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"P1"

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1

Samstag, 19. Dezember 2009, 11:14

Bangen um die Zukunft der World Superbike Serie ?

Muß man sich Sorgen machen um die Zukunft der World Superbike Serie nach dem bekannt wurde,wie sich die MotoGP ab 2012 representieren wird ?

Der Hubraum für die MotoGP-Klasse für 2012 wird von 800 auf 1000 ccm angehoben.

Getunte Superbike-Motoren mit eigenen Kurbelgehäusen und Kurbelwellen sollen kommen, die Bohrung aber auf 81 mm beschränkt werden damit nicht ein sehr kurzer Kolbenhub gewählt werden kann und die Drehzahlen in extreme Höhen steigen.
Bei niedrigen Drehzahlen werden Ventil- und Kurbeltrieb weniger stark belastet, die Lebensdauer des Motors wird erhöht, die Kosten sinken.

Hersteller die in der World Superbike aktiv sind,könnten in die MotoGP abwandern!

Die Aktraktivität der MotoGP,sprich die Werbewirksamkeit ist bedeutent höher als die der World Superbike bei dann wohl fast vergleichbaren Kosten.

Hersteller wie BMW, Aprilia und Kawasaki werden sich für 2012 überlegen , ob sie nicht der -MotoGP statt der Superbike-WM den Vorzug geben sollen.

Wird das fahren eines MotoGP Bikes "einfacher" ?

Wenn die Superbike Hersteller verlieren würde, könnten dann wohl auch einige namhafte Fahrer mit abwandern,wenn das "fahren" eines MotoGP Bikes sich dann als nicht mehr sooo schwer wie zu Prototyp Zeiten herausstellt ?

Persöhnlich hoffe ich mal,das die eigentlich als Prototypenserie in den Geschichtsbüchern stehende MotoGP Serie nicht der im momentanen Aufwind befindeten Worldsuperbike Serie den Wind aus den Segeln nimmt.

Das wäre echt sche...,äh schade.

Gruß Andi
"Addio Marco" #58

Four-Stroke

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2

Samstag, 19. Dezember 2009, 11:40

RE: Bangen um die Zukunft der World Superbike Serie ?

Zitat

Original von "P1"
Persöhnlich hoffe ich mal,das die eigentlich als Prototypenserie in den Geschichtsbüchern stehende MotoGP Serie nicht der im momentanen Aufwind befindeten Worldsuperbike Serie den Wind aus den Segeln nimmt.


wo siehst du aufwind ? ok, bmw und aprilia sind neu - aber das sind ja eher kleine hersteller - während die japaner sich da werksseitig wenig oder garnicht engagieren.

die zuschauerzahlen und die tv-präsenz sind jedenfalls rückläufig bis katastrophal (manche rennen finden ja vor praktisch leeren rängen statt - was ziemlich trostlos rüberkommt....)

die sbk/ssp waren im aufwind als in der motorrad-wm noch 2-takter fuhren - die zum schluss keiner mehr sehen wollte - aber seit die 4-takter da sind gibt es auch in der moto-gp "days of thunder" statt "days of rängdäng" und das macht den sbk'ern das leben schwer. und die moto2 sind ein weiterer schritt da diese natürlich sehr nah an den ssp-maschinen orientiert sind.

trotzdem haben die sbk's und ssp-maschinen an sich weiterhin eine grosse zukunft: als praktisch serienmässig schon renntaugliche basis für die nationalen serien wie idm etc... - eine aktuelle cup-yamaha ist z.b. kaum langsamer als ein idm-ssp-motorrrad - und das für wenig geld...
EINTOPF schmeckt nicht - aber fährt sich LECKER :grin:

Josef

Josef

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3

Samstag, 19. Dezember 2009, 12:23

RE: Bangen um die Zukunft der World Superbike Serie ?

Zitat

Original von Four-Stroke
wo siehst du aufwind ? ok, bmw und aprilia sind neu - aber das sind ja eher kleine hersteller - während die japaner sich da werksseitig wenig oder garnicht engagieren.

die zuschauerzahlen und die tv-präsenz sind jedenfalls rückläufig bis katastrophal (manche rennen finden ja vor praktisch leeren rängen statt - was ziemlich trostlos rüberkommt....)


