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DaronMalakian

unregistriert

21

Freitag, 14. September 2007, 17:58

ich wohne in der schweiz und wohne grade an hügel und bergen * jippi* bald bekomm ich mein bike :durchgeknallt:

Dönermitscharf

Mo24-Hobbyist

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22

Freitag, 14. September 2007, 20:02

Ich bin der Threadstarter von den Thread, der weiter vorne verlinkt wurde. Ich bin damit auch nicht ganz schlau geworden und habe mir schliesslich "die obere Hällfte blabla" geholt und bin sehr viel weiter gekommen!
Seitdem ist meine Vorgehensweise folgt:
Angenommen, du beschleunigst und du bist kurz vor dem Punkt an dem du schalten willst. Dann setzt du ganz kurz BEVOR (ca. 0,5-1 Sek.) du schalten willst, schon mal den Schalthebel unter Vorspannung indem du den Schathebel leicht hochdrückst. Keine Sorge, solange Zug auf der Kette ist, kommst du mit dem Fuss nicht weit, der Hebel ist quasi blockiert, da die Zahnräder unter Last stehen und noch kein Gang reingeht, und krachen tut da auch nichts.
So, der Zeitpunkt ist gekommen wo der Gang endgültig rein muss, und diesen Zeitpunkt bestimmt jetzt nicht mehr der Fuss am Schalthebel, sondern die Kupplung und das gleichzeitge Gaswegnehmen.
Also, Kupplung ziehen, GLEICHZEITG Gas GANZ weg für einen Sekundenbrchteil. Jetzt bewegt sich auf einmal der Schalthebel, den dein Fuss bereits vorgedrückt hat und der Gang flutscht fast geräuschlos ohne das sonst übliche "KLACK" sehr leicht rein!!
Dann sofort wieder einkuppeln! Nicht fatzen lassen, aber schnell und bestimmt wieder einkuppeln bevor (wichtig!) deine Drehzahl wieder abfällt! Denn wenn die wieder auf Leerlaufdrehzahl ist, hat der Schatvorgang zu lange gedauert und du muss die Drehzahl erst wieder aus dem Keller "hochziehen", und dann kann es ruckeln. Insgesamt darf der Schaltvorgang vom ersten Schalthebel-unter-Vorspannung -setzen bis zum Wiedereinkuppeln mit dem anderen Gang nicht länger als 2 Sekunden dauern.

Wenn du so schaltest, dann bist du bereits kurz vor dem Schalten ohne Kuppeln (was B. Spiegel in seinem Buch als sehr getriebeSCHONEND beschreibt): Beschleunigen, Schalthebel unter Vorspannung, Kupplung nicht anrühren, aber Gas für nen Sekundenbruchteil weg=>voilá, Gang rutscht sehr leicht und geräuschlos rein, und dann wieder sanft Gasgeben. Dauert insgesamt nicht länger wie 0,5-1 Sekunde.

Seitdem ich so schalte (je nach Lust und Laune mit oder ohne Kupplung), wurden meine Schaltvorgänge zwar nicht perfekt, aber sehr,sehr viel weicher und geschmeidiger. Zugegeben, es kostet Überwindung (Angst vorm heftigen Getriebekrachen), am Schalthebelso rumzudrücken ohne die Kupplung gezogen zu haben, aber es klappt tatsächlich, ist meist fast geräuschlos und schadet in keinstr Weise.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dönermitscharf« (14. September 2007, 20:10)


Dönermitscharf

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23

Freitag, 14. September 2007, 20:42

Um ein Gefühl für alles zu bekommen, hilft es auch sich mal die Mitfahr-Videos von www.bikecam.ch reinzuziehen (nein, kein Youtube-MöchtegernGhostrider-Halsbrecher-Heizer-Müll!).
Dort sieht man deutlich wie ordentliches Schalten und Kurvenfahren aussieht. Mein Tip: Filme "Trailer" und "Reverse" unter "Diverses". Und nebenbei kann man besonders bei "Reverse" einen Hammersound erleben. Macht echt Laune.

DiDi1965

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24

Freitag, 14. September 2007, 22:00

@dönermitscharf
...bin das Buch auch gerade am durcharbeiten, der Autor geht sogar soweit das man während des Auskuppelns die Gänge wechseln soll.

