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Valentino_Rossi_46

Mo24-Inventar

  • »Valentino_Rossi_46« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 22. Juni 2008, 21:22

Warum zieht sich das Feld so schnell auseinander?

Die Rennen in der MotoGP sind immer noch viel spannender als jede Autorennserie, aber im Vergleich zur 125er, 250er und Superbike zum Ende hin eher langweilig.
Zu selten gibt es wie früher den Kampf um den Sieg bis zur Ziellinie.

Die Saison 2006 war so ziemlich das geilste/spannendste was ich in meinem ganzen Leben in allen Sportarten dieser Welt gesehen habe, ein Krimi nach den anderen in den Rennen und auch in der Punktetabelle. Doch seit der Umstellung auf die 800er zieht es sich meiner Meinung nach zu schnell auseinander, es gibt immer wieder schöne Zweikämpfe, aber der Kampf um den Sieg bleibt aus.

Woran liegt das?

Traktionskontrolle? Liegt es an der Elektronik die immer mehr zunimmt? duc996er, falls du das liest, glaubst du es liegt an der TK und gäbe es eine Möglichkeit die TK zu vermindern? Also eine richtige Beschränkung wie viel sie maximal arbeiten darf? Ganz rausnehmen sollte man sie mM nach nicht.
In der SBK wird doch auch mit TK gefahren oder?

Zu wenig Fahrer Deswegen glaube ich das es auch am zu kleinen Fahrerfeld liegt... Wenn mehr Fahrer da wären wären auch die Lücken zwischen den Fahrern nicht so groß. Da muss dringend nachgeholfen werden, ich hoffe wir sehen nächstes Jahr wieder mehr als 20 Fahrer.

Benzinlimit Vielleicht liegts auch daran, das manche Hersteller einfach Benzin sparen müssen? sieht man bei Dani Pedrosa immer sehr schön, am Ende hat er keine Chance mehr. die SBK verbrauchen sogar fast das doppelte ! Warum also diese sinnlose Regelung? So viel schneller wären die Motoräder auch nicht wenn es keine Begrenzung gibt.

An was könnte es sonst noch liegen? Sagt mal eure Meinung, mögliche Maßnahmen die Ergriffen werden könnten.

Mick

The Boss

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2

Sonntag, 22. Juni 2008, 21:47

RE: Warum zieht sich das Feld so schnell auseinander?

Frag lieber nicht Duc, denn der lag mit seinen letzten Prognosen ziemlich daneben. Er behauptete z.B., dass Rossis Zeit vorbei wäre und das der Reifenwechsel eine Dummheit war, dass Melandri nach seinem 5. Platz in China seine Probleme überwunden hätte und das Neukirchner niemals ein Siegfahrer werden würde. Nur einige Beispiele, bei denen gerade das Gegenteil eingetreten ist. Dennoch mag ich Duc. Übrigens hat er sich seitdem nie mehr hier gemeldet.

Zurück zu deiner Frage: Im Moment beherrschen vier Ausnahmekönner mit Ausnahmematerial das Geschehen: Rossi, Stoner, Pedrosa, Lorenzo. Man hat es auch heute gesehen: Die drei Erstgenannten hauen sofort ab und Lorenzo überholt Fahrer wie Hayden und Vermeulen, als stünden die still. An diese Vier kommt im Moment keiner ran, und das wird sich so schnell nicht ändern. Nach diesen Vieren kommt ein alter Mann wie Edwards, ein Aufsteiger wie Dovizioso und ein Ex-Weltmeister, der sich keinen Rat mehr weiß.

Four-Stroke

Mo24-Bewohner

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3

Sonntag, 22. Juni 2008, 21:59

jedenfalls sollte man sich was einfallen lassen - die moto-gp rennen sind nur noch stinklangweilig :sleep:

unter "zweikampf" verstehe ich auch etwas anderes als dass der abstand zwischen rossi und pedrosa mal 3 sek. und dann doch wieder 2 sek. beträgt :sleep:

auch finde ich positionskämpfe um rang 11 nicht wirklich prickelnd :sleep:
EINTOPF schmeckt nicht - aber fährt sich LECKER :grin:

Mick

The Boss

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4

Sonntag, 22. Juni 2008, 22:05

@Four

ehe du hier mit :sleep: rummachst, empfehle ich dir ein anderes Hobby. Was willst du denn ändern? Den Vier verbieten, besser zu sein als die anderen?. Oder Pedrosa befehlen, an Rossi dran zu bleiben und ihn gefälligst nicht dreimal zu überholen, sondern zehnmal?