Werksseitig engagieren sich bei den SBK Yamaha, Aprilia, Suzuki, Honda, BMW, Ducati und Kawasaki, wenn auch teilweise über Semi-Werksteams wie Ten Kate. Sieben Hersteller sind schon ein Wort. Dass auch Kawasaki die SBK ernster nimmt sieht man an der Verpflichtung von Vermeulen, der sicherlich kein Sonderangebot war.

Auch in der MotoGP finden manche Rennen vor leeren Rängen statt (Quatar). Die beiden USA-Rennen sind auch nicht gerade ein Zuschauermagnet.
Bei den SBK sind die Rennen in Monza immer sehr gut besucht. Als es noch Brands Hatch im Kalender gab waren dort am Renntag über 100.000 Zuschauer.
Unterm Strich wird es im GP natürlich mehr Zuschauer geben, aber ganz so abwertend muss man über die SBK-WM nicht urteilen.

Und man kann vortrefflich darüber streiten, wer die spannenderen Rennen liefert. Für mich habe ich die Antwort darauf bereits gefunden. Die absolute Herzschlagklasse war diese Saison wohl die 250er dicht gefolgt von SBK und SSP.
Für mich haben beide Rennserien ihre Daseinsberechtigung. Ich schaue natürlich beides an.

J.
„Look at Haga, on the inside...oh, that´s so fast, that´s so scary; that´s Haga – fast and scary.” (Julian Ryder, Eurosport)

"P1"

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4

Samstag, 19. Dezember 2009, 13:32

RE: Bangen um die Zukunft der World Superbike Serie ?

Zitat

Original von Four-Stroke


wo siehst du aufwind ?


Mhm,sieben verschiedene Hersteller,sehr großes Starterfeld,namhafte Fahrer, Spannung bei fast jedem Rennen ( mal abgesehen wenn B.Spies davon fuhr :grin: ) usw., aber egal. ;)

Was die Vermarktung und die Fernsehübertragungen der Serie betrifft, da äußere ich mich jetzt mal nicht zu. Anderer Thread !

Zitat

Original von Four-Stroke
die sbk/ssp waren im aufwind als in der motorrad-wm noch 2-takter fuhren - die zum schluss keiner mehr sehen wollte - aber seit die 4-takter da sind gibt es auch in der moto-gp "days of thunder" statt "days of rängdäng" und das macht den sbk'ern das leben schwer. und die moto2 sind ein weiterer schritt da diese natürlich sehr nah an den ssp-maschinen orientiert sind.


Ganz genau,das meine ich ja auch.
Bei der Moto2 sehe ich Verbindung zur SSP Serie noch viel stärker,aber in meinen Augen ist die Moto2 Klasse sowieso keine "richtige " Weltmeisterschaftsserie mehr ,sondern nur noch " Rahmenprogramm ".

Die Dorna weiß sich nicht mehr zu helfen,und bedient sich meiner Meinung nach bei anderen Rennserien. ( in diesen Fällen WSBK und SSP )
In zehn Jahren wurde die Viertakt-Motorenkonfiguration mehrfach geändert.
Es ist und war nie eine klare Linie zu finden die allen geholfen hätte.
Wetten das die Regelung für 2012 auch nicht lange Bestand haben wird?
2002: Ersatz der 500-ccm-Zweitakter durch 990-ccm-Viertakter
2007: Reduktion von 990 ccm auf 800 ccm.
2009: beschränkte Anzahl Motoren (fünf Motoren pro Fahrer für die letzten sieben Rennen)
2010: beschränkte Anzahl Motoren (sechs Motoren pro Fahrer)
2012: Erhöhung auf 1000 ccm, maximal vier Zylinder und 81 mm Bohrung

Superbike-WM-Promoter Paolo Flammini wird aber den kürzeren ziehen,weil die Dorna und die MotoGP einfach zu mächtig sind,und Geld regiert nun mal die Welt.
"Addio Marco" #58

Four-Stroke

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5

Samstag, 19. Dezember 2009, 17:44

RE: Bangen um die Zukunft der World Superbike Serie ?

