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gnome

Mo24-Inventar

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Montag, 30. Oktober 2017, 12:52

:rolleyes:

Also Goretex funktioniert wie die Dampfsperre im Häuslebau. Damit sie funktioniert braucht sie auf beiden Seiten Luft, im Inneren am besten a bissle wärmer als aussen (so 10°C Unterschied und mehr wären nicht schlecht).

Gestern betrug die Aussentemperatur so 7°C und es regnete - das Aussenmaterial des Handschuh sog sich so langsam mit Wasser voll. Bis der Zustand erreicht war, dass der "Dampf" von Innen nicht mehr nach Aussen konnte, da er zu wenig "Druck" hatte, um den im Aussenmaterial eingelagerten "Wassermantel" zu durchdringen. Nun beginnt sich der Dampf (Schweiss) auf der Innenseite der Membrane abzulagern, da er ja nicht mehr raus kann - die Membrane ist nun beidseitig mit Wasser dichtgemacht und ihrer Funktion beraubt. In diesem Moment kommen nun auch die beiden Wasserschichten zusammen, da keine trennende Luftschicht mehr vorhanden ist - vorbei ist es mit trockenen Händen.

Dieser Vorgang dauert je nach verwendetem Aussenmaterial und Pflegezustand mal länger, mal kürzer. Meine haben rund vier Stunden mitgemacht, danach waren sie soweit. Das ist dann auch der Moment, wo meine Fingerchen finden, wir hätten gerne etwas Wärme - also Griffheizung auf niederer Stufe an.

Da bei den besseren Goretexhandschuhen die Griffseite ohne Laminat ist, kann sich wieder ein Wärmepolster aufbauen und sollte der Regen aufhören, besteht sogar die Möglichkeit, dass nach erfolgreichem Abtrocken des vollgesogenen (oberen) Aussenmaterials die Membrane wieder arbeiten kann (Betonung auf kann).

;)
Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

Pendeline

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Montag, 30. Oktober 2017, 13:24

Du hast also das im Handschuh stehende Wasser mit der Griffheizung ein bissel temperiert, hinterher.

gnome

Mo24-Inventar

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Montag, 30. Oktober 2017, 15:18

Genau - das ergibt so richtig zarte Haut, also Hornhaut hat da dann keinerlei Chancen :)
Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

Zottelc4

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Donnerstag, 2. November 2017, 19:40

@gnome
Die Kondensation von Wasserdampf ist von 2 Faktoren abhängig: Druck und Temperatur. Solange sich innerhalb des Handschuhs die Zustände nicht ändern, passiert gar nichts. Solange es im Handschuh nicht viel zu warm ist, verdampft auch kaum Wasserr über die Haut. Warum auch, es muss ja nichts gekühlt werden mit dem Schweiß. Der Wassedampf der trotzdem entsteht, kann durch die Membran hindurch diffundieren. Dafür braucht es (fast) keinen Druck. Solange nicht alle Poren (bei Goretex) von einem geschlossenem Wasserfilm überzogen sind, macht er das auch. Ob er dann sofort kondensiert, oder nicht, ist eigentlich egal. Normalerweise bleiben die Hände auch nach mehreren Stunden komplett trocken, es fühlt sich nur nicht so an. Die Membran selber ist klamm. Wenn die Membran von außen zu sehr abgekühlt wird, kann der Dampf allerdings innen an der Membran kondensieren. Dann werden die Hände tatsächlich ein wenig feucht. Das kenne ich auch, nach stundenlangen Regenfahrten. Ist aber nicht wirklich tragisch.
Trotzdem liebe ich meine beheizten Handschuhe. Sie heizen auch die Membran auf, dehalb tritt dieser Effekt gar nicht auf. Auch wenn das Obermaterial komplett vollgesogen ist, sind die Hände absolut trocken.

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