Hallo Flori,
zuerst würd ich mal die Fahrschulen abklappern und da die Ausbildungsmaschinen in Augenschein nehmen. Jeder Fahrlehrer wird sicher so kulant sein, wenn da ein zierliches Mädel nachfragt und diese Bedenken hat, sie zumindest mal ne Sitzprobe machen zu lassen, um zu sehn obs überhaupt passt, ob sie mit den Füßen runter kommt usw. Mehr kann man im ersten Schritt erstmal nicht machen. Es ist ein riesen Unterschied ob die Fahrschule zB auf ner tiefergelegten Kawa ER-5 oder ner normalen 12er Bandit ausbildet.....
Fahrtechnisches Können (Balanceübungen, Handling) wird später bei den Fahrstunden auf dem Übungsgelände noch ausführlich geübt.
Was die Auswahl des ersten eigenen Motorrades nach der Fahrschule angeht, hilft nur Probesitzen, Probefahren, vielleicht wäre ja der Typ wie in der Fahrschule denkbar wenn man gut damit zurecht gekommen ist, das wird deine Bekannte nachher schon herausfinden.
Wie Bad Ninja schon gesagt hat, im Fahrbetrieb ist das Handling auch bei größeren Maschinen sicher nicht das Problem, bei Rangiermanövern zB. sitzend auf den Zehenspitzen rückwärts schieben, sieht das schon anders aus. Da hilft nur unendlich viel Praxis.
Übrigens: Selbst erfahrene Motorradfahrer kommen schnell in Schwierigkeiten wenn die Fuhre aus dem Stand einmal am kippen ist das noch zu halten und den Umfaller zu vermeiden, und viele können ihr Motorrad, wenn es einmal auf der Seite liegt gar nicht alleine wieder aufrichten.
Also erst mal keine Angst haben, ne geeignete Fahrschule suchen und dann "schau mer mal".