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1

Dienstag, 11. November 2003, 16:05

Doohan über Rossi und Yamaha

Mick Doohan comments on Rossi's switch to Yamaha
November 11th, 2003


"Good on Valentino if that's what he wants to do. He's had a great run with Honda, but at the end of the day business is business.

"The business side of things has probably been as big an influence as anything on him taking up the option to ride for another team.

"The challenge for any rider in Valentino's position is to stay at the top of the game and making sure the environment is right. He's obviously

confident in his ability to pull all the various pieces together to keep winning.

"Yamaha hasn't had a really strong rider since Wayne Rainey and they haven't won a championship since '92. Valentino knows that, as I did

when there was talk I'd go there (Yamaha) at various stages of my career.

"This time around it appears Yamaha are sick of losing. They've decided to do something and get serious about needing to win. They

obviously believe Valentino is the rider to go with to get the results they want.

"Honda will still be in a strong position, with plenty of numbers out there. Nicky Hayden is probably Honda's biggest long-term asset, but he's

still a little bit green.

"The challenge for the Honda riders will be to match Valentino's consistency race-by-race. Honda also have to keep their development on

the correct track.

"You need a rider who can develop the bike. Honda have had Valentino in recent seasons, whereas Yamaha and Suzuki haven't had that.

"Valentino is still going to be the guy to beat for next year's championship. He may need a little time in the beginning to win as dominantly as

he did on the Honda, but his consistency will still be a plus.

"In all honesty I don't think the Yamaha is that much behind the Honda. While Valentino has been doing most of the winning recently, there's

not much between the next Honda and the Yamaha, or the Ducati.

"When I was riding (Luca) Cadalora was on a Yamaha he said you needed a Honda to win. When Cadalora got a Honda his results basically

didn't change. We've seen the same with (Max) Biaggi when he changed from Honda to Yamaha, and then back to Honda.

"Overall I'm not that surprised about Valentino changing. As I said before, business is business, and Yamaha decided they wanted a winning

rider."

Quelle : http://www.mcnews.com.au/

2

Dienstag, 11. November 2003, 16:18

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

Irgendwie kommt mir das vor als würde Doohan versuchen den Druck auf Rossi abzuwälzen. Wenn Rossi versagt dann Rossi und nicht Yamaha.

3

Dienstag, 11. November 2003, 18:32

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

...sehr interessant finde ich seine Bemerkung über Biaggi's Leistungen... weder auf der Yamaha, noch dieses Jahr auf der Honda...(die ja angeblich von selbst fährt ) konnte er überzeugen...

Mad Max Maniac

unregistriert

4

Dienstag, 11. November 2003, 22:18

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

@polar

So interessant finde ich seine Bemerkungen über Max Biaggi nicht! Doch hinlänglich bekannt, daß Doohan den Römer
nicht sonderlich mag. Oberluschi Doohan hätte sich doch eh nie getraut, von Honda wegzugehen und jetzt reißt er große Sprüche! Letztendlich kann er froh sein, daß er seine Karriere vorzeitig beenden mußte, sonst wäre ihm der Max mit der ollen Yamaha noch um die Ohren gefahren!

5

Mittwoch, 12. November 2003, 09:30

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

@ mad max maniac

hmm...also den 5-fachen Weltmeister in der Königsklasse als 'Oberluschi' zu bezeichnen...also ich weiß ja nicht, doch ein wenig übertrieben - oder?

ich hätte von Biaggi in dieser Saison auch mehr erwartet, wo er doch nun die gleiche 'Waffe' wie Rossi besaß und die beiden sich messen konnten...statt dessen lässt er, der 4-fache 250er Weltmeister, sich von Gibernau (der noch keinen Titel sein eigen nennt) auch noch die Butter vom Brot nehmen... sollte Biaggi am Ende vielleicht 'ausgebrannt' sein... aber bitte jetzt nicht das Argument bringen, das die Hondas nicht völlig identisch waren, letztendlich ist es der Fahrer...

...für 2004 sehe ich für Max und den Titel auch schwarz, denn Edwards scheint extrem motiviert zu sein, Honda zu zeigen, dass er besser ist als Hayden - na und der kleine Nicky wurde zum Ende hin ja auch immer stärker...

Titelanwärter müssete ja eigentlich Gibernau sein, nach seinen gezeigten Leistungen - mal sehen, ob er daran anknüpfen kann...oder ob es nur 'sein' Jahr war...

