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sheer good

Mo24-Probefahrer

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1

Sonntag, 12. Juli 2009, 13:06

Rossi fährt auf "Sicherheit"

nein auf sicherheit fährt er natürlich nicht. sicherheit und rennsport passt auch nicht wirklich zusammen. eher würde ich es so ausdrücken wie es alex hofmann neulich gesagt hat "er fährt kalkuliertes risiko".

was bei ihm auffällt ist, dass wesentlich weniger stürzt als (alle) andere(n) motogp-fahrer. da stellt sich mir schon länger die frage warum das so ist. vermutlich gibt es mehrere gründe. ich vermute, er hat ein besonderes gespür dafür, wo das limit ist und kann sich deshalb auch besonders zuverlässig bis an selbiges bewegen, aber nicht darüber hinaus.

oder ist es auch so, dass er generell weniger risiko fährt als andere fahrer (und trotzdem schneller ist als die meisten anderen)? denn was bei ihm auffällt ist, dass er zu beginn von fast jedem rennen das ich die letzten jahre mit ihm gesehen habe, die ersten runden erstmal vorsichtig angehen lässt, und zwar vorsichtiger als die meisten anderen fahrer. oder liegt das daran, dass z.b. ein casey stoner einfach schneller an sein limit gehen kann und dadurch einen ziemlich vorteil gegenüber valentino rossi hat?
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Schmitti

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2

Sonntag, 12. Juli 2009, 13:45

RE: Rossi fährt auf "Sicherheit"

Wenn Du auf Sicherheit fährst, wirst Du überrundet. Das kann es also nicht sein, warum Rossi seltener abfliegt. Er ist aber bekannt dafür, ein perfektes Feeddback zu geben, was ihm gefällt und was nicht. Dazu hat er dann seinen perfekten Techniker Jeremy Burgess, der wiederrum genau weiß, wo er den Schraubenschlüssel (oder besser das Laptop) ansetzen muss. So hat sich Rossi eine Abstimmung erarbeitet, die seinem "ruhigeren" Fahrstil entgegenkommt und trotzdem richtig schnell macht.

Stoner ist eigentlich das genaue Gegenteil. Er geht raus und ist inkl. Boxenausfahrt fast so schnell wie andere in einer fliegenden Runde. Er fliegt aber auch selten ab, was wiedderum daran liegt, dass er eben auch eine perfekte Traktionskontrolle hat. Die Elektronik der Ducati dürfte so ziemlich die beste im Feld sein. Leider kommt nur Stoner damit zurecht. Rossi könnte mit der Ducati auf keinen Fall so schnell sein, wie Stoner. Aber nicht wegen fehlendem Können, sondern wegen komplett anderem Fahrstil.

Inklusive Bildergalerie meiner besuchten Rennen ab 2004 für (kostenlos) registrierte User!

duc996r

unregistriert

3

Sonntag, 12. Juli 2009, 20:19

RE: Rossi fährt auf "Sicherheit"

Zitat

Original von Schmitti
Wenn Du auf Sicherheit fährst, wirst Du überrundet. Das kann es also nicht sein, warum Rossi seltener abfliegt. Er ist aber bekannt dafür, ein perfektes Feeddback zu geben, was ihm gefällt und was nicht. Dazu hat er dann seinen perfekten Techniker Jeremy Burgess, der wiederrum genau weiß, wo er den Schraubenschlüssel (oder besser das Laptop) ansetzen muss. So hat sich Rossi eine Abstimmung erarbeitet, die seinem "ruhigeren" Fahrstil entgegenkommt und trotzdem richtig schnell macht.

Stoner ist eigentlich das genaue Gegenteil. Er geht raus und ist inkl. Boxenausfahrt fast so schnell wie andere in einer fliegenden Runde. Er fliegt aber auch selten ab, was wiedderum daran liegt, dass er eben auch eine perfekte Traktionskontrolle hat. Die Elektronik der Ducati dürfte so ziemlich die beste im Feld sein. Leider kommt nur Stoner damit zurecht. Rossi könnte mit der Ducati auf keinen Fall so schnell sein, wie Stoner. Aber nicht wegen fehlendem Können, sondern wegen komplett anderem Fahrstil.