Schalten ohne Kupplung ist ja auch so ein beliebtes Thema, nur schreibt keiner das das nur unter Last in Ordnung geht :smirk: .

....der besagte Fred "...das Gas zu halten" hat mich übrigens als Anfänger auch total verwirrt, ich habe mir dann einfach das Buch gekauft und probiere eins nach dem anderen aus, inkl. Spicker :grin: auf dem Tank.

Den Fehlerzähler hätte ich gerne, find aber keinen X( .

Hat schon jemand das Drehzahlanpassen in den Gängen 1-6 bei 50 km/h, Rauf-und Runter ausprobiert? Vom 2ten in den ersten hab ich einmal probiert und es dann mit Rücksicht auf meine kleine gelassen.

LG DiDi
Mit nem Hamburger Gruß der DiDi....WIR können alles, vor allem Gerade :grin:

FZ 6 Fazer 2007, mein "Spielzeug":P

Dönermitscharf

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25

Freitag, 14. September 2007, 22:18

Richtig Didi, wie ich schon beschrieben habe zuerst Schalthebel drücken (und gedrückt halten), und dann erst kuppeln. Also gerade umgekehrt wie ich es noch in der Fahrschule gelernt hatte

Und die eine Übung (50km/h konstant, dabei vom 1. in den 6. rauf und runter schalten und dabei jedesmal einkuppeln zum Drehzahlanpassen üben) würde ich jetzt aber nicht weiterempfehlen ...

Fehlerzähler? Gibts doch für 9,95 in schwarz und 12,95 in Chrom! :grin::grin:

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Der Töff

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26

Freitag, 14. September 2007, 22:21

RE: Ich fahre und fahre und lernen...nichts?

Hallo:...

Ganz ehrlich:

Ich habe dieses viel gerühmte Buch seit Jahren...habe den ersten Teil mehr oder wenig ..fahrig überlesen, das hat mich nicht interessiert...und die wirklich
"praktischen" Tipps können für mich nicht so wichtig gewesen sein...ich erinnere mich nicht daran!

Ich glaube, ich habe es seinerzeit als "Fehlkauf" ad acta gelegt!

Ich begreife aber auch dieses "Tot - theoretisieren" eines so simplen Vorgangs nicht, das sind doch Dinge, die man mit dem ersten "Möpp" spielerisch "übt" und im wahrsten Sinne des Wortes "erfährt"...! Von alleine.

"Bei Nässe, aus hoher Geschwindigkeit, in Schräglage, eine Art Notbremsung durchzuführen"...mag ja noch irgendwie Diskussion würdig zu sein...aber ein relativ "normaler" Schaltvorgang...egal rauf/runter...oder mit/ohne Kupplung...
mit Last/ohne Last,...lieber Gott, das lernt/fühlt/spürt man doch...selbst..schnell!

Der Töff.
*Flott mit Schrott!*

DiDi1965

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27

Freitag, 14. September 2007, 22:27

@töff

...mein FL würde zu Dir sagen: Du bist ein Bauchmensch...und zu mir: Du bist ein Kopfmensch...ich weiss das mag manchmal verkehrt sein, aber Menschen sind nun mal verschieden...ich versuche immer alles optimal zu machen....ich weiss das ist/war ungesund...

LG DiDi
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FZ 6 Fazer 2007, mein "Spielzeug":P

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Dönermitscharf

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28

Freitag, 14. September 2007, 22:29

Da muss ich Töff teilweise Recht geben, da ist schon sehr vieles bis ins Allerkleinste tot theorisiert und man meint teilweise gar nicht mehr in einem Motorradbuch zu lesen (einer der vielen Höhepunkte wäre z. B. S.216 "Mesokosmos";), aber trotzdem sind wertvolle Infos drin, nur muss man die sich eben rauspicken. Aber das gibt selbst der Autor zu, daß es weit über das Motorradfahren hinaus geht.

Didi, das hast du sehr gut formuliert in deinem letzten Post, und ich würde mich auch eher zu den Kopfmenschen zählen.

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DiDi1965

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29

Freitag, 14. September 2007, 22:40

...ich denke man mag das Buch oder man hasst es :) , ich habe auch erstmal die für mich wichtigen Dinge herausgelesen und der Rest folgt wenn Schnee liegt :grin: , nein ich persönlich finde auch die schwierigen Teile lesenswert, auch wenn sie weit über das Motorrad fahren hinausgehen, aber das ist jetzt schon wieder o.T.

