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Lille

Café & Pension

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21

Mittwoch, 6. Januar 2010, 09:00

Inwieweit sollte das ziehen der Kupplung etwas bringen, wenn das Hinterrad durch den Kettenschutz blockiert ist? Das Rad steht. Mit oder ohne Kupplung. Es wird dann ja nicht mehr angetrieben.

Nix versteh... 8|

tello

Mo24-Kultanhänger

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22

Mittwoch, 6. Januar 2010, 09:03

Wenn die Blockade durch ein Ziehen der Kupplung nicht gelöst wird, versucht das Hinterrad dich zu überholen..

Hä ? ?( Wie jetzt, wenn etwas nicht weiter will, dann überholt es? Also alle die die auf der Bahn hinter mir ´nen Blinker links setzen wollen zwar vorbei, aber eigentlich nicht wirklich vorwärts. :whistling:
Jetzt verstehe ich auch warum ich von denen immer ausgebremst werde. Man lernt nie aus. 8o
Der Weg ist das Ziel !

Allerdings werden im Alter die Stops häufiger und dauern meist auch länger !

Fluffy

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23

Mittwoch, 6. Januar 2010, 11:56

Durch die Blockade verliert das Rad jegliche Seitenführungskraft und rutscht durch die Neigung der Fahrbahn nach aussen. Dann machts Platsch.
jetzt nerv mal nicht (.....)

die wenigsten leute in diesem forum haben etwas sinnvolles zu tun sonst
wärn sie ja nicht hier.
:grin:

Morrison

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24

Mittwoch, 6. Januar 2010, 12:31

Das stehende Rad verliert nicht jegliche Seitenführungskraft. Gleitreibung ist auch ne Reibung. Wäre schlimm wenn nicht :grin: .

LG
Thilo

Fluffy

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25

Mittwoch, 6. Januar 2010, 13:48

Bremskraft wird ja auch weiterhin übertragen, nur halt keine Seitenführungskraft mehr. Zumindest nach meinem Wissensstand.
Ich red´ von Kräften die das Motorrad auf der Strasse halten, nicht von irgendwelchen Theoretisch, mathematisch vorhandenen Kräften.

Lasse mich aber auch gern belehren wenn ich falsch liege. Ich hab mich bei der Aussage am Kammschen Kreis orientiert.
jetzt nerv mal nicht (.....)

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:grin:

26

Mittwoch, 6. Januar 2010, 15:54

also ich könnte mir eigtl. schon vorstellen, dass das hinterrad blockiert, wenn bei 200 der motor ausgeht. kommt natürlich auf die drehzahl an. wenn man viell. 14 000 umdrehungen drauf hat und dann ruckartig das gas loslässt, meint ihr nicht da kann der hinterreifen blockieren? ka ich habs noch nicht ausprobiert, aber vor sowas wurde auch in meiner motorrad beschreibung gewarnt. wenn dann viell. noch die straße nass ist, dann noch eher.

die frage ist aber viell. eher: warum sollte bei 200 einfach der motor ausgehen? ich kann mir das eigtl. nur bei nem motorschaden vorstellen und dann kommt es wohl auf die genauen auswirkungen an

@Fluffy: Also ich würde behaupten auch wenn der reifen rutscht sind noch alle kräfte vorhanden, nur eben viel schwächer. wenn du deine hand über den tisch rutschen lässt, merkt man ja auch seitlich noch einen widerstand. also so hab ich mir das gerade erklärt^^

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bopper« (6. Januar 2010, 15:57)


Meise

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27

Mittwoch, 6. Januar 2010, 17:49

Bei 200 km/h fährt man in einem recht hohen Gang und es ist für das "antriebslose Mopped" überhaupt kein Problem durch die beschleunigte Masse den Motor mitzudrehen. Wenn du versuchst dein Bike zB im 3. Gang anzuschieben drehst DU den Motor durch DEINE Schubkraft sogar durch!

