Hallo,
vielleicht hat jemand von Euch einen Tip für mich. Ich habe eine KLE 500. Dieses Motorrad hat 5 Jahre lang in einem Schuppen gestanden und wurde nicht bewegt. Nun habe ich mich seiner angenommen und versucht, es wieder zum Laufen zu bekommen. Dafür ausgeführte Tätigkeiten:
Batterie neu, Öl + Ölfilter gewechselt, Tankinhalt entleert und neu betankt, Vergaser abgelassen und mit frischem Benzin geflutet, Zündkerzen erneuert.
Nun zu meinem Problem. Die Maschine springt sehr schlecht an, egal ob mit oder ohne Choke, wenn sie dann mal läuft, nimmt sie das Gas sehr schlecht an und sobald die Drehzahl unter 3000 U/min fällt, geht sie aus. Beim Fahren hört es sich irgendwie ständig nach Fehlzündungen an, als wie wenn nur ein Topf laufen würde. Ich habe mal am Auspuff gerochen, es riecht nach Benzin, auch die Zündkerzen sind nass, deshalb würde ich die Spritzufuhr als Fehlerquelle ausschließen. Bleibt also noch die Zündung. Ich habe mal beide Zündkerzen rausgeschraubt und auf eine verchromte Schraube am Motorblock gehalten. Bei der einen Kerze hats mir gleich eine draufgehauen und ein bißchen Funke war auch zu sehen, aber bei der anderen Kerze hat sich nichts getan. Nun meine Frage: Was könnte die Ursache sein, wenn auf einem Zylinder die Zündung scheinbar funktioniert (sonst würde sie ja nicht laufen) aber auf der anderen Seite scheinbar tote Hose ist? Wie gesagt, Zündkerze ist neu.
Sicherung geflogen? Zündspule defekt? Zündkabel? Zündstecker? (Als die Maschine gar nicht mehr anspringen wollte, habe ich mal das rechte Zündkabel mit Stecker in die linke Zündspule reingeschraubt und umgekehrt. Daraufhin ist sie zumindest wieder angesprungen. Allerdings läuft sie nach wie vor sehr bescheiden)
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Für hilfreiche Tipps wäre ich dankbar.
Tschüss
Schorschi