Schmitti, bitte, woher willst Du das alles wissen? Das ist nichts anderes als Deine subjektive Meinung, die Du Dir selbst zusammengereimt hast.
Yamaha hat beispielsweise die gleiche Elektronik wie Ducati von Magnetti Marelli.
Nur schreibt Ducati eine eigene Software.
Das Stoner in der ersten Kurve schon am Limit fährt, ist schlicht und einfach ein Talent, eine Eigenschaft von íhm. Das hat aber auch wirklich nichts mit einer TC zu tun!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »duc996r« (12. Juli 2009, 20:20)


|xani|

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4

Sonntag, 12. Juli 2009, 20:28

ich denke das valentino mental einfach extrem stark ist, vielleicht sogar der stärkste im feld. unter druck passieren ihm wesentlich weniger fehler als anderen fahrern. dafür braucht er manchmal länger bis er ans limit geht, das sieht man immer sehr schön daran das er am ende oftmals noch aufdreht und die entflohenden fahrer einholt.

casey ist ein extrem guter fahrer, der sofort nach dem start ans limit gehen kann ohne erst großartig rumzuprobieren. dafür ist er meiner meinung nach mental nicht so stark und unter druck passiert da schonmal der ein oder andere fehler.

duc996r

unregistriert

5

Montag, 13. Juli 2009, 12:24

Zitat

Original von |xani|
ich denke das valentino mental einfach extrem stark ist, vielleicht sogar der stärkste im feld. unter druck passieren ihm wesentlich weniger fehler als anderen fahrern. dafür braucht er manchmal länger bis er ans limit geht, das sieht man immer sehr schön daran das er am ende oftmals noch aufdreht und die entflohenden fahrer einholt.

casey ist ein extrem guter fahrer, der sofort nach dem start ans limit gehen kann ohne erst großartig rumzuprobieren. dafür ist er meiner meinung nach mental nicht so stark und unter druck passiert da schonmal der ein oder andere fehler.


Rossi macht doch genauso Fehler, teilweise sogar fatale wie Valencia 2006!

Heuer in LeMans hat er sich auch nicht mit Ruhm bekleckert... Und das waren beide male Fehler unter Druck.

Wobei man sagen muß, das Rossi sehr viel mit Erfahrung kompensiert.

Four-Stroke

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6

Montag, 13. Juli 2009, 12:47

rossi war schon immer extrem schnell und sturzarm unterwegs - das hat nix mit erfahrung sondern mit talent und können zu tun

er hatte keine erfahrung in der 125 wm - keine in der 250 wm - war rookie auf den 500ern - war der schnellste auf den 990ern und anschliessend auf den 800ern - mit allen verschiedenen motorrad-typen wurde er weltmeister

im gegensatz z.b. zu stoner - der nicht umsonst früher "rolling-stoner" genannt wurde.

liegt vielleicht einfach daran, dass rossi der beste motorrad-pilot aller zeiten ist :O

ps: ich hab zwar selbst kein gelbes käppchen - aber es ist lächerlich wenn hier immer wieder an das eine oder andere missgeschick erinnert wird, dass auch einem rossi in seiner 14-jährigen gp-karriere am limit passiert ist... ?(
EINTOPF schmeckt nicht - aber fährt sich LECKER :grin:

Brno KM9

unregistriert

7

Montag, 13. Juli 2009, 13:11

naja Roland...das mit den Fehlern ist ja nun eine menschliche Tugend und das auch ein Valentino Rossi einen Solchen begeht ist völlig normal...auch davon lebt der GP-Sport

im Fall eines 8fachen Welmeisters in allen Klassen von "fatalen Fehlern" zu sprechen...da kann ich eigentlich nix erkennen...als halt mal einen Fehler...allein die Listen seiner bisher eingefahrenen Siege dürften da eine andere Sprache sprechen...und wenn ich dann das teilweise "wie eingefahren" berücksichtige...das kann mir nur eins abringen "ganz großen Respeckt"

Fakt ist eins...Rossi gelingt es selbst mit Abstimmungen, die mal nicht so ganz passen, in der Spitze zu kämpfen...Punkte zu holen und sogar zu gewinnen...und das ohne von schweren Stürtzen gebeutelt zu sein und auch er bewegt sein Bike am Limit...ok...die gesunde Portion Glück gehört dazu...

ein großes Plus ist seine Mentale Stärke, die er sich aber im Laufe der Jahre erarbeitet hat, schon fast überflugartiges Talent musste auch er erst mal in die Tat umsetzen...

ich würde nicht sagen wollen, das er auf Sicherheit fährt, sondern er fährt sicherer...

