Liebe Freunde der GDMA,
wie hatten sich die Polizei, viele langjährige Partner, ihr und ich auf die 14. GDMA im Rahmen des Dresdner Stadtjubiläums 2006 gefreut. Dreizehn immer besser werdende Ausfahrten bis zum Großereignis und dann dies: Im August 2005 wollte ich mit den wie immer langfristigen Vorbereitungen beginnen und machte eine schriftliche Anfrage beim Dienstherren der Polizei. Fazit: In Zeiten leerer Haushaltkassen muss nun auch die Polizei möglichst kostendeckend arbeiten. Das kann ich als Kaufmann gut nachvollziehen, denn wo ist die Grenze zwischen Spaßveranstaltung und förderfähiger Tradition. Bisher als Öffentlichkeitsarbeit der Beamten (dies kam auch immer sehr gut an!) abrechenbar, soll der Veranstalter nun Kosten in fünfstelliger Eurohöhe für den Polizeieinsatz aufbringen. Ich bin sehr enttäuscht, denn die GDMA wird damit als Spaßveranstaltung eingestuft. Ich dachte wir wären besser akzeptiert, warum soll ich da weiter machen? Jahrelang war die Organisation ein hartes Stück Arbeit und mein Hobby, die Kosten für die immer längere Strecke und das Rahmenprogramm explodierten z. B. für Genehmigungen, Werbung, Shows, Bühnen, Musik, GEMA, Sanibegleitung, Schilderabsperrungen, Versicherungen, Platzmieten usw... Die Motorradausfahrt blieb stets kostenlos, die GDMA Partys danach waren mit 2,- bis 3,- Euro Eintritt nicht kostendeckend. Immense Mehrkosten sind im Moment nicht durch die Sponsoren zu finanzieren. Ein Mitfahrerbeitrag ist nicht gerecht für jeden Teilnehmer kassierbar. Ja, die GDMA scheint zu groß geworden, leider auch nach Ansicht des sächsischen Staatsministeriums des Inneren. Dort, wie auch in der Stadt, so dachte ich zumindest, bewegt die Größe, Tradition und Disziplin der Mitfahrer des beeindruckenden Events die Damen und Herren, vor allem in diesem Jahr, zu anderen Entscheidungen!! Unzählige andere Veranstaltungen begehren einen Polizeieinsatz, wo dürfen die Beamten auf Steuerzahlerkosten tätig werden und wo nicht? Zu entscheiden hat das der Gesetzgeber. Was meint Ihr dazu? Schreibt bitte Eure Meinung ins
GDMA-Gästebuch