Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Sozius vernünftig von hinten navigieren kann. Wenn derjenige, der hinten sitzt, die Gegend kennt und keine Karte braucht, dann klappt das wohl schon.
Meine Bedenken bei der Aktion, dass der Sozius die Karte auf deinem Rücken lesen soll um dann noch zu sagen, wo es lang geht, sind folgende:
Zum einen achtet ein Beifahrer nicht so sehr auf den Verkehr und die ganzen Schilder an der Straße.
Zum anderen sieht der Sozius von hinten die Straßenschilder samt Namen später als der Fahrer selber und dieser drosselt vermutl. nicht unbedingt das Tempo, um die Schilder schnell genug mit der Karte zuvergleichen.
Somit sind die Zeiten für die Anweisungen wohin der Fahrer das Motorrad bewegen soll, schon mal etwas verkürzt und womöglich nicht mehr oder nur waghalsig durchzuführen.
Dadurch kann es dann schon passieren, dass der Fahrer am Ende genervt ist, weil der Sozius erstmal noch dem Schild hinterher schaut und auf der Karte sucht, um dann Bescheid zu geben: Bitte wenden!
Und ob dann auch immer die Komunikation zwischen den beiden bei höheren Geschwindigkeiten (ohne Sprechfunk) funktioniert, wage ich ebenfalls zubezweifeln.
Ich würde mir eine entsprechende Karte aus der Region kaufen, die ich gut ablesen kann und dann in einen Tankrucksack mit Kartenfachfenster stecken. Dann kann ich selber vorher schaun, wo ich denn hin muss und kann selber entscheiden, in wievielen Metern, oder Kilometern oder wann auch immer ich abbiegen muss, kann mein Fahrtempo entsprechend einteilen und ggf rechtzeitig und sicher anhalten, als wenn ich mir erstnoch was von meinem unsicheren Sozius sagen lassen muss.
LG
Nictom
lieber ohne Navi unterwegs.