Zitat

Wenn Du auf Sicherheit fährst, wirst Du überrundet.


ein einfacher Satz mit viel Inhalt erklärt, das es also nicht das auf Sicherheit fahren ist, was Valentino so stark macht...

das er in der Lage ist mit Psychologie seine Gegner immer mal wieder zu beeinflussen, spricht auch unbedingt für ihn...wobei er das bestimmt nicht bewusst anwendet...ich denke das entspricht einzig und allein seinem Naturell...und was sollte falsch daran sein, dem gegner zu signalisieren, das er keine Chance hat...das ist in fast jeder Sportart weit verbreitet und legitim...

was der eine als überheblichen Höhenflug bezeichnet, sieht der andere als Spannung aufbauendes Element im Sinne des Wettbewerbs...und wenn man die große Klappe dann auch noch mit Topleistungen bestätigen kann...oha...dann sage ich nur...alles richtig gemacht Valentino....

bis jetzt machen die Jungs für mich Fehler, die ihn bisher auf der Strecke nicht schlagen konnten und das sind noch eine Menge...und da hat selbst das Anschwärzen bei der Rennleitung, wegen illegal aufgebrachten Gummis auf dem Startplatz nicht geholfen Herrn Rossi in den Griff zu bekommen...er gab seine Antworten letzt endlich immer auf der Strecke...oder Sete ?

Silvio

sheer good

Mo24-Probefahrer

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8

Montag, 13. Juli 2009, 13:30

Zitat

Original von duc996r


Rossi macht doch genauso Fehler, teilweise sogar fatale wie Valencia 2006!

Heuer in LeMans hat er sich auch nicht mit Ruhm bekleckert... Und das waren beide male Fehler unter Druck.

Wobei man sagen muß, das Rossi sehr viel mit Erfahrung kompensiert.


Genau an diesem Punkt bin ich eben anderer Ansicht: Natürlich macht Valentino Rossi auch Fehler; aber eben nicht genauso wie andere. Nämlich nicht genauso oft und v.a. auch nicht genauso heftig. Darum geht es mir. Warum er von allen 4 Fahrern, die momentan in der WM-Tabelle oben stehen, mit Abstand die wenigsten Abflüge hat? Wie gesagt die Frage war, ob es z.B. daran liegen könnte, dass er ein bißchen weniger Risiko fährt oder mehr Gefühl fürs Limit hat oder....

Dass er weitaus weniger ("weniger" heißt nicht "gar nicht";) stürzt (inkl. Training und Qualifiying) und v.a. weniger heftig, steht meiner subjektiven Meinunug nach (ich habe keine Sturzstatistik aller Fahrer) ausser Frage. Zumindest erinnere ich mich nur an einen heftigen Highsider von ihm in der letzten Jahren. Von allen anderen besagten momentanen WM-Leadern erinnere ich mich spontan an mehr als einen heftigen Ablug (Stoner) bis diverser heftiger Abflüge (Pedrosa und Lorenzo).

Also was genau macht den "Rossi-Faktor" aus?
ktm knight rider

duc996r

unregistriert

9

Montag, 13. Juli 2009, 14:06

Zitat

Original von Four-Stroke
rossi war schon immer extrem schnell und sturzarm unterwegs - das hat nix mit erfahrung sondern mit talent und können zu tun

er hatte keine erfahrung in der 125 wm - keine in der 250 wm - war rookie auf den 500ern - war der schnellste auf den 990ern und anschliessend auf den 800ern - mit allen verschiedenen motorrad-typen wurde er weltmeister


Du änderst Dich auch nicht? Manche Deiner Postings sind einfach nur....

Im ersten 125er-, 250er-, und 500er-Jahr legte sich Euer über alle Massen geschätzer Valentino vielleicht sogar öfters ab als ihr es in Erinnerung habt.

Und ein fataler Fehler ist nach wie vor, wie Rossi 2006 seinen mgl. Titel unnötigerweise im valencianischen Kies versenkte.

