Ich hab auf ner Honda CBF 600 mit ABS und Integralbremse meine Prüfung gemacht, so wie jede woche zwischen November und März 1-3 andere Fahrschüler.
Meine Freundin macht auf ihrer GS 500E die Prüfung ohne ABS und ohne Integralbremse, und das geht auch.
Der Prüfer will sehen, dass man das Mopped beherrscht. Nach der Fahrprüfung kann man ja weder Motorradfahren noch, Motorradbremsen, man darf nur alleine weiterüben, und der Prüfer muss halt sehen, dass man weiss wies geht. Die Bremsung soll also so sein, dass der Prüfer sieht, das man richtig ankert, und dabei das Moped noch im Griff hat. Integralbremse, ABS hin oder her, die Kontrolle und die saubere Bremsung zählt, und nicht ob man jetzt die Bestmarke im Anhalteweg knackt.
Geschichten um das Thema gibts aber viele. Es gibt laut einigen Aussagen die mir gegenüber getroffen wurden, Fahrprüfer, die zumindest früher angeblich sehen wollten, dass man bei der Bremsung so in die Eisen geht, dass das Hinterrad kratzt. Andere behaupten genau das Gegenteil, und sagen, dass man grundsätzlich sofort durchfällt, wenn das Hinterrad das kratzen anfängt. So gehts dann grade weiter.
Der Fahrlehrer kennt im Normalfall seine Prüfer, und bereitet den Prüfling dann so drauf vor, dass da nichts passiert. Und soweit ich informiert bin, kann man technisch gesehen auf jedem Mopped Prüfung machen, dass ordentlich zugelassen und Verkehrstauglich ist (naja, A beschr. mit 34PS, und A unbeschr. mit mind. 70pferden oder so...).