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dieter

Mo24-Bewohner

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1

Freitag, 19. November 2004, 15:30

Langstrecken WM

Der österreichische Motorrad-Rennfahrer Erwin Wilding (35) befindet sich nach seinem schweren Trainingssturz in Macao weiterhin im künstlichen Tiefschlaf, sein Zustand ist aber stabil. Laut Mitteilungen der obersten nationalen Motorsport-Kommission (OSK) haben zwei Computer-Tomografien am Freitag zudem das ermutigende Ergebnis gebracht, dass über Nacht keine Gehirnschwellung aufgetreten ist und auch neurologisch alles in Ordnung sein dürfte.

GP von Macao. In der ehemaligen portugiesischen Kolonie steigt dieses Wochenende der GP von Macao. Das traditionelle Saisonfinale findet auf jenem berühmt-berüchtigten Straßenkurs statt, der sowohl bei Auto- als auch bei Motorrad-Rennen immer wieder schwere Unfälle provoziert hat. Wilding war erst nach der Absage eines deutschen Piloten ins Starterfeld dieses Einladungsrennens gerutscht, bei dem mit Horst Saiger, Manfred Hinterreiter, Mandy Kainz usw. auch noch andere Österreicher am Start sind.

Bewusstlos. Saiger war auch einer der ersten beim verletzten Wilding, der zuvor über Probleme mit dem rutschenden Vorderrad geklagt hatte. Er sei zwar bewusstlos gewesen, habe aber selbstständig geatmet, hieß es. Die Veranstalter haben unterdessen Wildings Lebensgefährtin, mit der der Niklasdorfer zwei Kinder hat, nach Macao eingeflogen. Wilding ist ein Späteinsteiger in der Motorrad-Szene und hat zuletzt mit seinem WRT-Honda-Team Platz sechs in der Langstrecken-WM belegt.
quelle-kleine zeitung

Ich hoffe das er am weg der besserung ist,dieses Jahr war kein gutes.Obwohl ich die Veranstalter klagen würde,den auf diesen strecken zu starten birgt doch ein immenses Risiko.
Leider können manche Fahrer sich nicht frei entscheiden,sie müssen alles fahren was angeboten wird.


dieter

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Mo24-Bewohner

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2

Freitag, 19. November 2004, 16:09

Re: Langstrecken WM

http://gp.macau.grandprix.gov.mo/grandprix2002/photo/1100870579.jpg

Bei dem bild frage ich mich ,für was sollte ich dort mein Leben riskieren.


dieter

zacdrigger

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3

Freitag, 19. November 2004, 16:21

Re: Langstrecken WM

Vor langer Zeit gab es mal eine Diskussion hier über Macao. Einige sind dabei der Ansicht das Macao nichts für Weicheier ist, und dort noch die echten Männer fahren.
Ich bin sehr zwiegespalten was den Lauf in Macao angeht. Einerseits habe ich wircklich grossen Respekt und bewundere die Fahrer die dort durch die Strassenschluchten rauschen, andererseits zeigen einem Unfälle wie dieser wie hoch das Risiko beim Wahnsinn Macao ist. Sowas macht Betroffen.

Ich wünsche Erwin Wilding gute Besserung. Hoffentlich kommt er schnell wieder auf die Beine.

Matthias

Jochen

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4

Freitag, 19. November 2004, 17:06

Re: Langstrecken WM

Macao geht doch einher mit Rennstrecken wie Horice oder Isle of Man. Es gibt halt Verrückte, die diesen Kick brauchen. Auch als Zuschauer ist es doch, wenn man ehrlich ist, auch fasziniert. Allerdings nur solange es keine Verletzten oder gar Tote gibt.

Wünsche Erwin Wilding eine schnelle und vollständige Genesung - und hoffentlich ist dieses Jahr bald vorbei!

Jochen

5

Freitag, 19. November 2004, 18:45

Re: Langstrecken WM

In Antwort auf:

Auch als Zuschauer ist es doch, wenn man ehrlich ist, auch fasziniert. Allerdings nur solange es keine Verletzten oder gar Tote gibt.




Leider gibt's auch andere Penner ...

Gruss an alle,

Sven

John Doe

unregistriert

6

Freitag, 26. November 2004, 20:56

Re: Langstrecken WM

In Antwort auf:


Allerdings nur solange es keine Verletzten oder gar Tote gibt.





Gerade das gehört für Viele doch zur Faszination und begründet ja auch den "Mythos" der Isle of Man.

Joey Dunlop war einer der besten Strassenrennfahrer. Diverse Rennen in den verschiedensten Klassen hatte er gewonnen und dann der tödliche Unfall in Tallin.

Was glaubt ihr, wie seine Familie abgesichert war. Eine Versicherung die solche Teilnahmen absichert, wird wohl kaum bezahlbar sein und Hersteller haben sich weitest gehend aus diesen Rennen zurückgezogen um keine Todesliste in den Eingangshallen ihre Headquarters hängen zu haben.

Anfang/Mitte der 90er wurde den Werksfahrern aus der SBK/500er eine Teilnahme an solchen Rennen verboten, da ja selbst bei einem Unfall zu grosse Ausfallzeiten den Verlust eines WM-Titels für die Rennserie hätte bedeuten können.

7

Samstag, 27. November 2004, 00:11

Re: Langstrecken WM

Joey Dunlop bei Regen und Nebel auf der Isle of Man ... ein Traum.

Gruss an alle,

Sven

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