Es geht auch nicht darum, das Rossi 8x Weltmeister war, sondern warum er weniger stürzt. Er hat einen enormen Grundspeed, und kann brenzlige Situationen aufgrund seiner enormen Erfahrung kompensieren.
Lorenzo & Stoner fliegen in L.S. mit lauwarmen Reifen ab, Rossi mit Glück nur beinahe. Er war sich der Situation bewusst, sowas ist auf Erfahrung zurückzuführen. Apropos Glück, davon hat Rossi nach wie vor jede Menge, andere Fahrer fliegen ab und sind wochenlang verletzt. Rossi hat eine abschürfung am Finger....
Oder letztes Jahr Assen, Rossi räumt RdP ab, dessen Rennen ist beendet und Rossi selbst wird noch 11.! Noch fragen?

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »duc996r« (13. Juli 2009, 14:09)


Brno KM9

unregistriert

10

Montag, 13. Juli 2009, 14:34

Zitat

Original von duc996r

Zitat

Original von Four-Stroke
rossi war schon immer extrem schnell und sturzarm unterwegs - das hat nix mit erfahrung sondern mit talent und können zu tun

er hatte keine erfahrung in der 125 wm - keine in der 250 wm - war rookie auf den 500ern - war der schnellste auf den 990ern und anschliessend auf den 800ern - mit allen verschiedenen motorrad-typen wurde er weltmeister


Du änderst Dich auch nicht? Manche Deiner Postings sind einfach nur....

Im ersten 125er-, 250er-, und 500er-Jahr legte sich Euer über alle Massen geschätzer Valentino vielleicht sogar öfters ab als ihr es in Erinnerung habt.

Und ein fataler Fehler ist nach wie vor, wie Rossi 2006 seinen mgl. Titel unnötigerweise im valencianischen Kies versenkte.

Es geht auch nicht darum, das Rossi 8x Weltmeister war, sondern warum er weniger stürzt. Er hat einen enormen Grundspeed, und kann brenzlige Situationen aufgrund seiner enormen Erfahrung kompensieren.
Lorenzo & Stoner fliegen in L.S. mit lauwarmen Reifen ab, Rossi mit Glück nur beinahe. Er war sich der Situation bewusst, sowas ist auf Erfahrung zurückzuführen. Apropos Glück, davon hat Rossi nach wie vor jede Menge, andere Fahrer fliegen ab und sind wochenlang verletzt. Rossi hat eine abschürfung am Finger....
Oder letztes Jahr Assen, Rossi räumt RdP ab, dessen Rennen ist beendet und Rossi selbst wird noch 11.! Noch fragen?


was gibts denn aber an der Meinung von @Four-Stroke schon wieder zu kritisieren...da steht doch nun wirklich ein unabdingbarer Fakt, der sich auch nicht mit dem "Besserwisserradiergummi" mal so einfach wegrubbeln lässt

im Grund bestätigst Du aber doch genau das, was andere vor Dir schon geschrieben haben...er macht vieles anders und besser als einige der anderen Jungs...also keine Fragen mehr !!!!

das klingt ja geradezu nach dem verzweifelten Versuch eines Rossihasser...wenigstens den kleinsten Makel heraus zu kramen...nur um nicht mal einfach anerkennen zu müssen...wer seit Jahren im GP-Sport das Maß aller Dinge ist...Roland das kann doch nicht so schwer sein...es ist doch nur ehrlich...und deshalb kann doch jeder weiter seine Symphtatie für seinen Lieblindfahrer oder Lieblingsmarke frönen...oder hat mancher den Gedanken, bei Anerkennung von Leistung des vermeindlichen Gegners Hochverrat zu begehen..,,so ein Gefühl ist mir als Fan von Valentino trotzdem völlig fremd...


Gruß

Silvio

duc996r

unregistriert

11

Montag, 13. Juli 2009, 16:11

Zitat

Original von Brno KM9
das klingt ja geradezu nach dem verzweifelten Versuch eines Rossihasser...


Quatsch mit Sosse!

Fakt ist: Rossi ist der vermutlich beste Rennfahrer der letzten 15 Jahre

Fakt ist: Rossi hatte jeweils im ersten Jahr einer neuen Klasse auch reihenweise Kiesproben entnommen

Fakt ist: Rossi hat oft schon sehr viel Glück gehabt. Im falle von Stürzen von Talent und Können zu sprechen ist sicher nicht richtig

Fakt ist: Rossi ist mit Capirossi der Erfahrenste überhaupt!