Es bleibt wirklich spannend und für Biaggi keine Ausreden mehr...er hat das Beste Bike und Rossi ist auf unterlegenem Material... nun müsste Max beweisen, dass er zumindest der zweitbeste Fahrer in der aktuellen Serie ist.

MotoMarex

Mo24-Fan

Beiträge: 280

Registriert: 04.08.2003

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6

Mittwoch, 12. November 2003, 13:08

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

Ich kann dir da nur beipflichten polar.
Hinzuzufügen kann man wohl noch, dass du (Mad Max Maniac) zunehmend wie Biaggi klingst. Diese Verteidigung, er habe nicht das gleiche Material, und und und.
Ich finde schon, dass Doohan recht hat mit dem was er über Biaggi sagt. Und glaube kaum, dass biaggi jetzt auf einmal der Überfahrer der Hondameute wird, nur weil er klitzekleine Verbesserungen am Moped bekommt. Der Unterschied zwischen Rossis und seinem Bike war sicherlich vorhanden, aber bei weitem nicht so dramatisch ausgeprägt.

Aus doohans Worten kann man aber deutlich herauslesen, dass ihm der Wechsel Rossis gar nicht gut schmeckt. Ich glaube er ist ein wenig neidisch auf Rossis Leistungen... .

7

Mittwoch, 12. November 2003, 14:06

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

Tja, ich als ehmaliger Ober-DoohanFan wollte es gar nicht aussprechen, aber tief in mir drinnen hat sich schon länger der Gleiche Gedanke eingeschlichen : Doohan ist neidisch !! Weil er nicht den Mum hatte , wie Rossi auf der höchsten Sproße die man in unserem wunderebarem Sport erklimmen kann - auf eine wacklige Nebenleiter zu springen, die zwar wackelt und knackst aber eben noch ein Stück weiter in den Olymp ragt. Vermutlich ist er dann sogar einer derer, die es schon immer wußten, wenns schief geht.

8

Mittwoch, 12. November 2003, 14:37

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

Ich kann mir nicht vorstellen warum Doohan neidisch sein soll. Worauf? Nie den Abstieg gewagt zu haben? Neidisch darauf keinen drohenden Misserfolg zu ernten?

Er hätte ja die Chance sicherlich auch gehabt von Honda wegzugehen, aber Mick Doohan wollte nur eins, gewinnen.
Zum anderen war er um einiges älter als Rossi, der diese neue Herausforderung annimmt weil er ganz einfach genug Zeit für sowas hat.

Ich denke Doohan fühlte sich immer ganz wohl in seinem gemachten Honda Nest.


MotoMarex

Mo24-Fan

Beiträge: 280

Registriert: 04.08.2003

Region: sonstiges

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9

Mittwoch, 12. November 2003, 15:38

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

In Antwort auf:

Ich kann mir nicht vorstellen warum Doohan neidisch sein soll. Worauf? Nie den Abstieg gewagt zu haben? Neidisch darauf keinen drohenden Misserfolg zu ernten?

Er hätte ja die Chance sicherlich auch gehabt von Honda wegzugehen, aber Mick Doohan wollte nur eins, gewinnen.
Zum anderen war er um einiges älter als Rossi, der diese neue Herausforderung annimmt weil er ganz einfach genug Zeit für sowas hat.

Ich denke Doohan fühlte sich immer ganz wohl in seinem gemachten Honda Nest.






Es ist richtig, Doohan fühlte sich wohl bei Honda, speziell ab dem dritten Jahr, als die Ingenieure endlich mehr auf ihn und seine Vorschläge eingegangen sind. Vor Doohan hatten es die Fahrer bei Honda nähmlich nicht ganz so einfach, aber Honda erkannte, dass man dem Fahrer doch mehr Beachtung in der Entwicklung schenken sollte. Und da er jetzt der Renndirektor bei Honda ist und mit Rossi ein noch begnadeter Fahrer unter seine Fittichen ist, als er es selbst war, fällt ihm der Abschied von Rossi schwer. Das kann man zwischen den Zeilen im Interview, denke ich, herauslesen. Auf mich wirkt es zumindest deutlich so.
Somit muss sich Doohan eingestehen, dass er nicht mehr DER Champ ist mit seinen 5 WM Titeln in Folge, sondern Rossi, obwohl er nur 3 Titel bei honda geholt hat. Und statt Doohan nachzueifern, geht er seinen eigenen Weg und wechselt zu einem vermeintlich schwecheren Gegener von Honda, zu Yamaha. Und darauf ist er, denke ich, schon ein bisschen neidisch.