Rennen sind kein Wunschkonzert. Die Fahrer fahren für Punkte, für Prämien, für Titel, für Vertragsverlängerungen. Nicht, damit wir vor Freude jedesmal vom Sessel hüpfen. Es gibt auch viele langweilige Fußballspiele. Dafür kann man doch auch nicht jedes Mal die Regeln ändern, um das Spiel attraktiver zu machen. Das haben übrigens einige Macher in ihren Sportarten versucht und sind dabei kläglich gescheitert.

Das beste Beispiel ist die Formel 1. Die kann ihre Regeln anpassen und ändern wie sie will, die Rennen werden deshalb nicht attraktiver.

Valentino_Rossi_46

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5

Sonntag, 22. Juni 2008, 22:49

also als langweilig würde ich die Rennen niemals bezeichnen, es reicht einmal ein DTM oder F1 Rennen anzuschauen und dann mit der MotoGP zu vergleichen, da ist doch noch ein riesiger Unterschied.

Aber ich vermisse trotzdem die gute alte Zeit mit den legendären Duellen zwischen Rossi und Gibernau bis zur Ziellinie^^ so was würde ich gerne mal wieder sehen.

Das mit den 4 Ausnahmefahrern stimmt schon, aber das gabs schon immer das einige immer vorne sind.

Haben die SBK´s jetzt eigentlich TK?

OJfan

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6

Sonntag, 22. Juni 2008, 23:15

Zitat

Original von Valentino_Rossi_46


Haben die SBK´s jetzt eigentlich TK?



Ja !


Dirk

Josef

Josef

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Motorrad: Yamaha FZS 600

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7

Montag, 23. Juni 2008, 11:08

RE: Warum zieht sich das Feld so schnell auseinander?

Zitat

Original von Mick
Dennoch mag ich Duc. Übrigens hat er sich seitdem nie mehr hier gemeldet.


Kann vielleicht auch daran liegen, dass er durch Stapperts Herzinfarkt momentan etwas mehr zu tun hat als vorher schon.
Von hier aus gute Besserung an Dieter Stappert.

J.
„Look at Haga, on the inside...oh, that´s so fast, that´s so scary; that´s Haga – fast and scary.” (Julian Ryder, Eurosport)

schokorossi

unregistriert

8

Montag, 23. Juni 2008, 11:40

Ich glaube, diese "gute alte Zeit" gibt es nicht. Rossi/ Gibernau war nur eine Saison lang Thema, genauso Hayden/ Rossi. Zu 2-taktenden Zeiten war es eigentlich noch extremer: Ich erinnere mich z.B. an endlos fade Rennen, in denen Mick Doohan alles in Grund und Boden gefahren hat...
So dicht wie heute war das Feld irgendwie lange nicht mehr - jedenfalls kommt es mir so vor.

Tobi The Doctor

Mo24-Kultanhänger

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9

Montag, 23. Juni 2008, 17:45

ich nehme an das hat mit verschidenen dingen zu tun. zb wie schnell die reifen auf temperatur sind und wann sie dementsprechenden grip aufbauen. oder ganz anders, auch wie "aggressiv" jeder einzelne fahrer rangeht, wenn stoner voll anzieht gleich nach start, ist ein vermeulen vielleicht noch "vorsichtig" und muss in schwung kommen.

das sind so dinge, die meiner meinung nach ausschlaggebend sind....