Fakt ist: Rossi ist auch nicht fehlerfrei, siehe Valencia 2006. aber ich weiss, das brennt den Rossiisten heute noch unter den Nägeln.... :grin:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »duc996r« (13. Juli 2009, 16:13)


|xani|

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12

Montag, 13. Juli 2009, 22:37

Zitat

Original von duc996r

Zitat

Original von |xani|
ich denke das valentino mental einfach extrem stark ist, vielleicht sogar der stärkste im feld. unter druck passieren ihm wesentlich weniger fehler als anderen fahrern. dafür braucht er manchmal länger bis er ans limit geht, das sieht man immer sehr schön daran das er am ende oftmals noch aufdreht und die entflohenden fahrer einholt.

casey ist ein extrem guter fahrer, der sofort nach dem start ans limit gehen kann ohne erst großartig rumzuprobieren. dafür ist er meiner meinung nach mental nicht so stark und unter druck passiert da schonmal der ein oder andere fehler.


Rossi macht doch genauso Fehler, teilweise sogar fatale wie Valencia 2006!



natürlich macht auch ein rossi fehler, deswegen schrieb ich:

Zitat

unter druck passieren ihm wesentlich weniger fehler als anderen fahrern.


dort steht nicht das er fehlerlos ist.

ragsxf

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13

Dienstag, 14. Juli 2009, 08:58

Zitat

Original von duc996r

Fakt ist: Rossi ist auch nicht fehlerfrei, siehe Valencia 2006. aber ich weiss, das brennt den Rossiisten heute noch unter den Nägeln.... :grin:


Schön, dass du wieder im Board aktiv bist. Deine Postings haben sich schon ganz schön geändert - :respekt:

Volle Zustimmung deiner Fakten, aber das letzte hättest du nach dem ersten Satz beenden sollen.

Fools

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14

Dienstag, 14. Juli 2009, 16:02

@ sheer_good:

Im Grunde genommen hast Du in Deinem Eröffnungs-Posting bereits vieles selber richtig dargelegt. Rossi hat in seiner 14-jährigen Karriere in der Tat eine verdammt geringe Sturzquote vorzuweisen. Konstanz ist mitunter ein sehr elementares Kriterium für den Gewinn von Weltmeisterschaften (siehe Stoner 2oo7 oder Hayden 2oo6). Und nicht umsonst reden wir im Falle von Rossi von einem 8-maligen Weltmeister. ;) Wie bereits jemand sagte, das hat was mit seiner reichlich vorhandenen Begabung und großem Können zu tun. Aber auch Stoner und Lorenzo haben Talent. Stoner stürzt im Rennen auch sehr selten. Bei Lorenzo wird es sicherlich auch noch weniger werden. Bei Pedrosa hingegen sehe ich auch in Zukunft nicht zwangsläufig Besserung.

Auch stimmt es, dass Rossi die ersten - und im ganz speziellen die erste Runde - "etwas" vorsichtiger angehen lässt. Ich denke, dass dieses Verhalten mehrere Gründe hat:

1. Reifen auf richtige Temperatur bringen
2. den zum Start höheren Adrenalinspiegel wieder runterbringen
3. eine oder mehrere Eingewöhnungsrunden, fürs "warm" werden.

Natürlich treffen diese Punkte auf alle Piloten zu. Doch ich meine genauso wie Du zu erkennen, dass sich gerade Rossi diese Punkte sehr zu Herz nimmt. Das wiederum hat mMn mit seiner Erfahrung zu tun (letztlich weiß er doch selbst, dass er in den aller meisten Fällen ein paar Runden später wieder ganz vorne mitmischt). Es war aber nicht immer so, dass Rossi die erste/n Runde/n etwas vorsichtiger angehen lässt. Ich würde sagen, dass das bei ihm seit etwa 3 Jahren so ist. In den ganzen Jahren zuvor war Rossi eher dafür bekannt, das Qualifying und den Start in den Sand zu setzen. Zu diesen Zeiten hat ein Rossi nicht selten innerhalb von nur einer halben Runde gleich mal 5 Fahrer aufgeholt. Also gleich in der ersten Runde volles Risiko mit purer Angriffslust.