Zitat

Original von "P1"
Superbike-WM-Promoter Paolo Flammini wird aber den kürzeren ziehen,weil die Dorna und die MotoGP einfach zu mächtig sind,und Geld regiert nun mal die Welt.


die entwicklung dürfte schon der sbk-wm das leben schwer machen.

bei einem seriennahen moto-gp-motoren-reglement könnten noch mehr hersteller abwandern. bmw und aprilia hätten dann ja schon eine basis für einen moto-gp-motor - der dann ohne immense kosten konkurrenzfähig wäre. und kawa könnte bei geringeren kosten vielleicht zurückkehren.

und der ducati-boss hat ja schon im interview gesagt, dass er die inflation der serien für sinnlos hält - und damit das sbk-engagement in frage gestellt. und das will was heissen, da ducati hier ja in der vergangenheit besonders erfolgreich war.
EINTOPF schmeckt nicht - aber fährt sich LECKER :grin:

cbrdave

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Dienstag, 22. Dezember 2009, 00:38

@:P1...

ich glaube nicht das die Hubraumerhöhung es leichter macht eine MotoGP maschine zu bewegen...für mich ist die elektronik der ausschlaggebende punkt der aber auch in die SBK einzug hält,siehe Kiyonari auf der TenKate-SBK in diesem regentraining oder einfach die TC....für die fahrer sicherlich mehr sicherheit, aber es macht es auch leichter wenn man kurznach dem scheitelpunkt den hahn voll aufdreht und die Tc die arbeit machen lässt....

ich bin da rossi´s meinung und denke es wäre besser die elektronik runterzufahren und/oder zu beschränken


grüße

NormiSupastar

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7

Dienstag, 22. Dezember 2009, 07:51

Zitat

Die Dorna weiß sich nicht mehr zu helfen,und bedient sich meiner Meinung nach bei anderen Rennserien. ( in diesen Fällen WSBK und SSP )
Das sehe ich ganz genau so. Die Leute bei der Dorna wissen genau, dass denen der Arsch auf Grundeis geht. 17 oder 18 Fahrer reichen einfach nicht. Man möchte sich gar nicht vorstellen, was passiert wenn noch ein Hersteller aus der MotoGP aussteigt...

Vor 5 Jahren ließ man WCM nicht mitfahren... es hieß großkotzig man sei eine reine Prototypen-WM und auf solche Bastelarbeiten mit angeblichen Serienteilen könne man gerne verzichten. Jetzt würde man mit Kusshand ein WCM-Team nehmen. So ändern sich eben die Zeiten.

Ich denke man schaut seitens der Dorna schon voller Neid Richtung der Flaminis nach Italien. Denkt man mal ans Ende des Jahres 2002 zurück stand die Superbike-WM im Prinzip am Ende. Warum? Die Werke zogen sich komplett zurück um ihre Ressourcen in die einzig wahre Motorrad-WM, die MotoGP zu stecken. Ein Jahr später führte man den Pirelli-Einheitsreifen ein und damals wurde man um es freundlich auszudrücken seitens der Dorna belächelt. Nach zwei Jahren mit einem Ducati-Cup ging's dann wieder bergauf.

Was passierte mit der MotoGP? Die MotoGP erlebte einen massiven Aufschwung mit ihrem Höhepunkt 2006. 2007 kamen die 800er. Im Nachhinein betrachtet ein riesen Fehler, den mittlerweile sogar die Dorna einsieht. Wer wollte das damals? Die Fahrer wegen der Sicherheit? Äußerte such eigentlich einer positiv über die 800er? Honda? Was haben die seitdem gewonnen? Die Zuschauer? Wohl auch nicht. 2009 kam der Einheitsreifen... 5 Jahre nach den Superbikes. Wie war das doch mit dem "belächeln"?
Namhafte Hersteller wie Aprilia und Kawasaki zogen sich zurück, von Kenny Roberts, Moriwaki, Suter oder WCM ganz zu schweigen. Aber auf diese konnte man seitens der Dorna ohnehin gerne verzichten.

