Na da muss ich dir leider ein wenig widersprechen leroy.
Die heutigen Bremssysteme (keine Trommelbremsen o.ä.) sind alle geschlossene Systeme, welche mit Druck und entsrechender Bremsflüssigkeit arbeiten, die durch die Vorderadbremspumpe und für das Hinterad mit der Fußbremse -pumpe betätigt wird. Es sind dort auf jeden Fall Pumpen aktiv (Zylinderpumpen i.d.R.); für Rennsport nimmt man dann evtl. sogar Radialbremspumpen, die arbeiten noch besser als die Original.
Der Behälter/Ausgleichsbehälter hat auch ein bestimmtes Mass an Bremsflüssigkeit, um etweige Schwankungen im Bremssystem zu kompensieren. Durch Temperaturunterschiede dehnt bzw. zieht sich auch Bremsflüssigkeit ein wenig zusammen. Auch würde sonst der Bremspunkt an der Bremse wandern bzw. man bremst unterschiedlich bei wechselden Temperaturen usw. Auch für evtl. Lecks im System hält der Behälter noch Flüssigkeit vor, damit die Bremse nicht sofort ausfällt. Heisst zwar wer bremst verliert, aber manchmal macht das Bremsen doch Sinn hihi.
Der Behälter ist halt dort möglichst nah an der Bremse positioniert, um die Wege möglichst gering zu halten, denn der Ausgleich findet dort an der Bremspumpe statt. Auch noch wichtig: man hat so als Fahrer immer schnell im Blick, wenn die Bremse ein Leck hat, d.h. der Behälter leer gelaufen ist. Hier auch wichtiger für die Vorderradbremse, da die eh die meiste Bremskraft verrichted. Hinterradbremse hat den Behälter hinten, bischen weiter unten am hintern Bremszylinder.
Die Schwerkraft hilft aber auf jeden Fall für den Ausgleich der Bremsflüssigkeit.