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CHR_

Mo24-Kultanhänger

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121

Montag, 17. April 2017, 10:29

Marokko - Fazit

Bevor die Gedanken wieder vom Alltag in Anspruch genommn werden noch ein schnelles Fazit:

Erstmal die Statistik:

44 Tage
7679 km mit dem kleinen nervösen Motorrad
Kein Regen und durchgehend angenehm sonnig – eine gute Alternative zu norddeutschem Schmuddelwetter im März/Aril.

Kreuz und Quer durch Marokko


Was hats gekostet:

250 EUR für die Fähre
100 EUR Autobahngebühren
200 EUR Sprit fürs Auto
1700 EUR eine Woche Rallyeteilnahme
750 EUR eine Woche Sandtraining in Merzouga
1000 EUR Ausgaben vor Ort

Ist nicht geschenkt – insbesondere die Rallyeteilnahme schlägt ins Kontor – aber dafür bekommt man da auch was geboten! War jedenfalls eine meiner besten Entscheidungen, daran teilzunehmen. Auch wenn ich mir da vorher nicht so sicher war. Aber es ist ja oft so, daß sich solch schwierigen Entscheidungen hinterher als die besten entpuppen.

Der Fahrer hat alles gut überstanden – zwischenzeitlich aufgetretene blaue Flecken und Abschürfungen sind inzwischen wieder weg.

Das kleine nervöse Motorrad und die andere Ausrüstung hat keine solchen Selbstheilungskräfte – da ist demnächst was instand zu setzen.

Aber das sind alles Kleinigkeiten – sehr schön ist daß das kleine nervöse Motorrad immer zuverlässig gefahren ist und unterwegs keine Reparaturen notwendig waren. Es hatte aber so 10km vor Tanger Med. plötzlich keinen Leerlaf mehr – d.h. im Stand geht der Motor aus. Merkwürdigerweise ging es dann später wieder – das muß ich mir zu Hause dann mal in Ruhe ansehen (oder erstmal weiter beobachten

122

Donnerstag, 20. April 2017, 13:47

Die Karte spricht Bände ... :thumbsup: :D .

Bist Du "oben rüber" von der Dades- zur Todra-Schlucht gefahren? Spiegelt der Track das wider? Dann wäre der Bogen ja riesig.

Nachträglich betrachtet (denn jetzt weißt Du ja, dass alles gut gegangen ist) war die Reise m.E. jeden einzelnen der 400.000 Cent wert. Denn dieses Erlebnis kann Dir niemand mehr nehmen und irgend jemand könnte es auch für keinen Preis der Welt kaufen. Insofern hast Du definitiv alles richtig gemacht.

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123

Donnerstag, 20. April 2017, 15:27

Bist Du "oben rüber" von der Dades- zur Todra-Schlucht gefahren? Spiegelt der Track das wider? Dann wäre der Bogen ja riesig.


Nee - die Strecke bin ich auf der Erprobungstour letzten Herbest gefahren. Hben wir diesesmal ausgelassen und uns in der zweiten Hälfte auf den Süden konzentriert.

124

Donnerstag, 20. April 2017, 16:32

Bist Du "oben rüber" von der Dades- zur Todra-Schlucht gefahren? Spiegelt der Track das wider? Dann wäre der Bogen ja riesig.

Nee - die Strecke bin ich auf der Erprobungstour letzten Herbst gefahren. Haben wir diesesmal ausgelassen und uns in der zweiten Hälfte auf den Süden konzentriert.

Ah, dann hab' ich das übersehen. Aber dann kennst Du die Strecke ja. Wie schwierig ist sie denn? Sie geht ja deutlich über 3.000 müM und ist wenig befestigt, richtig? Geht das noch mit einem Straßenmoped? Ist sie ausreichend markiert oder muss man nach Track fahren?

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Donnerstag, 20. April 2017, 22:25

Hab nochmal nachgesehen - bin etwas anders gefahren - die Dades Schlucht hoch bis Agoudal. Zur Querung in die Todra Schlucht hätte ich wieder etwas zurück gemußt.
Aber auch die Strecke ging über einen unbefestigten 2900m Pass.
Wenn das Straßenmotorrad 'ne GS oder was vergleichbares ist und vor allem richtige Reifen drauf hat sollte das gehen, wenn es nicht grade geregnet hat. Aber ein leichteres Motorrad ist im Vorteil.
Mit einem klassische Straßenmotorrad würde ich das nicht versuchen...

126

Donnerstag, 20. April 2017, 23:24

Danke für Deine Meinung. Ich kam damals mit meiner Fazer zum gleichen Schluss. In der Todra-Schlucht war ich bis zu dem Punkt, den Du mit "weiter kommen die meisten Touristen nicht" beschrieben hast und in der Dades-Schlucht war ich bis ca. 10 km hinter den spektakulären Serpentinen. Das ging gut.

