Dagegen" Shirt mit der Visakarte bestellen...
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148

Dienstag, 6. November 2012, 16:48

Wenn jemand von meinem Konto abbucht, dann merke ich das am Kontoauszug.
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149

Dienstag, 6. November 2012, 16:52

Genau.
UND es geht dabei nur um Geld! Und Adresse, Bankverbindung usw ändern sich auch. Meine DNA NIE!
Und bloss, weil ich nicht weiss, was damit ggfs für Unfug getrieben werden könnte das toll finden... Nee, eher nicht!

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