Schon, aber....
Das "Vergnügen" hatte ich letztes Jahr schon - da war ich auch Anfang April bei Stehlin zum Training (Sicherheits- und Kurventraining im Schwarzwald und am Kaiserstuhl).
Hier am Freitag-Abend gegen sechs los - und ins Dunkle reingefahren. Unterwegs Dauerregen und im Blindflug 1h durchs Kinzigtal und bergauf bis Freiamt - dort naß bis auf die Knochen eingetroffen, Wasser in den Schuhen, die Membran des Textilkombis vollgesogen, die Handschuhe durchgeweicht, durchgefroren...
Im Gasthof dann meine Utensilien im Zimmer aufgehängt und versucht zu trocknen.
Am nächsten morgen - es regenete schon wieder - runter zum Trainingsgelände. Dort im Regen gestanden und erstmal kurze Einweisung (Berni hatte aber wenigstens heißen Kaffee mitgebracht), Training im Regen.. da macht Vollbremsung bis zum Blockieren gleich doppelt Spaß - schont aber die Reifen...
Mittagessen wieder im Gasthof in Freiamt, wiederum gut durchgeweicht, nasse Handschuhe, nasse Schuhe (wurden nach dem Wochenende ersetzt, ebenso die Handschuhe). Wieder verzweifelter Versuch, irgedwas annähernd zu trocknen...
Nachmittags Kurventraining im Schwarzwald, naß, kalt, beschlagenes Visier, beschlagene Brille, Theorie im Dauerregen, Kurventraining auf nassen Asphaltschlangen....
Danach haben wir uns an den Kaiserstuhl verlagert - das war dann noch okay, teilweise sogar sonnig - und da hat's dann auch spaß gemacht.
Rückweg zum Gasthof nochmal Regen - deshalb hab ich auch eine weitere Übernachtung angehängt, da ich durchgefroren und fertig war.
Am Sonntag nach Hause - endlich hatte es aufgehört zu regnen.
Natürlich meinte dann jeder: "Hey! SHT im Regen ist klasse! Das bringt Dir sehr viel, auch für's Fahren bei gutem Wetter!"
Aber Spaß ist anders - und ich weiß, wie die Jungs auf dem Endurogelände nebenan ausgesehen haben. Und nun überleg mal, wie spaßig es ist, naß und durchgefroren in verdreckten Klamotten im Gasthof einzulaufen. Ob man da wohl ein Zimmer bekommt?