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Eldariel

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30

Samstag, 15. September 2007, 11:51

Danke für die Tipps, aber ich glaube viel anders mach ich es auch nicht. Ehrlich gesagt merk ich auch gar nicht wie genau ich das mache, aber ich grübel mal ne bisschen:
Meistens Gas kurz zu, Kupplung ziehen, Gang hoch(passiert meistens zeitgleich oder so gut wie;das der Punkt wo ich es aus Gefühl amche und mich nicht richtig entsinnen kann), einkuppeln, Gas. Was mich nur etwas beunruhigt hat waren die Lastwechsel dabei. Gerade wenn man am Beschleunigen ist und das sind nur 34 PS. In zwei Jahren werden es vorraussichtlich ein paar mehr sein.

Hab mir auch gerade meine Reifen angeschaut, man sieht schon arg das ich sie nie ganz ausfahre. Also jeweils ein knapper Zentimeter am Reifenrand ist kaum angefahren. Nicht mal die Stoppeln sind ab :O
Btw. hab die guten alten BT45 drauf, die machen schon einiges mit, nur mein Kopf noch nicht.:P
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31

Samstag, 15. September 2007, 12:29

Zitat

Original von Eldariel
Hab mir auch gerade meine Reifen angeschaut, man sieht schon arg das ich sie nie ganz ausfahre. Also jeweils ein knapper Zentimeter am Reifenrand ist kaum angefahren. Nicht mal die Stoppeln sind ab :O
Btw. hab die guten alten BT45 drauf, die machen schon einiges mit, nur mein Kopf noch nicht.:P


Genauso sehen meine neuen BT45 nach 2200km Fahrpraxis auch aus. Da bist du nicht der einzige. Und jetzt verrate ich mal lieber nicht, wie die Reifen mit nur 1000km Fahrpraxis aussahen :O

So, also merke ich daß ich bereits in diesen 1200km wohl Fortschritte gemacht habe, weil ich meinen Angststreifen immerhin fast verdoppelte. Ich fahre jetzt einfach bis 4000km Fahrpraxis und schaue dann noch nochmal nach ob die Stoppeln jetzt weg sind. Nicht zuviel auf einmal wollen, denn Rom wurde auch nicht an einem Tag blablabla....kennst ja die Sprüche :grin:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dönermitscharf« (15. September 2007, 12:31)


Eldariel

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32

Samstag, 15. September 2007, 12:52

Hehe.
Wenn das hie rnicht so verdammt schwer wäre, ne passende Strecke zu finden. Ich brüte seit Tagen über der Karte und hab auch schon einige Ideen "erfahren", aber fast nur Murks dabei. Blöder Norden ;(
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33

Samstag, 15. September 2007, 16:39

....warum fährst du nicht erst mal Kreise und Achten um ein Gefühl für dein Bike und Schräglage zu bekommen....wie in der Fahrstunde :grin: .

Und mein Angststreifen geht mir am A...h vorbei :D ....meine Stoppeln sind aber weg 8) .

Gruß DiDi
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34

Sonntag, 16. September 2007, 16:21

Noch etwas:
Ist bei <10°C eigentlich überhaupt halb wegs fahrbar? Wintereifen gibt es nicht und kann mir nicht vorstellen das man die wirklich warm bekommt.
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Sonntag, 16. September 2007, 21:01

Zitat

Original von Eldariel
Noch etwas:
Ist bei <10°C eigentlich überhaupt halb wegs fahrbar? Wintereifen gibt es nicht und kann mir nicht vorstellen das man die wirklich warm bekommt.


Ich bin schon bei temperaturen um die 0°C unterwegs gewesen, durch Berge durch. Waren allerdings nie Spaßfahrten sondern um von A nach B zu kommen. Ich bin Anfangs vorsichtiger, weniger Schräglage, weniger stark beschleunigen. Wenn ich das Gefühl habe, dass die Reifen besser haften, fahre ich etwas normaler. Allerdings gehe ich mit der Schräglage nie so tief, wie ich es im Sommer machen würde. Es geht aber auf jeden Fall, solange die Straßen trocken sind und du im Hinterkopf hast, dass du die Reifen nicht unbedingt ans Maximum fahren solltest.

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