Bei einem blockierten Hinterrad bei 200 km/h bist du NICHT in der Lage das Bike SO in der Spur zu halten, daß das Rad nicht ausbricht...
<< Falls ich mal nicht erreichbar bin: Ich bin weg um mich selbst zu finden !
Sollte ich zurückkommen bevor ich wieder da bin, sagt mir bitte ich würde mich suchen und ich soll hier auf mich warten! >>





Phil89

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28

Mittwoch, 6. Januar 2010, 18:00

Ah ! Okay, wusste ich nicht. Danke dir Meise ;)

Zitat

wenn man viell. 14 000 umdrehungen drauf hat und dann ruckartig das gas loslässt, meint ihr nicht da kann der hinterreifen blockieren?

Nein, es wird nicht blockieren. Der Motor bekommt, wenn du das Gas loslässt das Leerlaufgemisch. Er geht aber nicht aus oder blockiert. Er "bremst" dich nur ab.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Phil89« (6. Januar 2010, 18:03)


29

Mittwoch, 6. Januar 2010, 18:19

ok stimmt, vollkommen blockieren kann es ja nicht, da das rad ja sich noch dreht.
aber wenn sich das rad nicht mehr mit der nötigen geschwindigkeit mitdrehen kann wegen dem widerstand im motor, kann das rad dann nicht trotzdem rutschen, weil es sich eben zu langsam dreht für die geschwindigkeit?

also mal als beispiel: ich drehe im 1. gang auf gute 100km/h hoch, dann lass ich den gasgriff einfach zurückschnalzen. was passiert dann?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bopper« (6. Januar 2010, 18:23)


Morrison

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30

Mittwoch, 6. Januar 2010, 19:18

also mal als beispiel: ich drehe im 1. gang auf gute 100km/h hoch, dann lass ich den gasgriff einfach zurückschnalzen. was passiert dann?

Der Motor dreht ganz normal runter. Wird sicher für den Fahrer einen guten Ruck nach vorne geben, aber das Rad wird wahrscheinlich nicht blockieren. Zumindest bei einem Vierzylinder. Beim Zweizylinder kann ich das nicht einschätzen. Kritisch wird es, wenn der (hubraumstarke) Motor im hohen Gang langsam dreht und man ihn durch Runterschalten sehr plötzlich zu hohen Drehzahlen bringt. Da kann schon mal das Hinterrad stempeln. Dafür haben die aktuellen 1000er Sportler eigentlich alle eine Anti Hopping Kupplung verbaut.

LG
Thilo

31

Dienstag, 12. Januar 2010, 02:55

Hi,

wenn bei 200 km/H der Motorversagt und dadurch das Hinterrad vollständig Blockiert, müssten doch Enorme kräfte auf die Kette und deren Ritzel entstehen.

Wenn dan was Bricht/Reißt sollte ja das Hinterrad wieder frei drehen?

oder habe Ich da ein Denkfehler drin ?


Gruß Lews

Morrison

Team MO24 - Biomod

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32

Dienstag, 12. Januar 2010, 08:00

Wenn dan was Bricht/Reißt sollte ja das Hinterrad wieder frei drehen
*achtung Ironie*
Deshalb gibt es bei Ducati extra eine Sollbruchstelle im Kettenrad :P .

LG
Thilo

DieLegende

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33

Mittwoch, 13. Januar 2010, 09:57

Zitat

wenn bei 200 km/H der Motorversagt

Was meinst Du mit "versagt"? Selbst wenn Du den Killschalter betätigst, wird der Motor noch vom Hinterrad via Kraftübertragung weitergedreht.
Oder sprichst Du vom Motorschaden mit Festsetzung mindestens eines Kolbens?
Dann stellt sich die Frage, was wirklich das schwächste Glied in der Kette (Oha, Doppeldeutigkeit!) "Kettensatz, Getriebe, Kupplung und Kurbelwelle" ist.

Wenn dabei die Kette reißt - und sie sich nicht im Hinterrad verfängt - dann dreht natürlich das Hinterrad wieder frei.

Servus,

Holger
Quidquid agis, prudenter agas, et respice finem!
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