Die Starterfelder der Superbike und Supersport-WM sind voll. Was macht man also wenn man keine Ahnung hat, wie man aus der eigenen Misere wieder herauskommt? Man kopiert einfach das Konzept... die Einführung der Moto2 zeigt die Richtung schon an. 600er 4-Takt mit Einheitsmotor. 600cm³... wie in der SSP-WM. Einheitsmotor? War der Einheitskram vor 5 Jahren nicht noch Teufelszeug? Wie auch immer. MotoGP ab 2012 mit 1000cm³ 4-Takt... wie die Superbikes. Möglicherweise werden sogar Serienteile erlaubt. Warum? Ganz einfach... man will Hersteller zum Einstieg bewegen. Sicherlich ist das ganze in erster Linie an BMW und Aprilia gerichtet, die sich bewusst für die Superbike-WM und gegen die MotoGP entschieden haben.

Wie will man denn einen normalen Menschen, der sich nicht wirklich damit auskennt, in Zukunft den Unterschied zwischen Moto2 und SSP-WM erklären? 600er 4-Takt gegen 600er 4-Takt. Oder MotoGP gegen Superbike? 1000cm³ 4-Takt gegen 1000cm³ 4-Takt. Okay... Prototyp gegen Serie... Formel 1 gegen Tourenwagen-WM. Aber spätestens bei der Frage, warum dann Moto2 und SSP oder MotoGP gegen Superbike fast dieselben Zeiten (vielleicht 2-3 Sekunden Unterschied) fahren weiß man dann auch keine Antwort mehr. Für das ungeübte Auge sehen die Motorräder ja auch gleich aus... im Gegensatz zu einem Tourenwagen und einem F1 Auto.

Ich glaube, dass eine Rennserie deshalb in Zukunft auf der Strecke bleiben wird. Die Frage wird sein, welche das sein wird. Der Vorteil der MotoGP ist ihr Name und die Fernsehpräsenz. Diese Karte wird ausgespielt werden. Für die Flaminis wäre es wichtig dort in den nächsten zwei oder drei Jahren nachzulegen. Spätestens 2012 kommt es ja dann eh zum direkten Duell der beiden Superbike-Rennserien... :P
"Sicher gibt es in der Formel 1 viele Piloten, die meinen, sie hätten Senna schlagen können. Ich kann dazu nur sagen: die Ärmsten haben keine Ahnung, wie weit sie von ihm weg sind."
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8

Dienstag, 22. Dezember 2009, 08:45

Die Dorna war nicht für den WCM Ausschluß verantwortlich, das war

die FIM auf beschwerde von der Flammini Mafia. Die 800ccm wurden

auf Intention von Honda eingeführt, das kam auch nicht von der

Dorna.

Das die Startfelder der SBK voll sind, stimmt für 2010 so auch nicht.

Denn bis jetzt sind es erst 18 Fahrer bei der SBK. Flammini strebt

max 24 Starter an, davon ist er noch weit entfernt. Yamaha wird nicht

mehr Werksseitig an der SSP teilnehmen, und das ist nur die Spitze

des Eisberges. Da werden noch ein paar Teams nicht mehr antreten.

Stiggy's Team hat sich auch in Luft aufgelöst.

Wenn eine Rennserie auf der Strecke bleibt, dann ist das die SBK.

Die zahlen 1Mio Franken an die FIM, die Dorna dagegen 7Mio Dollar.

Wer zahlt schafft an. Das wird sich auch nie ändern und deshalb

schielt die Dorna auch nicht neidvoll nach Italien zu Flammini.

NormiSupastar

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9

Dienstag, 22. Dezember 2009, 10:43

Wenn eine Rennserie auf der Strecke bleibt, dann ist das die SBK.

Die zahlen 1Mio Franken an die FIM, die Dorna dagegen 7Mio Dollar.