squall*

Mo24-Hobbyist

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10

Dienstag, 24. Juni 2008, 14:12

was mich nervt : formel 1 fans. die wohlen nicht zugeben dass ihre scheiss prototypautorenen zum kotzen sind und ziehen meisst den moto gp nach unten, von wegen möchte gern motorsport und so formel 1 ist für die grossen.
motorrad wm ist um einigees schwieriger und da entscheidet doch meist der fahrer noch, sehe das erste yamaha jahr von rossi oder die kämpfe zwischen Doohan, Schwantz und rainey, ich meine, alonzo ist wohl einer der besten und was macht er im gammel wagen renault ? nichts.
aber mein gott moto gp wird nice so langweilig sein wie formel eins, pedrosa hat ein paar schönen überholmanöver gezeigt, wenn rossi von hinten startet ist es immer schön ihn nach vorne fahren zu sehen, ich mag ihn nicht doch gott er tut dem moto gp nur gutes, lorenzo auch, wenn der fit ist ist es doch noch besser.
momenta gibt es viele kämpfer im feld die niht aufgeben wie capirossi,dovisiozo ( den ich gut haben kann und von dem ich enorm viel halte, denke er ist so gut wie lorenzo ), hayden ...
anscheinend ist in jedem rennen einer etwas besser als die anderen was einen kampf bis in die letzten reunden für den ersten platz verhindert . kommt aber alles noch und wieder denke ich und wenn das fernsehen nicht immer die ersten zeigt sondern auch die kämpfe um die hinteren plätze ist es super !!

NormiSupastar

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11

Dienstag, 24. Juni 2008, 14:43

Die MotoGP leidet ebenso wie die F1 an der zu großen Perfektion. Die Reifen sind perfekt und bauen kaum noch ab, die Fahrer machen durch die (elektronischen) Fahrhilfen deutlich weniger Fehler als früher.

Desweiteren ist es in der MotoGP absolut notwendig das Bike für's Rennen perfekt abzustimmen, da haben Stoner, Rossi, Pedrosa und Lorenzo deutlich die Nase vorn. Während es früher noch möglich war "fehlende PS durch Wahnsinn zu ersetzen" und an seinem Vordermann bis zur letzten Runde dran zu bleiben, klappt dies heute nicht mehr. Auch wenn man jede Runde nur 1-2 Zehntel verliert summiert sich das auf. Das soll keineswegs heißen, dass früher alles besser war. Das ist nunmal die ganz normale Entwicklung einer Prototypenserie...
"Sicher gibt es in der Formel 1 viele Piloten, die meinen, sie hätten Senna schlagen können. Ich kann dazu nur sagen: die Ärmsten haben keine Ahnung, wie weit sie von ihm weg sind."
Gerhard Berger

Dottore46

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12

Dienstag, 24. Juni 2008, 17:47

Zitat

Original von NormiSupastar
Die MotoGP leidet ebenso wie die F1 an der zu großen Perfektion. Die Reifen sind perfekt und bauen kaum noch ab, die Fahrer machen durch die (elektronischen) Fahrhilfen deutlich weniger Fehler als früher.



Genau so sehe ich das Ganze auch !

Mick

The Boss

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Motorrad: Yamaha R6

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13

Dienstag, 24. Juni 2008, 22:55

Zitat

Original von NormiSupastar
Die MotoGP leidet ebenso wie die F1 an der zu großen Perfektion. Die Reifen sind perfekt und bauen kaum noch ab, die Fahrer machen durch die (elektronischen) Fahrhilfen deutlich weniger Fehler als früher.



Das sehe ich anders. Pedrosa hatte in Donington z.B. mit nachlassenden Reifen zu tun, weshlab er Rossi ziehen lassen musste. Rossi hatte im Vorjahr das gleiche Problem. Auch hatte Rossi in Donington kein gutes Setuo gefunden, musste also vieles mit seinem Können wettmachen. Auf der anderen Seite hatte Stoner in dieser Saison gleich mehrere Mal das Problem, dass das Motorrad nicht so beherrschbar war, wie es sein musste, um schnell um die Ecken zu kommen. Und zu den elektronischen Fahrhilfen: Neukirchner hat gesagt, dass sie ihn in vielen Fällen stören und er einige Funktionen abschaltet. Das ist eine Ohrfeige für die Technik. Auch Rossi mag die Hilfen nicht sonderlich. Ich glaube, das mit den Hilfen sehen wir Laien etwas zu unkritisch. Trotz dieser Hilfen muss der Fahrer immer noch den richtigen Zeitpunkt wählen, wann er ans Gas geht, wie weit er es aufdreht, wann er in die Eisen fasst usw. Hinzu kommt, dass elektronische Hilfen den Fahrern niemals werden helfen können, einen Zweikampf zu gewinnen, und das womöglich X-Mal pro Rennen.

