So wird das nichts.
Bau den ganzen Kram wieder zusammen und miß den Durchmesser der Ablaßöffnung in den Scheimmerkammern; dazu nimmst Du am besten einen Meßschieber.
Dann holst Du Dir aus dem Baumarkt einen durchsichtigen Schlauch, dessen Außendurchmesser exakt dem gemessenen Durchmesser der Ablaßöfnung entspricht.
Nun stellst Du die Maschine auf einer absolut ebenen Fläche so ab, daß der Boden der Schwimmerkammer lotrecht zur Schwerkraft verläuft (Mini-Wasserwaage).
Dann stellst Du den Benzinhahn auf PRI oder auf ON (je nachdem, wie Du ohne laufernden Motor den Treibstofffluß erzwingst) und steckst den Schlauch in die Ablaßöffnung.
Als nächstes biegst Du den Schlauch nach oben, und zwar so, daß kein Knick entsteht - so fixieren.
Wenn Du nun die Ablaßschraube aufdrehst, fließt Benzin in den Schlauch. Ohne erzwungene Kraftstoffzufuhr würde dadurch der Pegelstand in der Kammer sinken und das Ergebnis verfälschen.
So aber füllt das nachfließende Benzin die Kammer wieder bis zu dem Punkt auf, ab dem die Schwimmernadel die Öffnung verschließt.
Aufgrund der Eigenschaft von Flüssigkeiten, in verbundenen Gefäßen gleich hoch zu steigen, kannst Du nun von außen am Kraftstoffstand im Schlauch den Pegel innerhalb der Schwimmerkammer ablesen.
Voraussetzung dafür ist aber die Ausrichtung der Schwimmerkammer lotrecht zur Schwerkraft.
Servus,
Holger