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kriss80@hotmail.de

Mo24-Probefahrer

  • »kriss80@hotmail.de« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

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1

Sonntag, 30. August 2009, 11:53

Kauf einer ZZR 1400! Ja oder Nein?

hallo Ihr Biker da draußen,
ich hatte vor einigen Wochen das Vergnügen die Kawa ZZR 1400 Probe zu fahren. Es war ein wahres Erlebnis nun würde ich Sie mir gern kaufen, bin mir aber unsicher was die Kosten, Spritverbrauch, Reparaturen usw. angeht.
Vielleicht kann mir einer von euch, der selbst eine ZZR besitzt oder im Bekanntenkreis sich mal umhören wie es mit den Kosten so ist und ob es sich Lohnt sich eine zu beschaffen und mir Eure Erfahrungen mitteilen.

Lg an alle Biker

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Motorrad: ZZR 1400, ZX 12 R, KTM 690 (x2), XT 600, DR 350

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2

Montag, 31. August 2009, 10:36

Na ja, ein Billig-Motorrad ist die ZZR 1400 wohl nicht. Wer eine besitzt, muß sich auf die in dieser Leistungs- und Hubraumklasse üblichen Kosten einstellen.

Ist erstmal der Kaufpreis als Neufahrzeug geschafft, schlägt neuerdings die "angepasste Tarifstruktur" (So nennen es die Unternehmen - ich nenne es Abzockerei) ordentlich auf die Bilanz.

Früher waren ja alle Motorräder über 98 PS in der gleichen Versicherungsklasse. Pech für den, der 99 PS hatte, Glück für den, der fast 200 PS hatte.
Nunmehr gibt es eine Klasse für Motorräder über 164 PS. Und dass die extrem teuer ist, dürfte da nicht mehr überraschen.

So können die Versicherungsprämien für die ZZR 1400 mittlerweile etwa 600 Euro betragen oder gar übersteigen (inkl. Teilkasko), wo ich bspw. noch 200 Kracher im Jahr für bezahle.

Vater Staat möchte darüber hinaus auch 101 Euro für die Kfz-Steuer haben.

Der Spritverbrauch ist (alte Weisheit) vom Fahrstil abhängig. Auf der Landstraße am Sonntag mit langsameren Bikes im Konvoi gehts mit ner 5 vorne.
Artgerecht bewegt steht immer die 7 am Anfang und wenn mich der Hafer sticht, wirds auch zweistellig.

Die Einfahrprozedur beträgt langwierige 1.600 km. Erst danach sollte man richtig ans Gas gehen.
So habe ich es auch gemacht. 1.600 km piano und danach eben "artgerecht".

Heißt auch, daß die Erstbereifung (Bridgestone BT 014) dann nach 2.500 km am Ende ist. "Artgerecht" bewegt würde sie wohl nur ca. 1.800 km halten.

Aber es gibt ja langlebigere und damit auch billigere Alternativen wie den Metzeler Z 6, den Pirelli Diablo Strada oder den neuen Pirelli Angel ST, den ich jetzt fahre und nur empfehlen kann.

Reparaturen gabs bei mir noch keine und die Inspektionskosten sind auch aufgrund der Bauweise (Monocoque) nicht gerade niedrig, weil die ZZR (ähnlich wie die ZX 12 R) nicht gerade wartungsfreundlich aufgebaut ist.

Also, alles in allem sollte man schon einen gewissen Finanzaufwand einkalkulieren.

Aber was ist das schon gegen den Fahrspaß, den gerade dieses Motorrad bietet....?
aktueller Fuhrpark:
- Suzuki DR 350 S (1991)
- Yamaha XT 600 E (1992)
- Kawasaki ZX 12 R (2000)
- Kawasaki ZZR 1400 (2008)
- KTM 690 SM-R (2008)
- KTM 690 SM-LE (2010)

(Stand 11/2011)

kriss80@hotmail.de

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Beiträge: 2

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3

Freitag, 4. September 2009, 09:08

Vielen Dank, für Deinen Beitrag!!!:danke:

schokorossi

unregistriert

4

Freitag, 4. September 2009, 09:26

Das mit der "angepassten Tarifstruktur" wußte ich noch gar nicht

Ansonsten wird die ZZR höchstens etwas über Gebühr Reifen und Kettensätze fressen, zumal die Kettenpflege ohne Hauptständer bei so einem schweren Krad gerne mal vernachlässigt wird.

Beiträge: 227

Registriert: 20.01.2009

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Motorrad: ZZR 1400, ZX 12 R, KTM 690 (x2), XT 600, DR 350

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5

Freitag, 4. September 2009, 11:24

Bei der Kettenpflege halte ich es wie ich es ohnehin mit der gesamten Pflege meiner Flotte halte.

Nach jeder längeren Ausfahrt oder mal nach zwei- bis dreitägiger Benutzung (kommt aber nicht so häufig vor, weil ich eigentlich täglich das Moped wechsele) wird die Kiste komplett geputzt, Reifendruck überprüft, Ölstand gecheckt, usw....
Und bei dieser Gelegenheit auch die Kette eingesprüht.

Das ist natürlich bei einem Moped ohne Hauptständer etwas schwierig - ich brauch dafür immer den gesamten Garagenhof als Auslauf.

Aber es lohnt sich. Bei der Vorgängerin ZZR 1200 hatte ich bei 48.000 km immer noch das erste Ketten-Kit drauf.

Mit den Reifen ist das gar nicht so schlimm.
Die Erstbereifung (Bridgestone BT 014) taugt allerdings nicht allzu viel. Nach der Einfahrphase (1.600 km mit max. 6.000 U/Min) hielt der hintere Reifen dann nur noch bis ca. 2.600 km.

Ich habe dann einen kompletten Satz neu montieren lassen und habe mich für den neuen Pirelli Angel ST entschieden.
Ein absoluter Top-Reifen für dieses Motorrad. Und auch die Haltbarkeit dürfte überzeugen. Habe ihn jetzt 2.000 km drauf und vom Verschleißbild dürfte er insgesamt für etwa 7.000 - 8.000 km gut sein.
aktueller Fuhrpark:
- Suzuki DR 350 S (1991)
- Yamaha XT 600 E (1992)
- Kawasaki ZX 12 R (2000)
- Kawasaki ZZR 1400 (2008)
- KTM 690 SM-R (2008)
- KTM 690 SM-LE (2010)

(Stand 11/2011)

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