Ich hab' mir Deinen Blog von der Vorbereitungsreise eben nochmal angeschaut. Die Strecke über Agoudal ist wohl eine etwas längere Verbindung der beiden Täler und es gibt aber noch eine kürzere (die Du aber nicht gefahren bist). Denn in der Todraschlucht warst du ja definitiv - und nicht nur von Süden her. Oder bin ich immer noch schief gewickelt?

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Freitag, 21. April 2017, 08:53

...nee - bist gerade gewickelt. Ich hab die längere Verbindungsstrecke genommen. Und bin beide Schluchten jeweils ganz gefahren. Dades von oben kommend - und Todra von unten.

Das Foto ist zwar vom Tiz N Tazazert, aber der Schotterpaß den ich gefahren bin sah ganz ähnlich aus:

Manuel

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Freitag, 21. April 2017, 09:08

was mich mal interessieren würde: wie wird das da eigentlich mit dem Tanken gemacht? so eine Tankstellendichte wie in Deutschland gibt es da wohl nicht...

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Freitag, 21. April 2017, 11:41

...nee - die Tankstellendichte ist viel höher als in Deutschland - zumindest solange man sich in einigermaßen besiedelten Gebieten aufhält. Alles nördlich des Atlas ist kein Problem - im Süd-Westen kommen dann zu den offiziellen Tankstellen noch die Kanistertankstellen, die aus Westsahara geschmuggelten Sprit verkaufen (Erkennbar an Faß, Kanister oder Plastikflasche am Straßenrand). Da kommt man spätestens nach 100km immer irgendwo an einer Tankstelle vorbei.

In den Wüstengebieten an der algerischen Grenze und im Hochatlas außerhalb der bekannten Touristengebiete sieht das etwas anders aus - da muß man schon mal schauen daß man nach 250km mal einen größeren Ort auf der Strecke hat. Da ist eine Wegpunksammlung zu Tankstellen hilfreich :) .

Während de Rallye war eine Tankreichweite von 180km vorgeschrieben. Getankt wird während der Rallye an ganz normalen Tankstelln - die sind im Roadbook verzeichnet und meist kommt so nach spätestens 100km eine. Das ist auch immer Thema der Fahrerbesprechung am Abend vorher.

Es gab zwei Abschnitte, die eine höhere Tankreichweite erforderten. Da ist dann das Serviceteam für die Spritversorgung verantwortlich. Ich hatte 'Service by Orga' gebucht (das ist das Minimalprogramm: Transport einer Kiste und von 2 Reifen aus Deutschland sowie 2x Sprit in Marokko - aber kein Mechaniker oder so) und da wartete dann an an zwei Checkpoints jeweils ein Kanister auf mich...

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Dienstag, 25. April 2017, 09:22

Das kleine nervöse Motorrad ist jetzt frisch verarztet und wieder einsatzfähig:



Wirklich defekt war nur der Ansaugluftdrucksensor – und Ölwechsel war auch dran. Sonst nur säubern, Kleinigkeiten richten und natürlich neue Reifen (wieder die auf der Rallye bewährten Mitas C-11 Speedy Croc und C-02 Stone King). Alle Details dazu im Wartungslogbuch.

Und da es Ende Mai nach Holland zur Roadbooktour geht ist auch das Navigationsgeraffel wieder dran…

Sandman

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Dienstag, 25. April 2017, 20:10

Wie sind denn die Mitas Reifen so? Grip, Preis, Haltbarkeit . . . Ich hatte vor vielen Jahren den Stone Master in Gebrauch, haben immer relativ lange gehalten. Im Moment fahre ich einen Maxxis und bin recht zufrieden damit.
Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

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Dienstag, 25. April 2017, 20:28

Ich komme mit denen auf dem kleinen Motorrad gut zurecht. Die Marokko Tour mit Anreise, Sandtraining, Rallye und 3 Wochen Urlaub bin ich mit eineem Satz gefahren - über 7000km und es wären sicher noch 1000km drauf gewesen.
Der Stone King hat neu 22mm Profiltiefe - das gibt auch im Sand gut Vortrieb - und sorgt für lange Haltberkeit. Die Gummimischung ist nicht wie beim Michelin Desert extrem hart, die Lebensdauer erreicht der durch das viele Material das verschlissen werden kann.
Die Mitas-Reifen sind im eher günstigen Bereich angesiedelt - daher war der Reifen für mich beim ersten Test eine Überraschung - funktrioniert nämlich erstaunlich gut für Sand und Stein wie in Marokko.
Auf kräftigeren Motorrädern mag das anders aussehen - die langen Stollen sind bei übermäßigen Leistungseinsatz möglicherweiose gefährdet...

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