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fastforward#3/#74

Mo24-Kultanhänger

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1

Donnerstag, 14. Juli 2005, 20:07

häufiger fehler bei reportagen und komentatoren

Ist es nicht so, dass es als göttlich gilt, wenn irgend wer(meistens rossi, oder letztens melandri, im vorjahr auch biaggi und gibernau) in den letzten runden oder in der letzten runde noch einen neunen rundenrekord aufstellt. Z.b auch die eurosport moderatoren meinen, dass es in den letzten runden schwieriger ist wegen den reifen, einen neuen rundenrekord zu´fahren. Ich denke die moderatoren sind sich nicht im klaren, dass sich die reifen dank des hohen niveaus auch in den letzten runden nicht verschlechtern.

Jochen

* Ich gebe mir einen Namen *

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2

Donnerstag, 14. Juli 2005, 20:26

Re: häufiger fehler bei reportagen und komentatoren

Und ich glaube diese Aussage ist vollkommen richtig, allerdings werden die Piloten mit jeder gefahrenen Runde schneller und überkompensieren dadurch die nachlassenenden Reifen.


Jochen

NormiSupastar

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3

Donnerstag, 14. Juli 2005, 20:36

Re: häufiger fehler bei reportagen und komentatoren

Jau... wenn man sich die Reifen nach'm Rennen manchmal anschaut, kann man davon ausgehen, dass sie mit Sicherheit nicht dasselbe Gripniveau wie am Anfang haben.
By the way... ist es eigentlich vorgeschrieben, wo sich der Tank befinden muss?

fastforward#3/#74

Mo24-Kultanhänger

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4

Donnerstag, 14. Juli 2005, 22:27

Re: häufiger fehler bei reportagen und komentatoren

nach dem rennen haben sie meisten burnouts gemacht und sammeln beim reinfahren krümel auf. Der optische zustand hat nichts mit der funktion zutun denke ich. Ich glaub schon, dass die position des tanks vorgeschrieben ist, sonst hätten's alle ganz unten an der boden abdeckung (schwerpunkt) und des wär natürlich net optimal,wenn der zeug ausläuft....

r0adRunn0r

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5

Donnerstag, 14. Juli 2005, 22:47

Re: häufiger fehler bei reportagen und komentatoren

In Antwort auf:

Ich glaub schon, dass die position des tanks vorgeschrieben ist, sonst hätten's alle ganz unten an der boden abdeckung (schwerpunkt) und des wär natürlich net optimal,wenn der zeug ausläuft....




Ein Motorrad ist kein Auto. Ein niedrigerer Schwerpunkt macht ein Motorrad zwar handlicher, aber je niedriger der Schwerpunkt ist, desto mehr Schräglage muss man fahren.

Man hat früher mal mit sehr tiefen Tanks experimentiert, um den Schwerpunkt tiefer zu legen. Das hat aber mehr Nachteile als Vorteile gebracht.

Ich hab mal vor ein paar Jahren gehört, Rossi hätte den Motor seines Motor höher legen lassen, weil ihm der Schwerpunkt zu tief war. Bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich stimmt.

So viel ich weiß liegt der Tank bei MotoGP-Motorrädern nahe am Schwerpunkt. Dadurch ist das Handling der Motorräder nicht so sehr abhängig von der Spritmenge. Es wird ja auch grundsätzlich versucht, die Masse möglichst nahe am Schwerpunkt unterzubringen.

Driftgirl

unregistriert

6

Donnerstag, 14. Juli 2005, 23:06

Re: häufiger fehler bei reportagen und komentatoren

Komisch nur, dass die meisten Fahrer in fast jedem Kommentar behaupten, dass am Schluß das Motorrad wegen mangelndem Gripps sehr schwer zu fahren ist. Und die Kumpels, die in den letzten Runden mal schnellste Rundenzeiten fuhren, waren alle am absolutem (auch optisch !) Limit. Meist war einer der Piloten mit Rossi in einem Duell, wo diese das Ziel vor Augen, gegen ihn ein Rennen zu gewinnen, wahrlich im Rausch der Sinne waren. Ist ja auch oft genug einer in die Prärie geflogen. Und die euphorischen Kommentatoren diskutieren bei spannenden Rennszenen lieber (wobei sie eigentlich ganz locker sind, leider zu locker) über den Häkelkurs ihrer Frau. Ist je nach Stil natürlich auch sehr interessant.

r0adRunn0r

unregistriert

7

Donnerstag, 14. Juli 2005, 23:39

Re: häufiger fehler bei reportagen und komentatoren

Natürlich lassen die Reifen normalerweise in den letzten etwas Runden nach. Wenn sie das nicht tun, hat man zu harte Reifen drauf. Der Unterschied ist zwar nicht soooo riesig, aber für die Fahrer schon deutlich zu spüren.

Das Nachlassen der Reifen wird aber teilweise durch das niedrigere Gewicht mit leerem Tank kompensiert. Die Strecke wird mit mehr Gummieabrieb auch etwas schneller. Außerdem versuchen die Fahrer vorher ihre Reifen noch zu schonen und und fahren deshalb oft erst am Ende mit 100%. Wenn ein Fahrer am Ende des Rennens noch um eine Position kämpft, riskiert er auch manchmal einen Tick mehr, als er das in der Mitte des Rennens zu würde.

Und dann ist da noch der Rossi-Faktor. Vielleicht hält er sich ja bis zu den letzten Runden zurück, weil er weiß, dass ihm im Schlusspurt eh keiner das Wasser reichen kann.

Rose Tattoo

unregistriert

8

Freitag, 15. Juli 2005, 02:28

Re: häufiger fehler bei reportagen und komentatoren

Ich persönlich fahre ja ab und zu mal auf der Piste, zwar als Pfeife für die Großen, aber ich gebe ja trotzdem mein Bestes. Wenn ich dann an so einem Langstreckenrennen teilgenommen habe, dann ist da der Unterschied dermassen krass, dass ich in den ersten Runden auch immer etwas langsamer mache. Das fährt sich dermassen merkwürdig, weil der Tank so voll ist. Die letzten Runden bin ich dann auch immer schneller geworden, natürlich auch wegen dem Rythmus, den man dann bekommt.

Unterm Strich denke ich, dass man am Anfang mehr auf Messers Schneide fährt, als am Ende. Ausserdem kann sich Rossi das leisten, wenn er am Anfang nicht 100% gibt, denk ich.

Gruß
RT

Mick

The Boss

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9

Freitag, 15. Juli 2005, 12:25

Re: häufiger fehler bei reportagen und komentatoren

Dass Rossi zum Schluss noch schnellste Runden fahren kann, liegt m.E. nach an seiner Genialität. Er ist halt der beste Rodeo-Reiter, den die Welt im Moment hat.

Beiträge: 305

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10

Freitag, 15. Juli 2005, 14:07

Re: häufiger fehler bei reportagen und komentatoren

In Antwort auf:


.....Unterm Strich denke ich, dass man am Anfang mehr auf Messers Schneide fährt, als am Ende.
Gruß....
RT




...sehe ich auch so. Gigantisch ist aber, wie der Gummi auf der Strasse bebbt.
Wie Groß wird die Auflagefläche sein, wenn die Herren in absoluter Schräglage fahren???
Oder welche "Mittelchen" verwendet Michelin, oder Bridgestone???
Faszinierend, würde Spok sagen.

Gruß Mirko

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