Ich bleib bei meiner These. Rossi, Pedrosa, Stoner und Lorenzo sind Ausnahmekönner. Die anderen sind nur Könner. Das macht das Zehntel aus, das denen fehlt, um um den Sieg zu fahren.

duc996r

unregistriert

14

Montag, 14. Juli 2008, 12:31

RE: Warum zieht sich das Feld so schnell auseinander?

Zitat

Original von Mick
Frag lieber nicht Duc, denn der lag mit seinen letzten Prognosen ziemlich daneben. Er behauptete z.B., dass Rossis Zeit vorbei wäre und das der Reifenwechsel eine Dummheit war, dass Melandri nach seinem 5. Platz in China seine Probleme überwunden hätte und das Neukirchner niemals ein Siegfahrer werden würde. Nur einige Beispiele, bei denen gerade das Gegenteil eingetreten ist. Dennoch mag ich Duc. Übrigens hat er sich seitdem nie mehr hier gemeldet.


Hier bin ich wieder. Ich hatte nur kein Internet über 7 Wochen, da ich in mein neues Haus gezogen bin und die Telekom enorme Schwierigkeiten hat alles auf die Reihe zu bekommen.

Ich werde auch über Stapperts Gesundheitszustand hier nichts verlauten lassen, da es meiner Meinung nach seine private Sache und nicht meine Aufgabe ist hierüber etwas zu verbreiten! Aber eines kann ich sagen, das es nicht ganz so schlecht um ihn steht wie manche zu wissen glauben.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, Rossi hätte bei Michelin bleiben sollen. Wer sich erinnert, der weiß das Stoner mittlerweile 3x hintereinander auf den gleichen Reifen wie Rossi gewonnen hat...
Ich habe gehofft, das Melandri seine Krise überwunden hat, kann aber leider auch nicht in die Zukunft sehen.
Das Neukirchner nie ein Siegfahrer werde, habe ich nicht behauptet. Ich habe lediglich gesagt, das er noch nicht soweit ist um in die MotoGP zu wechseln. Ich bleibe dabei, das er erst mal alles in der SBK herbrennen soll, bevor man ihn schon zu den großen Jungs schreibt!

Also immer schön bei den Fakten bleiben!

Wo wir gerade beim Thema sind:

Das übel der großen Abstände liegt m.M. nach am eingeschränkten Spritverbrauch und der hohen Performance der Reifen. Die Reifen machen 50% aus, dieser Faktor ist zu hoch. Und wer Sprit sparen muß, kann nicht volle Brause fahren. Vielleicht sollte man die Reifen beider Hersteller am Saisonanfang festlegen, und für ein Jahr die Entwicklung einfrieren. Oder das jeder Reifenhersteller nur 2-3 verschiede Mischungen das ganze Jahr über einsetzen darf...
Nicht so wie jetzt, wo es bei z.B. Bridgestone 600 verschiedene Mischungen & Konstruktionen gibt...

Vielleicht wäre es auch eine Idee, den Fahrern ab Platz 6 beim letzten Rennen 2-3 Liter mehr Sprit fürs nächste Rennen zu erlauben.

Langsam dünnen sich die potenziellen Titelfavoriten aus, Lorenzo ist weg vom Fenster, Pedrosa hat auch schon einen Nuller, Rossi auch schon eine schlechtes Rennen in Assen. Die Saison ist noch lange, momentan siehts so aus, als wäre Stoner am Drücker. Er wird die nächsten 2 Rennen eine ähnliche Performance unter Beweis stellen. Nix ist spannender als eine Punkte-Aufholjagt. Obwohl die Rennen wirklich spannender sein könnten.
Wir werden sehen.

Mick

The Boss

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15

Montag, 14. Juli 2008, 13:11

RE: Warum zieht sich das Feld so schnell auseinander?

Hallo Duc,

schön wieder von dir zu lesen. In Assen hatte ich mal in eurer Zelt geschaut und auch mal an dich gedacht, obwohl ich dich ja gar nicht kenne. :grin:

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