Ansonsten ist allgemein noch zu sagen: Nein, Rossi fährt in keinem Fall risikoarmer. Schau Dir doch einfach mal alle spannenden Rennen der letzten Jahre an. Es gibt keines bei dem der Name "Rossi" nicht dabei ist...


Zitat

Original von duc996r
Fakt ist: Rossi ist der vermutlich beste Rennfahrer der letzten 15 Jahre.

Der beste Rennfahrer der letzten 35 Jahre kommt schon eher hin. Also praktisch seit nach Giacomo Agostini.

Zitat

Original von duc996r
Fakt ist: Rossi ist auch nicht fehlerfrei, siehe Valencia 2006. aber ich weiss, das brennt den Rossiisten heute noch unter den Nägeln.... :grin:

Auch diesmal wieder hat keiner von einem "fehlerlosen" Rossi gesprochen. Der Valencia 2oo6-Sturz, an dem du dich immer wieder so gerne aufhängst, gehört genauso zu Rossi's Bilderbuch-Karriere, wie seine 8 WM-Titel. Wer weiß, vielleicht wird Rossi gerade wegen dem verloreren WM-Titel 2oo6 nun insgesamt mehr WM-Titel einheimsen, als wenn er 2oo6 die WM gewonnen hätte... Denn gerade weil Rossi zwei Jahre hintereinander nicht die WM gewinnen konnte, hat er wieder seinen alten Willen gefunden, es allen zeigen zu wollen, die ihn vorher als "alternden Star" abgestempelt haben. Letztes Jahr ist es ihm eindrucksvoll gelungen. Und auch in diesem Jahr stehen die Chancen bisher für ihn am Besten dar. Ein Jahr voller Pleiten, Pech und Pannen kann jeder mal nach einer 14-jährigen Karriere haben. Deshalb glaube ich im Namen aller Rossi-Fans sagen zu können, dass die WM 2oo6 schon längst vergessen ist bzw. einfach so sein musste, wie sie eben gekommen ist. Du bist mit Sicherheit auf Valencia o6 viel mehr "hängengeblieben", als die meisten Rossi-Supporter. Kann ich aber auch irgendwo nachvollziehen, denn vielmehr Negatives als der Sturz o6 in Valencia ist bei Rossi eben nicht zu finden...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fools« (14. Juli 2009, 16:06)


Rainey1

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15

Dienstag, 14. Juli 2009, 17:18

Es gab auch in der Vergangenheit schon Fahrer, ähnlich wie jetzt aktuell Rossi, die "weniger" auf der Schnauze lagen wie andere....ein Spencer, Lawson oder Rainey blieben auch wesentlich häufiger sitzen wie z.B. ein Gardner, Schwantz oder Doohan (zumindest in Micks Anfangsjahren)....

Aber - auch wenn die oben erstgenannten Herrschaften mal abflogen, tats auch da mal richtig weh - ein "Schicksal", welches ein Rossi in dieser Form noch nicht erlebt hat....er musste wegen einer Verletzung noch kein Rennen (oder mehrere) auslassen...

Die "alten 500er", noch ohne BigBang und Elektronikschnickschnack, waren richtige Biester und von der Leistungscharakteristik überhaupt nicht mit den letzten 500ern (wie sie u.a auch Rossi noch 2000 und 2001 fuhr) und erst recht nicht mit einem Viertakter vergleichbar...die Reifen, die Fahrwerke, na ja....

Rossi ist ein absoluter Ausnahmekönner, aber das er noch keine schwereren Verletzungen bis jetzt davontrug, ist m.M. nach pures Glück....aber ob er denselben "Schneid" wie z.B. ein Mick Doohan oder Kevin Schwantz gehabt hätte, immer und immer wieder nach schweren und schwersten Stürzen auf die Honda bzw. Suzuki zu klettern, werden wir wahrscheinlich (gottlob) nicht erfahren....

