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erpelchen

Mo24-Hobbyist

Beiträge: 59

Registriert: 12.03.2009

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41

Freitag, 27. November 2009, 17:26

naja 30km/h wären jetzt wahrscheinlich noch erträglich, das hatte ich schon mit diversen anderen fahrzeugen^^
aber ich bin mir dessen durchaus bewusst. ich steh damit auch ziemlich alleine da^^
aber ich im moment ist es für mich die beste lösung :O

X_FISH

Mo24-Fan

Beiträge: 415

Registriert: 19.08.2009

Region: Bayern

Motorrad: '95er Yamaha XJ 600 S (Ex: '05er Yamaha YBR 125)

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42

Montag, 30. November 2009, 15:21

Leder? Teuer.
Textil? Auch teuer.

Meine Lösung: Gebrauchte Klamotten kaufen. Natürlich dauert's etwas bis man a) gute Klamotten findet welche einem b) auch noch passen. Mit etwas Geduld wird man aber fündig.

eBay ist voll von »nur eine Saison gefahren«-Jacken und -Hosen, teilweise scheint die Saison aus nur drei, vier Fahrten mit je 200 km bestanden zu haben. Dann kam Weihnachten und die Hose wurde zu eng. :D

Bisher bin ich mit der Variante ganz gut gefahren - sowohl finanziell wie auch vom Schutz her. Meine eBay-Käufe habe ich für so kleines Geld gekauft, dass ich sie ohne Verluste weiterverkaufen oder im Freundes-/Bekanntenkreis weitergeben konnte wenn sie nicht gepasst haben. Eine komplette, neuwertige IXS Lederkombi für 60 Euro - ja, es gibt sie wirklich hin und wieder bei eBay.

Alternativ war da auch noch das nette Motorradgeschäft, welches mir top erhaltene Lederkombis (welche mir leider nicht gepasst haben) zu einem sehr guten Kurs angekauft haben. Zurück bekommen habe ich nichts Bares, dafür einen Einkaufsgutschein, welchen ich auch gebrauchen konnte. :)
_____

Zurück zur eigentlichen Frage Textil oder Leder.

Mein Eindruck nach der ersten Suche nach Klamotten (habe ja erst dieses Jahr »richtig angefangen«): Hui, da hat sich in den Jahren aber viel getan. Ich kenne noch die alten Lederkombis meiner Brüder aus den 80ern. Harro und HG. Dickes Leder. An den kritischen Stellen Aufdopplungen.

Aber: Protektoren? Wenn überhaupt dann Softprotektoren. Keine nach welchen Normen auch immer zertifizierten austauschbaren Teile für Knie, Hüfte, Schulter, Ellenbogen und Rücken.

Auch die Textilklamotten haben mich positiv überrascht: Jacken, welche beim Anfassen das Gefühl von Sicherheit vermitteln und bezahlbar sind. :)

Enttäuscht war ich, als ich bei Polo ein paar neue Textiljacken und Hosen anprobiert hatte. Eigentlich fand ich sie perfekt: Nicht zu teuer (noch immer teuer genug), gut passend und obendrein optisch ansprechend.

Wieder daheim am PC musste ich dann erst einmal von aufgerissenen Nähten, wandernden Protektoren und sogar von gebrochenen Protektoren (ohne Unfallursache) lesen.

Ende vom Lied: Dann doch lieber Leder. Da vertraue ich dem Material dann doch mehr als bei den »Einsteigermodellen im höheren Preissegment« aus Textil.
_____

Der Gebrauchtkauf hat mich zu Lederhosen und Jacken von IXS sowie Textiljacken von IXS und HG und Hosen von Difi geführt.

Was mich dann positiv bei der Lederjacke überrascht hat: Ich habe in ihr weniger geschwitzt als in meiner Textil(sommer)jacke. Einfach die Reißverschlüsse an den Ärmeln etwas weiter auf und den Fahrtwind reinziehen lassen. Gepaart mit Landstraße und Nierengurt hatte ich nie das Gefühl zu frieren - bin aber auch gleich losgefahren ohne mich verschwitzt auf die Maschine zu setzen.

Nach einer Pause dann doch: Schweiß am Rücken. Reißverschlüsse zu und weiter. Kein Zug mehr und somit hoffentlich auch die Gefahr von Husten, Schnupfen, Heiserkeit gebannt.

Im Regen war Textil gegenüber Leder klar im Vorteil. Den täglichen Weg zur Arbeit im Sommer (20 km hin und 20 km zurück) bin ich daher in der Regel mit Textilklamotten gefahren. Auch bei Regen und vom Spätdienst nachts um 1:00 Uhr zurück. Kein Problem. Wobei Leder auf einem Roller auch reichlich deplaziert gewirkt hätte. ;)
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Mein Fazit:

Beides hat seine Daseinsberechtigung und eigentlich sollte sich jeder beides leisten können.

Es hängt auch stark von der verwendeten Maschine ab was bevorzugt wird. Die Optik spielt nun einmal doch immer wieder auch eine Rolle.

Wer von dem Kauf von gebrauchten, aber (sehr) gut erhaltener Schutzbekleidung nicht zurückschreckt, kann durchaus günstig fündig werden. Jedoch sollte es dann doch etwas aktueller als die Harro Rennweste aus den 80ern sein. Auch die Hurricane von HG ist eher was für den Spaziergang zur freundlichen Bedienung an der Theke und weniger zum Fahren auf der Maschine. Finde ich jedenfalls. :)

Grüße, Martin

edit:

PS: Einziger Nachteil beim Gebrauchtkauf über das Web: Manchmal sind die Haustiere Kettenraucher und dementsprechend gibt's gratis Haare vom Peterle oder Hasso in Kombination mit kaltem Zigarettenduft. Daher lieber vor dem Kauf nachfragen. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »X_FISH« (30. November 2009, 15:24)


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