Wer zahlt schafft an. Das wird sich auch nie ändern und deshalb

schielt die Dorna auch nicht neidvoll nach Italien zu Flammini.
Das ist der springende Punkt. Die Dorna die Regeln der Superbike-WM, weil man es nicht auf die Reihe bekommt eigene hinzubekommen. Also könnte man doch daraus schlussfolgern, dass die aktuellen Regeln der Superbike-WM denen der MotoGP überlegen sind.

In der Superbike-WM sind bis heute übrigens für 2010 20 Fahrer bestätigt, dazu hat Pedercini angekündigt mit zwei Fahrern teilzunehmen und Yoshimura Suzuki wird einige Einsätze bestreiten. Dazu kommt noch das ein oder andere Privatteam wie beispielsweise DFX. Die angestrebten 24 Permanentstarter von Flamini sind realistisch. Bei Europarennen werden es vermutlich durch Wildcardeinsätze mehr sein. Wildcards gibt es in der MotoGP hingegen im Prinzip überhaupt nicht mehr.

Interessanterweise gab es nie eine offizielle Beschwerde der Flaminis gegen das WCM Team. Nicht einmal Peter Clifford selbst weiß, auf wessen Initiative nun die Beschwerde der FIM kam. Allerdings tat man bei der Dorna nichts um WCM zu unterstützen, man hielt sich aus der ganzen Sache heraus, verwies auf die Gerichtsurteile und den Vertrag mit WCM, der beinhaltete, dass WCM an der WM teilnehmen müssen. Aus diesem Grund wurden dann die alten Zweitakter wieder rausgeholt, bis der neue Motor fertig war.

Im Grunde genommen hatte doch Peter Clifford 2003 bereits die Idee, die jetzt die Dorna aufgreift. Serienteile auch in der MotoGP zu verbauen. Das wurde ihm vom europäischen Sportgerichtshof untersagt. Mal sehen was die jetzt auf Anfrage von Ezpeleta entscheiden... bestimmt rein zufällig etwas anderes. ;)
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Dienstag, 22. Dezember 2009, 11:00

Ich finde, Du machst es Dir ein bisschen einfach: 1000er gab es vor einigen Jahren in der MotoGP auch schon. Wenn man nun erlaubt, privaten Teams mit gepimpten Serienmotoren an den Start zu gehen, hat das immer noch absolut nichts mit Superbikes oder Seriennahem Motorrädern zu tun.

In der heutigen Zeit muss man "schnell" reagieren und daher ist es nicht ungewöhnlich, alle zwei Jahre neue Regeln einzufügen.

Letztlich geht es um bezahlbaren Rennsport, der immer noch den Hauch von Exklusivität hat und den hat es schon alleine wegen der Elektronik, der Fahrwerke, der Carbon-Bremsen etc. immer noch! Bei Motorrädern war es ohnehin schon immer schwierig, den "Prototypen-Charakter" zu erkennen, weil eine M1 im Prinzip wie eine R1 aussieht. Welcher Normalsterbliche sieht da einen Unterschied? Spannung gibt es in beiden Serien, das hat ja auch nichts mit den Zutaten zu tun.

Ich habe absolut nichts dagegen! Solange die MotoGP schneller bleiben als die WSBKs ist eh alles in Butter, da kann der Flamini sich aufplustern, soviel er will.

Ohne die Dorna wäre die MotoGP schon vo einigen Jahren den Bach runtergegangen.

Inklusive Bildergalerie meiner besuchten Rennen ab 2004 für (kostenlos) registrierte User!

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Mo24-Hobbyist

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11

Dienstag, 22. Dezember 2009, 11:57

Genau! Es geht um Kosteneinsparungen. Aber das jemand mit Serien-

motoren antritt glaube ich nicht. Die hätten selbst modifiziert nicht

mehr als 230 ps. Ab 2012 werden die 1000er wieder um die 250 ps

die alten 990er hatten ja schon 260ps.

Die Dorna ist auf nicht darauf angewiesen die Regeln der SBK zu über-

nehmen. Wenn sie so ein armseliger Verein wären, hätten sie sich

nicht so lange im Geschäft halten können.

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