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toms

Mo24-Kultanhänger

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1

Mittwoch, 17. August 2011, 14:28

Vogesentagestour

Diesmal wollte ich in die Vogesen.
Doch schon vor Saverne Verdruß durch Umleitung und nur französisch sprechende Tankautomaten und Bevölkerung. Aber irgendwann klappt das auch.

Mein erster Gipfel ist der Rocher de Mutzig.
Höchster Berg der Nordvogesen und ihr nördlichster „Eintausender“. Anders als beim viel bekannteren Donon führt hier keine Strasse bis nahe unter den Gipfel, es ist ein ausgesprochenes Wanderziel. Für „Nur-Motorradfahrer“, zumal in Lederkombi, ein eher anstrengendes Ziel.
Gipfel aus Nagelfluh-Sandstein:

Zerklüftetes Gipfelplateau mit tiefen Rissen drin. Blick zum Donon:

Nun wechsele ich vom Alsace nach Lothringen und fahre auf Col Du Donon. Der Donon selber ist wesentlich bekannter als der Mutzig, auch deutlich einfacher vom Paß aus zu erreichen. Früher war er ein heiliger Berg der Kelten. Auf dem Gipfel auch hier ein zerklüftetes Plateau:

Und eine Tempel-Rekonstruktion:

Weitere Fahrt südlicher Richtung, am Kamm der Hochvogesen entlang (N420, D23, D34, D486) und auf den Ballon d’Alsace. Kurze Wanderung auf den Gipfel. Ein ausgesprochen runder Gipfel mit wenig Tiefblick (höchstens ins Rheintal, aber da gibt’s vom Grand Ballon aus besseres). Sehr viel Trubel hier oben und auch einige Exoten sind zu sehen:

Nun zum Grand Ballon. Die D14 am Hang der Vogesen entlang entpuppt sich als regelrechte Bergstrecke. Viel auf und ab, sehr viele Kurven. Dabei werden nur 2 niedrige Cols überschritten.
Am Grand Ballon wieder Wanderung auf den Gipfel mit seinem charakteristischen Radarturm:

Tiefblick ins Rheintal:

Dessert:

Weiter zum Hohneck, dem höchsten anfahrbaren Punkt der Vogesen:

Rückblick zum Grand Ballon:

Weiter zum Gazon du Faing, wieder Wanderung zum Gipfel:

Eine Hochfläche und (zur richtigen Jahreszeit) Blumenparadies, die auf der anderen Seite „alpin“ abbricht:

Die Route des Cretes noch weiter nach Sainte Marie-aux-Mines, dann schnell nach Hause. Wieder mal 675km und 5+1 Gipfel (das Hohneck zählt nicht wirklich, da kommt ja jeder fußkranke Motorradfahrer rauf).
http://maps.google.de/maps?saddr=Ludwigs…=ls&vpsrc=6&z=9
MfG
Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »toms« (17. August 2011, 14:36)


Buckbeak

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Donnerstag, 18. August 2011, 13:47

Das sind tolle Aufnahmen! Ich war da auch schon mit Möp und zu Fuß (aber nicht gleichzeitig im Wechsel - das wäre auch mal was :grin: ), eine tolle Gegend.
Und wieder eine Mammuttour hast Du vollbracht - darauf scheinst Du Dich ja zu spezialisieren. :) Ich fahre ja nun auch oft lange Touren, aber sooo lang nun doch eher selten...Du steigst wohl unter 600km erst gar nicht ab... :grin:
Mal sehen, was Du beim nächsten Mal reinstellst: Tagestour nach Griechenland oder so was in der Art... :grin:


liebe Grüße
Buckbeak

toms

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3

Donnerstag, 18. August 2011, 14:32

Du steigst wohl unter 600km erst gar nicht ab... :grin:
Doch, mein Roller braucht alle ca. 200km eine Tankpause. :(
Aber ich nicht. :whistling:
MfG
Thomas

Buckbeak

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4

Donnerstag, 18. August 2011, 14:45

Ah, wie dumm. Ich glaube, Du solltest auf ein Dieselmotorrad sparen... :grin:

liebe Grüße
Buckbeak

kleiner Chris

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Donnerstag, 18. August 2011, 22:59

Alter Schwede, Respekt für die Leistung. Wie lange warst du denn unterwegs?
BMW F 800 R - Ne gute Entscheidung!

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toms

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Freitag, 19. August 2011, 09:03

Wieder etwa 10 Stunden fahren und 5 Stunden wandern.
Dabei fahre ich gemütlich-defensiv und wandere dafür zügig. Ein Stolperer wäre auch nicht so tragisch wie mal in der Kurve nicht aufzupassen.
Man muß in Frankreich eh mit Überraschungen rechnen, dort wird das Knirschen unter den Reifen auch erst 100m später durch ein Schild mit Rollsplit ("Gravellion") erklärt.
MfG
Thomas

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