Offenbach, 7. Oktober 2002. Die Kampagne „besser bremsen“ des GDV, getragen von Bundesminister Kurt Bodewig, wurde letzte Woche mit der Übergabe einer Honda VFR mit CBS-ABS für das Jahr 2002 erfolgreich abgeschlossen.
Zweck der Kampagne des GDV war es, in Medien und Öffentlichkeit auf die vermehrte Ausstattung von Motorrädern mit fortschrittlichen Bremssystemen hinzuwirken.
Joachim Funke heißt der glückliche Gewinner einer Honda VFR mit CBS-ABS, die bei der Firma Lang Motorradtechnik in Reinheim letzte Woche übergeben wurde. Bei der Kampagne brillierte Funke nicht nur bei den Quizfragen, sondern zeigte auch beim abschließenden Praxistest auf dem Honda Motorrad-Fahrsimulator, dass er das Abbremsen eines Motorrades hervorragend beherrscht. Wen wundert es, der Gewinner ist Diplomingenieur und arbeitet in der Motorradforschung im Fachgebiet Fahrzeugtechnik an der TU Darmstadt. Dort schreibt er an einer Doktorarbeit zum Thema ABS bei Motorrädern.
Bei der Erforschung und Entwicklung von aktiven und passiven Sicherheitsmaßnahmen für Motorradfahrer nimmt Honda traditionell eine Vorreiterrolle ein. Bereits 1969 führten die Japaner als weltweit erster Hersteller ein Motorrad mit Scheibenbremse ein: Die CB750F. Ein weiterer Meilenstein war die Vorstellung eines kombinierten Bremssystems, des Honda-CBS (Combined Brake System). Das erste Motorrad, das damit ausgestattet wurde, war die Rennmaschine RCB1000 aus dem Jahre 1976. Über die Jahre hinweg wurde das CBS wesentlich verfeinert und es gibt mittlerweile je nach Motorrad, in dem es verbaut wird, verschiedene Varianten. Beim Dual-CBS wird z.B. bei Betätigung der Vorderradbremse automatisch auch die Hinterradbremse proportional zur aufgewendeten Handkraft des Fahrers betätigt. Wird nur die Fußbremse vom Fahrer benutzt, wird automatisch auch die Vorderradbremse aktiviert. Damit wird eine ideale Verteilung der Bremskräfte auf Vorder- u. Hinterrad gewährleistet – also das, was der Fahrer für gewöhnlich selbst abschätzen und tun muss.
Mit der ST1100 Pan-European führte Honda das erste Motorrad mit ABS ein. In 1996 folgte mit der neuen ST1100 eine Kombination aus ABS mit CBS; bis heute das Non-Plus Ultra in der Bremsentechnologie für Zweiräder. Honda ist der Hersteller mit der größten Zahl von Modellen, die mit einem fortschrittlichen Bremssystem ausgestattet sind. Heute sind es allein in Europa über 350.000 Honda Bikes. In 2002 ist es bereits jede zweite Honda.
Den eingeschlagenen Weg möchte Honda weiter fortschreiten. Anläßlich der Neumodellvorstellung in Brüssel im September diesen Jahres erklärte Suguru Kanazawa, Senior Managing Director von Honda R&D und Präsident von HRC, dass die weitere Verbesserung der Sicherheit beim Motorradfahren eine Aufgabe mit höchster Priorität für Honda sei.
Wer mehr über Honda’s Bremssysteme bei Zweirädern erfahren möchte, kann die Broschüre „Fortschrittliche Bremssysteme von Honda“ anfordern unter der Service-Hotline 01805/202090 (0,12 € pro Min. für den Anrufer).