Muss er eigentlich nicht, weil das soll ihm einer erstmal nachmachen, was er mit der NCR geschafft hat. Aber andererseits sind Rennfahrer immer Leute die an der Spitze sein wollen. Und hier, denke ich, fängt er ein wenig auf Rossi neidisch zu werden, da dieser ihn mit den eigenen Leistungen völlig überflügelt hat und nun auch noch total selbsbewußt den besten Hersteller verlässt und zu Yamaha geht. Und, obwohl Yamaha Doohan auch abwerben wollte, hat er sich doch nie getraut, in der Angst, er könnte keine Erfolge mehr erzielen.
Ich denke aber dennoch, dass sein Neid mehr auf Rossis Courage zielt als auf seine Leistungen. Den zum Zweiteren hat Doohan Rossi zum Teil selbst verholfen, in seine ersten Jahren auf der NCR.

10

Mittwoch, 12. November 2003, 15:49

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

Es ist so wie hatz es sagte, Doohan versucht lediglich, Druck von Honda auf Rossi abzuwälzen. Anderfalls ist es kaum erklärbar, dass er in einem Interview vor ein paar Wochen noch Hayden als legitimen Nachfolger bezeichnete, der der Aufgabe gewachsen sei, ihn aber in diesem Interview quasi zum greenhorn herunterstuft.

Aber egal was aus Richtung honda noch verlautbart wird und was sie im nächsten Jahr erreichen, wenn nicht der Fahrertitel dabei ist, wäre dies auch aus Marketinggründen ein sehr herber Schlag.

Mad Max Maniac

unregistriert

11

Mittwoch, 12. November 2003, 16:57

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

@polar

Hondas Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, wird zu einem sehr großen Teil auf die überlegene Motorelektronik zurückgeführt. Und dabei ist es mitentscheidend, wieviel Unterstützung bei deren Einstellung, bzw. Abstimmung ( das sog. Motormapping ) man von den HRC-Ingenieuren bekommt oder eben auch nicht. Neben "kleinen" baulichen Veränderungen am Mopped, ist dies eben der Unterschied zwischen Werks-Honda (Sete) und Kunden-Honda (Max).

Rossi kann jetzt beweisen, daß sein Erfolg eben nicht nur am überlegenen Material lag. Ich denke, daß dies auch seine Intention war, zu Yamaha zu wechseln. Außergewöhnliches Talent, Selbstvertrauen und die Zuversicht es mit Yamaha schaffen zu können, sind auf jeden Fall vorhanden. Doohan hätte diesen Schritt nie und nimmer gewagt, und bleibt deshalb für mich immer nur ein Weltmeister unter vielen!

12

Mittwoch, 12. November 2003, 18:55

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

@mad max maniac


In Antwort auf:



Hondas Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, wird zu einem sehr großen Teil auf die überlegene Motorelektronik zurückgeführt. Und dabei ist es mitentscheidend, wieviel Unterstützung bei deren Einstellung, bzw. Abstimmung ( das sog. Motormapping ) man von den HRC-Ingenieuren bekommt oder eben auch nicht. Neben "kleinen" baulichen Veränderungen am Mopped, ist dies eben der Unterschied zwischen Werks-Honda (Sete) und Kunden-Honda (Max)




...sicherlich hast Du teilweise recht mit Deinen Ausführungen und dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, das es letztendlich der Fahrer entscheidet, ob er siegt oder nicht - wenn ich mich recht erinnere hat dieses Jahr Gibernau ein Rennen gewonnen, obwohl er noch nicht die 'werks'honda gefahren ist... er hat halt gekämpft...das habe ich übrigens bei Max dieses Jahr absolut vermisst, den Willen zu kämpfen... wenn er meinte sein Bike wäre nicht optimal abgestimmt, ist er eben hinterhergefahren...




In Antwort auf:



Rossi kann jetzt beweisen, daß sein Erfolg eben nicht nur am überlegenen Material lag.




