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1

Mittwoch, 6. Juni 2007, 16:58

Kawasaki importieren?

So liebes Mo24 Forum.
1. Habe die SuFu benutzt aber nichts gefunden.
2. Nun zu meinem eigentlichen Anliegen:

Der Vater eines gutes Freundes von mir handelt mit gebrauchten Autos und Motorrädern. Bis vor kurzem ist er immer wenn er Lust hatte mit den Bikes gefahren die gerade bei ihm rumgestanden waren (Ducati 1098 , Suzuki Hayabusa, etc). Nun will er sich aber auch aus welchem Grund auch immer ein eigenes Bike zulegen (im Moment hat er auch keine bei sich 'rumstehen).
Er interessiert sich für die Kawasaki Ninja RX-6R, aber weil ihm diese im Verhältnis zu seinen bisherigen gebrauchten Bikes neu zu teuer ist, hat er mich beauftragt mal ein bisschen Preisforschung zu betreiben, da ich ein "virtueller Schnäppchenjäger" bin.

Gesagt.Getan.
Schon nach wenigen Minuten traf mich der Blitz (nicht wörtlich nehmen ;) ):
Auf der deutschen Kawasaki Homepage steht für dieses Modell eine Preisempfehlung von 10.665€ (= nach aktuellem Kurs 14.400 US Dollar)
siehe hier http://www.kawasaki.de/zx-6r/

Und auf der US Kawasaki Homepage steht eine Preisempfehlung von 8.999 US Dollar (= im moment ca 6700€!!!)
siehe hier http://kawasaki.com/Products/Detail.aspx?id=205

Also kostet die Ninja RX-6R in Deutschland laut Preisempfehlung ca. 4000€ mehr!
Woran kann das liegen? Würden bei einem Import abgesehen von den Importkosten selbst (Flug) noch zusätzliche Kosten dazukommen?

Wenn nich könnte man sich die Kawasaki hierher fliegen lassen und würde noch locker 3000€ sparen. Zumal es auf der US Kawasaki Homepage dieses Modell auch noch in rot gibt, was der Vater meines Freundes bevorzugen würde!

LG
Julian

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Head« (6. Juni 2007, 16:59)


gloom

Mo24-Bewohner

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2

Mittwoch, 6. Juni 2007, 17:19

RE: Kawasaki importieren?

ich kann dir nicht viel sagen, nur, dass noch 19% Mwst. dazukommt, was ja auch ein bisschen was ist...

edit: vielleicht erfüllt sie auch nicht unsere abgasnormen, ich weiß ja nicht ob das modell exakt baugleich ist?!
-leider aus Zeitmangel nur beschränkt aktiv-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gloom« (6. Juni 2007, 17:22)


3

Mittwoch, 6. Juni 2007, 17:36

Okay, mit der Mehrwertsteuer wären wir bei 8000€, dann nehmen wir mal 200€ für den Import an und eventuell noch in der Schadstoffklasse umrüsten... Ok, so sehr würde sich das auch nicht mehr rentieren aber 1000€ sind auch noch ein ganzer batzen geld, den man da sparen könnte.

Ich warte auf weiter Antworten ;) ^^

Eckes

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4

Mittwoch, 6. Juni 2007, 18:04

tüv abnahme braucht man auch noch, bei importierten fahrzeugen glaube ich sogar ne einzelabnahme
Nowadays people know the price of everything and the value of nothing.

- Oscar Wilde

blahwas

Asphaltschinder

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5

Mittwoch, 6. Juni 2007, 18:10

Du kriegst US-Maschinen in Deutschland entweder nur sehr sehr teuer zugelassen (wenn sich das Werk querstellt) oder mit erheblichem Bürokratischem Aufwand und Hilfe des Werks - nur, warum sollten die dir helfen, ein Schnäppchen zu machen? Garantie kannste auch direkt mal knicken, außer du willst die Maschine nach USA zur Reperatur bringen - womit der Vorteil an einer Neumaschine futsch ist.

Preiswerteste Lösung (wenn man Zeit hat) ist ein Rahmen einer deutschen/EU-Maschine - in den baut man dann alles ein, was an dem US-Rahmen so dran war.

Fazit: Globisierung gilt nicht für uns Konsumenten, nur für die Konzerne.
Das Motorrad-Wiki vergisst nicht.

6

Mittwoch, 6. Juni 2007, 18:29

Okay, dann ist dieses Thema gegessen

:danke: für alle Antworten

LG
Julian

gloom

Mo24-Bewohner

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7

Mittwoch, 6. Juni 2007, 20:10

Zitat

Original von blahwas
Fazit: Globisierung gilt nicht für uns Konsumenten, nur für die Konzerne.


also, das kann man so sicher nicht stehen lassen. in diesem spezifischen fall mag es stimmen, aber eine verallgemeinerung wäre grundweg falsch.
aber, das wäre jetzt wohl ein zu weites feld....
-leider aus Zeitmangel nur beschränkt aktiv-

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