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1

Dienstag, 8. August 2006, 19:17

BMW F650GS oder R1200GS?

Brauche dringend einen guten Rat: Mache gerade den Motorradführerschein und spiele mit dem Gedanken, mir die F650GS von BMW zuzulegen. Habe jetzt beim Händler erstmals auf der R1200GS gesessen und mich unsterblich darin verschossen.
Denke aber, daß das für einen Führerschein-Neuling ein zu großes Geschoß ist. Für den Anfang zu viel PS und Gewicht.
Wer kann mir mit seinen Erfahrungen weiterhelfen? :gruss:

Fischi

Team MO24 - Technik

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Motorrad: R1150GS, SR500

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2

Dienstag, 8. August 2006, 19:34

Re: BMW F650GS oder R1200GS?

Wenn Du Dich unsterblich darin verschossen hast muss es die 1200er sein....ich fahr die 1150er, klar ist die schwer und riesig...aber wenn sie rollt ist sie ein Fahrrad...und die 1200er ist wesentlich leichter....


Ob Du Dir das aber zutraust mußt Du schon selber wissen....so ´ne große Kuh ist schließlich eine nicht ganz geringe Investition...einen Umfaller steckt sie locker weg, es ist ja ursprünglich eine Enduro und sowas ist hart im nehmen....

Sie fährt sich federleicht und äusserst gutmütig....die F650 dagegen ist konventionell und fährt sich eben wie jede andere Enduro....kostet dafür aber wesentlich weniger...


3

Dienstag, 8. August 2006, 19:55

Re: BMW F650GS oder R1200GS?

Danke! Du hast mich in meiner Entscheidung bestätigt.

Beny

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4

Dienstag, 8. August 2006, 20:35

Re: BMW F650GS oder R1200GS?

Ich bin froh daß ich meine ersten Erfahrungen mit kleinen Maschienen gemacht habe. Ob ich Dir genauso wie Fischi zur Großen zuraten würde, ich habe meine Zweifel ob das auch wirklich gut ist. Ich habe auch eine GS 100 gefahren und es ist wirklich ein scharfes Teil, bin aber überzeugter Anhänger des Stufenführerscheins und halte nicht viel davon gleich mit einem Big Bike anzufangen. Es hängt aber wesentlich vom Alter, Verkehrserfahrung und davon ab was Du willst. Ich denke am Anfang tut es ohne weiters auch die "Kleine" die hat auch schon Schmakes und ist vielleicht vom Neuling besser zu beherrschen. (+ vielleicht auch als Gebrauchte deutlich billiger zu bekommen) Ich würde aber auch jedem Führescheinneuling ehr zum Käfer als zum Porsche raten wenigsten 1-2 Jahre.
Beny

Zoomie

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5

Mittwoch, 9. August 2006, 07:57

Re: BMW F650GS oder R1200GS?

Das denke ich auch. Jeder von uns hat sein "Traumbike", das er später mal haben will. Wenn du jetzt klein anfängst, hast du immernoch genug Zeit, die zu steigern. schließlich fährst du wahrscheinlich erstmal 2 Jahre mit 34PS?
Wenn du schon über 25 bist, würde ich dir sowieso ein kleineres Bike empfehlen.
Da du wahrscheinlich noch nicht viel Praxiserfahrung hast, kann es natürlich auch sein, dass sich deine Vorlieben verändern werden - und dann sitzt auf deiner 1200er.
Also, es ist natürlich deine Entscheidung, aber ich wäre immer vorsichtig, gleich so tief in die Tasche zu greifen.

alex600ccm

Mo24-Bewohner

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6

Mittwoch, 9. August 2006, 10:43

Re: BMW F650GS oder R1200GS?

Hm, ich würde sagen, nimm das Bike, auf dem Du Dich einfach wohler fühlst. Ich glaube auch nicht, dass man als Anfänger unbedingt wenig PS fahren sollte, wenn man den A unbeschränkt hat (ich gehe jetzt davon aus, dass Du ihn hast, denn Du schreibst, dass die 1200er viel Leistung hat, und es scheint eine Alternative für Dich zu sein?!) und wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat und sich nicht selbst überschätzt. Allerdings würde ich Dir zum Kauf einer gebrauchten Maschine raten, egal, für welche Du Dich letztendlich entscheidest.

Viel Spaß!

Alex

7

Mittwoch, 9. August 2006, 14:51

Re: BMW F650GS oder R1200GS?

Hallo anonym,

wenn die 12er GS mal rollt, ist sie ziemlich einfach zu fahren. Die 98 PS sind allerdings anders als bei einer 600er; auch bei niedrigen Drehzahlen gehts vorwärts, wenn am Gasgriff gedreht wird :-) Ob du im Stand/Rangieren damit klarkommst, hängt auch mit deiner Statur zusammen: Kleinen schmächtigen Anfängern würde ich sie nicht empfehlen.
Jetzt aber zum wichtigsten: Hast du sie mal probegefahren??? Weil, wie kann man sich in ein Moped verlieben, dass man nicht gefahren hat? Wenns nur ums Posen etc. geht o.k. Wenn du aber mal Motorradfahrer und nicht nur Motorradbesitzer werden willst, ist das Fahrgefühl wichtiger, als die Optik. Wenn du drauf sitzt, sieht du sowieso nicht viel davon. Wenn du die Große in Betracht ziehst, solltes du auf jeden Fall auch die F650GS Dakar probefahren; die ist höher und "geländetauglicher". Und viel leichter und handlicher als die Dicke. Es gibt etliche Männer, denen die 50 PS ausreichen. (Z.B. mir, habe beide probegefahren.) Wenn du allerdings recht "schwergewichtig" bist, oft auf der Autobahn oder mit Sozius unterwegs bist, ist die 12er GS die bessere Wahl.

Gruß Michael

GrueneHexe

unregistriert

8

Mittwoch, 9. August 2006, 15:48

Re: BMW F650GS oder R1200GS?

Habe eigentlich nur als Sozia Erfahrung mit der R1200GS gemacht. Bin trotzdem hin und weg von dieser Maschine. Nicht nur des Aussehens wegen, sondern auch wegen des Fahrkomforts. Zwei meiner Kollegen fahren die R1200GS und natürlich haben sie auch einen gewissen Einfluß.
Sicher, dem Verstand nach sollte man als Neuling vielleicht mit einer kleineren Maschine anfangen, aber wo die Liebe hinfällt?!

Fischi

Team MO24 - Technik

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9

Sonntag, 13. August 2006, 10:33

Re: BMW F650GS oder R1200GS?

Jupp, das rangieren im Stand ist das größte Problem bei den Dicken...so eine gewisse Grundgröße solte man schon haben und ganz klein wenig Beinkraft in den Armen schadet auch nichts....220kg sind zwar 30 weniger als die 1150er....aber man darf nicht vergessen das die Kilos ganz weit oben sind....d.h. sie ist sehr kippelig beim schieben....

98PS sind sehr sehr viel....und die 115Nm sind brachial....aber man muss ja nicht die volle Leistung abfordern....


Probefahrt heißt das Zauberwort...das sie nach wie vor der Verkaufsschlager Nummer ein ist zeigt eigentlich deutlich das sich soviele Motorradfahrer kaum täuschen können.....

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