Grüsse
Dirk
"Those who risk nothing do nothing, achieve nothing, become nothing" - in memory of "DJ Big Man" David Jefferies (1972 - 2003)

duc996r

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16

Dienstag, 14. Juli 2009, 17:24

Zitat

Original von Fools
Auch stimmt es, dass Rossi die ersten - und im ganz speziellen die erste Runde - "etwas" vorsichtiger angehen lässt. Ich denke, dass dieses Verhalten mehrere Gründe hat:

1. Reifen auf richtige Temperatur bringen
2. den zum Start höheren Adrenalinspiegel wieder runterbringen
3. eine oder mehrere Eingewöhnungsrunden, fürs "warm" werden.


Bei allem Respekt, aber woher willst Du das wissen?

Die Reifen müssen alle aufwärmen, nicht nur Rossi.
Am Start ist kein Fahrer mit Adrenalin vollgepumpt im Gegensatz zum und nach dem Rennen.
Ein 8maliger WM wird keine Eingewöhnungsrunden brauchen, er ist ja kein Freizeitfahrer, der nach der Winterpause aufs Motorrad steigt.

Zitat

Original von Fools
Der beste Rennfahrer der letzten 35 Jahre kommt schon eher hin. Also praktisch seit nach Giacomo Agostini.


Bitte, vergleicht doch nicht immer Äpfel mit Birnen. Egal ob Hailwood, Ago', Nieto, Doohan, Rossi, jeder war zur seiner Zeit der beste und manchem war es einfach nicht vergönnt solange auf Toplevel zu fahren wie Rossi. Früher begann man 10-15 Jahre später mit Racing und mußte altersbedingt aufhören. Wenn man nicht durch üble Verletzungen dazu gezwungen wurde.


Zitat

Original von Fools
Du bist mit Sicherheit auf Valencia o6 viel mehr "hängengeblieben", als die meisten Rossi-Supporter. Kann ich aber auch irgendwo nachvollziehen, denn vielmehr Negatives als der Sturz o6 in Valencia ist bei Rossi eben nicht zu finden...


Assen 08, LeMans 09 beispielsweise.

Dottore46

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17

Dienstag, 14. Juli 2009, 17:25

Also Vale ist in seinen Anfangsjahren auch viel häufiger gestürzt. Doch jetzt hat er extrem viel Erfahrung, im Gegensatz zu Lorenzo und Stoner.

Fools

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18

Freitag, 17. Juli 2009, 17:39

Zitat

Original von duc996r
Bei allem Respekt, aber woher willst Du das wissen?

Wissen tu ich es natürlich nicht. Aber ich vermute eben stark, dass das die Hauptgründe sind, zu Beginn des Rennens etwas vorsichtiger zu Werke zu gehen. Aber es ist - auch für den Zuschauer zu Hause - definitv zu erkennen, dass Rossi die erste/n Runde/n etwas mehr auf Sicherheit fährt. Das war ja wie gesagt nicht immer so bei ihm der Fall...

Zitat

Original von duc996r
Die Reifen müssen alle aufwärmen, nicht nur Rossi.

Klar, ich schrieb ja selbst, dass meine aufgezählten Gründe selbstverständlicherweise auf alle Piloten zutreffen. Nur nimmt es anscheinend einer wie Rossi, der eben verdammt viel Erfahrung hat und seine Stärken genaustens kennt, mittlerweile etwas genauer auf solche Details zu Beginn des Rennens zu achten.

Zitat

Original von duc996r
Am Start ist kein Fahrer mit Adrenalin vollgepumpt im Gegensatz zum und nach dem Rennen.

Ja stimmt, mit Adrenalin vollgepumpt ist vor dem Rennen noch kein Fahrer. Aber die Symptome (größere Anspannung und höhere Herzfrequenz) des gesteigerten Adrenalins-Ausstoßes machen sich vor allem am Start am stärksten bemerkbar.

Zitat

Original von duc996r
Ein 8maliger WM wird keine Eingewöhnungsrunden brauchen, er ist ja kein Freizeitfahrer, der nach der Winterpause aufs Motorrad steigt.

Na, da bin ich z.B. anderer Meinung - auch wenn ich verstehe was du meinst. Es sind natürlich nicht die Eingewöhnungsrunden in dem Sinne wie wir sie zu verstehen glauben, aber ich denke schon, dass es auch einem 8-maligen WM nicht schadet, die ersten beiden Runden als "Aufwärm-Runden" anzusehen ohne natürlich gleich das Ziel vor den Augen zu verlieren.

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