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Registriert: 15.03.2001
Region: Rheinland-Pfalz
Motorrad: Suzuki RGV 250, GSX-R 1100
und es natürlich keine Götter oder Doktoren da gibt
und dann müßte natürlich David Checa mitfahren.
Zitat
Liebe Teilnehmer, liebe Freunde,
in erster Linie möchte ich mich vielmals für Euer zahlreiches Kommen bedanken.
Es war in sportlicher Hinsicht wieder eine Veranstaltung, die meines Erachtens ihres Gleichen sucht. Es wurde bei besten Witterungsbedingungen Motorsport vom Feinsten geboten und optisch waren die Zuschauerränge -nicht zuletzt wegen des schönen Wetters- besser gefüllt als bei mancher kommerziellen Veranstaltung.
Leider wurde dies alles durch einen schrecklichen Zwischenfall überschattet.
Gegen Mittag war der Fahrer Holger Turni nach momentanem Kenntnisstand ohne Fremdeinwirkung oder technischen Defekt am Anfang der Parabolika fast 200m weit aufrecht sitzend durch das Gras gefahren, bevor er mit fast unverminderter Geschwindigkeit gegen die Streckenbegrenzung fuhr.
Dabei verletzte er sich so schwer, dass er mit allen uns zur Verfügung stehenden Rettungsmittel versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Da zu diesem Zeitpunkt alle Notärzte in die Rettungsmaßnahmen eingebunden waren, mussten wir die Dauerprüfung abbrechen, denn die Sicherheit der anderen Teilnehmer war in diesem Moment nicht mehr gewährleistet.
In schweren Fällen ist natürlich eine Inspektion der Unfallstelle durch die Rennleitung unerlässlich. Auch die Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte war erst nach ihrer Rückkehr aus dem Krankenhaus wieder hergestellt. Somit wäre nur noch wenig Zeit geblieben, um die Dauerprüfung wieder aufzunehmen.
Wir entschieden uns, die Dauerprüfung nicht mehr zu starten. Da die Strategien der einzelnen Teams deutlich unterschiedlich sind, konnten wir auch den Zwischenstand bei Abbruch nicht mehr werten.
Also blieb uns leider nichts anderes übrig, als die Dauerprüfung zu annullieren.
Wir verlegten die Sprintprüfungen um eine gute Stunde nach vorne und starteten nacheinander die Klassen 4, 2+3 und zuletzt Klasse 1.
Ich selbst erfuhr erst während der letzten Sprintprüfung vom tragischen Ausgang der Bemühungen um das Leben von Holger.
Ich möchte mich hier schon einmal ausnahmslos bei allen Teilnehmern für ihr Verständnis und Ihre Disziplin bedanken.
Ohne Wenn und Aber wurden die genannten Maßnahmen von allen Fahrern auch ohne Kenntnisstand der genauen Sachlage akzeptiert. Dies erleichterte uns unsere Arbeit zu diesem Zeitpunkt sehr.
Zuletzt möchte ich mich noch an die Familie von Holger Turni wenden:
Unser ganzes Team möchte Ihnen unsere tiefe Anteilnahme in diesen schweren Momenten aussprechen. Wir alle wünschen Ihnen viel Mut und Kraft, um den Verlust Ihres Ehemanns und Vaters zu verarbeiten.
Sie können sich gewiss sein, dass wir und alle anderen Beteiligten in diesen schweren Stunden in Gedanken bei Ihnen sind.
Mit stillen Grüßen
Torsten Witter
(Fahrtleiter)
stellvertretend für das gesamte Team der „1000 km Hockenheim“
und den ADAC Hessen-Thüringen e.V.
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