..dazu kann ich nur sagen, dass Vale nix mehr beweisen muss...ein Beispiel - hätte Max auf Rossis Honda gesessen und wäre wie Vale ins Kiesbett gefahren, um sich danach an 10.(!) Stelle wieder zu finden...glaubst du wirklich man hätte ihn danach als 2.(!) auf dem Podium gesehen... ?

saratoga

unregistriert

13

Mittwoch, 12. November 2003, 21:52

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

In Antwort auf:

und dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, das es letztendlich der Fahrer entscheidet, ob er siegt oder nicht



Die Zeiten sind wohl lange vorbei - leider! Der Materialeinfluß wird immer größer - damit verbunden der Einfluß der Techniker. Schnell fahren können die Piloten wohl alle - das wichtigste für sie ist es eher, die entscheidenden technischen Aussagen zur Entwicklung des Bikes (Fahrwerk, Reifen) zu treffen, wozu sowohl Rossi als auch Biaggi in der Lage sind (siehe auch Brazzi, der beide betreute), was ihren langandauernden Erfolg bestätigt. Der eine hat halt noch Burgess und HRC-Unterstützung - der andere nicht.
Mad Max Maniac hat dies am Beispiel der Motorabstimmung wunderbar erklärt. Dessen Einfluß auf die Reifen war bei Biaggi unübersehbar, genau wie das Vorjahres-Chassis in der ersten Saisonhälfte. Über die Verfügbarkeit der anderen Abstimmungsdaten speziell bei Gibernau hatte ich mich schon in der Vergangenheit zur Genüge geäußert.

In Antwort auf:

das habe ich übrigens bei Max dieses Jahr absolut vermisst, den Willen zu kämpfen...



Biaggi ist in dieser Saison im Rennen 3mal gestürzt. Selbst wenn man den Ausritt infolge des Sturzes von Bayliss (Philipp Island) berücksichtigt, war er bei den verbleibenden Stürzen über dem Limit, was nicht gerade für mangelnde kämpferische Einstellung spricht. Zudem machte sich insbesondere bei ihm ein erhöhter Reifenverschleiß aufgrund der schon genannten Probleme in der 2.Rennhälfte bemerkbar.

In Antwort auf:

ein Beispiel - hätte Max auf Rossis Honda gesessen und wäre wie Vale ins Kiesbett gefahren, um sich danach an 10.(!) Stelle wieder zu finden...glaubst du wirklich man hätte ihn danach als 2.(!) auf dem Podium gesehen...



Der Qualität dieser Aufholjagd kann man nicht widersprechen - dennoch habe ich schon bedeutend aufregendere dieser Art gesehen - auch von Biaggi. Das wichtigste dabei ist, dass die Abstimmung passt. Somit war dies nach Rossis Zeitenabstand im Training einfach zu erwarten.

noch ein paar Zeilen zu Doohan:
Was Doohan in den letzten Jahren über Biaggi vom Stapel gelassen hat, ist nicht nur lächerlich sondern auch eines 5-fachen Weltmeisters in keinster Weise würdig. Das fing mit seinem aufgeführten Vergleich mit Criville an und setzt sich mit Rossi fort (hier insbesondere seine Aussagen nach dem Barcelona-Rennen) sowie die jüngsten Bemerkungen. Scheinbar hat er es nicht ganz verwunden, dass Biaggi es war, der ihm 1998 als Neuling gehörig einheizte, und Doohan nicht ganz astrein seinen 5.WM-Titel holte. Auch habe ich den Eindruck, dass er den Anteil von Burgess herunterspielen will. Mit seinen zunehmend häufiger werdenden merkwürdigen Aussagen verspielt er nach und nach alle Sympathien, die er als Pilot eingefahren hat.

MultiSpeedKing

unregistriert

14

Donnerstag, 13. November 2003, 06:58

Re: Doohan über Rossi und Yamaha

In Antwort auf:

Der Qualität dieser Aufholjagd kann man nicht widersprechen - dennoch habe ich schon bedeutend aufregendere dieser Art gesehen - auch von Biaggi. Das wichtigste dabei ist, dass die Abstimmung passt. Somit war dies nach Rossis Zeitenabstand im Training einfach zu erwarten.




trotzdem gelang es KEINEM anderen Fahrer in dieser Saison auch nur eine annähernd geile Leistung zu zeigen.
In Antwort auf:

Die Zeiten sind wohl lange vorbei - leider! Der Materialeinfluß wird immer größer - damit verbunden der Einfluß der Techniker. Schnell fahren können die Piloten wohl alle - das wichtigste für sie ist es eher, die entscheidenden technischen Aussagen zur Entwicklung des Bikes...


eben und darum ist die Leistung Rossi's nicht so herunterzuspielen

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